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Suizid- Was denkt ihr darüber?

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Danke Schwanen.Seele für deine Antwort (ein zwei seiten vorher) dort hast du auch was von "Ritzen Stufe 2" gesagt (wenn ichs richtig verstanden habe) Wie viele Stufen gibt es und wer teilt das ein? oder war das eine eigene Einteilung von dir? =)


PS: bist du eig. in psychologischer Behandlung wenn ich das einfach mal so reinfragen darf? 0🙂
 
Danke Schwanen.Seele für deine Antwort (ein zwei seiten vorher) dort hast du auch was von "Ritzen Stufe 2" gesagt (wenn ichs richtig verstanden habe) Wie viele Stufen gibt es und wer teilt das ein? oder war das eine eigene Einteilung von dir? =)


PS: bist du eig. in psychologischer Behandlung wenn ich das einfach mal so reinfragen darf? 0🙂


Ja, wart mal, ich guck mal...

!! Achtung ! SVV-TRIGGER !!

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/20559636/0_big.jpg
Mit 3 Stufen

Ach F+_* ! das gibts nicht man... Find man den sowas SO schwer? Also ich kenn noch eine Einteilung mit 4 Stufen. Nach der mit 3 bin ich bei 1 oder höchstens 2.
Bzw. es kann sein das die 4. da einfach fehlt. Bis zum Knochen geht die. Das Wort 'ritzen' ist dann auch sehr gelinde. Mehr Infos find ich nicht, ausser ich will mich Stunden damit beschäftigen. Das im Link ist nach DRT (DarkRedTears?) - wer oder was das ist weiß ich nicht.

Nach sowas zu suchen, besonders Bilder, ist nur zu empfehlen wenn man das sehen kann und nicht fremd-getriggert werden kann. Was man da so findet... Will nicht wissen wie man sich DA fühlt. Bzw. ob das ein unterschied im Gefühl ist. Oder ob dur die Äusserung unterschiedlich stark ist. Verschieden vllt.
Muss aber sagen das ich wirklich relativ harmlos bin dabei. Kommt aber auch weil ich einfach weiß das ich es in meiner Lebenssituation nicht verstecken kann. Nur auf den oberen Oberarmen & Schultern. Und links ist schwer weil ich Linkshänder bin. Die dominante Seite ist seltener betroffen.

Psycho-Behandlung? Nein. Wenn du die Stimme meiner Seele hören willst:

Ich glaub das werd ich auch nie wirklich. Hab grad wieder drüber nachgedacht. Ich glaub nicht das ich mich so weit davon entfernen kann das es gut wird. Ich glaub das zu wenig als das ich ausbrechen könnte. Aber was das bedeutet - was soll ich hier?
Die Welt da draussen, die die mir so weh tut, diese Welt ist mir viel zu verhasst als das ich jemals wirklich Teil von ihr werden kann und will. Das ist als würde ich als Opfer so werden müssen wie ein Täter.

Niemals.

Aber so wie ich bin kann ich kein Glück finden. Hier gibts keins. Die Menschen die mir nahe stehen und die ich liebe gehen unter wie ich - oder sie tun was ich nicht kann. Aber sie entfernen sich damit von mir, bis uns Etwas trennt.

Alleiner und verlorener kannst du niemals werden. Bleiben bedeutet eine Qual, eine Strafe, ein Gefängnis.
Der Schmerz und die Trauer, diese nachtschwarze in mir und seine eigene Welt, das bin ich, bzw. ich bin Teil davon. Die Welt draussen macht mir mehr Angst. Die Welt draussen ist schrecklicher.

Weil sie kein Herz hat und keine Seele, keine Liebe und keine Tiefe. Das Glück das ich kenne ist für mich jenseits des Lebens zu finden. Nicht hier. Ich glaube das für mich zu wissen, weil ich es gefühlt-gesehen habe. Wer es nicht kennt versteht es nicht.

Der Körper kettet ans Leben, sein Licht brennt und verletzt, die Seele an den Tod, seine Dunkelheit kühlt und fängt auf, tröstet und heilt. Dein Inneres ins Gegenteil verkehrt - an der Hand eines gegangen Menschen derren Liebe zu ihm an eine Gottin grenzt. Dich zu ändern bedeutet dich auszulöschen. Das kann nur der Tod.

Es zerreisst dich. Jede Faser. Jeden Tag. Dein Herz, deine Seele. Alles. Egal was du tust, solange du lebst. Das bin ich. Du stirbts jeden Tag indem du lebst. (! Auch du. Jeder.)

Ich bin leer und zugleich laufe ich über. In mir ist beides. Ich bin ein ganzer Mensch. Ich weiß das die Welt von der wir träumen wahr werden muss, damit das Glück ein echtes ist. Aber ich sehe auch das es niemals sein kann.
Wären alle wie ich, wäre mein Leid ausgelöscht.

Der Körper ist ein Feind weil er mich gefangen hält. Das ist ein Gefühl, und auch eine Überzeugung.

Ich bin nicht krank. Ich bin nicht wirr. Ich weiß was ich fühle und was ich denke. Ich weiß was ich tue. Ihr kennt mich, ihr seht hier auch den Rest meiner Gedanken. Ich bin nicht dumm. Nur oft verzweifelt.

Aber ihr lacht über mich, ihr seht weg, ihr flüchtet vor mir, wenn ich zu nahe komme.
Ihr hab Angst vor mir. Angst das ich recht habe. Ihr habt Angst vor den Seiten des Lebens die ich kenne.
Ihr wollt nicht beide Seiten kennen, denn dann wird alles grau. Schwarz und Weiß vermischt.

Ihr wollt mich nicht verstehen, weil eure Welt dann anders wird.
Ich verstehe euch.

Warum ihr nicht mich...?

Warum hab ihr mir nicht geholfen zu gehen als der Weg offen war?


_________________________________

@ Himbeerbecher:

=D Hahaha *freu* *hüpf* *händeklatsch* - ich weiß was ich heut mach! Wir machen heute ein bisschen Suizid ! Au ja!! =D Das wird wunderbar! Suizid-Party mit Facebook! Und wenn ihr dann so richtig schön verblutet seid fährt euch eine schwarze Limo wieder weg, damit ihr morgen so richtig angeben könnt. Wer zuerst fertig ist gewinnt eine Holzkiste, der Rest ein Leinensack! Alles nötige bitte selber mitbringen. =D PARTY!! ///......

Wir ham leider nur 1. Badewanne, aber 20 Steckdosen und 2 Leitern. Seile gibts in der Garage und Messer in der Kücke, aber nichts durcheinander bringen wegen meinen Eltern! Sonst krieg ich kein Taschengeld und kann mir keine neuen Klingen kaufen. Uns nicht zu laut, damit Nachbar Himbeerbecher nix merkt!


*Gott und Teufel müssen wirklich genug haben von so vielen Angebern...*

...

mega -.-

echt mega.
 
Zuletzt bearbeitet:
An die TE: Jetzt nehm ich ja doch unfreiwillig Teil...

Naja. Was mir noch einfiel...

Wenn mans genau nimmt ist ein Suizid auch für den Suizidant sehr unmenschlich, nicht nur für die sekundär Betroffenen. Ein friedliches schmerzfreies Verschlafen zu ermöglichen - z.B. mittels Spritze oder Tablette - wäre am besten.

Zur Wirkung: Die Spritze (oder Tablette) und das Schlafmittel wirkt erst nach ca 24. Stunden. Wird der Suizidant in dieser Zeit unsicher, so kann er sich ein Gegenmittel geben lassen/mitgegebenes Gegenmittel nehmen.
Alles ohne Aufhebens. Menschen die nur Aufmerksamkeit suchen laufen in Leere. Immer laut sagen: Ich bring mich jetzt um! kann man so oder so. Aber tun würde es sicher nicht jeder. Aber mehr als heute. Allerdings wäre es auch nicht affektiv, wenn ich erstmal zum Arzt muss und dann per Überweisung in LKH das Mittel einnehmen muss. Über eine Vorlaufzeit, bzw ein ausser Kraft treten dieser sollte man zuvor eine Studie führen, um Affektivität auszuschließen. Das Mittel wird dann vor Ort gegeben, das Gegenmittel mitgegeben.
Vllt. würden dann auch weniger Familien-Suizide geschehen, da der Suizidant keine Waffe für sich braucht (wenn er sich dafür eine Schusswaffe kauft, bzw. die Wahl hat.)
Auch der Gedanke an eine Leidensende kann viel Druck nehmen, und eine Zeitspanne schaffen in der der Suizidant vermutlich selbt oft auch wieder Abstand nehmen würde.
Wenn man es genauer übelegt ist das meiner Meinung nach die beste Möglichkeit.

Ich glaub nicht das sich die Leute massenhaft abschießen würden. Sollte das passieren hat unsere Gesellschaft ausgedient, weil sie die Menschen zu sehr zerstört hat. Was nach meiner Sicht dann auch nicht schlimm wäre.

In der Schweiz tut sich da mehr in die Richtung was aktive Sterbehilfe angeht. Da gibts einige Seiten im Web.

Ein Recht auf Freitod. Wir Menschen sind sowieso nicht gut darin unsere Rechte einzufordern. =P
Alles halb so schlimm wie es dargestellt wird.
 
Tja wie stehe ich zu Suizid, puh... ich sag mal so, ich dachte auch mal „warum nimmt sich ein Mensch das Leben“, ich konnte es nicht verstehen.
Dann sah ich schwer kranke Menschen in Kliniken und Pflegeheimen die sterben wollten, weil die Kraft zum Leben fehlte. Ich habe in die Augen der Menschen blicken dürfen und sah keine Hoffnung und auch keine Angst vorm sterben, eher Befreiung.
Ich sah meine Oma, meinen Vater, die sterben wollten, auch ihnen fehlte die Kraft. Und da begriff ich das es manchmal besser wäre, wenn der Mensch schon vor seiner Zeit gehen darf.
Bei dem Thema Sterbehilfe ist das so eine Sache, da fällt mir die Schweiz, wo es praktiziert wird, ein und ein Video „Tod nach Plan“. Als ich das Video sah, fragte ich mich, wann darf man Sterbehilfe befürworten.
Wann ist es ok und wer übernimmt die Verantwortung für „wann ist das Leben nicht mehr Lebenswert".
Ich habe mich auch gefragt was ich machen würde, wenn ich die Schmerzen nicht mehr aushalten würde, ich habe bis jetzt noch nicht die passende Antwort gefunden, ich muss erst in dieser Situation sein und dann kann ich entscheiden.
Und noch ein Gedanke von mir, wenn sich ein Mensch das Leben nehmen möchte und keinen Ausweg für sich sieht, sollte er es so machen, dass er keine anderen Menschen mit ins Unglück zieht, ich denke da beispielsweise an Lockführer.
Es ist immer traurig wenn ein Mensch durch Suizid aus dem Leben geht!

LG. HiT


Wer die Verantwortung übernimmt? Das muss jeder für sich selbst. Genauso wie ich sie für alles andere was ich tue selbst tragen muss. Und bis man (ganz) entmündigt wird dauert das schon recht lang, auch wenn man suizidal ist. Entmündigung kann auch (ich habe schon Suizidanten relativ direkt vor ihrem Tod erlebt) total falsch sein. Das aber auch den wenigsten in den Kopf will das Suizidalität nicht zwangsläufig einen Verlust von Ich-Bewusstsein und Verstand mit sich bringt.

Aktive Sterbehilfe schützt auch Lokführer, ja.


Übigends: Klar kann mein Leben immer noch schöner werden. Aber das ist eine Vermutung. Niemand kann das garantieren. Genauso gut kann ich einen Menschen zu vielen Jahren mehr Leid und Elend verdammen. Wer kann oder will das verantworten? Ich nicht. Wenn der Mensch auf natürlichem Weg unglücklich zu ende lebt ist es zu spät. Eine Frage die niemand beantworten kann, und somit eigentlich unrelevant. Wahrscheinlichkeit die der eigenen Meinung entspringt rechtfertigt nicht das ich über jemand bestimmen kann. Für den Suizidant bzw. aus seiner Sicht ist es genauso unwahrscheinlich das Besserung eintritt.

Ach ja, Definition Suizidant: Ein Mensch der sich über seine Lebensituation, seine Chancen und seine Gefühle klar bewusst ist und aus einem für ihn entsprechend gewichtigen Grund/Gründen abwägt und entscheidet das er sein Leben beenden möchte weil er sich so nichts vom Leben verspricht.

Wenn ich ihm verbiete sich das Leben zu nehmen weil aus meiner Sicht seine Chancen besser sind - so urteile ich meist unwissender (da ich nicht ihn ihn hineinsehen kann) und bestimme über ihn.
Niemand der es nicht will bringt sich um, ausser er hat Pech und tut es versehentlich beim antäuschen. Jemand der Lebensgefährlich ritzt aber nicht streben will wird sich gegen Hilfe nicht wehren, letzlich.

Der Tod gehört zum Leben, und man sollte akzeptieren das manche früher gehen wollen. Ob man Zurechnungsfähig ist usw. lässt sich sehr gut feststellen. Nur die Antwort gefällt bis heute nicht.
Ich denke auch das eine lockerung in dieser Sache mehr soziale Verantwortung mit sich bringt bzw. einfordert. Von Politik und Gesellschaft. Das gefällt einer Menge Leute nicht, weil man seine Mitmenschen nicht mehr so Bedenkenlos mit Füßen treten kann. Denn Sterbehilfe gibt dem Leben nicht weniger Wert sonder mehr.
Es velangt eine höhere Wertschätzung.


Wenn ich zum Beispiel von mir selbst sage das ich ein Monster bin und vllt schon aus diesen Gründen nicht leben sollte, egal wie sich mein Leben sonst gestaltet - so wird man mir zunächst wiedersprechen. Aber - was weiß ich über mich was ausser mir vielleicht niemals jemand wissen wird das ich zu so einer Aussage komme?
Das willst du nicht wissen.

__________

Ich habe auch schon ab und an schwer behinderte Menschen aus der Nähe erleben dürfen. Glücklich schien mir keiner von ihnen jemals wirklich zu sein, teilweise eher das Gegenteil. Je bewusster ein Mensch innerlich ist, unabhängig davon ob er sich wegen seiner Behinderung artikulieren kann, bzw. je stärker diese ggenläufig behindert, desto trauriger ist er.

Die wenigsten schwer Behinderten haben ein Umfeld das ihnen etwas Würde lässt und ihnen Freunde oder Glück bereitet. Sie werden wohl oder übel mitgeschleppt von wenig motiviertem Personal und vllt noch einer distanzierten Familie, weil ein Gesetz besagt das es so getan werden muss. Wo aber bleibt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar?" Und anderes? Wer mit dem Herzen sieht, spürt oft mehr Leid als Gutes.

Wenn ich mir vorstelle das ich da drin stecke und ich bekomme mit was mit mir passiert - so wollte ich nicht leben. (Vor allem wenn man es nicht von Geburt an war und es vllt anders kennt.) Bin ich auch innerlich nicht mehr zur angemessen Wahrnehmung fähig so störe ich mich auch nicht am Tod.

Gehe ich davon aus das eine Freundereaktion rein Reizbedingt gesteuert ist - z.B. in anwesenheit bestimmter Menschen - so dürfte ich auch keinen Hund einschläfern. der mindesten genauso bewusst Freude empfindet wenn Herrchen oder Frauchen ihn wiedersieht.
An dieser Stelle stellt sich die Frage für mich nach Euthanasie. Auch wenn das Wort schwer belastet ist und ich jetzt vermutlich auch entsprechend angegriffen werde.

Interessant wäre auch ob mal untersucht wurde ob ein Behinderter Mensch (nicht körperlich, geistig meine ich, bzw. neurologisch) eigentlich in irgend einer Form die Frage beantworten kann ob er leben oder sterben will wenn man ihn danach fragt. Hm...


Grenzwertige Themen...
 
@Merida und alle anderen: Ich finde es irgendwie geschmacklos, hier eure Selbstmordversuche anzukündigen...Die Eingangsfrage war eine völlig andere und ihr braucht ganz dringend Hilfe!!!

Ich habe viel Verständnis, aber bei sowas kommt mir die Galle hoch, weil ich das mit einer "Freundin" immer wieder durchgemacht habe und siehe da: Sie lebt immer noch! Ich könnte k.... wenn ich an diesen Stress und die Ängste denke, die sie anderen angetan hat! Ganz genau: Mit diesen Hilfeschreien (natürlich war auch immer wer im Haus) hat sie mich und andere zermürbt und irgendwann hab ich gesagt, sorry, geht nicht mehr! Lass Dir entweder helfen oder lass es sein, aber ohne mich...

Ansonsten bin ich für aktive/passive Sterbehilfe und auch der Meinung, dass es jeder selbst entscheiden muss. Was den Suizid angeht, sieht es anders aus: Ich kann mich da gottseidank nicht hineinversetzen und denke, es ist halt eine Krankheit! Man hat nur ein Leben und der Tod ist endgültig, wenn man es wegwirft. Aber da ich mich nicht hineinversetzen kann, sollte ich mir wahrscheinlich auch keine Meinung darüber bilden...Ich bin froh, dass ich lebe, auch wenn es manchmal schwer ist! Und ich bin froh und dankbar, dass ich noch nie solche Gedanken hatte, auch nicht in ganz dunklen Stunden...🙂
 
@Merida und alle anderen: Ich finde es irgendwie geschmacklos, hier eure Selbstmordversuche anzukündigen...Die Eingangsfrage war eine völlig andere und ihr braucht ganz dringend Hilfe!!!

Ich habe viel Verständnis, aber bei sowas kommt mir die Galle hoch, weil ich das mit einer "Freundin" immer wieder durchgemacht habe und siehe da: Sie lebt immer noch! Ich könnte k.... wenn ich an diesen Stress und die Ängste denke, die sie anderen angetan hat! Ganz genau: Mit diesen Hilfeschreien (natürlich war auch immer wer im Haus) hat sie mich und andere zermürbt und irgendwann hab ich gesagt, sorry, geht nicht mehr! Lass Dir entweder helfen oder lass es sein, aber ohne mich...

Ansonsten bin ich für aktive/passive Sterbehilfe und auch der Meinung, dass es jeder selbst entscheiden muss. Was den Suizid angeht, sieht es anders aus: Ich kann mich da gottseidank nicht hineinversetzen und denke, es ist halt eine Krankheit! Man hat nur ein Leben und der Tod ist endgültig, wenn man es wegwirft. Aber da ich mich nicht hineinversetzen kann, sollte ich mir wahrscheinlich auch keine Meinung darüber bilden...Ich bin froh, dass ich lebe, auch wenn es manchmal schwer ist! Und ich bin froh und dankbar, dass ich noch nie solche Gedanken hatte, auch nicht in ganz dunklen Stunden...🙂


Wenn ich zu 'alle anderen' gehöre - ich äußere Gedanken, keine festen Absichten. Das wird niemals getrennt.

Und ja, du kennst nicht wie man sich da fühlt. Dieser ganze Terror wäre nicht wenn man es wie von mir zuvor beschrieben lösen könnte. Jedenfalls Größtenteils. Was hindert, bzw. was es für einen selbst so schlimm macht das man 'Terror' schiebt *, ist die Tatsache das man doch oft auch den Mut nicht findet es zu tun, so sehr man es sich wünscht.
* Das kann sein weil man psychisch innerlich sich im Kreis dreht oder bei der Umsetzung direkt scheitert.
Ach ja - absichtlich tut das selten jemand, dafür ist es zu schrecklich.

____

Stell dir vor deine Mitmenschen werfen dich in ein schwazes dunkles tiefes Loch mit glatten graden Wänden. Und dann sitzt du da. Und alle die Vorbeikommen sagen: Es gibt immer einen Weg hinaus. Und du denkst: Ja, Flügel...
Und du lernst sie zu hassen. Nur manchmal, überwinden die oben ihre Angst und jemand greift hinein und versucht dich zu ereichen. Und sie schaffen es nicht. Sie gehn weil sie müssen, wie sie sagen. Entäuschung. Und du willst ihnen folgen - Flügel... Manchmal triffst du andere hier unten. Dann bist du nicht allein. Die schönsten Momente in deinem dasein. Manche bekommen dann Flügel. Manche verlierst du im Dunkeln. Und du erlebst auch, wie Menschen die sich an der Kante festhalten konnten, und sich hinauszogen von oben her behaupten man käme hinaus.
Und du weißt das sie lügen. Du wartest auf einen Engel, der kommt und dich nach oben bringt.

Weiter bin ich bis heute nicht gekommen.
 
wegen Psychologischer Behandlung, ich bin demnächst für ein paar wochen mal in ner Klinik und schau wie und ob die versuchen mir zu "helfen" und ob es eben was bringt, oder ob meine pessimistisch-realistische seite wieder gewinnt.
Falls man selber garnicht mehr weiter weiß sollte man es glaube ich probieren (wobei es die Umstände in meinem Fall erzwungen haben, aber das is was anderes)

Zum Thema: <- hab ich meinen Senf eig schon gegeben, ich wollte das obrige nur noch erwähnen da es ja auch in die Richtung gehen kann. (und als Idee an Schwanen.Seele, wenns was wird schreib ich dir noch mal wies war falls es dich interessiert =P )



ADD
Stell dir vor deine Mitmenschen werfen dich in ein schwazes dunkles tiefes Loch mit glatten graden Wänden. Und dann sitzt du da. Und alle die Vorbeikommen sagen: Es gibt immer einen Weg hinaus. Und du denkst: Ja, Flügel...
Und du lernst sie zu hassen. Nur manchmal, überwinden die oben ihre Angst und jemand greift hinein und versucht dich zu ereichen. Und sie schaffen es nicht. Sie gehn weil sie müssen, wie sie sagen. Entäuschung. Und du willst ihnen folgen - Flügel... Manchmal triffst du andere hier unten. Dann bist du nicht allein. Die schönsten Momente in deinem dasein. Manche bekommen dann Flügel. Manche verlierst du im Dunkeln. Und du erlebst auch, wie Menschen die sich an der Kante festhalten konnten, und sich hinauszogen von oben her behaupten man käme hinaus.
Und du weißt das sie lügen. Du wartest auf einen Engel, der kommt und dich nach oben bringt.

Weiter bin ich bis heute nicht gekommen.
wow, wie immer schön und treffend geschrieben.
 
wegen Psychologischer Behandlung, ich bin demnächst für ein paar wochen mal in ner Klinik und schau wie und ob die versuchen mir zu "helfen" und ob es eben was bringt, oder ob meine pessimistisch-realistische seite wieder gewinnt.
Falls man selber garnicht mehr weiter weiß sollte man es glaube ich probieren (wobei es die Umstände in meinem Fall erzwungen haben, aber das is was anderes)

Zum Thema: <- hab ich meinen Senf eig schon gegeben, ich wollte das obrige nur noch erwähnen da es ja auch in die Richtung gehen kann. (und als Idee an Schwanen.Seele, wenns was wird schreib ich dir noch mal wies war falls es dich interessiert =P )



ADD
wow, wie immer schön und treffend geschrieben.

Danke! =)


Ja, also wenn du magst. Ich geh ja auch wieder, am 2. in eine normale PK. Hoffe die nehmen mich auf.

Und eins musst du mir noch verraten: Was ist ein Gscheidhaferl? Kommst du aus Schwaben?
 
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