Bei mir ist es so, dass ich immer gestresster werde, je mehr Leute nachhaken und mich ausfragen. Irgendwann mache ich komplett dicht, weil ich mich dann so in die Situation reinsteigere, dass ich nicht mehr klar denken kann.
Es wird tatsächlich alles verkorkster, wenn man über Probleme spricht mit jemand, der dir nicht nahe steht. Übe dir ein "schweigendes Lächeln" ein, alles okay, mach dir keine Sorgen... mir gehts gut...
Ich finde das immer interessant bei Günther Jauch zb.- wenn man seine Nervosität nicht überspielen kann, dann kommen solche Sager, die diese Hürde noch höher machen, wie zb dieser Spott darüber, oder Mitgefühl, oder Trost usw. da kommt man sich dann vor wie der totale Depp. Besser ist, das Nervöseln für sich zu behalten, oder wenn schon ansprechen, dann locker und naja, mag sein, aber da stehe ich drüber. Alles andere ist, wie wenn man auf einmal ein kleines Kind und das wird auch bei dir so sein, du fühlst dich versetzt in eine kindliche Ohnmacht. Mach das nicht, da kommt man schwer wieder heraus. Besser ist dieses kurze Schwächeln überspielen und schweigen darüber. So kriegst du schnell wieder deine Haltung. Du überspringst praktisch diese "Falle", wo du meist stolperst. Bleib cool, lass dich nicht in Furcht versetzen, indem du diese Furcht wegschiebst und nicht darüber redest. Oder was auch hilft, sehr übertrieben und mit Humor darauf anworten- oh ja, ich weiß, ich schon wieder...und freundlich bleiben.. ablenken, etwas fragen oder reden, das weglenkt von dieser Thematik. Das ist ein Schwachpunkt, eine empfindliche Stelle von dir, ein wunder Punkt und auf solche wunden Punkte wirst du solange angesprochen, bis dir wurscht ist darüber zu reden. Eigentlich hast du ständig Trainingssituationen vor dir, nutze sie.