Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Streit mit dem Sohn - so machtlos

Wenn sich ein 16 j Sohn von der Mutter abwendet
spielen vermutlich noch andere Dinge eine grosse Rolle von denen wir nichts wissen .
Hinzu kommt der Einfluss vom Vater.

Oft kommen Kinder später wieder zurück.

Wir kennen hier ja nur die eine Sicht. Es wäre daher wichtig mal den Sohn oder den Vater zu hören.
Entweder der Sohn hat diese Phase und kommt dann irgendwann wieder und der Kontakt verstärkt sich oder es ist nicht so und dann wird das wohl nicht von heute auf morgen gekommen sein. Der junge Mann ist 16. Der hat damit über 14 Jahre auch mit der Mutter zusammen gelebt. Das ist prägend und nicht von der Hand zu weisen. Ist die Bindung stark, hält das auch sowas aus. Ist sie gestört, kann man das bearbeiten.

[Zitat entfernt]
(...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Vorgeschichte: Mein Sohn ist letzten November zu seinem Vater gezogen. Irgendwo gibt es dazu auch schon einen Beitrag von mir.

Mein Ex-Mann ist überhaupt erst vor zwei Jahren wieder im Leben meines Sohnes aufgetaucht. Die beiden haben sich nur sporadisch hin und wieder mal ein paar Stunden am Wochenende gesehen. Lange hat mein Ex nicht mal Unterhalt bezahlt.

Seit er eine neue Freundin (zwischenzeitlich Frau) hat, erzählt er mir, was ich in den 12 Jahren davor in der Erziehung unseres Sohnes alles falsch gemacht habe - und erklärt das auch unserem Sohn.

Er hat fast 1,5 Jahre alles daran gesetzt, meinen Sohn zu sich zu holen und war dann eben im November letzten Jahres auch erfolgreich.

Als mein Sohn ausgezogen ist habe ich zu ihm gesagt: "Ich habe Angst, dass Dein Vater einen Keil zwischen uns treibt und ich Dich verliere." Und er sagte darauf hin: "Das wird nicht passieren."

Außerdem sagte er damals: "Bei Dir weiß ich, dass Du mich lieb hast, auch wenn ich nicht bei Dir wohne. Bei Papa weiß ich das nicht."

Nun, seit er ausgezogen ist, gan es immer Gründe, warum er an den ausgemachten Besuchs-Wochenenden nicht zu mir kommen kann. Seit November war er gerade 6x hier zu Besuch.

Außerdem streiten wir seit seinem Auszug irgendwie ständig um Geld - etwas, das ihm vorher NIE wichtig war. Da ist es mal seine Forderung, ihm weiter Taschengeld zu zahlen, mal macht er richtig Stress, weil sein Vater dringend seine Steuer-ID für die Steuererklärung braucht und ich die nicht binnen 20 Minuten liefere, weil sein Vater dadurch angeblich viel Geld verliert.

Nach solchen Diskussionen werde ich regelmäßig für mehrere Tage auf sämtlichen Kanälen geblockt, ohne dass ich ihn erreichen kann.

Ich versuche meine Nachrichten an ihn schon immer sehr neutral zu formulieren, keine Vorwürfe, nur Fragen. Freunde, denen ich die Nachrichten gezeigt habe, bestätigen mir, dass mir das wohl gelingt. Trotzdem word er oft sehr ausfällig. Telefonieren verweigert er eigentlich immer - es sei denn, er ist mal ein Wochenende bei der Oma, dann könne wir auch miteinander reden.

Und jetzt ist das Ganze total eskaliert. Er weiß seit ein paar Wochen, dass ich eine größere Summe für ihn angespart habe - gedacht für Führerschein,Studium, ggf. erst eigene Wohnung.

Er macht gerade seinen Führerschein mit 17 - und ausgemacht war, dass ich von der angesparten Summe die eine Hälfte bezahle, die andere zahlt sein Vater. Seine Oma hat jetzt auch noch EUR 1.000,00 zugesteuert wie sie mir erzählte.
Jetzt kam vorgestern eine Nachricht von meinem Sohn bei mir an, ob ich ihm EUR 4.000,00 überweisen könne, er wolle die Fahrstunden "selbst bezahlen". Sein Vater gäbe schon so viel zum Führerschein dazu, dass er zumindest die Fahrstunden bezahlen wolle.

Auf meine vorsichtige Rückfrage, welche Kosten sein Vater denn noch trägt, wenn er die Fahrstunden zahlt und die Oma mit ihrem Anteil sicher die Anmelde- und Prüfungsgebühren abdecke und dass er sicher keine EUR 4.000,00 für die Fahrstunden brauche kam eine wirklich bitterböse Nachricht, in der er mir unter anderem an den Kopf wirft "paranoid und von Sinnen" zu sein, ich "die Augen vor der Wahrheit verschließe" und überhaupt "dringend einen Termin bei einem Psychiater ausmachen solle, da bei mir ja offensichtlich "irgend etwas nicht stimmt".

Außerdem hat er mir geschrieben, dass er jetzt "fertig mit mir sei" und "ich nichts mehr von ihm erwarten brauche".

Er sei jetzt ein "besserer Mensch" dank seinem Vater und dessen enuer Frau, das liese er sich "für Geld und gute Worte" nicht mehr nehmen.

Dabei habe ich nichtmal gesagt, dass er kein Geld bekommt sondern nur die Summe hinterfragt - ich wollte das einfach verstehen.

Wir hatten vor seinem Wegzug ein wirklich gutes und inniges Verhältnis. Streit hatten wir fast nur, wenn sein Vater sich irgendwo eingeschaltet hat. Noch im Jahr vor seinem Wegzug hat er mal zu mir gesagt: "Ich möchte meinen Kindern mal so ein Vater sein wie Du mir eineMutter warst."

Ich vermute sehr stark, dass mein Sohn meinem Exmann von dem Geld erzählt hat und dieser ihn manipuliert, dass er das Geld einfordert, damit mein Ex die Hand darauf bekommt. In seiner letzten Nachricht formulierte mein Sohn "Wir brauchen das Geld nicht. Behalte es."

Mein Ex kann mit Geld nicht umgehen - zahle ich das meinem Sohn aus, ist es weg, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Mir tut das furchtbar weh ... Freunde bestätigen mir, dass ich nichts falsch gemacht habe. Aber ich komme an meinen Sohn nicht mehr ran. Ich verliere ihn, ohne dass ich auch nur eine Ahnung habe, was er mir eigentlich vorwirft und warum die Besuche bei mir seinem "Seelenheil schaden".

Ich weiß, dass ich im Moment nicht viel tun kann als zu akzeptieren. Aber vielleicht hat hier doch jemand einen Tipp, was ich tun kann damit die Tür nicht völlig zugeht?
Einfach abgrenzen und abwarten.
Mach jetzt bloß keinen devote Schritt auf ihn zu und behalte bloß das Geld.
Mach deinem Sohn klar, dass es DEIN Geld ist, nicht seines.
 
Ich an deiner Stelle wäre knallhart. Kontakt abbrechen zu deinem Sohn und ihm bloß kein Geld mehr geben.
Dein ex hat sich Jahrelang nicht um seinen Sohn gekümmert. Er wird ihn früher oder später Fallen lassen und spätestens da wird er begreifen das er einen Fehler begangen hat.
 
Liebe Ana,
ich denke,du kannst im Moment nicht viel tun,als deinen Sohn zu zeigen,dass du ihn liebst ,dass du für ihn da bist,wenn er dich braucht und wenn er das möchte.
Wenn es zu einem Gespräch unter Augen kommt,gib ihm zu verstehen,warum du dir Sorgen machst,mach ihm klar, wofür du das angesparte Geld gedacht hattest.
Schenk Vertrauen darin,was du deinem Sohn bisher vermittelt hast.Ich hab auch schon bei meinem Kindern gedacht,dass ich alles falsch gemacht habe und dann zu einem anderen Zeitpunkt zeigen sie wieder,dass das ,was mir wichtig war,doch verhandeln ist.
Du kennst deinen deinen Sohn am Besten.
Worauf hat er schon immer gut darauf reagiert? Wenn du hartnäckig warst? Oder ,wenn du dich zurück gezogen hast?
Versuche Vorwürfe zu vermeiden ( wie " Du rufst nie an!!") und teile deine Gefühle mit.( Z.B. "Du fehlst mir gerade.")
Vielleicht könntest du mal vorschlagen,dass ihr ,wenn möglich,für ein paar Tage gemeinsam irgendwo hinfahren könnt,ein verlängertes Wochenende,oder ähnliches.
16,17 ist ein so ein schwieriges Alter.
Es kostet viel Überwindung, richtig zu reagieren,mit dem was man von den Kindern so an den Kopf geschmissen bekommt.( Meine Erfahrung und die von Freundinnen).
Besonders schwierig jetzt die Situation mit dem negativen Einfluss von deinem Ex.
So,wie wir Fehler machen,machen das auch unsere Kinder.Ich Versuche mich zu entschuldigen,wenn ich im Nachhinein sehe,dass ich überreagiert habe.Inzwischen machen das meine Kinder auch.
Ich wünsche dir,dass dein Sohn erkennt,dass du für ihn da bist und euer Verhältnis wieder so eng wird,wie es war.
LG
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben