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Suizid- Was denkt ihr darüber?

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@Schwanenseele: Ich hab nicht alles gelesen...Ich finde auch, dass es einen Unterschied macht, ob man alleinstehend ist oder in einer Partnerschaft/Familie hat. Denn alleinstehend ist man unabhängig, in einer Partnerschaft oder mit einer Familie hat man eine gewisse Verantwortung. Mich hat es einfach erschreckt, wie Merida schrieb, dass sie dann einen Mann und ein Kind hinterlässt...

Du schreibst sehr philosophisch und sympathisch, es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht und Du das Leben hasst...Ich wünsche Dir, dass Du doch noch die Hilfe bekommst, die Du brauchst! In welcher Form auch immer...🙂
 
@Schwanenseele: Ich hab nicht alles gelesen...Ich finde auch, dass es einen Unterschied macht, ob man alleinstehend ist oder in einer Partnerschaft/Familie hat. Denn alleinstehend ist man unabhängig, in einer Partnerschaft oder mit einer Familie hat man eine gewisse Verantwortung. Mich hat es einfach erschreckt, wie Merida schrieb, dass sie dann einen Mann und ein Kind hinterlässt...

Du schreibst sehr philosophisch und sympathisch, es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht und Du das Leben hasst...Ich wünsche Dir, dass Du doch noch die Hilfe bekommst, die Du brauchst! In welcher Form auch immer...🙂

Dank dir! =) Ja...

Das Leben hassen - auf gewisse Art nicht. Sonst würde es sich ja nicht so schrecklich anfühlen. Es sind mehr die Menschen. Und vllt auch mich selbst.
Das Leben bezogen auf die Natur, den Planet, auch manche 'Menschendinge' wie Kunst und Musik finde ich sehr sehr schön. Aber das allein reicht nicht. Ich muss auch mit mir und den Menschen zurecht kommen...

PS: Manchmal frag ich mich schon ernsthaft ob ich doch irgendwie beschränkt bin oder autistisch. Auch wenn ich mich theoretisch sehr normal fühle.
 
Solche Gefühle und Situationen kenne ich auch, vielleicht nicht in dem Maße, aber es geht in die Richtung...Ich hatte auch sehr oft regelrechte Hass- und Grollgefühle gegen die Welt, manche Menschen, mich selbst...Ich denke wir sind einfach viel sensibler als andere und da braucht es nicht soviel, um eine Kinderseele quasi zu zerstören!

Bei mir war aber anscheinend jemand/etwas da, der/das mich noch mal aufgefangen hat. Oder mir wurde etwas mitgegeben, das mich einfach mehr Lebensfreude/Lebensmut spüren lässt.
 
„Bei mir war aber anscheinend jemand/etwas da, der/das mich noch mal aufgefangen hat. Oder mir wurde etwas mitgegeben, das mich einfach mehr Lebensfreude/Lebensmut spüren lässt.“


Ein toller Satz der mich wieder zum nachdenken anregt. Man sollte wirklich jedes Einzelschicksal betrachten und nicht zu schnell Urteilen warum jemand Suizid begeht.
Ich merke das ich bei diesem Thema hin und hergerissen bin, da es so brisant ist, @ Schwanen.Seele hat gute Denkansätze geschrieben über die man wirklich mal nachdenken sollte auch wenn sie sehr heikel sind.
Als ich jung war machte ich mal einen gravierenden Fehler, aber das Leben fing mich wieder auf, ja ich muss zu geben ich habe diesen Fehler verdrängt und meinte von diesem Zeitpunkt an, wenn man Suizid begeht ist man schwach (weil ich schwach war), es ging bei mir sogar soweit, dass ich Menschen nicht mehr verstand die diesen Schritt gehen wollten. Jetzt weiß ich warum ich so dachte, „mir ging es ja gut“.
Ich sah dann, ich nenne es mal, das große vor sich hin vegetieren, von sehr kranken und alten Menschen und ich machte mir wieder Gedanken über Sterbehilfe (Pro und Kontra).
Tja und wenn es einen dann selbst betrifft sieht die ganze Sache auch wieder ganz anders aus, man fängt auch wieder an zu grübeln.
Nur mal so meine Gedanken dazu.

LG. und einen guten Rutsch auf das solche Gedanken lange wegbleiben oder erst gar nicht kommen.
HiT


Ja! Großer Aufruf an alle die mal Betroffen sind/waren in irgend einer From - niemals vergessen! Das ist echt mies.
Man kann total verdrängen. Verlier so wohl grad meine beste Freundin. Sie kommt davon, aber wie verdrängt alles aus ihrem Leben was im Ansatz erinnert. Auch mich. Und versteht dabei nicht das sie mir damit mehr als mit allem anderen weh tut. Sie wird irgendwie fremd, fern, kalt. Und mit mir auch ein Mensch verliert der auch für sie sterben würde, wenn das ihr Leben schützt. Trotz allem. Das ist als würde sie eine Hälfte von mir mitnehmen...
Das frisst ganz schön, rüttelt auch an dem wasich für sie liebevolles empfinde... Ich war noch nie so platonisch-liebevoll mit jemand verbunden. Sie ist wie eine Schwester für mich. Ein Teil von mir. Das fühlt sich so - so - ich weiß nicht wie an. Ganz schummrig.... Und so. ='/

Sorry...

Muss das grad loswerden, hab sonst niemand...

So, und meine Mutter hat mir damals meine Kindheit und meine Jungend zerstört mit ihren Suizidversuchen. Ich glaub das hat was in mir gebrochen. Ich weiß wie das ist. Auch für ein Kind. Es wird alles egal, denn du kannst jeden Tag den Mensch verlierne der dir am meisten bedeuet. Vllt hat sie mir das damals noch. Bis dahin. ... das sind Bilder...

Aber ich verachte sie dafür das sie mich jetzt verurteilt, obwohl sie es selber getan hat und auch dazu beigetragen hat wie ich heute bin. Dieser Mensch der immer noch behauptet mich zu lieben. Nicht genug. Nicht wenn sie mich verurteilt. Dieser Mesch ist heute keine Mutter mehr.

Und jene 2 Menschen, eine andere Frau und meine 'Schwester', das ist so in etwa als würde es die Angst triggern. Den Verlust. Ein Mensch verlieren den du über alles liebst. Und ich weiß was kommt wenn die Liebe bricht. Davor hab ich Angst. Ich liebe sie doch. Ich halte daran fest an der Liebe, selbst wenn es mich das Leben kostet.

Es ist schon schlimm genug, eins von vielen Traumata. Ich weiß... nicht. Was sonst noch war. Ich seh in die Augen meines kleinen Bruders, und ich seh die zerstörte Seele. Die stille Frage. Ich weiß was das für Blicke sind...

Aber dieses wiederholte verlieren. Es riss alles weg. Auch ihn, ich fühle nichts mehr. Ich denke er sieht es in meinen Augen. Ich konnte meine Vergangenheit und das Unheil meiner Mutter nicht von ihm fernhalten. Ich tat ihm was meine Mutter mir. Ähnlich. Meine Mutter verdient es. nicht mein Bruder.

Ich war Opfer, und heute Täter zugleich. Ich habe ein Leben gebochen. Es trägt sich fort. Ich hab Angst. Ich will keine Kinder. Ich kann keinen Ganzen Menschen aus ihnen machen. Keine Beziehung führen, den geliebt werden fühlt sich grausam an. Auch. Nur die Fassade ist noch da. Vor den Ruinen. Eine Fassade für Fremde. Wie hier auch. Was ich hier tue, da schreiben, das denken, das tat ich immer. Gedanken sind die Flucht vor mir selbst.


Eins dieser Bruchteile meiens Lebens. Wenn du alles kennst verstehst du mich.

Meine Seele ist wie ein Körper der geschreddert wurde. Alles Fetzen. Irgendwie. Nichts das hält. Jeden Tag anders und doch immer gleich. Das Ritzen sortiert ein paar Fetzen die wichtig sind. Simi und Tina. Und die Sehnsucht.

Und Träumen. Weit weg von mir. Und doch dreht sich immer alles um jede Sekunde Vergangenheit. Um die Menschen selbst. Um diese Welt.

Ich bekomme viele Rückmeldungen. Über meine Beiträge. Nicht nur hier. Die Menschen sagen ich habe ein gutes Herz. Ich weiß nicht so ganz warum.

Aber es ist teuer erkauft, vom ersten Tag an. Dinge zu erleben die kaum einer kennt. Und die Gabe aus den Teilen ein Puzzle zu machen. Das ist was von mir übrig ist. Gedanken... Alles was ich schreibe und vertrete - ist kein Interesse. Es ist ein Prinzip. Es schütz vor dem Schmerz, füllt die Leere.

Ich schreibe jetzt seit 10 Stunden. Essen und Trinken und alles vergessen.

Aber ich freue mich das ich mit meinen Gedanken nicht allein bin und sich manche darüber freuen.

Das fühlt sich sehr schön an. Etwas das ich in der realen Welt nicht erlebe, weil ich so mit niemand drüber reden kann. Ich brauch zulang um meine Gedanken zu sortieren. Ich kann Gefühle und Gedanken selten äußern.

Schon seltsam das ich auf dich normal wirke jeden Tag wenn du mich sehen würdest.

...

Pause... Rückenschmerzen. Entschuldigt. OT... Mir gehts nicht gut im Moment. Bin nicht bei mir.

Bin froh das es das Forum gibt.
 
Danke! =)


Ja, also wenn du magst. Ich geh ja auch wieder, am 2. in eine normale PK. Hoffe die nehmen mich auf.

Und eins musst du mir noch verraten: Was ist ein Gscheidhaferl? Kommst du aus Schwaben?

PK Psychosomatische Klinik? da bin ich auch =D richtige Therapie (sofern es da sowas nicht gibt) ist dann erst nachher. (wenn ich nen platz finde )

Ein Gscheidhaferl ist übersetzt ein "Besserwisser" oder "klugschei**er"... kommt aus Bayern der Begriff (schabe pfft =P -womit ich keine schwaben beleidigen will ;-) )

Wusste garnicht dass der Begriff so unbekannt ist in restdeutschland (wurde schon öfter gefragt)
 
Im Suizid springen die Menschen in ihre Hoffnung, ja in ihre Erlösung. Es war zu hart für sie, sie wollten nicht länger kämpfen und aufstehen, ihre Schmerzen ertragen, sie wollten ein Zeichen setzen, einen lauten Schrei, den alle hören müssen aufschreien.


Doch sie haben nicht erkannt wozu sie da sind, was sie bewirken können. Sie konnten die Schönheit nicht erkennen, welche in den kleinen Dingen steckt. Die Härte der Menschen hat ihnen das Licht vergrämt, das Licht der Welt unschön erscheinen lassen.


Peaceberg
 
Im Suizid springen die Menschen in ihre Hoffnung, ja in ihre Erlösung. Es war zu hart für sie, sie wollten nicht länger kämpfen und aufstehen, ihre Schmerzen ertragen, sie wollten ein Zeichen setzen, einen lauten Schrei, den alle hören müssen aufschreien.


Doch sie haben nicht erkannt wozu sie da sind, was sie bewirken können. Sie konnten die Schönheit nicht erkennen, welche in den kleinen Dingen steckt. Die Härte der Menschen hat ihnen das Licht vergrämt, das Licht der Welt unschön erscheinen lassen.


Peaceberg

naja ich denke das mit dem "lauten Schrei" ist eher der halbherzige Selbstmordversuch wo man den Gedanken gerettet zu werden noch nicht schlimm findet. Wenn du aber mal wirklich soweit bist ist es eben nur ein Ende von dem ganzen Mist und kein "seht her ich brauche hilfe" mehr.

Und der 2. Teil deines Textes hört sich ja sicher ganz nett an für alle die selber nie (fast) dort waren.
 
naja ich denke das mit dem "lauten Schrei" ist eher der halbherzige Selbstmordversuch wo man den Gedanken gerettet zu werden noch nicht schlimm findet. Wenn du aber mal wirklich soweit bist ist es eben nur ein Ende von dem ganzen Mist und kein "seht her ich brauche hilfe" mehr.

Und der 2. Teil deines Textes hört sich ja sicher ganz nett an für alle die selber nie (fast) dort waren.


Der Schrei, welchen ich meinte, ist ein Nachruf von der anderen Seite durch ihren Selbstmord.

Der 2.Teil kommt von Jmd. der in dem Kelch des Todes gebadet ist.



Das nicht als Belehrung, sondern weil ich eine Frage verstanden habe.


Peace, ein frohes neues Jahr.
 
Ich finde, Suizid ist heute schon viel zu 'normal'.
Ich meine, wenn kleine Kinder um die 12 Jahre sich ritzen und Mordgadanken haben, ist das doch nicht normal, die Gesellschaft ist irgendwie gestört.

Wenn man richtig 'gute' Gründe hat, kann ichs schon verstehen...Aber man muss sich das mal bewusst machen- man lebt nur einmal, hat nur dieses eine mal um erfahrungen zu machen, was man verpasst, kann man nie wieder nachholen und nach dam Tod geht es vermutlich nicht mehr weiter (ich bin jedenfalls der Meinung). Wirklich, man liest so Suizid und denkt 'ach, der lebt halt nicht mehr' aber man sollte mal richtig ernstahft darüber nachdenken was das bedeutet, nicht mehr am Leben zu sein.
Bevor ich jetzt spießig oder so genannt werde, ich bin 14 😀

Aktive Sterbehilfe sollte erlaubt sein, finde ich, wenn eine Person echt nur noch jeden Tag lebt um 100 Medikamnte nehmen zu müssen und schlimme Schmerzen zu haben.
 
PK Psychosomatische Klinik? da bin ich auch =D richtige Therapie (sofern es da sowas nicht gibt) ist dann erst nachher. (wenn ich nen platz finde )

Ein Gscheidhaferl ist übersetzt ein "Besserwisser" oder "klugschei**er"... kommt aus Bayern der Begriff (schabe pfft =P -womit ich keine schwaben beleidigen will ;-) )

Wusste garnicht dass der Begriff so unbekannt ist in restdeutschland (wurde schon öfter gefragt)


=) Gscheid wusst ich noch, aber was das haferl dann draus macht nicht mehr. Meine Oma kommt aus Schwaben, mein Opa aus dem Allgäu. Die Familie meines Vaters + Vater himself kenn ich nicht. Bin aber in Süden von BW groß geworden und hab deswegen jede Menge Dialekte kennen gelernt, von Schweiz bis Thüringen, versteh auch Oberösterreichisch noch halb, und in NS hab ich dann Plattdeutsch. =)
 
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