„Bei mir war aber anscheinend jemand/etwas da, der/das mich noch mal aufgefangen hat. Oder mir wurde etwas mitgegeben, das mich einfach mehr Lebensfreude/Lebensmut spüren lässt.“
Ein toller Satz der mich wieder zum nachdenken anregt. Man sollte wirklich jedes Einzelschicksal betrachten und nicht zu schnell Urteilen warum jemand Suizid begeht.
Ich merke das ich bei diesem Thema hin und hergerissen bin, da es so brisant ist, @ Schwanen.Seele hat gute Denkansätze geschrieben über die man wirklich mal nachdenken sollte auch wenn sie sehr heikel sind.
Als ich jung war machte ich mal einen gravierenden Fehler, aber das Leben fing mich wieder auf, ja ich muss zu geben ich habe diesen Fehler verdrängt und meinte von diesem Zeitpunkt an, wenn man Suizid begeht ist man schwach (weil ich schwach war), es ging bei mir sogar soweit, dass ich Menschen nicht mehr verstand die diesen Schritt gehen wollten. Jetzt weiß ich warum ich so dachte, „mir ging es ja gut“.
Ich sah dann, ich nenne es mal, das große vor sich hin vegetieren, von sehr kranken und alten Menschen und ich machte mir wieder Gedanken über Sterbehilfe (Pro und Kontra).
Tja und wenn es einen dann selbst betrifft sieht die ganze Sache auch wieder ganz anders aus, man fängt auch wieder an zu grübeln.
Nur mal so meine Gedanken dazu.
LG. und einen guten Rutsch auf das solche Gedanken lange wegbleiben oder erst gar nicht kommen.
HiT
Ja! Großer Aufruf an alle die mal Betroffen sind/waren in irgend einer From - niemals vergessen! Das ist echt mies.
Man kann total verdrängen. Verlier so wohl grad meine beste Freundin. Sie kommt davon, aber wie verdrängt alles aus ihrem Leben was im Ansatz erinnert. Auch mich. Und versteht dabei nicht das sie mir damit mehr als mit allem anderen weh tut. Sie wird irgendwie fremd, fern, kalt. Und mit mir auch ein Mensch verliert der auch für sie sterben würde, wenn das ihr Leben schützt. Trotz allem. Das ist als würde sie eine Hälfte von mir mitnehmen...
Das frisst ganz schön, rüttelt auch an dem wasich für sie liebevolles empfinde... Ich war noch nie so platonisch-liebevoll mit jemand verbunden. Sie ist wie eine Schwester für mich. Ein Teil von mir. Das fühlt sich so - so - ich weiß nicht wie an. Ganz schummrig.... Und so. ='/
Sorry...
Muss das grad loswerden, hab sonst niemand...
So, und meine Mutter hat mir damals meine Kindheit und meine Jungend zerstört mit ihren Suizidversuchen. Ich glaub das hat was in mir gebrochen. Ich weiß wie das ist. Auch für ein Kind. Es wird alles egal, denn du kannst jeden Tag den Mensch verlierne der dir am meisten bedeuet. Vllt hat sie mir das damals noch. Bis dahin. ... das sind Bilder...
Aber ich verachte sie dafür das sie mich jetzt verurteilt, obwohl sie es selber getan hat und auch dazu beigetragen hat wie ich heute bin. Dieser Mensch der immer noch behauptet mich zu lieben. Nicht genug. Nicht wenn sie mich verurteilt. Dieser Mesch ist heute keine Mutter mehr.
Und jene 2 Menschen, eine andere Frau und meine 'Schwester', das ist so in etwa als würde es die Angst triggern. Den Verlust. Ein Mensch verlieren den du über alles liebst. Und ich weiß was kommt wenn die Liebe bricht. Davor hab ich Angst. Ich liebe sie doch. Ich halte daran fest an der Liebe, selbst wenn es mich das Leben kostet.
Es ist schon schlimm genug, eins von vielen Traumata. Ich weiß... nicht. Was sonst noch war. Ich seh in die Augen meines kleinen Bruders, und ich seh die zerstörte Seele. Die stille Frage. Ich weiß was das für Blicke sind...
Aber dieses wiederholte verlieren. Es riss alles weg. Auch ihn, ich fühle nichts mehr. Ich denke er sieht es in meinen Augen. Ich konnte meine Vergangenheit und das Unheil meiner Mutter nicht von ihm fernhalten. Ich tat ihm was meine Mutter mir. Ähnlich. Meine Mutter verdient es. nicht mein Bruder.
Ich war Opfer, und heute Täter zugleich. Ich habe ein Leben gebochen. Es trägt sich fort. Ich hab Angst. Ich will keine Kinder. Ich kann keinen Ganzen Menschen aus ihnen machen. Keine Beziehung führen, den geliebt werden fühlt sich grausam an. Auch. Nur die Fassade ist noch da. Vor den Ruinen. Eine Fassade für Fremde. Wie hier auch. Was ich hier tue, da schreiben, das denken, das tat ich immer. Gedanken sind die Flucht vor mir selbst.
Eins dieser Bruchteile meiens Lebens. Wenn du alles kennst verstehst du mich.
Meine Seele ist wie ein Körper der geschreddert wurde. Alles Fetzen. Irgendwie. Nichts das hält. Jeden Tag anders und doch immer gleich. Das Ritzen sortiert ein paar Fetzen die wichtig sind. Simi und Tina. Und die Sehnsucht.
Und Träumen. Weit weg von mir. Und doch dreht sich immer alles um jede Sekunde Vergangenheit. Um die Menschen selbst. Um diese Welt.
Ich bekomme viele Rückmeldungen. Über meine Beiträge. Nicht nur hier. Die Menschen sagen ich habe ein gutes Herz. Ich weiß nicht so ganz warum.
Aber es ist teuer erkauft, vom ersten Tag an. Dinge zu erleben die kaum einer kennt. Und die Gabe aus den Teilen ein Puzzle zu machen. Das ist was von mir übrig ist. Gedanken... Alles was ich schreibe und vertrete - ist kein Interesse. Es ist ein Prinzip. Es schütz vor dem Schmerz, füllt die Leere.
Ich schreibe jetzt seit 10 Stunden. Essen und Trinken und alles vergessen.
Aber ich freue mich das ich mit meinen Gedanken nicht allein bin und sich manche darüber freuen.
Das fühlt sich sehr schön an. Etwas das ich in der realen Welt nicht erlebe, weil ich so mit niemand drüber reden kann. Ich brauch zulang um meine Gedanken zu sortieren. Ich kann Gefühle und Gedanken selten äußern.
Schon seltsam das ich auf dich normal wirke jeden Tag wenn du mich sehen würdest.
...
Pause... Rückenschmerzen. Entschuldigt. OT... Mir gehts nicht gut im Moment. Bin nicht bei mir.
Bin froh das es das Forum gibt.