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Sinn von Liebesbeziehungen

So, ich hab mich jetzt extra in ein Internetcafe begeben, da ich derzeit weit weg von zuhause bin, habe ich nur ein Tablet zur Verfügung und darauf wirklich ausführlich zu schreiben ist ein einziger Witz...oder eher eine Tortur...

Die Sache ist die...dieser Thread, bzw. der Startpost spricht mir aus dem Herzen. Danke dafür.

Tja, was ist der Sinn hinter einer solchen Beziehung, wenn man ganz genau weiß, dass es alles wieder zu Ende geht? Ich weiß es nicht, und mir persönlich raubt das die Freude am Leben. Ich bin durch und durch ein Beziehungsmensch, ich würde es wirklich sehr genießen endlich jemanden zu haben, aber seit meiner Ex-Freundin bin ich ein Vodkawrack, ich kriege liebestechnisch einfach nichts mehr auf die Reihe.

"Until the feelings go away"...Tja, das ist auch das was ein gewisser Jefferson Bethke, ein Christ der mittlerweile schon mehrere "Poems" rausgebracht hat (Youtube!), sagte. Es verkörpert den Zeitgeist in Sachen Beziehungen und Liebe. Ich zB. bin ein Mensch, ich habe es aufgrund meiner Schüchternheit mehr als schwer überhaupt eine Frau kennenzulernen. Selbst betrunken bin ich einfach unfähig, eine anzusprechen. Vermutlich weil die Erniedrigung die ich von meiner Ex-Freundin tagtäglich schlucken musste, einfach zu tief sitzt. Ich weiß es auch nicht.

Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, oft auch (Männer) "A*********" genannt, die tun sich so leicht dabei in eine Beziehung zu kommen, dass sie eigentlich nie ohne sind. Diese scheinen jedoch heute, vermutlich auch deshalb weil Menschen wie ich eben nicht so präsent sind, die Mehrheit zu bilden. Sie kämpfen nicht um Beziehungen...weil sie nicht müssen. Sie wissen ganz genau, dass sie jederzeit eine Neue haben können.

Es ist einer dieser Punkte, die mich gelegentlich in die konservative/republikanische Ecke treiben. Ich hasse es mitansehen zu müssen, wie alles entwertet wird. Die Liebe - entwertet. Sind die Gefühle in Gefahr - hol dir einfach eine neue "Schlampe". Sex - das erste Mal... - entwertet. Haben heute schon Kinder mit 14 Jahren und jünger.
Oftmals finde ich dann in dieser "rechten", konservativen Ecke Trost. Wo Menschen sind, die es so sehen wie ich.

Wenn ich eine Beziehung hätte, die in die Brüche zu gehen droht weil die Gefühle scheinbar am erlöschen sind, dann kämpfe ich dafür dass sie wieder aufflammen. Ich würde versuchen, alles wiederherzustellen....auch wenn ich letzten Endes weiß dass das wohl kaum funktioniert...ich würde nicht alles einfach so hinschmeissen, wenn es nicht gravierende Gründe gibt, so wie zB. im Fall mit meiner Ex. Doch das ist heute unüblich. Und ich bin mit dieser Einstellung scheinbar ein Alien auf Erden...

Schon eigenartig, oder? Wie sich all das entwickelt hat...wie vieles was früher von Wert und Bedeutung war heute einfach so weggeschmissen wird...naja, wie auch immer.
 
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Re: Sinn von Liebesbeziehungen
Ich sehe auch nicht wirklich einen Sinn darin.

Die meisten Menschen leiden nach einer Beziehung etwa halb so lange wie die Beziehung gedauert hat. Ist es das wirklich wert? Ich bezweifle es, da ist es wirklich sinnvoller mit sich alleine gluecklich zu werden.

Allerdings spielt der Sextrieb schon eine entscheidende Rolle. In jungen Jahren kan man noch leicht jemanden fuer eine kurze Affaere finden, spaeter wird es immer schwieriger und da ist es schon vorteilhaft einen dauerhaften Partner zu haben.

Nunja im Prinizp gebe ich dir Recht, Liebesbeziehungen sind sinnlos und basieren meist auf einer Illusion. Trotzdem geniesse ich es immer wieder mich zu verlieben, es ist wie ein Droge und von daher werde ich dieses Spielchen noch eine ganze Weile weiterspielen.
 
So, ich hab mich jetzt extra in ein Internetcafe begeben, da ich derzeit weit weg von zuhause bin, habe ich nur ein Tablet zur Verfügung und darauf wirklich ausführlich zu schreiben ist ein einziger Witz...oder eher eine Tortur...

Die Sache ist die...dieser Thread, bzw. der Startpost spricht mir aus dem Herzen. Danke dafür.

Tja, was ist der Sinn hinter einer solchen Beziehung, wenn man ganz genau weiß, dass es alles wieder zu Ende geht? Ich weiß es nicht, und mir persönlich raubt das die Freude am Leben. Ich bin durch und durch ein Beziehungsmensch, ich würde es wirklich sehr genießen endlich jemanden zu haben, aber seit meiner Ex-Freundin bin ich ein Vodkawrack, ich kriege liebestechnisch einfach nichts mehr auf die Reihe.

"Until the feelings go away"...Tja, das ist auch das was ein gewisser Jefferson Bethke, ein Christ der mittlerweile schon mehrere "Poems" rausgebracht hat (Youtube!), sagte. Es verkörpert den Zeitgeist in Sachen Beziehungen und Liebe. Ich zB. bin ein Mensch, ich habe es aufgrund meiner Schüchternheit mehr als schwer überhaupt eine Frau kennenzulernen. Selbst betrunken bin ich einfach unfähig, eine anzusprechen. Vermutlich weil die Erniedrigung die ich von meiner Ex-Freundin tagtäglich schlucken musste, einfach zu tief sitzt. Ich weiß es auch nicht.

Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, oft auch (Männer) "A*********" genannt, die tun sich so leicht dabei in eine Beziehung zu kommen, dass sie eigentlich nie ohne sind. Diese scheinen jedoch heute, vermutlich auch deshalb weil Menschen wie ich eben nicht so präsent sind, die Mehrheit zu bilden. Sie kämpfen nicht um Beziehungen...weil sie nicht müssen. Sie wissen ganz genau, dass sie jederzeit eine Neue haben können.

Es ist einer dieser Punkte, die mich gelegentlich in die konservative/republikanische Ecke treiben. Ich hasse es mitansehen zu müssen, wie alles entwertet wird. Die Liebe - entwertet. Sind die Gefühle in Gefahr - hol dir einfach eine neue "Schlampe". Sex - das erste Mal... - entwertet. Haben heute schon Kinder mit 14 Jahren und jünger.
Oftmals finde ich dann in dieser "rechten", konservativen Ecke Trost. Wo Menschen sind, die es so sehen wie ich.

Wenn ich eine Beziehung hätte, die in die Brüche zu gehen droht weil die Gefühle scheinbar am erlöschen sind, dann kämpfe ich dafür dass sie wieder aufflammen. Ich würde versuchen, alles wiederherzustellen....auch wenn ich letzten Endes weiß dass das wohl kaum funktioniert...ich würde nicht alles einfach so hinschmeissen, wenn es nicht gravierende Gründe gibt, so wie zB. im Fall mit meiner Ex. Doch das ist heute unüblich. Und ich bin mit dieser Einstellung scheinbar ein Alien auf Erden...

Schon eigenartig, oder? Wie sich all das entwickelt hat...wie vieles was früher von Wert und Bedeutung war heute einfach so weggeschmissen wird...naja, wie auch immer.

Hallo AutonomerRuhestörer. Ich kann komplett nachvollziehen was du hier schreibst und wie du dich fühlst. Genau so habe ich mich vor etwa 10 Jahren auch gefühlt nachdem mich meine Freundin durch jemand interessanteren, lustigeren, humorvolleren, besserausehenderen und erfolgreicheren Typen ausgetauscht hat. Diese ganze Geschichte hat mir damals so den Rest gegeben, dass ich mittlerweile seit 10 Jahren nichts mehr mit Frauen zu tun habe, keinen Kontakt zu ihnen habe und auch keinen Kontakt mehr zu ihnen suche. Damals ist man noch ein ungeschriebenes Blatt gewesen, jung und naiv...doch mittlerweile weiss ich ja wie verkorkst alles ist.

Ich hasse es mitansehen zu müssen, wie alles entwertet wird. Die Liebe - entwertet. Sind die Gefühle in Gefahr - hol dir einfach eine neue "Schlampe". Sex - das erste Mal... - entwertet. Haben heute schon Kinder mit 14 Jahren und jünger.
Oftmals finde ich dann in dieser "rechten", konservativen Ecke Trost. Wo Menschen sind, die es so sehen wie ich.

Genau diese Entwicklung habe ich jahrelang mitangesehen bis ich an einem Punkt angekommen bin, Frauen zu hassen. Hass ist nicht gut und nicht richtig, das weiss ich, und ich habe mich auch hier angemeldet um mich mit anderen über diesen Hass austauschen zu können. Von daher kann ich dich ganz gut verstehen dass dich das alles ankotzt! Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute!
 
Sage ich ja, Du bist depressiv.
Oder das was man allgemein als depressiv bezeichnen würde.
Du lebst sinnlos von Tag zu Tag.

blaaa..

Nach deiner eigenen Logik mal:
Warum lebst Du dann eigentlich überhaupt noch - wenn es gar keinen Sinn macht?

Vielleicht ist der Sinn manchmal einfach, dass man es tut.

Warum ich noch lebe? Erstens weil ich mir den Tod als ziemlich unangehm vorstelle...unangenehmer als das Leben 😉
zweitens : wegen dem guten Essen. Ich liebe es gut zu kochen und gut zu essen
drittens: wegen der Musik, ich liebe Musik.

mir würden noch ein paar Sachen einfallen aber ich denke das dürfte reichen.

Was ist denn dein Sinn? Würde mich mal interessieren...
 
Und von mir aus, dann nennen wir es eben Sucht....ich bin auch süchtig nach Alkohol und Zigaretten und trotzdem ist die Zeit in denen ich sie habe die schönste überhaupt....hat Liebe nicht immer ein bisschen etwas mit Sucht zu tun?
 
Ich sehe auch nicht wirklich einen Sinn darin.

Die meisten Menschen leiden nach einer Beziehung etwa halb so lange wie die Beziehung gedauert hat. Ist es das wirklich wert? Ich bezweifle es, da ist es wirklich sinnvoller mit sich alleine gluecklich zu werden.

Allerdings spielt der Sextrieb schon eine entscheidende Rolle. In jungen Jahren kan man noch leicht jemanden fuer eine kurze Affaere finden, spaeter wird es immer schwieriger und da ist es schon vorteilhaft einen dauerhaften Partner zu haben.

Nunja im Prinizp gebe ich dir Recht, Liebesbeziehungen sind sinnlos und basieren meist auf einer Illusion. Trotzdem geniesse ich es immer wieder mich zu verlieben, es ist wie ein Droge und von daher werde ich dieses Spielchen noch eine ganze Weile weiterspielen.

Hallo. Deine ersten beiden Sätze finde ich sehr interessant. Genau so ist es nämlich. Ich kann dir sagen, ich bin 2 Jahre mit einer Frau zusammengewesen, meine einzige Beziehung, und ich habe 8 Jahre unter der Trennung gelitten. Toll nicht wahr? Und da soll ich mich noch jemals einmal auf sowas einlassen? Niemals!

Ja der Sextrieb.. Ich habe meinen Sextrieb sehr gut unter Kontrolle. Und wenn ich wieder mal unbedingt Sex haben möchte, dann gehe ich zu einer Prostituierten.

Es freut mich für dich dass du das ganze als Spiel betrachten kannst. Ich kann das nicht.

Und was verstehst du unter Sucht? Bedeutet das für dich dass du deine Partner ständig wechselst sobald das Gefühl der Verliebtheit abhanden gekommen ist? Tauschst du dann einfach aus?
 
Du irrst Dich, das hatte niemals sonderlichen Wert und Bedeutung.
Für die meisten Menschen ist und war eine lange Beziehung nur Gewohnheit oder kulturelle Pflicht.
Das hat mit Liebesgefühlen überhaupt nichts zu tun. Höchstens mal am Anfang - bestenfalls.

Ich hoffe Dein Zugehörigkeitsgefühl zur konservativen rechten ecke beruht nicht ebenfalls auf solchen Fehlinformationen.

Zu starke Gefühle zu einem anderen Menschen zu haben über zu lange Zeit ist psychologisch betrachtet Abhängigkeit - und keine Liebe. Meistens haben Männer das, die von ihren Müttern nicht genug Liebe bekommen haben. Sie suchen sich dann auch immer die Partnerinnen, die ihnen wenig Liebe geben und sehr stark sind.
Da versuchen sie dann wieder bis zur Selbstaufgabe endlich die Liebe zu bekommen, die sie nie hatten.

Die Frage also lautet, ist es überhaupt richtig zu lange Liebesgefühle zu haben und eine Beziehung darauf beruhen zu lassen?
Die Biochemie sagt ganz klar: nein. absolut unmöglich.
Man braucht schon mehr als nur Liebesgefühle um eine Beziehung lange am laufen zu halten - denn die vergehen auf jeden Fall (außer eben bei Abhängigen (=Süchtigen)).

Wenn ich das Leben so sehe...dann möchte ich mehr kotzen als ich saufen kann. Für was lohnt es sich zu leben, wenn nicht für die Liebe?

Aber vielleicht bin ich einfach bescheuert ohne Grenzen...>.<
 
Du meinst sicherlich den tiefen Sinn?
Zu fühlen und zu sehen wie diese Welt ist - in der Hoffnung dass das Universum mit den Informationen irgendetwas anfangen kann und es nicht mehr so viel Leid und Schmerz geben wird.
So gesehen ist mein Sinn also die Welt zu etwas besserem zu verändern.
Mich selbst natürlich auch - ich habe noch ziemliche Ecken und Kanten die ich gern mal verstehen und dann loswerden würde.

Ich meinte den Sinn den du von mir wissen wolltest...

Etwas zu verändern? Als Einzelner verändert man 3 x gar nichts. Ausserdem, was hast du davon, wenn du Tod bist ist es eh egal ob du was verändert hast oder nicht. Bringt also nix.

Ist aber nicht das Thema hier.....
 
Vielleicht gibt es gar keinen Sinn...vielleicht sind viele Menschen so wie ich hier in diesem Forum geboren um zu leiden :mad:

Ich bin irgendwann zu der Erkenntnis gekommen dass das unsere Existenz nunmal einfach nur eine einzige Qual ist...

Der Weg ist das Ziel 😉
Du kannst als Mensch nicht glücklich sein ohne das Glück Deines Umfeldes.
In einer Beziehung ist es ja auch so - wärst Du glücklich wenn deine Partnerin nicht glücklich ist?

😕
 

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