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Sucht nach Selbstzerstörung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116427
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    svv
Wenn ich (fast) nichts fühle komme ich gut klar aber wenn ich von meinen Gefühlen und Gedanken übermannt werde und ich entweder extrem euphorisch oder extrem niedergeschlagen bin kommt es oft dazu oder wenn ich besonders viel Angst habe oder gestresst bin.
Das ist ziemlich typisch.
In diesen Momenten laufen unbewusste Prozesse ab, die in der Kindheit verinnerlicht wurden. Es kommt zu Aggression gegen sich selbst. Vielleicht denkt man, man hat es verdient, und hinterher fühlt man sich besser.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vergegenwärtigst, dass du es nicht verdient hast, sondern dass du es verdient hast, dass man/du verständnisvoll und fürsorglich mit dir umgehst. Dass die negative Bewertung zu Unrecht von außen kam und nicht stimmt. Das braucht sicher viel Zeit.

Außerdem kann es helfen, wenn du aufmerksam bist und aufpasst, in welchen Situationen sich Anspannung aufbaut, um rechtzeitig auf die Bremse zu treten, bevor du den Point of no return erreichst. Dafür braucht es Erfahrung, sodass du gleich merkst, das ist jetzt so eine Situation, wo es gleich passieren könnte, und viel Achtsamkeit.

Vielleicht würde eine erneute stationäre DBT helfen? Es kann ja sein, dass es mit dem Regeln einhalten diesmal besser klappt?
 
Das ist ziemlich typisch.
In diesen Momenten laufen unbewusste Prozesse ab, die in der Kindheit verinnerlicht wurden. Es kommt zu Aggression gegen sich selbst. Vielleicht denkt man, man hat es verdient, und hinterher fühlt man sich besser.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vergegenwärtigst, dass du es nicht verdient hast, sondern dass du es verdient hast, dass man/du verständnisvoll und fürsorglich mit dir umgehst. Dass die negative Bewertung zu Unrecht von außen kam und nicht stimmt. Das braucht sicher viel Zeit.

Außerdem kann es helfen, wenn du aufmerksam bist und aufpasst, in welchen Situationen sich Anspannung aufbaut, um rechtzeitig auf die Bremse zu treten, bevor du den Point of no return erreichst. Dafür braucht es Erfahrung, sodass du gleich merkst, das ist jetzt so eine Situation, wo es gleich passieren könnte, und viel Achtsamkeit.

Vielleicht würde eine erneute stationäre DBT helfen? Es kann ja sein, dass es mit dem Regeln einhalten diesmal besser klappt?

Ich habe so große Angst wieder zu scheitern. ._.
 
Ich habe so große Angst wieder zu scheitern. ._.
Es ist auch so, dass ich dann so anders bin, dass mich mein Umfeld kaum wiedererkennt, ich mich selbst kaum wiedererkenne...
Und ich höre und sehe dann teilweise auch Dinge, die andere nicht wahrnehmen können. Wenn ich daran zurückdenke ist es bei allen Erinnerungen so, dass ich mich selbst von außen betrachte. Wenn ich wieder zu mir selbst finde, ist es schon zu spät.
 
Ich glaube das eine ambulante Therapie alleine noch viel zu wenig ist Fambule..

In Göttingen z.B gibt es eine intervall Klinik.
Das heisst 6 wochen Klinik- ambulante Therapie und dann wieder 6 wochen Klinik,usw..
Man setzt dann da wieder an, wo man aufgehört hat.
Das setzt aber Mitarbeit und starken Willen vorraus, eine sogenannte tiefenanylische Fähigkeit/Tauglichkeit.
Interessiere dich für dein Leid vom Kopf her mehr , "wo kommt es her" , "was passiert da gerade" , "warum reagiere ich so", usw. Versuche es aus der Vogelperspektive.
Ich glaube das macht es einfacher für Dich.
Du rutscht sonst zu schnell in diese emotionalen Phasen der Unerträglichkeit und Dissozierst.
Ein Muster was sich immer wieder Widerholt und Widerholt.
Dir würden mehr Übungen und Gesprächinhalte mit gegeben,um Umzulernen ,zu wachsen,..damit diese schweren Phasen besser werden.
Und ich denke , Du brauchst dringend Menschen, die dich auch mit deinen zusammenbrüchen/Rückfällen dorthin begleiten, auch der langen Anträge/Gutachten wegen usw..
Du brauchst also Hilfe.
Es ist ein langer Weg ..aber stetiger Weg zur Besserung.
Informiere dich mehr..

Hier nur mal ein Beispiel einer Traumasensible Behandlung /Sucht Behandlung.
(Kormobid)

http://www.trauma-und-sucht.de/informationen-fuer-therapeuten/traumasensible-behandlung/
 
therapeuten sind daran gewöhnt, dass man ihnen nicht alles erzählt. das können die wenigsten.
Da stimme ich dir zu. Aber TE schreibt das es ihr egal ist was die Therapeutin von ihr/ihm hält.
Es geht nicht darum was jemand von ihr/ihm hält sondern das der Therapeut helfen soll. Und das geht nur wenn man ehrlich ist. Klar erzählen die Patienten nicht alles, aber es kommt darauf an was man nicht erzählt. Und da TE schreibt das man sich nun so verletzt das es keinem auffällt, sollte man dem TE schon klar machen das es beim Therapeuten nicht um dessen Meinung geht sondern um Hilfe.
 

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