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AlexS
Ich möchte mir ein besseres Bild von dir machen, weil ich denke wir verstehen einander einigermaßen.

Darf ich fragen wie alt du bist, was du beruflich machst, wo du wohnst (größe der Stadt/des Dorfs) und wie deine familiäre Situation ist?
Weißt du was bei dir die Gründe für deine Vertrauensprobleme sein könnten?
Und was mich noch interessieren würde, wusstest du schon immer, dass du lesbisch bist, oder hat sich das erst mit der Zeit herausgestellt?

Ich freue mich auf deine Antworten und wünsche dir schonmal alles Gute!
🙂
 
Dann machst du halt gute Geschäfte. denk mal drüber nach was du aufwendest und dafür bekommst, was andere aufwenden und sie dafür bekommen, geben und nehmen … Tauschhandel.

du tauscht kostbare Zeit für?

Es ist ein Geschäft. 😉
Irgendwie sehe ich das auch ein, von Nichts kommt nichts.
Nenne es Tauschhandel. Man bringt sich ein und kriegt was dafür. Jemand, der sich raus hält aus dem Miteinander ausTAUSCHen, der kriegt nichts.
Meine Freunde habe ich nicht umsonst bekommen. Da musste ein "Preis" gegeben werden, der war schuld, dass wir nun lange Jahre gut im Austausch stehen-ich mit ihnen, sie mit mir. Dankbarkeit zeigen, das ist zb so ein Preis. Reden, Wertschätzen, Dasein, Mitmachen, Motiveren, Beistand geben, Beistand annehmen usw. das und noch viel viel mehr war mein Beitrag.
 
@Holunderzweig
Ja das ist mir klar, und es war eben nie gut mit mir befreundet zu sein, daraus ergaben sich keine Vorteile für die anderen. Ich habe mich ja ständig bemüht und bin auch auf Menschen zugegangen, war freundlich, habe geholfen wo es geht, nur wenn ich dann mal Hilfe brauchte war keiner da. Ich war halt auch nie eine Frohnatur oder besonders witzig, sondern eher introvertiert und schüchtern. Ich wollte dazugehören, fand aber nie Anschluss.
Dieses Muster hat sich dann eigentlich durch mein ganzes Leben gezogen und ich wurde dabei (leider) immer frustrierter und es hat sich irgendwann eine enorme Wut in mir gebildet. Ich denke ein Grund für meine Probleme ist, dass ich diese Ablehnung und Wut unbewusst wiederspiegle und das dann ziemlich abschreckend auf meine Mitmenschen wirkt. Ich denke, wenn die Menschen meine Geschichte kennen würden, könnten sie mich verstehen und nachvollziehen, warum ich so bin wie ich eben bin. Ich finde auch ich habe mich gut entwickelt für das was ich "durchgemacht" habe. Ein Bekannter von mir (2 Jahre jünger als ich) mit dem ich früher viel Zeit verbracht habe und der auch einige Probleme (Scheidungskind, Übergewicht) hatte, ist beispielsweise in die Drogen abgerutscht und hat sich vor ein paar Jahren mit einer Überdosis umgebracht (vermute ich, offiziell war es ein Herzfehler) und viele weitere aus meinem früheren Umfeld sind mittlerweile Alkoholiker oder ebenfalls Drogenabhängig.
Mittlerweile möchte ich auch mit vielen Menschen gar nicht mehr befreundet sein und habe mich auch ganz bewusst von denen getrennt. Ich denke auch, dass ich auf einem guten Weg bin, nur gibt es da vorher noch ein paar Dinge die mich wie gesagt nach wie vor verfolgen und die es aufzuarbeiten gilt.

Ps. ich gebe manchmal auch Dinge bei denen ich weiß, dass ich sicher nichts dafür zurückbekomme, einfach nur so...
weil ich eben sehe, dass jemand gerade Hilfe braucht...
 
Es ist wie bei einem Fünfzig-Euro-Schein. Den kann man zerknüllen, auf den Boden werfen, drauftreten, er ist und bleibt fünfzig Euro wert. Du hast derzeit Wut, Zorres in dir, nachher andere Gefühle, wenn wieder alles richtig zu sein scheint. Bis dahin ist es halt so. Du könntest auf diese Fragen verzichten und dich nicht aufhalten lassen davon von deiner Bauerei und dem Vorbereiten von Sachen, die du immer schon machen wolltest und die dir gefallen würden.
E.v.v... gibt es Gründe, dich mit Menschen zu beschäftigen, die an dir vorbeirennen? Oder zu jemand freundlicher zu sein, als er zu dir?
Ich habe viel Zeit vergeudet um Leuten endlich Anerkennung abzuringen und weniger schmerzhafte Kritik und Belächeltwerden. Das war bei mir nicht rauszukriegen, dieses Ansinnen, mich zu beweisen.
Friede und Ruhe ist erst eingekehrt, als mir egal war, wer was von mir hält.

Ich wünsche dir recht viel Freude heute an DEINEN Tag. Meiner wurde bisher genutzt für weitermachen an dem, was ich angefangen habe und mich nicht von Bedenken und lästigen Befürchtungen in die Knie zwingen zu lassen, also denen klein beigeben, auf diese zu hören.
Du hast alles, was du brauchst in dir, hole es heraus und arbeite dich durch durch diese Hürden, die oft bloß Hologramme sind.
Wie schaut es bei dir aus mit Reisen? Interessen? Hobbies? Tiere? Verbinden tun oft gemeinsame Freuden, zb. bestimmte Sportarten, oder probier dich durch durch Kurse aller Art.
Eine meiner Freundinnen geht Italienischkurs und nimmt den sehr ernst, sie hat zwangsweise viel Konversation zu machen in dieser Sprache und rein dadurch ergeben sich lockere, wirklich heitere Situationen. Sie ist auch sehr introvertiert und so gar nicht der Typ, der schnell auftaut bei Fremden. Ich weiß, manch einer, der so tut, als wäre er selbstsicher ist es gar nicht, hat die gleichen Bedenken und Befürchtungen wie du und wie ich ja auch immer hatte, bis ich eben herausgefunden habe, wir sind doch alle gleich dumm, keiner ist besser als der andere im Grunde.
 
Auf dem Land ganz entscheidend: man schiesst sich selbst ins Aus, wenn man an keinerlei Vereinsleben Freude findet (Junggesellenverein, Schützenverein, Fussballverein, FFW etc.). Die Leute nehmen einen gerne auf, wenn man ein Stückweit bereit, sich an deren "Regeln/Rituale" zu halten.

Wenn man jedoch rigiros alle Vereinsaktivitäten als albern und doofi-doofi abstempelt und sich dafür zu fein ist, bleibt man alleine. Diese Erfahrung machen leider auch viele Zugezogene und wundern sich dann (welch Überraschung!) über leere Plätze an ihrem Esszimmertisch in der idyllischen Einsamkeit.

Grundsätzlich richtig, aber dennoch nicht immer ganz so einfach. Gerade als Zugezogener kann es am Land trotz Vereinsleben schwer werden.
Aber der TE ist ja offenbar nicht zugezogen.

@TE ganz verstehe ich nicht, warum du dich mit Hausumbau quasi noch mehr an den Ort "kettest", dem du zumindest einen Anteil an der Einsamkeit zuzumessen scheinst.
Meiner Erfahrung nach war es in der Stadt leichter, "seine Leute" zu finden, weil es einfach mehr Menschen, mehr unterschiedliche Menschen und mehr Nischen gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genauso sehe ich das auch, @w_123. Habe das auch gestern so beschrieben: den Lösungsweg vom Kaff in die Stadt, dann aber wieder gelöscht.

Grund: ich habe nicht den Eindruck, dass evv wirklich großes Interesse an praktischen & machbaren Lösungen zu "Wie finde ich Freunde?" hat. Vielmehr geht es wohl darum, das leidige Thema zu wälzen und zu analysieren und in aller epischen Breite wieder und wieder zu diskutieren.

Ich finde das wenig konstruktiv. Hier gibt es ja viele Threads, die immer nur um die Probleme statt um die Lösungen kreisen. Lösungsvorschläge werden von TE´s dann gerne schonmal komplett ignoriert oder ganz negiert (Energieraub). Somit werden halt die Probleme festgehalten und weiter festgefahren, zementiert. Wenn dem so ist: weiter viel Spaß! Ich verstehe ja etwas anderes unter "Hilfe" ..... .
 
Genauso sehe ich das auch, @w_123. Habe das auch gestern so beschrieben: den Lösungsweg vom Kaff in die Stadt, dann aber wieder gelöscht.

Grund: ich habe nicht den Eindruck, dass evv wirklich großes Interesse an praktischen & machbaren Lösungen zu "Wie finde ich Freunde?" hat. Vielmehr geht es wohl darum, das leidige Thema zu wälzen und zu analysieren und in aller epischen Breite wieder und wieder zu diskutieren.

Ich finde das wenig konstruktiv. Hier gibt es ja viele Threads, die immer nur um die Probleme statt um die Lösungen kreisen. Lösungsvorschläge werden von TE´s dann gerne schonmal komplett ignoriert oder ganz negiert (Energieraub). Somit werden halt die Probleme festgehalten und weiter festgefahren, zementiert. Wenn dem so ist: weiter viel Spaß! Ich verstehe ja etwas anderes unter "Hilfe" ..... .

Ich war ein Jahr auf dem Land - das einsamste Jahr meines Lebens. Trotz Mitgliedschaft und aktiver Teilnahme im Schützenverein. Ich bin eigentlich ein recht sozialer Mensch, ich komme schnell mit Leuten in Kontakt. Aber ich glaube, das Hauptproblem war: Die Leute auf dem Land hatten ihre sozialen Zirkel bereits, die mussten sie nicht um mich erweitern. In der Stadt sind immer Menschen, die neu sind, die neuen Anschluss suchen... da geht das schneller.
 
@w_123
@nrwjob
Danke für eure, sicher gut gemeinten Ratschläge.
Hier muss ich wieder etwas weiter ausholen und erstmal meine Situation genauer erklären. Wie gesagt wohne ich in einem alten Bauernhaus, das jedoch nicht mehr bewirtschaftet wird. Wir haben keine Tiere (außer zwei Katze), die Felder sind verpachtet, um den Wald kümmere ich mich. Wie gesagt ist das Haus alt und ich bin dabei es zu renovieren (zumindest einen Teil) damit ich endlich halbwegs normal darin leben kann. Das kann sich heutzutage wohl kaum jemand vorstellen, aber bis vor ein paar Jahren hatten wir nicht einmal fließendes warmes Wasser. Wollte ich mal duschen musste ich vorher einen Holzboiler anfeuern. Küche und Stube waren beheizt (Holzofen), der Rest des Hauses nicht. Heute bin ich froh darüber so aufgewachsen zu sein, denn so wurde ich ziemlich abgehärtet, aber als Kind und vor allem Jugendlicher war es die Hölle. Das Haus liegt übrigens nicht außerhalb, sondern im Dorf, wenn auch eher am Dorfrand. Die Frage nach dem Verkauf habe ich mir natürlich auch schon gestellt. Hier müsst ihr ein paar Dinge verstehen:
1. Es ist einer der ältesten Höfe im Dorf und seit keine Ahnung wie vielen GENERATIONEN in unserem Familienbesitz. Mein Vater hat sein ganzes Leben, ich und meine Mutter seit nun fast 30 Jahren dort gewohnt.
2. Das Haus ist zwar alt, dafür aber riesig, ich habe Platz ohne Ende, habe mir (seit meine Schwestern ausgezogen sind) ein Trainingszimmer, ja sogar ein Ankleidezimmer 🙂D) eingerichtet, Stadel, Werkstatt, Dachboden, riesigen Garten,...
3. Der Verkauf würde wirtschaftlich nicht viel Sinn machen. Die Lage ist zwar schön, durch die weite Entfernung von meinem Haus zur nächsten Stadt jedoch nicht sehr begehrt. Würde ich alles verkaufen müsste ich den Verkaufserlös mit meinen Schwestern teilen und könnte mir vom Rest vielleicht noch eine durchschnittliche Wohnung kaufen. (Immobilienpreise sind bei uns durch den Tourismus extrem)
4. Ich lebe in einem unglaublich schönen Gebiet in den Alpen, ich bin sehr naturverbunden, mag die Ruhe hier und möchte eigentlich auch gar nicht weg.
5. Meine Eltern sind leider auch nicht mehr die jüngsten. Mein Vater hat vor ein paar Jahren einen (leichten) Schlaganfall erlitten und ist seither relativ pflegebedürftig. Meine Mutter hat seit längerem Depressionen (inzwischen durch Medikamente recht gut im Griff) und ist schnell überfordert. Auch wenn ich mit meinem Vater schon immer ein sehr schlechtes Verhältnis hatte, würde ich es nicht übers Herz bringen meine Eltern in so einer Situation alleine zu lassen.

Nun möchte ich hier ein paar Dinge klarstellen. Ich habe diesen Beitrag nicht eröffnet um bemitleidet zu werden und auch nicht um Tipps zu bekommen, wie man Freunde gewinnt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dankbar dafür, dass ihr euch Gedanken macht wie ich meine Situation verbessern kann, aber in erster Linie geht es mir um den Austausch und darum die wahren Gründe herauszufinden, warum es denn bisher nicht geklappt hat. Tipps dazu findet man ja im Internet wie Sand am Meer und nichts für ungut, die Ratschläge die ihr mir gegeben habt kenne ich schon zur Genüge.
AlexS hat meine Situation in ihrem Text recht gut erfasst, es geht um irgendetwas tieferes, älteres und solange ich diesen Inneren Konflikt mit mir selbst nicht überwunden habe, macht es wahrscheinlich auch keinen Sinn verzweifelt irgendwo nach Freunden zu suchen.
Nebenbei bin ich ja auch nicht untätig in dieser Hinsicht. So habe ich letztes Jahr beispielsweise mit Paragliding angefangen und dort auch wieder einige neue Kontakte geknüpft. Ich habe auch schon einige Pläne für die Zukunft, möchte demnächst einen Tauchkurs besuchen, irgendwann mal surfen lernen. So gesehen habe ich eigentlich ein wirklich sehr schönes Leben und ich merke auch wie mir allein das Schreiben hier schon weiterhilft. Schreiben ist ja bekanntermaßen sogar eine Therapieform und ich hoffe das mein Beitrag hier auch anderen hilft wieder positiver zu denken und eventuell neue Sichtweisen zu erhalten.
In dem Sinn bleibt positiv!
Ihr seid nicht alleine mit euren Problemen!
Jeder hat irgendwo sein Paket zu tragen!
Alles Liebe!
 
Noch etwas habe ich vergessen. Es wäre schön auch zu wissen was so eure Probleme sind. Ich finde von Euch allen zahlreiche Nachrichten zu allen möglichen Beiträgen aber es ist für mich nicht ersichtlich welche davon eure eigenen Probleme betreffen.
So habe ich z.B. erst vor kurzem herausgefunden mit welchen Problemen sich beispielsweise Krise rumschlagen muss.
Krise an dieser Stelle liebe Grüße, ich bin mir sicher du wirst dein Leben wieder auf die Reihe bekommen.
Wenn ich dir irgendwie helfen kann sag bescheid!
 

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