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Sparvorhaben der Regierung

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Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nach Angaben des IAW in diesem Jahr rund 360 Mrd. Euro des BIP durch Schattenwirtschaft der Besteuerung entzogen werden. Das sind Steuerausfälle in Höhe von mindestens 36 Mrd Euro alleine in diesem Jahr. Viele der Schwarzlohnempfänger beziehen zugleich staatliche Unterstützung. Das ist auch ein Schlag ins Gesicht derer, die einer legalen Beschäftigung nachgehen und ihre deshalb so hohen Steuern und Sozialabgaben entrichten.

Um das mal klar zustellen. Schwarzarbeit gab es schon immer. Und da die Personalkosten durch staatliche Abgaben ziemlich belastet sind lohnt sich der ganze Spaß auch noch.

Der Staat hat auf legale Weise Einnahmenverluste verursacht durch Arbeitspolitik die dazu geführt hat, dass Vollzeitbeschäftigungen abnehmen und geringfügige Beschäftigungen sowie Zeitarbeit einen Aufschwung erleben. Letztere sind durch den steuerlichen Mittelstandsbauch weniger von staatlichen Abgaben betroffen und spülen somit weniger in die Staatskassen weil diese für den Unternehmer nicht nur flexibler, sondern von der Kostenbelastung her effektiver sind.

Gelerntes Fachpersonal welches nun mal in einer Firma schon erforderlich ist, wird in manchem Mittelstandsbetrieb "inoffiziell" beschäftigt um auch dem Preisdruck des Marktes gerecht und dennoch nicht insolvent zuwerden.
 
A

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Re: Sparvorhaben der Regierung
Wer verbreitet denn hier, daß durch Schwarzarbeit 36 Milliarden Steuern nicht eingenommen werden können?
Eine uralte Behauptung und noch nie bewiesen. Da sollte man die 360 "nicht besteuerte Milliarden" mal durch Arbeitsstunden und Stundenlöhne teilen. Dann wird gleich sichtbar werden, das dies lächerlich unlogisch ist.
 
Ach ja ? 10 % sind nur ein sehr gering geschätzter Anteil des auf Schwarzarbeit entfallenden Steueraufkommens, welches dem Staat vorenthalten wird.
 
Bei 10 Euro Stundenlohn wären das 36 Milliarden hinterzogene Arbeitsstunden. Wer soll das machen und welche Menschen?
Das ist wirklich Blech.
 
Nicht motzen ... denken.

Dazu gehören auch die ganzen schwarzen Rechnungen, für die die Mehrwertsteuer nicht abgeführt worden ist. Da geht es nicht um Lohn sondern um erwirtschaftetes nicht versteuertes BIP. Reparatur Auto mit Rechnung 1190 Euro - ohne 1000.

Verlust für den Staat 19 % - da geht es nicht um Stundenlohn.
 
Die Arbeit wird dann zusätzlich von nicht angemeldeten Schraubern gemacht. Daraus folgt weiterer Verlust.
 
Wenn mein Taschenrechner so weit gehen würde, könnte ich es Dir vorrechnen.
Das ist eine alte Mär, die immer wieder herausgeholt wird, aber noch nie beweisen werden konnte. Ich bin grad bei Konz, der über dieses Thema auch einiges geschrieben hat. Jedenfalls ein Märchen wie es im Buche steht.

Natürlich geht es um Stundenlohn. Wenn Du von Deinen 1000 Euro zuerst mal den Wareneinkauf ( die Teile fürs Auto ) abziehst, bleiben eben zur Hinterziehung nur Stundenlöhne über. ( es sei denn er hat auch die Teile alle schwarz gekauft. Wo ? )
Wenn Du die Milliárden auf Stundenlöhne ( schwarz 10 Euro oder so ) umlegst, wirst Du merken, das in der BRD eigentlich nicht 80 Millionen, sondern die doppelte Anzahl Menschen leben muß.

Weiter wäre bei dieser lustigen Rechnung zu bedenken, daß der Schwarzarbeiter gewöhnlicherweise dieses Geld sofort wieder in den Kreislauf bringt ( und nicht nach Luxembourg ) Insofern hält soch der volkswirtschaftliche Schaden ( wenn überhaupt einer entstanden ist, denn allein die Annahme ist noch kein Beweis für Schwarzarbeit ) in engen Grenzen.
 
Zitat:

Dazu gehören auch die ganzen schwarzen Rechnungen, für die die Mehrwertsteuer nicht abgeführt worden ist. Da geht es nicht um Lohn sondern um erwirtschaftetes nicht versteuertes BIP. Reparatur Auto mit Rechnung 1190 Euro - ohne 1000.

Verlust für den Staat 19 % - da geht es nicht um Stundenlohn
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Ach je!
Was glaubst Du denn, wo der Schwarzmechaniker den Kotflügel ( oder den Motor) holt, den er schwarz ins Auto baut? In China direkt?
Der kauft beim normalen Händer oder beim Großhandel ein. Und der Großhandel führt für den vom Schwarzmechaniker bezahlten Kotflügel ( oder Motor ) die Mwst ab. Ganz einfach. Wenn der Schwarze nun den Kotflügel ( oder doch den Motor ) weiterverkauft ( dem Kunden einbaut ) dann wären allerhöchstens 19% vom Aufschlag des Mechanikers steuerpflichtig. Wenn er überhaupt einen Aufschlag machen kann. So üppig ist das heutzutage nicht mehr. Früher waren es mal 25 - 30%. Aber das kriegt er nicht, sonst könnet der Kudne ja gleich in eine richtige Werkstatt gehen. Also vielleicht 10% bei den Teilen. Das wären bei 1000 Euro ( Teilen! ) grad mal ein Hunderter. Und dabei den Staat um 19 Euro behumst.
Bei Schwarzarbeit in dieser Form lassen sich keine hohen Beträge hinterziehen.
 
Es war ein Beispiel. Auf dem Bau sind die Schwarzerträge viel größer.

Deshalb habe ich den Satz auch nur mit 10 % angesetzt. Aber sei es drum. Selbst wenn es nur 2 % wären, wäre das alleine schon mehr als die Summe, die im Sozialbereich gekürzt worden ist.

Verantwortung geht alle an und eben nicht nur die Millionäre.
 
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