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Streit mit dem Sohn - so machtlos

ch habe darüber hinaus auch Gespräche geführt mit den Lehrern und auch dem Kinderarzt meines Sohnes, weil mir durchaus bewusst war, dass er darunter leidet. Auch hier konnte man mir aber nicht wirklich helfen, weil sein Vater jede Form des Gespräches verweigert hat.

Dein Sohn hat mit 17 noch einen Kinderarzt?
Ich hatte dir bereits geschrieben. Ich würde Briefe schreiben und ansonsten verstärkt selbst wieder in Therapie gehen. Dort wird man dir aber auch raten im Sinne des Kindeswohls zu handeln und dazu gehört eben auch den Rosenkrieg und das ewige hin und her zu lassen und die Dinge vom Ex komplett zu ignorieren, um im Sinne des Kindes zu handeln. "Kind" ist wohl da auch übertrieben, denn wir reden hier ja fast von einem Erwachsenen.
Eins verstehe ich übrigens nicht. Der junge Mann ist 17. Warum triffst du dich mit deinem Sohn nicht an einem normalen Ort? Zentral bei MC Donalds oder irgendwo? Wenn er dann nicht kommt, kann es mit dem Geld doch so nötig nicht gewesen sein.

Als die Nachricht mit der Bitte um das Geld bei mir einging, habe ich genau das getan: Ihn gebeten, mich anzurufen damit wir das besprechen können. Hat er aber nicht getan, sondern weitere Nachrichten geschickt, die ich dann mit der im Eingangs-Beitrag erwähnten neutralen Rückfrage ( Bist Du sicher, dass der Führerschein so teuer kommt? ) beantwortet habe, was dann zu der Eskalation führte.
Warum gehst du überhaupt auf Nachrichten ein? Wenn jemand wirklich etwas will, wird er sich schon persönlich melden. Ich würde solche Summen nie über Messengerdienste oder Nachrichten klären. Entweder klingelst du dort persönlich, besprichst das persönlich oder überweist das an die Fahrschule direkt.
In Zeiten wo der Enkeltrick und alles andere über Betrug übers Smartphone zunimmt, hätte ich auf sowas gar nicht reagiert. Ich finde es in deinem Fall sehr seltsam, dass man sowas übers Telefon regelt.
Meine Kinder waren auch schon über 18, aber Geldgeschäfte wurden immer persönlich abgewickelt.


: Wenn jemand einen guten Tipp hat, wie man einen 16jährigen dazu überredet, ans Telefon zu gehen - ich bin für gute Tipps absolut offen.
Drei Beiträge vorher hast du doch geschrieben er ist 17. Was denn nun?
 
Im August 2021 begannen dann die Vorwürfe an mich. Fiese Nachrichten, ungefähr in dem Tonfall, den mein Sohn mir jetzt geschrieben hat. Drohungen, dass er ihn mir wegnimmt und dass er den Kontakt zu den Schwiegereltern unterbinden wird.

Vielleicht bin nur ich das, aber ich finde das ganze Verhältnis hier sehr seltsam. Auch dass das vorrangig alles über Smartphone und Telefon geklärt wird und nicht persönlich.
Das finde ich recht eigenartig.
Ich hätte mich darauf gar nicht eingelassen. Sowas klärt man persönlich und nicht über das Smartphone.
Schon nach der ersten beleidigenden Nachricht hätte ich den Kontakt blockiert. Angeblich ist dein Sohn ja mindestens 16 und damit nicht mehr so klein, dass er nicht zu dir oder vereinbarten Treffpunkten kommen könnte. Du lässt dich auf das ganze hin und her viel zu sehr ein.
Man entschärft das schon, indem man nicht mehr reagiert. Mit 16 oder 17 kann ein fast erwachsener Mensch das alles schon selbst klären, wann er wo zu welchem Elternteil möchte.
Nichts für ungut, aber wenn du merkst, dass keine normale Konersation möglich ist, warum gehst du dann immer wieder auf den ganzen Hick Hack ein?
Geldfragen werden persönlich geklärt. Kommt dann keine Reaktion war es wohl nicht so dringlich.
 
Was das Gespräch mit meinem Ex angeht, das hier viele vorschlagen: Ich habe nahezu alles versucht, was ich mir vorstellen kann, aber er verweigert sich da völlig.
Wie ist es denn dazu gekommen, dass dein Ex so einen Hass auf dich hat und das noch Jahre nach der Trennung?

Wenn jemand eine wirklich schlaue Idee hat, wie man jemanden zu einem konstruktiven Gespräch zwingen kann, der das absolut nicht will und jeden Gesprächsversuch meinerseits mit Bösartigkeiten und Vorwürfen beantwortet - ich bin absolut offen für Tipps.
Wenn dein Ex nicht reden will, dann kann man leider nichts machen.

Und bezüglich der Hinweise, dass ich mit meinem Sohn nicht schreiben, sondern persönlich sprechen oder zumindest telefonieren soll:

Als die Nachricht mit der Bitte um das Geld bei mir einging, habe ich genau das getan: Ihn gebeten, mich anzurufen damit wir das besprechen können. Hat er aber nicht getan, sondern weitere Nachrichten geschickt, die ich dann mit der im Eingangs-Beitrag erwähnten neutralen Rückfrage ( Bist Du sicher, dass der Führerschein so teuer kommt? ) beantwortet habe, was dann zu der Eskalation führte.
Hier kann ich dir nur raten standhaft zu bleiben und weiter auf ein Treffen oder Telefonat zu bestehen.

( Bist Du sicher, dass der Führerschein so teuer kommt? )
Besser wäre es zu schreiben, dass du die Kosten übernimmst, es aber direkt an die Fahrschule überweisen möchtest.

Ich kriege meinen Sohn nicht ans Telefon wenn er bei seinem Vater ist. Ich habe das so oft probiert und ihn gebeten, mich einfach mal anzurufen. Das klappt maximal, wenn er bei meiner Schwiegermutter zu Besuch ist. Dann können wir auch normal miteinander reden.

Auch hier: Wenn jemand einen guten Tipp hat, wie man einen 16jährigen dazu überredet, ans Telefon zu gehen - ich bin für gute Tipps absolut offen.
Dann mache dich rar. Zu viel betteln ist auch nicht gut. Ich vermute mal, wenn dein Sohn seinen eigenen Weg geht und seine eigene Wohnung hat, steht er auch nicht mehr so sehr unter dem Einfluss seines Vaters. Vielleicht meldet er sich dann auch öfter bei dir. Vielleicht will er auch momentan mehr Abstand zu dir. Dann lass ihn. Wenn er sich melden will, dann wird er das schon. Renne ihm aber nicht so viel hinterher, auch wenn das schwer fallen mag. Vielleicht ist es für euch alle besser, wenn du ihn in Ruhe lässt, auch wenn das bedeutet, dass du sehr lange nichts von ihm hören wirst.

Zu der Frage, was er sagt, wenn ich ihn auf die bösen Nachrichten anspreche:

Wir hatten eine ähnliche Situation vor zwei oder drei Monaten. Danach war er noch einmal zu Besuch, und da habe ich ihn gefragt, warum er das geschrieben hat und danach den Kontakt zu mir unterbrochen.

Seine Antwort war: "Ich war wütend - und dann habe ich mich geschämt für das, was ich geschrieben habe und wollte darüber mit Dir nicht mehr sprechen."
Und was hast du daraufhin gesagt? Ich hätte ihm wenigstens gesagt, dass du eine Entschuldigung erwartest. Du solltest dir nicht alles gefallen lassen und auch Grenzen setzen sonst tanzt dir dein Sohn auf der Nase rum und im Grunde macht er es schon: Er meldet sich, wann es ihm passt. Er beleidigt dich, wann es ihm passt. Und eine Entschuldigung für sein Verhalten gibts auch nicht.
 
Vielleicht bin nur ich das, aber ich finde das ganze Verhältnis hier sehr seltsam. Auch dass das vorrangig alles über Smartphone und Telefon geklärt wird und nicht persönlich.

Wir wohnen knapp 160 km auseinander. Da ist es nicht immer möglich, sich persönlich zu treffen. Deswegen auch keine spontanen Treffen mit meinem Sohn bei McDonalds. Glaub mir - ich wäre mehr als dankbar, wenn das möglich wäre.

Mein Sohn ist übrigens 16 - er macht nur gerade den "Führerschein mit 17", weil er im Oktober 17 wird. Und ja, natürlich hat(te) er noch einen Kinderarzt. Der ist nämlich für junge Menschen bis 18 Jahre zuständig, kenn meinen Sohn, seit er 10 ist und als dieser ganze Mist losging war mein Sohn 15. Natürlich spreche ich da mit dem Arzt, der ihn am längsten und besten kennt.


In Zeiten wo der Enkeltrick und alles andere über Betrug übers Smartphone zunimmt, hätte ich auf sowas gar nicht reagiert. Ich finde es in deinem Fall sehr seltsam, dass man sowas übers Telefon regelt.
Meine Kinder waren auch schon über 18, aber Geldgeschäfte wurden immer persönlich abgewickelt.

Wir haben hier keine Geldgeschäfte abgewickelt. Ich habe eine Nachricht in meinem Urlaub bekommen. Ich habe geantwortet, dass wir das abends telefonisch klären sollen. Er schreibt darauf nochmal, wofür er das Geld braucht. Ich frage sehr neutral zurück, ob er nicht glaubt, dass das ein bisschen viel ist. Daraufhin wütende Eskalation seinerseits.

Im übrigen gibt es von mir kein "Hin und her".

Ich habe schon vor Monaten akzeptiert, dass er mich nur selten besuchen kommt. Ich zwinge ihn nicht mich zu besuchen, ich laufe ihm nicht hinterher. Ich freue mich wenn er kommt, aber ich erwarte es nicht. Das habe ich ihm so auch schon kommuniziert. Er ist 16 und da ist klar, dass die Kumpels Vorrang haben.

Ich schicke ihm hin- und wieder ein paar Bilder oder mal liebe Grüße, um überhaupt Kontakt zu halten und wenn er bei der Oma ist telefonieren wir ab und an miteinander.

Die Frage in diesem Post war auch nicht "Soll ich ihm das Geld geben oder nicht"? ( Nein, er kriegt es nicht, jedenfall nicht ohne Rechnung der Fahrschule ) oder "Was kann ich tun, damit er wieder zu mir zurück kommt?" ( Wird er nicht, weil er jetzt am neuen Wohnort auf die Oberstufe wechselt und an der neuen Schule durchaus glücklich ist und auch gute Freunde hat ) oder "Wie kriege ich ihn dazu, mehr mit mir zu kommunizieren?" (Er ist 16 - mir ist klar, dass Jungs in dem Alter keine Romane schreiben ).

Die Frage ist schlicht und ergreifend: Er droht mir den Kontakt abzubrechen, und ich wollte wissen, wie ich verhindern kann, dass die Tür völlig zugeht. Und da kamen hier in diesem Thread gute Tipps, die ich beherzigen werden.
 
Die Frage ist schlicht und ergreifend: Er droht mir den Kontakt abzubrechen, und ich wollte wissen, wie ich verhindern kann, dass die Tür völlig zugeht. Und da kamen hier in diesem Thread gute Tipps, die ich beherzigen werden.
Ich finde es merkwürdig, dass er droht den Kontakt abzubrechen obwohl ihr anscheinend immer ein gutes Verhältnis hattet. Aber gut, wer weiß, was gerade in ihm vorgeht. Von daher bleibe ich dabei: Ziehe dich zurück. Kontakt aufs Nötigste beschränken. Vielleicht braucht er das gerade.
 
Wir wohnen knapp 160 km auseinander. Da ist es nicht immer möglich, sich persönlich zu treffen. Deswegen auch keine spontanen Treffen mit meinem Sohn bei McDonalds. Glaub mir - ich wäre mehr als dankbar, wenn das möglich wäre.

Mein Sohn ist übrigens 16 - er macht nur gerade den "Führerschein mit 17", weil er im Oktober 17 wird. Und ja, natürlich hat(te) er noch einen Kinderarzt. Der ist nämlich für junge Menschen bis 18 Jahre zuständig, kenn meinen Sohn, seit er 10 ist und als dieser ganze Mist losging war mein Sohn 15. Natürlich spreche ich da mit dem Arzt, der ihn am längsten und besten kennt.

Wenn dir das wirklich wichtig ist, ist dir kein Weg zu weit. Wenn ich wüsste, meinen Kindern geht es schlecht oder es ginge um etwas wichtiges, würde ich bis zum Mond fahren. Mein Sohn war im Erasmusprogramm und er hatte Probleme. Rat mal, wer sich ins Flugzeug gesetzt hat und innerhalb von 2 Tagen bei ihm in Frankreich war, als er einen Hänger hatte und darum gebeten hat, das jemand kommt?
Mir ist das hier alles sehr suspekt. Auf mich wirkt das, als würdet ihr euch nur einmal im viertel Jahr sehen. Gleichzeitig betonst du aber, wie wichtig dir das ganze Thema ist. Ist es wichtig, dann setzt man sich in den Zug/ins Flugzeug und fährt hin und dann ist doch kein Weg zu weit. Zumindest wenn es um sowas wie den Führerschein geht und solche wichtigen Themen besprochen werden. Da hätte ich meinem Sohn das Angebot gemacht, dass ich persönlich komme und wir das besprechen. Will oder reagiert er nicht, hätte es sich erledigt und war dann wohl doch nicht so wichtig.

Ich habe schon vor Monaten akzeptiert, dass er mich nur selten besuchen kommt. Ich zwinge ihn nicht mich zu besuchen, ich laufe ihm nicht hinterher. Ich freue mich wenn er kommt, aber ich erwarte es nicht. Das habe ich ihm so auch schon kommuniziert. Er ist 16 und da ist klar, dass die Kumpels Vorrang haben.
Wirkt auf mich sehr distanziert. Meine zwei leiblichen Kinder wohnen 60 und 300 Kilometer weit weg und sind älter als dein Sohn. Dennoch sehen wir uns alle 3 bis 4 Wochen mindestens einmal und kommunizieren solche Themen nicht übers Telefon. Ich habe meiner Tochter auch schon Geld für ihr Auto geliehen. Und meinem Sohn Geld für die neue Wohnung. Als das anstand, bin ich hin gefahren, wir haben uns in ein Kaffee gesetzt und geredet.

Er droht mir den Kontakt abzubrechen, und ich wollte wissen, wie ich verhindern kann, dass die Tür völlig zugeht
Auch das ist für mich ein Widerspruch. Einerseits hast du Angst vorm Kontaktabbruch und gleichzeitig betonst du, dass ihr zu weit auseinander wohnt um euch zu sehen. Die Logik verstehe ich nicht.
 
Auch das ist für mich ein Widerspruch. Einerseits hast du Angst vorm Kontaktabbruch und gleichzeitig betonst du, dass ihr zu weit auseinander wohnt um euch zu sehen. Die Logik verstehe ich nicht.
Du darfst das gern suspekt finden. Ist Dein gutes Recht.
Ich weiß ja nicht, mit was für einem Auge Du diesen Beitrag liest, aber Du willst mich scheinbar einfach irgendwie blöd finden. Darfst Du.

Ja, ich sehe meinen Sohn im Moment sehr selten. Einmal in sechs Wochen, wenn ich Glück habe.

Aber nicht, weil ich ihn nicht sehen will. Wenn es nach mir ginge, würde ich mich mindestens alle zwei Wochen ins Auto setzen um ihn zu besuchen. Eher öfter.

Aber er will das scheinbar nicht - was ein Teil dessen ist, was mich belastet. Hättest Du erkennen können, hättest Du diesen Thread richtig gelesen. Und ich werde mich ihm nicht aufzwingen, weil es das vermutlich nur noch schlimmer macht.

Das er den Führerschein in diesen Sommerferien macht ist schon längst besprochen gewesen. Und ja, das haben wir persönlich besprochen. Schon im Mai. Und damals wurde auch vereinbart, dass ich die Hälfte dazu beitrage und die Hälfte sein Vater.

Die Frage nach dem vielen Geld kam für mich überraschend - und ich kam nicht dazu, das mit ihm abzuklären weil es genau drei Nachrichten waren, bis er eskaliert war: Seine Frage, meine Bitte, mich deswegen anzurufen und als er nochmal nachfasste meine wirklich wertfreie Frage, ob das nicht etwas viel ist - da immer noch in dem Glauben, das wir dazu später telefonieren.

Da Du diesen Zeilen aber sicher auch wieder Dinge herausliest, die Du suspekt oder distanziert findest: Das war meine letzte Antwort auf Dich.

Mir geht die Sache so schon nah genug, ohne dass ich mir von jemanden der Null Einblick in die ganze Situation hat, der keine Ahnung hat was ich schon alles versucht habe um diese Entfremdung zu meinem Sohn zu verhindern und der die sehr ungesunde Dynamik zwischen meinem Ex und mir nicht mal ansatzweise verstehen will oder kann weil in Deinem Weltbild schlicht nicht vorkommt, dass sich ein Partner völlig verweigern kann, erklären lassen muss, dass ich mich nur nicht genug angestrengt habe um im Wohle meines Sohnes zu agieren ...
 

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