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Sollte man Hartz 4 abschaffen?

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Für den Staat hat sich die Abwrackprämie auch deshalb gerechnet, weil du einfach nicht erkennst, wie eine Volkswirtschaft funktioniert.
Wenn ein Auto verkauft wird, ist dieses Auto nicht einfach sondern mehrfach versteuert worden und zudem sogar Steuern auf Steuern bezahlt worden, und dabei reichlich Sozialgeld generiert worden.

Das wirst du jedoch auch wieder leugnen...
Nur warum machen Regierungen dann erfolgreiche Konjunkturprogramme, wenn das alles falsch ist was ich schreibe?
Weil Regierungen dafür berüchtigt sind, alle negativen Folgen ihrer oft nur kurzfristig erfolgreichen Programme in die nächsten Legislaturperioden zu verschieben, aus den Augen aus dem Sinn?

Das "Sozialgeld" fürs Auto kommt ja auch aus wessen Taschen? Aus dem des Autokäufers (der das Geld auch erst mal verdienen muß!) nur zum Teil. Zahlreiche Subventionen des Staates für die Autoindustrie kommen dazu. Wenn die Autokäufer den vollen, tatsächlichen Preis ihrer Neuwägen bezahlen müßten, wäre der Preis deutlich höher, für Käufer im In- wie im Ausland, da würde der Absatz einbrechen. Weniger Absatz bedeutet aber weniger Arbeitsplätze in der Autoindustrie, mehr Arbeitslose und weniger Steuerzahler. Und mehr alte, mehr Treibstoff schluckende und mehr Schadstoffe produzierende Karren auf den Straßen. (Trotz Abgasskandal.)
Die Umwelt zahlt aber erst mal trotzdem drauf, denn die ganzen Rohstoffe für die Neuwägen fallen nicht vom Himmel, die müssen hergestellt werden, Metalle aus Bergwerken gegraben oder Altmetall energiefressend aufgeschmolzen, die Chemieindustrie läuft um die ganzen Kunststoffe herzustellen (samt Abgasen und Abwässern), und auch ein neues Auto frißt immer noch Treibstoff.
Irgendwer zahlt immer die Rechnung.
 
"Bisher dachte ich immer, dass diejenigen, die Reichtum anhäufen, es nicht mehr dem Wirtschaftskreislauf zuführen.
Was ja das Problem ist."
Die beiden Sätze sind echt knorke.
Ja, genau. Wer sowas schreibt, scheint zu glauben, die Reichen würden auf den Geldsäcken schlafen wie Dagobert Duck. Das einzige Geld, das dem Wirtschaftskreislauf nicht zur Verfügung steht, ist nämlich das, was irgendwo in einem Sparstrumpf steckt. Oder in einem Geldsack unterm Bett. Aber da bringt es bekanntlich keine Zinsen.
Geld das auf ein Konto an die Bank geht, ist sofort wieder im Kreislauf, die Bank läßt es arbeiten. Oder für Aktien an eine Firma, auch da, wieder im Umlauf. Investiert in Anlagegut, eine Immobilie oder ein teures Ölbild, ist es wieder im Umlauf - über den Verkäufer, der es einnimmt. Investiert in einen Arbeitnehmer, zum Beispiel einen Gärtner - wieder im Umlauf, der Arbeitnehmer gibt es aus.
Und so weiter. Geld "lebt" davon zu kursieren, im Umlauf zu sein. Wo es stillsteht, im Sparstrumpf, da verliert es per Inflation an Wert, aber bringt nichts. Außer finanzielle Sicherheit als "Notvorrat" für denjenigen, dem der Sparstrumpf gehört, für den unwahrscheinlichen Fall, daß alle Banken plötzlich dichtmachen und nur noch Bargeld lacht.
 
Zitat:

Was sagen sie zu dem Vorwurf von Kritikern, die Robotersteuer würde Investitionen hemmen?
Da hätten die Kritiker recht, wenn die Steuer zu hoch wäre. Sie darf nicht so hoch sein, dass sie Unternehmer abschreckt, und nicht so niedrig, dass sie sozial unverträglich ist. Solch eine Balance galt es aber immer schon zu finden.
 
Wer Roboter kauft, zahlt doch schon Steuern. Erst mal für den Erwerb, und dann für den Betrieb, denn Strom, Ersatzteile, Techniker für Reparaturen und Wartung kosten nämlich auch. Maschinen sorgen für bessere Effizienz, und das ist wichtig für eine Wirtschaft auf hohem Niveau, die konkurrenzfähig bleiben muß mit der Wirtschaft anderer Länder - die häufig den großen Vorteil eines mangelhaften Sozialsystems, mangelhafter Arbeitnehmerrechte, mangelhaften Umweltschutzes haben wie z. B. China und Indien, deren Wirtschaft nach dem Motto "nach uns die Sintflut" betrieben wird - egal wie stark sie dabei die Umwelt zerstören oder wieviele überarbeitete, schlecht bezahlte Arbeiter(innen) bei denen gesundheitlich auf der Strecke bleiben.
 
Zitat:

Was sagen sie zu dem Vorwurf von Kritikern, die Robotersteuer würde Investitionen hemmen?
Da hätten die Kritiker recht, wenn die Steuer zu hoch wäre. Sie darf nicht so hoch sein, dass sie Unternehmer abschreckt, und nicht so niedrig, dass sie sozial unverträglich ist. Solch eine Balance galt es aber immer schon zu finden.
Er hat es nicht gelesen. Haben wir auch nicht erwartet.
Ich habe heute aber gelernt, linke Denker "überfliegen" alles.
"Überfliegen, dass mag bei manch anderen Themen angebracht sein, bei der Steuer kommt es dagegen auf einzelne Wörter drauf an.
Bisher habe ich "Überflieger" immer anders verstanden, so wie, denen fliegt alles zu, so in der Schule, Beruf etc.
 
Wer Roboter kauft, zahlt doch schon Steuern. Erst mal für den Erwerb, und dann für den Betrieb, denn Strom, Ersatzteile, Techniker für Reparaturen und Wartung kosten nämlich auch. Maschinen sorgen für bessere Effizienz, und das ist wichtig für eine Wirtschaft auf hohem Niveau, die konkurrenzfähig bleiben muß mit der Wirtschaft anderer Länder - die häufig den großen Vorteil eines mangelhaften Sozialsystems, mangelhafter Arbeitnehmerrechte, mangelhaften Umweltschutzes haben wie z. B. China und Indien, deren Wirtschaft nach dem Motto "nach uns die Sintflut" betrieben wird - egal wie stark sie dabei die Umwelt zerstören oder wieviele überarbeitete, schlecht bezahlte Arbeiter(innen) bei denen gesundheitlich auf der Strecke bleiben.

China hat sich sehr stark und hat für sehr viele Menschen in kürzester Zeit Wohlstand gebracht.
Umweltschäden treten auf, aber auch da gibt es große Bemühungen.
Man sollte die Dinge nicht mit der westeuropäischen Brille sehen.
Unsere Maßstabe sind nicht die Maßstäbe der Menschen in China.
In den Medien werden auch immer gern Extrembeispiele genannt.

Was glaubst du über was der Durchschnittschinese den Kopf schüttelt, wenn er unser Deutschland betrachtet?
Wenn der von BGE und H4 hört ...
 
Und? Das beweist ja nur, daß ich mit meiner Ansicht, das dort was zu holen ist, echt habe. Vor allem aber, das sich auch andere Leute dazu Gedanken machen.
Und Du vergißt eines: kritik an Aussagen ersetzt keineswegs die Vorstellung wie man weiterwurschteln will, ohne das es zu Revolutionen kommt. Also streng Dich an.
 
Und Du vergißt eines: kritik an Aussagen ersetzt keineswegs die Vorstellung wie man weiterwurschteln will, ohne das es zu Revolutionen kommt. Also streng Dich an.
Mit Revolutionen drohen die BGE-Befürworter immer, wenn ihnen die vernünftigen Argumente ausgehen. Wenn der Nikolausi keine Geschenke ausspucken will, versucht man ihm mit dem Knecht Ruprecht und seiner Rute zu drohen. Aber wer kein Berufsleben auf die Reihe kriegt, wie will so jemand eine (effektive) Revolution auf die Reihe kriegen? Mehr als zielloser Vandalismus und öffentliche Ruhestörung mit anschließenden Bewährungs- und ggf. Gefängnisstrafen (da kein Geld für Geldstrafen vorhanden) käme nie heraus.
 
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