Genau das macht nun mal ein Opfer aus, das es sich
nicht wehren kann, keine Gegenreaktion zeigt.
Weisst Du überhaupt was massive Angst bedeutet ..... ,
ohne es mir aus irgendeiner Lexika oder Duden zu zitieren ?
Was möchtest Du mit Deinen Aussagen bezwecken ?
Das Feld meiner vielen unsichtbaren Fragen überlasse
ich Deiner Interpretation.
Opfer werden oftmals zum Schweigen verdammt !
Opfer verdammen sich oft selbst zum Schweigen..aus Schiss vor der eigenen Courage, weil sie manchmal zu viel Angst vor ihrer Angst haben und den Fehler machen zu lange zu schweigen.
Was Angst angeht...die kenne ich auch. Ich erinnere mich gut an meine Kindheit in der ich oft Angst, manchmal sogar Todesangst vor meinem gewalttätigen Vater hatte, Angst vor allem möglichen hatte, aber ich entschied mich ab einem gewissen Alter, der Pubertät dagegen an zu gehen bzw zu gucken damit klar zu kommen...denn dieser Zustand ist ja auf Dauer an sich untragbar und total bescheuert....es gelang diesen Zustand zu überwinden...Woran mag das liegen? Haben einige Menschen so sehr Angst vor der Angst? So viel Angst vor sich selbst und ihrer Macht diese Angst besiegen zu können?
Angst ist an sich ein wichtiges Ding...daran scheitert man oder wächst über sich und seine Angst hinaus. Immer wieder...der Prozess hört nie auf, denn im Leben erlebt man häufiger mal wieder angstbereitende Momente.
Bei krankhaften Angststörungen (kennzeichen: große Angst vor der Angst...vgl.
http://www.psychic.de/angst-vor-der-angst.php,
http://www.amazon.de/Selbstvertrauen-gewinnen-Die-Angst-verlieren/dp/3466344026) helfen natürlich nur Therapien, Medikamente, also psychiatrische und auch psychologische Behandlung...aber mit der normalen Alltagsangst, lebensangst etc kommt ein normal entwickelter Mensch an sich ganz gut zurecht,..ist jedenfalls meine Beobachtung gewesen.
Ich denke dazu ist ein intuitives Gespür für die innere menschliche Natur hilfreich (geht verloren bei Menschen die nur als Coachpotatoes isoliert zu Haus rumhängen..dazu ist Lebenserfahrung notwendig, Action, durchleben von Gefahrensituationen, ein gesundes Körpergefühl etc...also viel Bewegung, denn Angst ist auch ein biochemischer Prozess im Gehirn der durch gesunde artgerechte Lebensweise beeinflusst wird etc.) ...dass man sich selbst in seiner Angst beobachtet und ein wenig darüber nachdenkt wie man aus ungünstigem Verhalten ggü seiner Angst raus kommt. Meine "Therapie" damals (wie heute) war (ist) mich meinen Ängsten zu stellen...ich bin mitten rein und durch die Ängste gegangen. Zunächst hatte ich Angst vor allem...ich näherte mich dem wovor ich Angst hatte...und bemerkte dass die meisten Ängste unbegründet und überflüssig waren. Wer natürlich immer nur vor sich selbst und seinen natürlichen Ängsten davon rennt und wie diese Affen damit umgeht: also nix sehen wollen, nichts davon hören wollen, nicht darüber reden...der bleibt Angst und leichtes Opfer für Menschen die das ausnutzen, z.B Sadisten die ihre Macht durch vorgetäuschte Retter-/Beschützerrolle aufbauen.
Also liebe Insel-nirgendwo...ich kenne die Angst sehr genau, habe vielen Ängsten sehr tief in die Augen geschaut und mich dem furchtlos gestellt....wieso auch fürchten was unvermeidlich ist? Angst ist auch ein stückweit ein guter Freund, ein Warner und Mahner der einen durchs Leben begleitet...Mein Rat. denkt mal genau über eure Ängste nach, schaut sie genau an...nicht wegrennen, wegsehen und wie ein kleines Kind in dunkler Zimmerecke die Angst als Buhmann personifizieren oder zu einer unüberwindlichen Supermacht aufbauschen die sie weissgott nicht ist. Jeder Mensch kann an sich lernen seine Ängste ein stückweit und ausreichend zu beherrschen, zumindest soweit dass sie einem nicht immer die Sahne auf der Torte des Lebens versäuern.
Tipps: viel mit Vertrauten oder Menschen mit Lebenserfahrung über die Ängste reden...Seelenhygiene ist sehr wichtig...sonst bleibt man in sich und seiner Angstsoße hocken...ohne Austausch und Erleben, Lebenserfahrungen sammeln kommt keine Entwicklung zustande...
Nie gegen die Angst ankämpfen, sondern sich mit ihr arrangieren...mit ihr leben lernen, Wege finde sie auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.