G
Gelöscht 116427
Gast
Ich wollte mich noch mal kurz zurückmelden und euch für eure Antworten danken... ♡
Es ist echt schwer aber ich bin niemand der schnell aufgibt. Und ich habe endlich aufgehört mich selbst zu belügen.
Es fällt mir immer noch schwer den Aussagen von Ärzten zu glauben... Ich habe alles immer verleugnet und heruntergespielt. Oder Menschen manipuliert und ihnen eingeredet das es harmlos ist...
Vergangenheit und der Jetzt-Zustand verschmelzen hier ein wenig, vermutlich, weil ich viel dissoziiere...
Irgendwie war das sehr befreiend, weil ich mir vorher die Schuld gegeben hatte nach dem Motto, wenn ich niemals mit der Selbstschädigung angefangen habe wäre es nie eingetreten zu akzeptieren, dass es nicht meine Schuld ist...
Ich habe auch gelernt, die allergefährlichsten Verhaltensweisen immer weiter aufzuschieben bis der Druck nachlässt.
Ich habe mich von meinen Diagnosen getrennt, es waren jedes Mal andere, keiner hat wirklich verstanden, was mit mir los ist, einmal wurde ich sogar gefragt was ich glaube was ich denn habe.
In der Klinik hat man mir unterstellt ich würde das wollen, was mich sehr verletzt hat und ich hatte vermehrt Schuldgefühle, was alles verschlimmert hat. Selbsthass verspüre ich erst danach... Ich muss mich anscheinend selbst bestrafen, leider weiß ich nicht warum.
Von der letzten Zeit weiß ich nicht mehr viel... Ich hatte nachts oft Zusammenbrüche und Panikattacken (dachte das hätte ich mittlerweile im Griff) und meine Suizidgedanken waren sehr extrem.
Ich habe sogar schon überlegt mich wieder mit Medikamenten vollpumpen zu lassen oder einzuweisen, aber ich weiß, dass dieses Mal anders werden würde... Im schlimmsten Fall würde ich es danach beenden. Ich kenne mich zu gut und die Ärzte dort haben mir schon ordentlich Angst gemacht. Mein Leben wäre dann fremdbestimmt, ich wäre verändert durch die Medikamente und ich würde mein Leben nicht leben können, wie ich es will.
Auch meinte der Oberarzt dort, ich solle ja einfach nicht auf die Stimmen hören und einfach mit der Selbstverletzung aufhören.
Ich muss leider sagen, dass mich die Klinik in der ich so oft war traumatisiert hat und ich wenn ich nachts einen Krankenwagen gehört habe es echt für mich nahezu Todesangst war, dazu kam psychotische Erleben, was durch bestimmte Dinge verstärkt wurde.
Mir ist klar geworden, dass ich es in Wirklichkeit hasse mich selbstzuverletzen... In den Phasen in denen es mir sehr schlecht geht, fühlt mache ich es um mich dafür zu bestrafen, dass es mir schlecht geht.
Auch ging es mir nicht um Aufmerksamkeit - ich fühle mich dann eher eingeengt und will weglaufen.
Ich habe aufgehört mich bewusst selbst zu triggern aber mich auch nicht zu sehr unter Druck zu setzen.
Ich versuche momentan an meiner Konzentrationsfähigkeit zu arbeiten, damit ich mich wieder mehr auf mein Studium konzentrieren kann. Ich bin zwar nach wie vor selbstdestruktiv aber ich habe auch neue Hoffnung.
Meine Familie hat mich sehr auf meine psychischen Erkrankungen reduziert und das hat es eher schlimmer gemacht. Das hat jetzt nachgelassen.
Passt auf euch auf und vielen Dank dafür, dass ihr mir zugehört habt und für eure Antworten.
Die, die mir helfen sollten haben mich leider allesamt enttäuscht. Und es fällt mir schwer wieder Vertrauen zu fassen. Vielleicht kann man das auch ein bisschen verstehen. ♡
Es ist echt schwer aber ich bin niemand der schnell aufgibt. Und ich habe endlich aufgehört mich selbst zu belügen.
Es fällt mir immer noch schwer den Aussagen von Ärzten zu glauben... Ich habe alles immer verleugnet und heruntergespielt. Oder Menschen manipuliert und ihnen eingeredet das es harmlos ist...
Vergangenheit und der Jetzt-Zustand verschmelzen hier ein wenig, vermutlich, weil ich viel dissoziiere...
Irgendwie war das sehr befreiend, weil ich mir vorher die Schuld gegeben hatte nach dem Motto, wenn ich niemals mit der Selbstschädigung angefangen habe wäre es nie eingetreten zu akzeptieren, dass es nicht meine Schuld ist...
Ich habe auch gelernt, die allergefährlichsten Verhaltensweisen immer weiter aufzuschieben bis der Druck nachlässt.
Ich habe mich von meinen Diagnosen getrennt, es waren jedes Mal andere, keiner hat wirklich verstanden, was mit mir los ist, einmal wurde ich sogar gefragt was ich glaube was ich denn habe.
In der Klinik hat man mir unterstellt ich würde das wollen, was mich sehr verletzt hat und ich hatte vermehrt Schuldgefühle, was alles verschlimmert hat. Selbsthass verspüre ich erst danach... Ich muss mich anscheinend selbst bestrafen, leider weiß ich nicht warum.
Von der letzten Zeit weiß ich nicht mehr viel... Ich hatte nachts oft Zusammenbrüche und Panikattacken (dachte das hätte ich mittlerweile im Griff) und meine Suizidgedanken waren sehr extrem.
Ich habe sogar schon überlegt mich wieder mit Medikamenten vollpumpen zu lassen oder einzuweisen, aber ich weiß, dass dieses Mal anders werden würde... Im schlimmsten Fall würde ich es danach beenden. Ich kenne mich zu gut und die Ärzte dort haben mir schon ordentlich Angst gemacht. Mein Leben wäre dann fremdbestimmt, ich wäre verändert durch die Medikamente und ich würde mein Leben nicht leben können, wie ich es will.
Auch meinte der Oberarzt dort, ich solle ja einfach nicht auf die Stimmen hören und einfach mit der Selbstverletzung aufhören.
Ich muss leider sagen, dass mich die Klinik in der ich so oft war traumatisiert hat und ich wenn ich nachts einen Krankenwagen gehört habe es echt für mich nahezu Todesangst war, dazu kam psychotische Erleben, was durch bestimmte Dinge verstärkt wurde.
Mir ist klar geworden, dass ich es in Wirklichkeit hasse mich selbstzuverletzen... In den Phasen in denen es mir sehr schlecht geht, fühlt mache ich es um mich dafür zu bestrafen, dass es mir schlecht geht.
Auch ging es mir nicht um Aufmerksamkeit - ich fühle mich dann eher eingeengt und will weglaufen.
Ich habe aufgehört mich bewusst selbst zu triggern aber mich auch nicht zu sehr unter Druck zu setzen.
Ich versuche momentan an meiner Konzentrationsfähigkeit zu arbeiten, damit ich mich wieder mehr auf mein Studium konzentrieren kann. Ich bin zwar nach wie vor selbstdestruktiv aber ich habe auch neue Hoffnung.
Meine Familie hat mich sehr auf meine psychischen Erkrankungen reduziert und das hat es eher schlimmer gemacht. Das hat jetzt nachgelassen.
Passt auf euch auf und vielen Dank dafür, dass ihr mir zugehört habt und für eure Antworten.
Die, die mir helfen sollten haben mich leider allesamt enttäuscht. Und es fällt mir schwer wieder Vertrauen zu fassen. Vielleicht kann man das auch ein bisschen verstehen. ♡
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