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Studieren ist sch**ße!!

Hi,

ich hab vor einigen Semestern mit Soziologie und BWL angefangen.
Der Uni-Trott nervt mich total.
Die Dozenten arbeiten nur auf Basis von Folien. Da steht meist alles klausurrelevante. Dann reden die Dozenten und reden und reden und reden... dabei stehen die Sachen so klar formuliert auf den Folien, dass es selbsterklärend ist. Aber die schwallern da wirklich zu jeder Folie rum.
Ich fühle mich da immer total gelangweilt und unterfordert. Da melde ich mich manchmal auch aus Langweile, weil es besser ist, als nur dumm rumzusitzen. Man versinkt dann im Ameisenhaufen der ganzen Studenten und nur für nen Kreuz auf einen Anwesenheits-Zettel.

Die Folien werden ins Netz gestellt, man bräuchte also eigentlich nicht hin.
Dennoch in manchen Kursen muss man hin, weil keiner für einen mitunterschreibt oder es auffallen würde, nie da zu sein.

Die einzige Motivation ist also wegen dem Zwang, die Anwesenheitspflicht zu erfüllen. Dann sitzt man da blöd rum.
Man bekommt keine Anerkennung, ob man mitdenkt/mitmacht ist auch egal.

Ok, nun kann man ja so schlau sein und dann eben schonmal wichtige Sachen mitschreiben und für sich selber lernen. Aber: Meist kommt nur ein Bruchteil des Belaberten in der Klausur dran.
Es bringt also nichts, da alles zu lernen.
Der Stoff ist so, dass man auch ne Woche vor der Klausur lernen und alles hinbekommen kann. Selbst wenn nicht, gibt es Nachklausuren, wo man also die halben Ferien Zeit hat zum Lernen.
Das nimmt natürlich die Motivation, das beim ersten Anlauf zu schaffen.

Die ganze Struktur ist also total zum kotzen und überhaupt nicht darauf ausgelegt, einen zum Lernen zu motivieren oder dass man etwas "leisten" kann.
Nur durch die Benote bei Klausuren gibt das ein bisschen Ansporn. Aber die kommt ja nur halbe Jahr...

Ok, mag sein, dass das bei anderen Fächern schwerer ist. Es gibt auch bei mir mal Zwischenaufgaben (Essays schreiben), Hausaufgaben, die man mal machen muss. Aber das ist wenig und man knüppelt das so weg, dann ist da wieder sinnloses Rumsitzen um Anwesenheit zu beweisen.
Dazu noch der Fahrspass zur Uni. In der deutschen Bahn... Dann das Geld was man für Verpflegung investieren muss, den Zeitplan den man für die Uni-Kurse abstimmen muss.

Leute, ich will nicht meckern, es gibt auch ein harte Studiengänge. Aber die Uni ist eine derbe Enttäuschung, weil die Dozenten fast alle kein pädagogisches Talent, kein Talent zum Lehren haben. Weil 2 Stunden Konzentration halten ohne festgesetzte Pause einfach zuviel sind. Besonders, wenn mehrere solcher 2-Stunden-Blöcke aufeinanderfolgen...

Weil die Strukturen jede Motivation verhindern! Kein Wunder es gibt Aufschieberitis! Das ist die Schuld der Uni-Strukturen, nicht unsere!
Dennoch gibt es immer Tips für Studenten, wie sie sich da verbessern können, was mit denen los ist, dass sie so faul sind!
Das ist alles Quatsch! Es sollte lieber Tips für eine Neuregelung des Lehrens an der Uni geben!

Das einzige was einen noch bleibt, als Motivationsquelle, sind da Kontakte zu anderen Studenten. Aber das ist das Miteinander und das hat auch nicht jeder, dass er da nette Leute in seinen Kursen findet und die Kurse wechseln ja auch und man hat immer mal andere Leute da drin.

Also, studieren ist scheiße, hingehen ist scheiße!

Dennoch, ich muss das Durchziehen. Es geht nur um den Abschluss.
Ich suche ein paar Tips, wie man die Zeit in den Kursen besser übersteht oder einfach mal eure Erfahrungen dazu und wie andere die Unterrichts-Strukturen auf ihrer Uni so wahrnehmen.

Ich dachte schon daran, nen Laptop, aber dann starrt da jeder drauf und auch irgendwie blöd. Man hat ja auch keine wirkliche Privatsphäre dort. Manche Dozenten bemerken auch Kopfhörer in Seminaren. Das wäre ja sonst ne Idee, ein Hörbuch hören oder sowas.


LG

Sorgen-"Poster"
 

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E

EuFrank

Gast
AW: Studieren ist scheiße!!

Hallo sorgen-poster!

Hi,

ich hab vor einigen Semestern mit Soziologie und BWL angefangen.
Der Uni-Trott nervt mich total.
Die Dozenten arbeiten nur auf Basis von Folien. Da steht meist alles klausurrelevante. Dann reden die Dozenten und reden und reden und reden... dabei stehen die Sachen so klar formuliert auf den Folien, dass es selbsterklärend ist. Aber die schwallern da wirklich zu jeder Folie rum.
Ich fühle mich da immer total gelangweilt und unterfordert. Da melde ich mich manchmal auch aus Langweile, weil es besser ist, als nur dumm rumzusitzen. Man versinkt dann im Ameisenhaufen der ganzen Studenten und nur für nen Kreuz auf einen Anwesenheits-Zettel.

Die Folien werden ins Netz gestellt, man bräuchte also eigentlich nicht hin.
Dennoch in manchen Kursen muss man hin, weil keiner für einen mitunterschreibt oder es auffallen würde, nie da zu sein.

Die einzige Motivation ist also wegen dem Zwang, die Anwesenheitspflicht zu erfüllen. Dann sitzt man da blöd rum.
Man bekommt keine Anerkennung, ob man mitdenkt/mitmacht ist auch egal.

Ok, nun kann man ja so schlau sein und dann eben schonmal wichtige Sachen mitschreiben und für sich selber lernen. Aber: Meist kommt nur ein Bruchteil des Belaberten in der Klausur dran.
Es bringt also nichts, da alles zu lernen.
Der Stoff ist so, dass man auch ne Woche vor der Klausur lernen und alles hinbekommen kann. Selbst wenn nicht, gibt es Nachklausuren, wo man also die halben Ferien Zeit hat zum Lernen.
Das nimmt natürlich die Motivation, das beim ersten Anlauf zu schaffen.

Die ganze Struktur ist also total zum kotzen und überhaupt nicht darauf ausgelegt, einen zum Lernen zu motivieren oder dass man etwas "leisten" kann.
Nur durch die Benote bei Klausuren gibt das ein bisschen Ansporn. Aber die kommt ja nur halbe Jahr...

Ok, mag sein, dass das bei anderen Fächern schwerer ist. Es gibt auch bei mir mal Zwischenaufgaben (Essays schreiben), Hausaufgaben, die man mal machen muss. Aber das ist wenig und man knüppelt das so weg, dann ist da wieder sinnloses Rumsitzen um Anwesenheit zu beweisen.
Dazu noch der Fahrspass zur Uni. In der deutschen Bahn... Dann das Geld was man für Verpflegung investieren muss, den Zeitplan den man für die Uni-Kurse abstimmen muss.

Leute, ich will nicht meckern, es gibt auch ein harte Studiengänge. Aber die Uni ist eine derbe Enttäuschung, weil die Dozenten fast alle kein pädagogisches Talent, kein Talent zum Lehren haben. Weil 2 Stunden Konzentration halten ohne festgesetzte Pause einfach zuviel sind. Besonders, wenn mehrere solcher 2-Stunden-Blöcke aufeinanderfolgen...

Weil die Strukturen jede Motivation verhindern! Kein Wunder es gibt Aufschieberitis! Das ist die Schuld der Uni-Strukturen, nicht unsere!
Dennoch gibt es immer Tips für Studenten, wie sie sich da verbessern können, was mit denen los ist, dass sie so faul sind!
Das ist alles Quatsch! Es sollte lieber Tips für eine Neuregelung des Lehrens an der Uni geben!

Das einzige was einen noch bleibt, als Motivationsquelle, sind da Kontakte zu anderen Studenten. Aber das ist das Miteinander und das hat auch nicht jeder, dass er da nette Leute in seinen Kursen findet und die Kurse wechseln ja auch und man hat immer mal andere Leute da drin.

Also, studieren ist scheiße, hingehen ist scheiße!

Dennoch, ich muss das Durchziehen. Es geht nur um den Abschluss.
Ich suche ein paar Tips, wie man die Zeit in den Kursen besser übersteht oder einfach mal eure Erfahrungen dazu und wie andere die Unterrichts-Strukturen auf ihrer Uni so wahrnehmen.

Ich dachte schon daran, nen Laptop, aber dann starrt da jeder drauf und auch irgendwie blöd. Man hat ja auch keine wirkliche Privatsphäre dort. Manche Dozenten bemerken auch Kopfhörer in Seminaren. Das wäre ja sonst ne Idee, ein Hörbuch hören oder sowas.


LG

Sorgen-"Poster"
Das kann ich gut verstehen. Es gibt einige Studienfächer mit Vorlesungen, die eigentlich überflüssig sind. Vorlesungen sind eben eine Erfindungen vergangener Jahrhunderte. Seit es Bücher und Internet etc gibt, sind sie fast überhaupt nicht mehr nötig.

Vermutlich steckt dahinter die Tendenz zu überleben. Wovon sollen sich denn die "Vorleser" ernähren, wenn es keine Vorlesungen mehr gibt?

Es ist wirklich skandalös, wenn ich nur an die auch von Dir erwähnten Fahrzeiten zu den Vorlesungen denke.

Ich würde mir vielleicht irgendwelche anderen Schriftstücke in die Vorlesung nehmen und die lesen. Da gibt es doch eine Menge Tricks.
 
P

Pokerface

Gast
AW: Studieren ist scheiße!!

Wenn es dir zu leihct ist, dann kannst du ja noch was parallel studieren. Besorg dir die Skripte und lern es währned den Vorlesungen das sollte kaum auffallen. So Schlägst du 2 Fliegen mit 1ner Klappe. Oder wechsel grad den Studiengang. BWL ist ja auch naja ... versuch mal Medizin, Jura, Maschbau oder sowas.

P.S. Es heißt ja auch Universität und nicht Schule. Fleißkärtchen gibts da nicht, du bist nur ne Nummer die die Zeit der Profs in Anspruch nimmt. Gewöhn dich dran.
 
AW: Studieren ist scheiße!!

Danke für die Tips!

Man kann es aber auch so sehen: Der Prof ist nur ne Nemmer, die meine (und die Zeit aller anderen Stundenten) in Anspruch nimmt.
Für eine, wie eben erwähnte, veraltete Erfindung, die nur eingeführt wurde, wegen mangelnden Büchern. Und wenn es das was der Prof da inhaltlich erzählt eh zum Download gibt... echt...

Da wird auf Krampf ein Sytem aufrechterhalten, dass unnötig ist und alle zu einer anonymen Gruppe macht... die grade deswegen keinen Wert hat. Cool, wer sich damit abfinden kann. Ich will es nicht!
Übungen machen da schon durchaus mehr Sinn...

Parallel was studieren kann man bei den Vorgaben von Kursen mit Anwesenheitspflicht vergessen. Jedenfalls würde man kein ganzes zweites Studium zeitlich reinkriegen. Vielleicht mal so nen paar Kurse, aber dafür gibt es hier einen Wahlbereich.
Und andere Fächer wie Maschbau, Medizin die sind ja wirklich sehr schwer. Da kann ich den Sinn einer Vorlesung eher nachvollziehen und da gibt es auch immer wieder Test. Das motiviert dann mehr am Ball zu bleiben. Unterforderung, Überforderung. Ich find beides gleich schlimm!

Na ja, nehm ich mir morgen ne Bild-Zeitung in die Vorlesung mit... *ironie* ;-)


Sorgen-poster
 
C

claas

Gast
AW: Studieren ist scheiße!!

So eine primitive Formulierung , eine scheinbare erbärmliche
vulgäre Eröffnungsformulierung. Man könnte fast annehmen es wäre eine erbärmliche in vulgäre Sprache abstrakte ausgeführte "HILFERUF"-eröffnungstitulierung. So jemanden würde ich nicht studieren lassen wollen. Einfach nur Primitiv.

MfG Alex
 

aphrodite

Aktives Mitglied
AW: Studieren ist scheiße!!

Also ich weiß ja nicht, an welchen Unis ihr so seid... Aber ich kriege keine einzige fertige Vorlesung (bzw. halt die Folien etc. dazu) vor die Nase geknallt. Es gibt zwar schon unterstützende Materialien (zB einen Reader), aber abgeprüft wird das mündlich Vorgetragene - das zählt, und sonst nix. Das heißt, ich bin dazu gezwungen mitzuschreiben und da zu sein, obwoh es bei den VOs keine Anwesenheitspflicht gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rei

Aktives Mitglied
AW: Studieren ist scheiße!!

ich studiere bio auf bachelor habe mo bis fr von 8 bis mind.5 uni.tatsächlich bin ich donnerstags 2 stunden an der uni für ein pflichtpraktkum den rest der zeit lerne ich und gehe arbeiten.bin 3 mal die woche hackedicht.also ich würde sagen uni ist was man draus macht, bin genausoweit wie meine mitstudenten nur dass ich nie antanze und mir keinen stress mache.bin zwar in meinem kurs ziemlich unbeliebt weil ich nie da bin aber, das juckt mich nich weil ich ja nie da bin lol
 

Polux

Aktives Mitglied
AW: Studieren ist scheiße!!

Tja, sorgen-poster,
warum hörst du dann nicht auf mit dem studieren, wenn es so schlimm ist. Studium ist nämlich freiwillig - im Gegensatz zur Schule und ich nehme an du bist volljährig - kannst also selbst entscheiden.

Ein Studium heißt Eigenverantwortung und die Motivation muss von dir kommen. Deine - ich möchte schon fast sagen 'Schimpftirade' erinnert mich an ein kleines Kind das Fuß stampfend 'ich will aber!' ruft.

Du erwartest 'pädagogisches Talent' geh an die Schule zurück - da kannst du das fordern.

Du lernst für die Klausur? So Studenten liebe ich.

nochmals, Studium ist keine Schule mehr. Dozenten sind nicht dazu da dich zum 'Lernen zu motivieren', diese Arbeit hast du selbst zu leisten.

Man kann sicher Kritik am Uni-Betrieb haben und vieles ist im Argen. Allerdings bin ich lange genug in diesem Betrieb zu Gange um es ein wenig beurteilen zu können - auf beiden Seiten.
Vorlesungen sind keine 'Pflicht' - wenn du dir das lieber zu Hause erarbeitest - niemand hindert dich. Seminare mit Anwesenheitspflicht - da liegt es an dir das beste draus zu machen.
.. Strukturen jede Motivation verhindern! Kein Wunder es gibt Aufschieberitis! Das ist die Schuld der Uni-Strukturen, nicht unsere!
Hauptsache, jemand ist 'Schuld'
Und was die 'Profs' angeht - da kann man noch streiten wer wessen Zeit 'in Anspruch nimmt' bei solchen Studenten :D
 

Polux

Aktives Mitglied
AW: Studieren ist scheiße!!

@ EuFrank,
... mit Vorlesungen, die eigentlich überflüssig sind. Vorlesungen sind eben eine Erfindungen vergangener Jahrhunderte. Seit es Bücher und Internet etc gibt, sind sie fast überhaupt nicht mehr nötig.

...Wovon sollen sich denn die "Vorleser" ernähren, wenn es keine Vorlesungen mehr gibt?
Ich hoffe doch mal dein Post sollte ironisch sein? Wenn ja - dann HaHa, witzig.:D

Wenn du das 'ernst' meinst - dann zeigt das imo nur, dass dir der Uni-Betrieb nicht so geläufig ist. Vorlesungen sind zwar eine 'Erfindung vergangener Jahrhunderte' - dass sie deswegen aber inzwischen 'überflüssig' sind - wie kommst du darauf? - noch immer 'lesen' Profs - natürlich erst in den höheren Semestern auch oft ihre eigenen Forschungen und neue Entwicklungen die noch nicht 'im Internet' oder 'in Büchern' stehen. Und ich kenne keinen 'Vorleser' der nicht liebend gern alle 'Vorlesungen' sein ließe und sich seiner 'Arbeit' widmen würde. Die ist nämlich nur zum Teil das 'vorlesen'. Eine Uni ist nämlich kein reiner 'Schulbetrieb' sondern eine zu mindestens gleichem Teil eine 'Forschungsanstalt'
 
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