Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo Giesy,
schau mal hier: Stuttgart 21 - "Wir sind das Volk". Hier findest du vielleicht was du suchst.
@ Traumatisierter; (woher eigentlich der Username?)
Es mag enttäuschend für Dich sein, ich bin Atheist. Ich achte durchaus den religiösen Menschen, keinesfalls jedoch den Einfluß von Religion und Kirche bezüglich gesellschaftlich wichtiger Fragen. Im 3 Jahrtausend angekommen verweise ich diesbezüglich auf die „Fast-Hymne“ der ehemaligen Arbeiterpartei (SPD) „… es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun, uns …“
Gewisse Strönungen bleiben mir dennoch nicht verborgen. Konservatismus, Calvinisten, nehmen wir ruhig die Kreationisten in den USA – m.E. nichts weiter als gefährliche Strömungen, die in keinster Weise der Mehrheit irgendeines Volkes dienlich sein können, auch dem deutschen Volk nicht. Den Einfluß von Religionen in der Geschichte bestreite ich nicht, wobei einerseits abzuwägen wäre mit welchem Ziel er realisiert wurde und zum anderen ist sicher festzustellen, daß es gerade Religion immer gut verstanden hat, sich auf Seiten der Herrschenden zu schlagen. Die Überwindung derartiger Aspekte sehe ich als eine Frage der Zeit.
Ich stimme überein, daß gerade in der Phase des entwickelten Kapitalismus auch entwickelte Formen der Manipulation gegeben sind; letztendlich wird es aber ökonomischer Druck sein, der die Massen erkennen läßt, was läuft und daß gerade dies ihnen nicht dienlich ist.
Den Aspekt „D“ sehe ich bei weitem unkomplizierter. Deutschland sehe ich in den aktuellen Grenzen, eine Unterscheidung im Sinne verschiedener Bevölkerungsgruppen betreibe ich nur dahingehend, daß ich einerseits eine Gruppe habe, der das aktuelle System nützt, auf der anderen Seite „über den Tisch gezogene“ (ob sie es wahrhaben wollen oder Nicht!). Mit anderen Worten ausgedrückt „Klassenkampftheorie“!
Logische Schlußfolgerung daraus, heute „in den Ofen schauende“ dürfen nicht nur an wesentlichen Aspekten der Macht teilnehmen, si e müssen diese perspektivisch übernehmen. Einen Interessenausgleich wird es nicht geben. Demokratie heißt „Volksherrschaft“ ! Soll das Volk wirklich in diesem Land das Sagen haben, heißt dies in aller Konsequenz zu handeln.
Ein Zwischending kann es nicht geben. Daß momentan keinesfalls die Zeit reif ist, ist mir durchaus bewußt. Man diskutiert über Geißler und Schlauch, abgefrackte Vertreter des aktuellen Systems, man hält einen Rechtsstaat hoch, der den aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft bei weitem nicht mehr entspricht, man singt das Lied der Demokratie – fühlt sich aber in nicht unwesentlichen Punkten ausgeschlossen. Wenn heute, vertreten durch Sittler eine Bewegung denkbar erscheint (ich hoffe hier setzt sich etwas fort!), dann besteht gerade in Deutschland aber auch die Gefahr, daß mancher Einzelne noch gar nicht erkennen will, daß er Teil des Proletariats ist.
Daß Parteien andere Wege diskutieren ist doch logisch. Sie spüren die Gefahr für das eigene Überleben und im Gegensatz zu manch anderem denke ich wir haben es hier mit äußerst cleveren Personen zu tun. Sommer, der Gewerkschafts-Fuzzi, sah bereits am 06.03.2009 die Gefahr sozialer Unruhen. Man wird Wege und Mittel finden, die Massen abzuspeißen und sei es auf Kosten einer weiteren Verschuldung.
In diesem Zusammenhang „Fehlentwicklungen im Rahmen der repräsentativen Demokratie!“ ??? … Hallo ! Demokratie ohne Volk kann es nicht geben ! Ich kann nichts dafür, daß es zu Zeiten bzw. im Ergebnis der französischen Revolution zu einer drastischen Änderung des Begriffes „Volk“ kam. Seither ist von Staatsvolk die Rede, Nationen bildeten sich. Die Übernahme demokratischer Kriterien aus der attischen Demokratie (Griechenland) steht seit dieser Zeit im Widerspruch zu dem, was wir unter Demokratie verstehen wollen.
Beobachten wir die Entwicklungen doch einfach mal weiter. Es ist eine Zeit des Erfahrungen Sammelns, des Lernens. Eine Zeit in der Gegebenes für viele auf der Waage steht und manches neubewertet werden muß.
Sich an Artikel des GG zu halten wird letztendlich vom Souverän keiner erwarten können. Zu sehr sind diese Worte (auch in seinem Namen) gebeugt und verbogen worden. Ein Souverän, ist es denn einer, hat jederzeit das Recht in seinem Namen zu handeln. Der Begriff Souverän schließ dabei durchaus ein Handeln im Sinne einer Anarchie aus.
Eine Lenkung im Sinne einer nachhaltigen Steuerung des Wirtschaftens und des gesellschaftlichen Zusammenhangs gibt es in der neoiberalen Ideologie ja gar nicht mehr. Das System steuert sich ja angeblich über den (privaten) Markt selbst. Ist das nicht eher eine Art von Anarchie von ganz oben..? Ich finde, das ist eine ernsthafte Frage, denn Handeln wird hier ja grundsätzlich und vor allem ideologisch von Vornherein ausgeschlossen von dieser Denkschule.
das ist Handeln mit nur einem, alle anderen Erwägungen ausschließenden, Ziel: Profitmaximierung.
Anarchie der Geldgier, könnte man es auch nennen.
Das sieht man doch hier ganz deutlich. Jede Menge Unternehmen und Bosse verdienen daran, dass der Bahnhof umgebaut wird.
Eigentlich ist er so, wie vor vier (??) Jahren geplant, überflüssig wie ein Kropf, noch dazu viel zu teuer, und wen interessieren schon die alten Bäume... sind doch überflüssig, braucht "man" nicht... so denken die Verantwortlichen "da oben" (die Politiker und Industriebosse, wobei Politiker ja fast nur noch Marionetten der Bosse sind.).
Das meinte ich auch mit "die kriegen alles kaputt". Es muss nur genug Profit einbringen. Profit nicht für "das Volk", "den Bürger", sondern für die, die hinter so einem Profekt stehen, also Unternehmen, Bahn, Politiker, das ist alles ein Korruptionssumpf in dem jeder jedem die "Pöstchen", will sagen: Das Geld zuschustert. Hinter verschlossenen Türen, natürlich. Das darf natürlich niemand merken.
Gypsi hat das schon ganz richtig ausgedrückt: H4-Empfänger, dafür hat man nur 5 Euro mehr, die Krankenkassenbeiträge steigen auch schon wieder, für alles und jedes wird der "kleine Mann" belangt, weil angeblich kein Geld da ist, den Bürger zu entlasten, aber für so einen Bahnhof hat man mal eben 10 Millionen. Aus der Portokasse.
Ist schon irgendwie komisch, zumindest. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.
Ich weiß doch, Giesy, dass das Geld nicht aus der Portokasse ist; diese meine Formulierung war ironisch gemeint.
😀 Jetzt hat doch tatsächlich ein Gericht das Abholzen der Bäume untersagt. Und zwar wegen des Vorhandensein des Juchtenkäfers.
Es "müsse zuerst mal ein Programm für die Umsiedelung des Juchtenkäfers geschrieben werden", hörte ich. Ja, weiß das jemand, wie man ein Programm für den Juchtenkäfer schreibt? Was hat den Juchtenkäfer denn ausgerechnet dorthin verschlagen? Wußte der nicht das dort ein Bahnhof gebaut wird? Oder wurde der Käfer womöglich vom politischen Gegner, ja vielleicht von den Demonstranten eingesetzt? Als biologische Waffe sozusagen?😀
Anzeige (6)
| Autor | Ähnliche Themen | Forum | Antworten | Datum |
|---|---|---|---|---|
| M | Wieso sind so viele negativ eingestellt Gegenüber uns ? | Gesellschaft | 23 |
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)