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Stirbt die Meinungsfreiheit ?

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Versteh ich dich richtig, dass deine Kritik ist: Die Einordnung als "rechtspopulistische Meinung" ist ihrerseits ein gemütliches Totschlagargument - denn was "rechts" ist, bedarf eh keiner genaueren Auseinandersetzung, sondern ist per definitionem schlecht?

Es gibt ja bestimmte Auffassungen, die mittlerweile (auch teilweise zu Unrecht) rechts-assoziiert sind. Bsp.: "Todesstrafe für Kinderschänder" - das ist erst einmal eine Aussage, aber weil bestimmte Gruppierungen sie vertreten, wird sie mit ihnen assoziiert, sodass die Auseinandersetzung über sie schon gar nicht mehr richtig stattfindet - denn das ist ja rechts und darüber redet man nicht und denkt auch nicht nach.

Dank deinem Beitrag erspare ich mir eine Replik auf den Beitrag #98 von Black Jack von gestern abend.

Ungefähr so darfst du mich verstehen. Die Eindordnung ist allerdings nicht ihrerseits schon per se ein gemütliches Totschlagargument, aber sie kann es sein. Jedenfalls beobachte ich diesen Mechanismus in den letzten Jahren gehäuft. Ich bin jedenfalls weiterhin ganz erstaunt, wie Black Jack zu dieser eindeutigen Eindordnung gelangt ist und halte sie für äusserst unglücklich überinterpretiert, denn für mich heizt dieser Übereifer an Einordnung das Produzieren von sog. "Deppen" auch noch an. Für mich ist das so Betriebene Hysterie.
 
Leute wie z.B. Sarrrazin und Buschkowski die ihre Meinung in Buchform veröffentlichten,
der SPD angehören ,in welche Schublade gehören die ?

In welche Richtung gehen die Meinungen der "Eingeborenen" in Nachbarländern ? Wie z.B.Niederlande und Frankreich ?

In welche denn? 🙂

Ist doch Quark... Auch da gibt es nicht "DIE" Meinung. Es gibt jedoch auch da rechte und rechtsradikale Meinungen.
Weil es eben überall unsichere und paranoide Persönlichkeiten gibt.
 
Es ist interessant was Blackjack schreibt, eine Demokratie als Staatsform ist keine Garantie dafür, dass dieser Staat humanistisch sein müsste, ohne Willkür wäre oder ohne Radikalität sein müsse.
 
Ich bin jedenfalls weiterhin ganz erstaunt, wie Black Jack zu dieser eindeutigen Eindordnung gelangt ist und halte sie für äusserst unglücklich überinterpretiert, denn für mich heizt dieser Übereifer an Einordnung das Produzieren von sog. "Deppen" auch noch an.

Zu dieser Einordnung kommt man wenn man die Definition der Begriffe auch kennt. Wenn man sie nicht kennt kann man sie auch nicht einordnen.😛 Wenn man anfängt Wörter zu tabuisieren weil sie angeblich "verbrannt" sind, dann endet das in Zeichensprache obwohl ich dann davon ausgehe, dass das zeigen von bestimmten Zeichen dann auch verpönt sein wird.😀

Wie ich schon sagte Schwänli. Das oberflächliche Abarbeiten an Begriffen führt zu nix. Es soll wahrscheinlich ablenken und verhindern über ein bestehendes Problem zu sprechen.

Für mich ist das so Betriebene Hysterie.

Und für mich ist das Relativierung eines bestehenden Problems. Problematisch ist höchstens das man nicht mehr Wörter verwenden darf die bereits von nach rechts Tendierenden für längst "verbrannte" Totschlagbegriffe gehalten werden und obendrein auch noch von linker Verschwörung, linker Systempresse und Gutmenschentum geredet wird.
 
denn was "rechts" ist, bedarf eh keiner genaueren Auseinandersetzung, sondern ist per definitionem schlecht?

Blätter nochmal zurück. Ich hab in nem Beitrag eine grobe Definition von rechts und links niedergeschrieben und ab welchem Punkt es schlecht ist.

"Todesstrafe für Kinderschänder" - das ist erst einmal eine Aussage, aber weil bestimmte Gruppierungen sie vertreten, wird sie mit ihnen assoziiert, sodass die Auseinandersetzung über sie schon gar nicht mehr richtig stattfindet - denn das ist ja rechts und darüber redet man nicht und denkt auch nicht nach.

Da geb ich dir recht. Solche Aussagen Gruppierung zu zuschreiben ist blöd. Ich halte dennoch die Aussage nicht für diskussionswürdig. Es gibt ein Grund dafür das die Todesstrafe abgeschaft wurde. Darüber kann gern diskutiert werden. Um nochmal auf die Assoziation zurückzukommen. In dem Fall was wir hier besprochen wird gehts nicht um eine willkürliche Assoziation da "rechts" definiert ist.

Dein nun folgender Beitrag auf den ich eingehe war vollkommen für die Katz.

Zum einen frage ich mich, was du mit "gesellschaftsfeindlich" meinst - welche Gesellschaft ist gemeint?

Wenn du die Definition des Begriffs kennen würdest, wüsstest du das deine Frage überflüssig ist. Gesellschaftsfeindlich ist alles was das friedliche Zusammenleben einer Gesellschaft stört.

Mit deiner Aussage sagst du doch im Prinzip aber folgendes: Selbst wenn eines Tages 76 Millionen "Rechte" in diesem Staat leben würden, dürfte man ihre Überzeugung nicht zur Grundlage eines Staates machen.

Das hab ich mit meiner Aussage nicht gemeint. Ich hab da eher an den gesunden Menschenverstand appeliert, an die Fähigkeit auch mal mitzudenken und bin davon ausgegangen das alles was möglich nicht unbedingt erstrebenswert ist. Das du auf Wörtern rumreitest und das ganz genau ausformuliert haben möchtest, damit hab ich nicht gerechnet.
 
Da geb ich dir recht. Solche Aussagen Gruppierung zu zuschreiben ist blöd. Ich halte dennoch die Aussage nicht für diskussionswürdig. Es gibt ein Grund dafür das die Todesstrafe abgeschaft wurde. Darüber kann gern diskutiert werden. Um nochmal auf die Assoziation zurückzukommen. In dem Fall was wir hier besprochen wird gehts nicht um eine willkürliche Assoziation da "rechts" definiert ist.
Nö, es ging mir nicht um die Aussage als solche, sondern das Faktum, dass mit dem Zuschreiben zu einer Gruppierung jegliche Idee, jede Frage und jede Kritik "diskussionsunwürdig" gemacht werden kann. Was ich von der Todesstrafe halte ("Ich bin für die Todesstrafe. Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen. So lernt er seine Lektion für das nächste Mal." - B. Spears), spielt hier keine Rolle.

Wenn du die Definition des Begriffs kennen würdest, wüsstest du das deine Frage überflüssig ist. Gesellschaftsfeindlich ist alles was das friedliche Zusammenleben einer Gesellschaft stört.
So, hier jetzt mal ein paar Begriffsdefinitionen von "Gesellschaft" - such dir einen aus und wir reden darüber: Gesellschaft

Und selbst wenn man deinen Gesellschaftsfeindlichkeitsbegriff zugrundelegt: Die Gesellschaft, die sich aus den oben beschriebenen fiktiven 76 Millionen Rechten zusammensetzt, stört sich aber nicht gegenseitig. Die Mehrheit der Bevölkerung würde ihr Leben friedlich vor sich hinführen und "nur" die Minderheit terrorisieren bzw. ausweisen oder was weiß ich. Die könnten ihr rechtes Weltbild zur Grundlage des Staates machen.

Das hab ich mit meiner Aussage nicht gemeint. Ich hab da eher an den gesunden Menschenverstand appeliert, an die Fähigkeit auch mal mitzudenken und bin davon ausgegangen das alles was möglich nicht unbedingt erstrebenswert ist. Das du auf Wörtern rumreitest und das ganz genau ausformuliert haben möchtest, damit hab ich nicht gerechnet.
Über "erstrebenswert" oder "nicht erstrebenswert" ist nach wie vor kein Urteil gefällt.

Es geht mir hierbei darum, dich auf das Gedankenexperiment einzuladen, was passiert, wenn die Mehrheit dieses Staates - entgegen unserer beider Wünsche, da sind wir d'accord - nun einmal "rechts" wäre. Demokratie ist in erster Linie nur die Herrschaft des Volkes.

Hoffe, es ist klarer geworden?

Btw:
Zu dieser Einordnung kommt man wenn man die Definition der Begriffe auch kennt. Wenn man sie nicht kennt kann man sie auch nicht einordnen. Wenn man anfängt Wörter zu tabuisieren weil sie angeblich "verbrannt" sind, dann endet das in Zeichensprache obwohl ich dann davon ausgehe, dass das zeigen von bestimmten Zeichen dann auch verpönt sein wird.

Und für mich ist das Relativierung eines bestehenden Problems. Problematisch ist höchstens das man nicht mehr Wörter verwenden darf die bereits von nach rechts Tendierenden für längst "verbrannte" Totschlagbegriffe gehalten werden und obendrein auch noch von linker Verschwörung, linker Systempresse und Gutmenschentum geredet wird.
Aber ich reite auf Wörtern rum, ja? 😉 Wär ganz nett, wenn du demnächst einfach die Definition, die dir vorschwebt, raushauen würdest, als zu erklären, der Diskussionspartner würde sich dadurch als unwissend outen, dass er die Definition als solche nicht kennt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es soll allen Ernstes Leute geben, die stolz darauf sind, nicht von anderen Menschen und auch nicht vom Staat abhängig zu sein. [Ironie/off] Das können sich andere, die sich fein darin eingerichtet haben, dauerhaft von Muttern oder von Papa Staat zu leben, gar nicht vorstellen. Aber vielleicht liegt es daran, daß sie nie die Befriedigung kennengelernt haben, die sich einstellt, wenn man selber und aus eigener Kraft etwas auf die Füße gestellt hat, das funktioniert wie es soll. Eine Befriedigung, die arbeitende und leistende Menschen des öfteren mal erleben können.
 
Seit Jahren ist in unserem Land und europaweit eine wachsende Diskussionsverweigerung im Namen der "politischen Korrektheit" zu beobachten. Dem vom Mainstream Abweichenden wird nicht mit Argumenten erklärt, inwiefern er irrt, sondern es wird ihm gesagt: "Das hättest du nicht sagen dürfen."


Da ist leider was dran. 🙁

Ich meine allerdings nicht, dass die Meinungsfreiheit generell stirbt! 🙂
 
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