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Sparvorhaben der Regierung

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Nein, mike, dass ist einfach nur deine Vorstellung.

Ich höre nie etwas von Henkel oder Sinn, was gegen die arbeitende Bevölkerung gerichtet ist. Sie kennen bloß die Welt und sehen den Handlungsbedarf in Deutschland, damit dieses Land auch noch in 20 Jahren wohlhabend ist und wir nicht wie Griechenland endet.
 
A

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Re: Sparvorhaben der Regierung
Hat jemand von euch überhaupt mal jemand geguckt, ab welchem Gehalt man von jedem Euro 42 Cent also 42 % abgeben muss?

Offensichtlich vergessen Viele, dass diejenigen die erst ihr Abi sowie den Wehr- oder Zivildienst abgeleistet haben und nachfolgend studieren erst sehr viel später in den Arbeitsmarkt eintreten. Damit dafür auch ein Anreiz vorhanden ist, lockt normalerweise am Ende ein höheres Gehalt.

Lehrer die mit Referendariat und 2. Staatsexamen (oder vergleichbar Mediziner oder Juristen) dann mit 27 in den Arbeitsmarkt einsteigen, haben bereits locker >7 Jahre Einkommensrückstand auf beispielsweise den Facharbeiter und haben sich bis dahin mit Abend- und Ferienjobs über Wasser gehalten bzw. müssen auch noch Ausbildungsdarlehen rückzahlen. Keine Wohnungseinrichtung, kein neues Auto, kein regelmäßiger Urlaub inbegriffen.

52.882 Euro / Jahr sind da nicht so viel, als dass die Betroffenen davon sich moralisch verpflichtet fühlen müssten, 42 % Steuern zuzüglich Sozialabgaben und/oder Krankenversicherung zu zahlen.

Bildung UND Leistung müssen sich auch noch lohnen, ansonsten qualifiziert sich eben niemand mehr oder geht mit der Qualifikation ins Ausland.
 
Dann schaust Du zu wenig Talk-Shows in denen diese Herren regelmäßig dem Publikum präsentiert werden. Und Du konsumierst zu wenig Internet.

@ Mo 44

Steuern sind etwas anderes als Sozialabgaben.
 
Außerdem sind die Steuern ja ok.
Nur - wenn man ein Sparprogramm macht, dann muß dies ausgewogen und gerecht sein. Es ist aber nicht gerecht nur die unterste Schicht zu belasten und die Großverdiener nicht.

Diese Regierung ist genau deshalb in Schwierigkeiten. Weil es nämlich mit der Gerechtigkeit nicht stimmt.
 
Danke Mike ...

... ich stell mich wieder in die Ecke. 😀

Der Unterschied ist mir Übrigens sehr wohl bewusst, deshalb steht da ja auch "zuzüglich".

Aber ich störe jetzt auch nicht weiter beim planschen im seichten Wasser, sondern schau euch beim Spielen vom Rand aus zu. 😉
 
@Chris
ich unterstelle dir nicht, dass du mutwillig Falschinformationen verbreitest, allerdings tust du das. Du nimmst die in Schutz, die dich verarschen (ich unterstelle dir einfach mal, dass du nicht schwerreich bist).😉

Vorweg, es stimmt das Deutschland eine relativ hohe Steuerquote hat. Diese liegt über dem EU Durchschnitt, allerdings unter dem Durchschnitt der Staaten in der Eurozone (Länder mit Euro). Es stimmt allerdings auch, dass Reiche vergleichsweise nicht hoch belastet werden. Keine Vermögenssteuer, keine Luxussteuer, relativ niedriger Spitzensteuersatz, kaum noch Erbschafssteuer, Körperschaftssteuer.

Wie gesagt Deutschland liegt bei der Vermögensbesteuerung auf dem drittletzten Rang in der EU und hinter den USA. Also muss das Geld woanders her kommen.

nun zu deinen Quellen. Der Artikel von freie Welt sagt folgendes:

"Vor allem Geringverdiener werden hierzulande stark belastet. Bei ihnen haben Steuern und Abgaben einen Anteil von 46 Prozent an den Arbeitskosten. Im OECD-Schnitt sind es 32,7 Prozent. Dabei schlagen die Sozialabgaben laut OECD stark zu Buche.
Während sich Deutschland bei der Steuerbelastung im Mittelfeld der 30 OECD-Staaten bewegt, sind die Sozialabgaben deutlich höher als im Durchschnitt."


Deine eigene Quelle spricht eigentlich dafür, die Großverdiener stärker zu belasten. Sie zeigt dass vor allem Geringverdiener unverhältnismäßig viel zahlen. Wer Luxussteuer zahlt müsste ist normalerweise Arbeitgeber oder selbstständig. Die kleinen Leute zahlen in Deutschland viel. Deine Quelle ist eigentlich ein weiterer Beleg für die Steuerungerechtigkeit in Deutschland.

Zu deiner zweiten Quelle:

Es mag sein, dass die oberen 10% 55% der Einkommenssteuer zahlen. Es wird allerdings verschwiegen das die oberen 10% auch über 70% des Vermögens in Deutschland verfügen. Und warscheinlich auch über einen großen Teil des Einkommens. Wenn die effektive Steuerbelastung für Spitzenverdiener 34% beträgt wie im Artikel behauptet, wie passt das mit dem Spitzensteuersatz von 43% zusammen? Und wenn die Reichen so viel zahlen warum werden sie dann immer reicher und die armen immer ärmer?

Der Artikel nennt zwar viele Zahlen, aber er verschweigt auch viele.
 
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