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Studieren ist sch**ße!!

AW: Studieren ist S****!!

In sprachlichen Fächern kann man sich auch nicht alles aus den Ärmeln leiern. Die Mathematiker stellen die Sprachen immer gerne so dar. Aber wir haben auch sehr, sehr viele Begrigffe, die wir lernen müssen.
Mein Mathelehrer wollte das auch immer gerne so hinstellen, aber was die ganzen Mathematiker gerne mal vergessen ist, dass man als Germanist sehr viel Handwerkszeug hat, mit dem man arbeiten muss. Das Aufschlüsseln von Texten ist sehr viel schwieriger, da man sowohl die innere als auch die äußere Form eines Textes berücksichtigen muss und man muss außerdem einen guten Zugang zu seinen kreativen und emotionalen Ressourcen haben.
Ich bitte also mal, das nicht immer so abzuwerten.
Bin im übrigen Lehramtsstudentin.

Im Moment nervt mein Studium mich aber auch. Es stehen drei Klausuren an und es ist so mühselig, weil es eine so große Masse an Informationen ist.
Ich komme mir vor, als würde ich dreimal Abi machen. -.-
 
AW: Studieren ist S****!!

Warum sollte Mathe an der Uni so viel schwerer sein als alle anderen Fächer? Es kommt schon sehr darauf an, wo die eigenen Talente liegen. Ich persönlich hatte nie Probleme mit Mathe, sondern hab eher Problemen auf sprachlicher Ebene. Sei es das Erlernen von Fremdsprachen oder auch das Formulieren wissenschaftlicher Texte.
 
Schon uralt,
aber das ist mir aufgefallen

Die Dozenten arbeiten nur auf Basis von Folien. Da steht meist alles klausurrelevante. Dann reden die Dozenten und reden und reden und reden... dabei stehen die Sachen so klar formuliert auf den Folien, dass es selbsterklärend ist. Aber die schwallern da wirklich zu jeder Folie rum.
Ich fühle mich da immer total gelangweilt und unterfordert. Da melde ich mich manchmal auch aus Langweile, weil es besser ist, als nur dumm rumzusitzen. Man versinkt dann im Ameisenhaufen der ganzen Studenten und nur für nen Kreuz auf einen Anwesenheits-Zettel.

Die Folien werden ins Netz gestellt, man bräuchte also eigentlich nicht hin.


Bei mir hat neulich die studentische Evaluation gezeigt, dass sie sauer auf mich (Dozent) sind, weil ic hes eben so nicht gemacht habe in der Vorlesung...
sondern nur drei Folien mit Bildchen aus ihren Büchern und dann drumrum erzählt....
und jetzt bin ich nicht studentenfreundlich.

That`s life....
 
Bei mir hat neulich die studentische Evaluation gezeigt, dass sie sauer auf mich (Dozent) sind, weil ic hes eben so nicht gemacht habe in der Vorlesung...
sondern nur drei Folien mit Bildchen aus ihren Büchern und dann drumrum erzählt....
und jetzt bin ich nicht studentenfreundlich.

Was blöd ist, wenn ein Professor dort an der Tafel steht, nur schreibt und man es nur abmalen soll ... ansonsten wird man zu 90% der Zeit mit dem Hintern angeschaut und er erzählt beim schreiben noch etwas.
Das diente vor allem dazu die Studenten zu zwingen in die Vorlesung zu kommen, damit man 300 Leute in Hörsaal hat und nicht nur 12. Das hat aber nicht funktioniert, die paar die da waren haben eben für die anderen mitgeschrieben.

Für einen Studenten ist es wichtig dass er die wesentlichen Informationen bekommt, sei es durch abschreiben oder als PDF.
Bei einer PDF haben die Studenten die Möglichkeit während der Vorlesung den Stoff zu verstehen. Durch mitschreiben habe ich noch nie etwas verstanden.

Wenn der Dozent/Professor dann wirklich versucht den wesentlichen Stoff an die Studenten zu vermitteln und mit ihnen quasi in der Vorlesung diese Dinge versucht zu üben und in die Köpfe zu bekommen, dann ist er ein guter Dozent/Professor.

Also:
Einfach nur da sitzen und abschreiben ist doof.
Am Ende der Diashow das Gesprochende in unwichtige Plauderei und wichtigen Prüfungsstoff zu unterteilen ist auch doof, denn dann bekommen die Studenten die besten Noten welche die alten Prüfungen vom vorherigen Semester bekommen haben und die anderen (welche keine so guten Connections haben) werden bei der Prüfung elend versagen.
 
Hallo Sorgen-Poster
Ich gehe mit dir d'accord, das eine Vorlesung, die so gestaltet ist, dass sie einer einschläfernden .... Dauerberieselung gleicht, absolut nichts mit richtigem, zeitgemäßem Lernen zu tun hat. Aber viele kennen es selbst heute noch nicht besser, und es reicht ihnen schon, im Hörsaal zu sitzen und den Hauch von Elitär zu erleben und sich dabei gut zu fühlen, weil man studiert ja schließlich. Und Kritik zu üben, sei sie auch noch so berechtigt, ist in unserer JA-Sager-Republik eben ausgesprochen ... verpönt, weil negativ belegt.
Ich verstehe deshalb nicht, warum man hier deine Wahrnehnung in Zweifel stellt.
 
....nein, ich nutze eine Dokukamera, wenn ich was schreibe, keine Tafel 🙂
sie bekommen halt mit den Folien kein Skript, das haben sie extra, zusätzlich zu der Literatur.
ich nehme Bilder aus den Texten, die sie auch haben und erzähle was dazu, sehe sie dabei an,
stelle Fragen, lasse sie mitmachen, zeige Filmchen... zeichne
ab und zu was mit der Dokumkamera. Sie bekommen Hinweise von mir, was wichtig ist, was man sich merken soll...
aber sie müssen halt mitschreiben, ich habe auf den Folien fast keinen Text. Kollegen machen das anders, die haben Folien, die fast schon dem Skript entsprechen, sehr detailliert mit viel Text und Bildern, ABER leiern das dafür halt runter. Dafür können die Studierenden das halt hinterher so nehmen und damit lernen,
bei mir müssen sie halt mitschreiben. Und ja, ich erkläre auhc mal was außenrum, was gut dazu passt, denn es ist eine Vorlesung.
Aber gerade das Mitschreiben ging wohl gar nicht....
 
Hast du dir mal die Aufzeichnungen der Studenten geben lassen welche sie nach deiner Vorlesung angefertigt haben?
Die müsste man ein mal sichten und vergleichen ob das auch tatsächlich so funktioniert.

Es ist nicht so leicht das raus zu filtern auf was der Professor jetzt wert legt, teilweise wurde ganz viel erzählt was überhaupt nicht prüfungsrelevant war. Wenn man sich dann die Aufzeichnungen angeschaut hat, dann sah man schon dass der Student oft doch eine etwas andere Idee hatte was wichtig sein könnte.

Kleine Anekdoten aus dem richtigen Leben oder der Praxis sind wichtig um den Studenten auf das Leben da draußen vorzubereiten. Es muss dann aber deutlich gemacht werden dass es keine Prüfungsrelevanz hat.

Ich weiß dass der Aufwand ein Skript zu erstellen nicht unbedeutend ist und vielleicht auch rechtliche Dinge beachtet werden müssen wenn man die Bilder nicht alle selbst erstellt und aus anderen Quallen nimmt, aber es ist meiner Ansicht nach eine gute Basis mit der ein Student arbeiten kann.

Es gibt Dozenten welche die Bilder aus dem Skript nehmen und diese während der Vorlesung an die Tafel oder das Whiteboard zeichnen. Das dauert natürlich recht lange und ist bei manchen Zeichnungen auch schwierig umzusetzen.
Durch den Aufbau kann man aber teilweise erkennen weshalb etwas so aufgebaut ist. (also z.B. bei einen Programmablaufplan)

Vielleicht müsste man die verschiedenen Techniken etwas kombinieren.
 
Nicht für jeden ist ein Studium was.
Es gibt natürlich wirklich Dozenten, die nur sich gerne labern hören. Das stimmt schon. Hatte dieses Semester auch so einen, aber so sind sie nicht alle.
Vielleicht liegt dir ja eine Ausbildung eher.
 
teilweise wurde ganz viel erzählt was überhaupt nicht prüfungsrelevant war.

so etwas ist für einen Dozenten immer schwierig, die Ausage hören wir nun immer öfter und sie macht uns echt ratlos,
weil
1. was ist daran so schlimm?
2. erklärt man ja den Stoff, aber halt vertieft, aus anderen Perspektiven etc.., was das Verständnis für den Prüfungsstoff erhöht (aber klar nicht explizit abgefragt werden kann) und
3. was ist daran so schlimm?
 
"teilweise wurde ganz viel erzählt was überhaupt nicht prüfungsrelevant war."



Das ist halt studieren. Die nicht Prüfungsrelevanten Dinge gehören dazu, sonst könnte man es "FürDiePrüfungLernJahre" nennen.
Das Ziel eines Studiums ist ja, gebildete Menschen hervorzubringen, dazu gehört, dass man auch in alle Richtungen Bescheid weiß, und nicht nur einen Abschluß zu haben.



 

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