Einen Moment Auffangen und helfen ist ja okay - aber jahrelang? Nein. Ich würde es nie wieder so machen und rate auch dir, TE, sowie vor allem dem verantwortlichen Vater, das sein zu lassen.
Eben. In einer wirklichen, unverschuldeten Notlage kann man einmal helfen. Auch noch bei einer einmaligen Entgleisung. Das sind dann ja auch Leute, die das wirklich zu schätzen wissen und sich alle Mühen geben, um wieder aus der Notsituation herauszukommen, bzw. ihren Fehltritt aufrichtig bereuen und ihr Verhalten daraufhin grundlegend ändern. Dieser Sohn hier hat sich aber selbst in die Lage gebracht und zeigt weder Einsicht noch Reue. Er kennt nur überzogene Ansprüche, macht so weiter wie bisher und baut darauf, dass sein Umfeld sich auch weiterhin emotional von ihm erpressen lässt. Ihm Geld zuzustecken, hilft in keiner Weise, sondern schadet ihm nur. Ich habe mit solchen Leuten kein Mitleid. Auch nicht mit der Mutter. Sie könnte in einer Therapie lernen, ihrem Söhnchen Grenzen zu setzen. Aber das scheint sie ja auch nicht für nötig zu halten. Sie sucht nur Ausreden, um an ihrem Verhalten gegenüber ihrem Sohn nichts ändern zu müssen.
Das ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was passiert, wenn Leute nur sich und ihre eigenen Familienangehörigen für wertvoll halten, sich aber einen feuchten Kehrricht um Leute außerhalb dieser Familie scheren. Dass das liebe Söhnchen andere Menschen geschädigt und um viel Geld geprellt hat, interessiert gar nicht. Das sind ja nur Leute, die nicht zur Familie gehören...
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Die einzig richtige Lösung kann nur darin bestehen, dem Sohn kein Geld mehr zu geben. Er muss spüren, wie es ist, wenn man für die Folgen seines Handelns selber Verantwortung übernehmen muss.
Und was die Cigarillos betrifft, auf die das arme Söhnchen psychisch "angewiesen" ist, obwohl er sich das Stafverfahren durch seine fortgesetzten Betrugsdelikte selbst eingebrockt hat :
Meine Oma hat meinem Vater früher auch immer wieder heimlich Zigarettenschachteln zugesteckt, weil meine Mutter über die Geldausgaben schimpfte. Der arme Junge brauchte doch seine Zigaretten, die die böse Schwiegertochter ihm nicht gönnte. Schließlich erkrankte und starb mein Vater an Lungenkrebs. Als er die Diagnose hatte und im Krankenhaus lag, stand meine Oma, die in meinem Elternhaus in der 1. Etage wohnte, im Erdgeschoss an der Wohnungstür meiner Mutter und wollte ihr etwas vorheulen. Da hat meine Mutter ihr knallhart gesagt, nichts da, sie hätte den Zigarettenkonsum ja auch noch jahrelang hinter ihrem Rücken unterstützt, und hat ihr die Tür vor der Nase zugemacht. Und das war auch richtig so.