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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Teil 2:

Tatsächlich schafft Umverteilung und das Leben von der Substanz in einer Gesellschaft kurzfristig eine Wohlstandsillusion, je nach dem wie lange man von dem was andere einst aufgebaut haben noch zehren kann. Die Geldmenge über das tatsächliche Wirtschaftswachstum hinaus zu erhöhen ist so eine Illusion.
Weil so Vieles als selbstverständlich betrachtet wird beginnen wir die Säulen abzureißen, auf denen dieser Wohlstand begründet ist.
Nicht umsonst das berühmte Zitat: "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt."

Diese Gesellschaftsentwicklung hat sich schon unzählige Male wiederholt und folgt einem Zyklus. Siehe auch: Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungsformen des Sozialismus.

Es können nie genug Informationen erhoben und nie ausreichend bürokratische Dokumentation geleistet und politische Entscheidungsfindung stattfinden, um alle persönlichen Beweggründe bei einer freien Entscheidung aller (Markt-)Teilnehmer sowie alle Sachzwänge zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen. Selbst wenn man eine neutrale Instanz hätte (!).
Es fällt immer jemand durchs Raster, das Ergebnis wird immer daneben liegen. Nur der Markt könnte , zum Beispiel, austarieren welches der beste Zins ist. Durch die kollektive Entscheidung von Milliarden von Menschen.
Aber in erschreckendem Maße wird jede Fehlentwicklung darauf zurück geführt, dass man nur noch nicht genug Informationen gesammelt, Melde- und Dokumentationspflichten eingeführt und Entscheidungskompetenzen (an die EU abgegeben) hätte, um "das richtige Ergebnis" zu gewährleisten. Das moralisch hochwertige, sozial gerechte, klimaneutrale, gendergerechte, minderheitenberücksichtigende, umweltschonende, arbeitnehmerfreundliche, nachhaltige, [beliebige Lobby] "richtige Ergebnis".

Ein sich selbst erhaltender Teufelskreis, welcher zu immer unmenschlicheren Zuständen und weiteren Fehlentwicklungen führt, so wie Sozialismus immer, immer, und immer wieder zum Genozid geführt hat. Man könnte auch sagen dass das kein Nebenprodukt, sondern das eigentliche Ziel des Sozialismus ist. So zuverlässig wie dieses Ergebnis absehbar ist.


Die Zahl der Zeichen ist zu gering...
 
Teil1:
Geld ist keine begrenzte Ressource, das ist ja gerade das Problem.
Es ist unendlich viel Geld vorhanden, da es sich um Giralgeld handelt. Die EZB erzeugt ja jetzt schon Monat für Monat immer mehr neues Geld.

Aber wenn man den Effekt einmal außer acht lässt sind wir wieder beim Beispiel mit dem Kometen aus Gold, der auf die Erde stürzt. Angenommen eine sehr große Menge Gold würde plötzlich aus dem All auf unserem Planeten landen. Und jeder Bürger bekäme, gleichmäßig verteilt, einen großen Batzen davon. Wären wir dann plötzlich alle reich?
Antwort: Nein, das wären wir nicht. Sämtliche Preise würden sich, ziemlich schnell, relativ zueinander auf einem entsprechend höheren Niveau einpendeln. Als aller erstes würde der Preis für Gold erheblich sinken.

Nach Einführung des Giralgeldes sowie der planwirtschaftlichen Festlegung des Zinses durch die EZB (und vielen weiteren staatlichen Eingriffen) erleben wir daher leider, durch die Abkehr der dem Menschen dienenden Wirtschaft imKapitalismus, eine Entmenschlichung der Wirtschaft bzw. Gesellschaft.

Und das wird sich auch nicht dadurch ändern dass die EZB immer absurdere Mengen an neuem Geld jeden Monat aus dem Nichts schöpft. Geld ist nicht Wohlstand.
Das ist eine Fehlannahme, daß es "unendlich viel" Geld geben könnte.
Geld braucht eine materielle Deckung als Gegenwert, früher war das hauptsächlich Gold, das in riesigen staatseigenen Depots gelagert wurde.
Ohne Deckung ist jede Art von Geld reines Monopoly-Geld, mit dem nur ein Sammler von Scheinen und Münzen was anfangen könnte.
In gewissem Sinne spiegeln die Zinsen, die den Geldumlauf vermehren, nur die Steigerungen in den Wertanlagen wieder, es gibt mehr (hochwertige) Häuser, mehr Schmuck und anderen Privatbesitz, mehr Autos und andere Technik wie früher, auch Know-How und Grund und Boden und noch im Boden lagernde Rohstoffe und alles andere was von Wert ist, denn auch all das ist letztlich eine Deckung für das Geld, das der Staat - als umfassender Begriff für alles was in diesem Land vorhanden ist - in Umlauf geben kann. Die Goldvorräte wurden bekanntlich in den vergangenen Jahren verringert, aber deswegen ist kein Land gleich bankrott, weil alles andere in diesem Land ja auch einen gewissen Wert hat.
 
Ich habe nicht aufgefordert die Grünen zu wählen. Ich bin auch bei dieser Partei skeptisch. Sie haben z.B. ihre pazifistische Seite aufgegeben und jetzt fordern sie auf ohne UN Mandant ins Ausland zu marschieren. Es waren nur aktuelle News zu diesem Thema die ich veröffentlicht habe.

Es gibt verschiedene Konzepte. Ich bin für die Finanztransaktionssteuer die z.B. Precht vorschlägt.
In dem Moment, wo die Transaktionssteuer einen nennenswerten Beitrag zum Staatshaushalt beitragen soll, werden die Börsengeschäfte ganz, ganz schnell nicht mehr in Deutschland stattfinden, sondern dort wo es für die Börsenteilnehmer günstiger ist. So schnell wird man schauen können. Und die, die noch bleiben werden ihre Transaktion ganz weit runterschrauben.
Die erhofften Milliarden daraus schmelzen schneller als das in der Sonne.
Da gilt der alte Spruch "Kapital ist ein scheues Reh".

Wer glaubt, mit der Transaktionssteuer ein Teil des BGE bezahlen zu können, der glaubt auch, das Zitronenfalter Zitronen falten.

Herr Precht ist Philosoph, der hat von Finanzen so viel Ahnung wie die Kuh vom Sonntag.

Das die Grünen ihre pazifistische Ideologie aufgeweicht haben, ist wohl der einzige realistische Teil an dieser Partei.
 
Aber natürlich kann es unendlich viel Geld geben. Man könnte die Menge verzehnfachen und überall eine 0 dranhängen, fertig. Es gibt dadurch nicht mehr Gegenwert, das ist richtig. Das ist ja das Problem das ich anprangere. Aber die Geldmenge ist (derzeit) aufgrund der Giralgeldschöpfung nicht begrenzt.
Alle von dir genannten Gegenwerte und noch viel mehr sind mit Wirtschaftswachstum gemeint. Erhöht man die Geldmenge gibts eben weniger Gegenwert fürs selbe Geld, es ändert nur das Verhältnis und die absolute Zahl. Relativ ändert sich nix. Dann kostet die Kugel Eis eben irgendwann 1000€.
Das geht solange, bis die Menschen das Vertrauen in die Währung verlieren und wir beim genannten Monopoly-Geld angekommen sind. Der reale (Gegen-)Wert von Giralgeld geht, wenn prozentual mehr geschöpft wird als Wirtschaftswachstum auf der anderen Seite vorhanden ist, gegen 0.

Welche Zahl auf dem Geldschein nominal steht spielt keine Rolle, nur das relative Verhältnis zum eigenen Einkommen und den anderen Produkten ist relevant.
Ohne Giralgeldschöpfung hingegen würde die Geldmenge bei steigender Wirtschaftsleistung konstant bleiben und immer mehr wert werden. Man müsste dann eben irgendwann die kleinste Geldeinheit nochmal teilen. Sparen würde belohnt statt bestraft werden. Sieht man gut an der Entwicklung des Goldpreises, wer vor 50 Jahren welches gekauft hat bekommt dafür jetzt mehr Giralgeld, obwohl sich dessen Wert (nicht in Geld gemessen) fast gar nicht verändert hat.

Theoretisch kann es auch unendlich viel Wachstum geben, denn für tatsächliches Wirtschaftswachstum ist mitnichten ein immer größerer Ressourcenbedarf von nöten. Auch eine Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Leistung zählt dazu. Gelänge der Durchbruch Dinge per Teleportation für die halben Energiekosten, statt per LKW, zu transportieren, hätte das ein gigantisches Wirtschaftswachstum zur Folge.
Aber für dieses Wachstum müssen halt entsprechende Bedingungen gegeben sein. Die erwähnten Säulen des Wohlstandes, u.a. ein geeignetesTauschmittel, freie Marktwirtschaft mit Schutz des Eigentums usw.

Der Zins ist der Preis des Geldes, er spiegel vor allem das Verhältnis von Chance und Risiko wider. Ihn festzulegen führt zu Fehlanreizen, Blasen und das Retten von sich verspekulierenden Banken zur Sozialisierung von Schulden, zu Lasten der leistungstragenden Bevölkerung.
 
Zeit ist wichtiger. Warum wohl brauchen Mönche so wenig Geld ?

Dieser Beitrag von Precht zeigt nur eins, er redet Unsinn bzgl. der Zeit.
Keine Gesellschaft hatte vor uns soviel freie Zeit für private Aktivitäten wie wir sie jetzt haben.
Wir nutzen sie nur sehr schlecht und wir wertschätzen sie nicht mehr richtig, weil wir davon relativ viel haben.
Übrigens liegen die Deutschen bzgl. der geleisteten Jahresarbeitsstunden europaweit in der unteren Hälfte.
 
Zeit ist wichtiger. Warum wohl brauchen Mönche so wenig Geld ?

Weil sie für ihren Arbeitgeber für lau arbeiten und auch lau bezahlt werden - mehr als eine Zelle als Unterkunft, Mahlzeiten und Gesundheitsversorgung nach Bedarf kriegen sie nicht, so viel kriegt auch ein Strafgefangener im Gefängnis. Und wenn sie nicht irgendwann aus der Kirche austreten, kriegen sie auch noch Altersversorgung auf gleichem niedrigen Niveau, Halleluja!
 
Aber natürlich kann es unendlich viel Geld geben. Man könnte die Menge verzehnfachen und überall eine 0 dranhängen, fertig. Es gibt dadurch nicht mehr Gegenwert, das ist richtig. Das ist ja das Problem das ich anprangere. Aber die Geldmenge ist (derzeit) aufgrund der Giralgeldschöpfung nicht begrenzt.
Sie ist dadurch begrenzt, daß sich keiner eine galoppierende Inflation wünscht, wie man sie in Deutschland schon mal hatte, wo man für Milliarden Reichsmark nur noch ein einziges Ei bekam, wo der Lohn täglich ausbezahlt wurde und sofort von den Arbeitern an ihre Ehefrauen in den Warteschlangen vor den Läden weitergegeben wurde, weil das Geld schon am nächsten Tag nichts mehr wert gewesen wäre. Länder die unbegrenzt Geld drucken und damit seinen Wert ruinieren gelten als instabil und somit nicht vertrauenswürdig, in die investiert auch niemand, wenn man für eingelegtes stabiles Geld (z.B. Euro oder Dollar) nur wertloses Mickymaus-Geld zurückbekäme. Sowas wie zur Zeit die Türkei oder Simbabwe. Wollen wir solche Zustände? https://www.welt.de/wirtschaft/article203442006/Simbabwe-Dollar-Die-Buerger-schuetteln-die-Koepfe.html
 
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