Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Sinn von Liebesbeziehungen

Nee... mit dem nichts "Höheres" meinte ich, dass alle menschlichen Bedürfnisse für mich gleichwertig sind. Den Tod sehe ich in gewissem Maße schon als das "Höchste" an, da er einfach das absolute Ende darstellt. 😉

Ok.


Stichwort Bilderbuchfamilie. Es existieren doch viele Idealvorstellungen über das Leben und ganz besonders über Liebesbeziehungen. Ich finde sowas benebelt einfach die Gemüter. Die Menschen entwickeln zu hohe Erwartungen.

Ja da gebe ich dir recht. Leider ist man nunmal so erzogen worden und muss jetzt mit den Konsequenzen leben.

Die geben dem Leben wieder einen Wink in ne ganz andere Richtung und bringen einfach Bewegung rein. Ich sage ja nicht, dass sowas angenehm ist, aber es gehört einfach dazu.

Ok.
 
Noch ganz schnell...

Dann haben wir doch die Erklärung...

Liebe muss man geben!
Man hat keine Anrecht darauf, es ist kein Geschäft!
Das Größte ist, wenn die Liebe erwidert wird...

Möchtest du hier mal nachlesen, hier habe ich ausführlicher geschrieben:

http://www.hilferuf.de/forum/leben/28986-ein-leben-ohne-liebe-93.html#post2192463

Ok danke. Ich werde mir das dann mal durchlesen. Das Thema Liebe ist für mich aber schon seit langem vom Tisch.
 
Heute habe ich mal darüber nachgedacht welchen Sinn Liebesbeziehungen eigentlich haben.

Man lernt eine Person kennen, man verliebt sich, bleibt eine Zeit lang zusammen, bis die Liebe nachlässt und man sich wieder trennt. Es ist ja so dass keine Beziehung ewig hält, und das Resultat ist ja meistens Schmerz und Kummer. Daher habe ich mich gefragt was überhaupt der Sinn von sowas ist, wenn es eh sowieso nach einer Zeit in die Brüche gehen wird, und nichts Positives mehr davon übrigbleibt.

Wie seht ihr das? Wie geht ihr damit um? Ist es bei euch so dass ihr von vornherein wisst, dass es irgendwann eh wieder vorbei sein wird und ihr deshalb einfach nur diese gemeinsame Zeit geniesst (mit dem Wissen dass ihr sowieso den Partner mal für jemand anderen verlassen werdet...oder eben umgekehrt?). Oder habt ihr trotzdem, sobald ihre eine neue Liebesbeziehung eingeht immer wieder die Hoffnung es könnte doch ewig einhalten? Ich zB habe die Einstellung dass ich nie wieder eine neue Beziehung eingehen würde, da ich ja weiss dass es eh nicht halten wird. Klar, alles ist vergänglich, aber irgendwie habe ich damit meine Probleme.

Irgendwie verstehe ich den Sinn des ganzen nicht so richtig.


Vielleicht ist Verliebtsein einfach nur neben dem Sexualtrieb ein psychischer Mechanismus, der eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Fortpflanzung sicherstellen soll (zwei Menschen aneinander zu binden). Sicher hat Liebe auch für die soziale Entwicklung eine Bedeutung.

An die Wahre Liebe glaube ich nicht (finde ich naiv), es gibt aber eine bestimmte Anzahl an Partnern, die eben für so etwas in Frage kommen.
Leider sind Menschen nicht sehr lernfähig, doch wenn man sich ein paar mal die Finger ordentlich verbrannt hat, lernt man es doch.
Oft ist es so, dass man am Ende neben die Spur kommt, sich selbst demütigt und dann auch noch gedemütigt wird, der "Liebe" wegen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich mich nocheinmal so wie früher verlieben könnte, anchdem, was ich erlebt habe.

Ob ich das schlimm finde ? Nein, eher beruhigend, denn man kann auch nicht mehr so verletzt werden.

Was ist schlimm daran, dass Liebe vergänglich ist ? Eigentlich sit das nur eine hormonelle, biochemische Geschichte, so kalt sich das jetzt auch anhört, ein Drogenrausch geht ja auch irgendwann wieder vorbei. 😉
 
Vielleicht ist Verliebtsein einfach nur neben dem Sexualtrieb ein psychischer Mechanismus, der eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Fortpflanzung sicherstellen soll (zwei Menschen aneinander zu binden). Sicher hat Liebe auch für die soziale Entwicklung eine Bedeutung.

An die Wahre Liebe glaube ich nicht (finde ich naiv), es gibt aber eine bestimmte Anzahl an Partnern, die eben für so etwas in Frage kommen.
Leider sind Menschen nicht sehr lernfähig, doch wenn man sich ein paar mal die Finger ordentlich verbrannt hat, lernt man es doch.
Oft ist es so, dass man am Ende neben die Spur kommt, sich selbst demütigt und dann auch noch gedemütigt wird, der "Liebe" wegen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich mich nocheinmal so wie früher verlieben könnte, anchdem, was ich erlebt habe.

Ob ich das schlimm finde ? Nein, eher beruhigend, denn man kann auch nicht mehr so verletzt werden.

Was ist schlimm daran, dass Liebe vergänglich ist ? Eigentlich sit das nur eine hormonelle, biochemische Geschichte, so kalt sich das jetzt auch anhört, ein Drogenrausch geht ja auch irgendwann wieder vorbei. 😉

Danke für deinen Beitrag. Ja ich kann nachvollziehen was du schreibst.

Bei mir ist es auch so, ich lasse mich auch nicht mehr darauf ein.

Die Frage die ich mir nun stelle ist warum dann überhaupt so eine riesen Geschichte daraus gemacht wird? Warum gibt es Liebeskummerforen, Singlebörsen, warum ist überall wo man nur hinblickt das Thema Liebe Liebe Liebe? Warum werden wir als Kinder nicht einfach so erzogen dass Liebe nichts weiter ist als eine "hormonelle Biochemische Geschichte", sprich Blödsinn. Warum? Damit würde es uns Menschen doch viel besser gehen und Liebeskummer, Einsamkeit usw würde es in der Form nicht geben. Warum wird der Liebe so einen hohen Stellenwert beigemessen?
 
Heute habe ich mal darüber nachgedacht welchen Sinn Liebesbeziehungen eigentlich haben.

Man lernt eine Person kennen, man verliebt sich, bleibt eine Zeit lang zusammen, bis die Liebe nachlässt und man sich wieder trennt. Es ist ja so dass keine Beziehung ewig hält, und das Resultat ist ja meistens Schmerz und Kummer. Daher habe ich mich gefragt was überhaupt der Sinn von sowas ist, wenn es eh sowieso nach einer Zeit in die Brüche gehen wird, und nichts Positives mehr davon übrigbleibt.

Irgendwie verstehe ich den Sinn des ganzen nicht so richtig.

Der Sinn einer Liebesbeziehung besteht im Wesentlichen darin, dass die Liebenden auf der Basis ihrer gegenseitigen Zuneigung und ihres Vertrauens zueinander in die Lage versetzt werden ein emotionales Milieu schaffen, das die Zeugung eines Artgenossen und im Idealfall die Erziehung desselben zu einer gesunden, herzlichen und selbständigen Persönlichkeit ermöglicht. Eine Persönlichkeit die stark genug und willens ist, ihren Erzeugern auf den letzten Metern ihres Lebensweges eine gnädige Stütze zu sein und ihren Mitmenschen gute Eltern, Freunde, Kollegen etc.

Einen anderen Sinn gibt es nicht!

Zu lieben macht aber in jedem Falle Sinn, denn zu lieben ist heilsam .....

Kummer und Schmerz sind hinsichtlich einer Beziehung zwischen Menschen kein Resultat der Liebe, sondern eine Folge von Dummheit, Intoleranz, Angst und Egoismus.
 
Dass was Du da geschrieben hast, das sagen viele Menschen - immer genau solange, bis sie sich neu verlieben.
Das Verlieben ist aber eine Zufallssache - d.h. es macht keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen ob man sich je wieder verlieben kann, möchte oder nicht - denn es passiert einfach.

Hmm also da bin ich anderer Meinung. Ich habe mich seit 10 Jahren nicht mehr verliebt.

Es ist Biochemie, nichts anderes.

Ok. Warum lernen wir das nicht in der Schule? Warum werden wir nicht so erzogen, dass es nur Biochemie ist? Warum wird dem ganzen in der Gesellschaft so ein hoher Stellenwert beigemessen?

Wenn Du denkst, Du kannst oder möchtest Dich niemals wieder verlieben dann hast Du eine ähnliche Haltung wie ein Depressiver - was bedeutet, Deine Biochemie ist im Ungleichgewicht.
Würde es Dir besser gehen, würdest Du die Sache anders sehen.
das ist alles.

Wie gesagt ich habe mich seit 10 Jahren nicht mehr verliebt. Depressiv bin ich denke ich nicht. Mir geht es sehr gut.

Anstatt also darüber nachzudenken, welchen Sinn eine Liebesbeziehung macht, solltest Du einfach versuchen positiv zu Leben - denn das zieht potentielle Partner von allein an.
Und sobald Du neu verliebt bist, stellt sich Dir die Frage nicht - da Dein kritisches Denken herabgesetzt wird (rosarote Brille).

Ziel meines Lebens ist es nicht potentielle Partner anzulocken. Die Fragen in meinem Eingangsposting interessieren mich halt einfach, weil ich sie mir bereits seit langem Stelle.

Der Grund warum man sich mit zunehmenden Alter nicht mehr so schnell oder intensiv verliebt mag die Erfahrung sein - d.h. das Gehirn (Unterbewusstsein) hat mit als gut bewerteten Partnern trotzdem schon schlechte Erfahrungen gemacht und es bewertet fortan anders, bzw. detailierter wer als Partner nun noch in frage kommen könnte. Kurz gesagt, die Auswahl wird geringer, und das kritische Denken bleibt länger erhalten.

Ok da könnte was dran sein ja.

Die Frage nach dem Sinn einer Liebesbeziehung hat sich mir noch nie gestellt - nur nach der Frage des Sinns einer grundsätzlichen Beziehung.
Und die halte ich definitiv für erstrebenswert, selbst wenn sie wieder zerbrechen sollte - beruht aber auf moralischen Werten (Harmonie, Vertrauen, Humor) anstatt nur z.B. auf rein äußeren Reizen, wie es bei vielen (gerade jüngeren) Männern der Fall ist.

Der Sinn einer grundsätzlichen Beziehung... Ich habe Freunde denen ich vertraue und mit denen ich in Harmonie in Beziehung stehe. Niemand mag es alleine und einsam zu sein, der Mensch braucht Menschen um sich rum. Aber braucht er Liebesbeziehungen?

Jede Form von Beziehung die auf Oberflächlichen werten beruht sollte generell erst einmal nur als sexuelle Beziehung betrachtet werden - d.h. dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zu Ende geht, ja.

Das bedeutet ja eigentlich dass Liebesbeziehungen auf oberflächlichen Werten beruhen? Oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?
 
Der Sinn einer Liebesbeziehung besteht im Wesentlichen darin, dass die Liebenden auf der Basis ihrer gegenseitigen Zuneigung und ihres Vertrauens zueinander in die Lage versetzt werden ein emotionales Milieu schaffen, das die Zeugung eines Artgenossen und im Idealfall die Erziehung desselben zu einer gesunden, herzlichen und selbständigen Persönlichkeit ermöglicht. Eine Persönlichkeit die stark genug und willens ist, ihren Erzeugern auf den letzten Metern ihres Lebensweges eine gnädige Stütze zu sein und ihren Mitmenschen gute Eltern, Freunde, Kollegen etc.

Einen anderen Sinn gibt es nicht!

Interessant. Und du denkst sowas ist nur möglich wenn 2 Menschen in einer Liebesbeziehung stecken?

Zu lieben macht aber in jedem Falle Sinn, denn zu lieben ist heilsam .....

Heilsam 😕

Kummer und Schmerz sind hinsichtlich einer Beziehung zwischen Menschen kein Resultat der Liebe, sondern eine Folge von Dummheit, Intoleranz, Angst und Egoismus.

Demnach dürften ja 90% (geschätzt) der Menschen dumm, ängstlich, intolerant und egoistisch sein?
 
Spielt keine Rolle. Ich kenne Menschen, die haben angeblich noch nie in ihrem Leben so eine richtige Verliebtheit gespürt. Ich hatte das auch mal etwa 7 Jahre lang nicht.

Wie kannst du dann behaupten es würde früher oder später trotzdem wieder mal passieren? Wie kanns du das wissen? Weil es dir so ergangen ist?

Du lernt in der Schule das was Du brauchst um später gut auf dem Abreitsmarkt dazustehen - nicht, wie Du gut durchs Leben kommst und schon gar nicht solche 'Specials'.

Ja da ist was dran. Trotzdem schade findest du nicht? Jeder sollte so erzogen werden Liebe nicht so einen hohen Stellenwert beizumessen. Ich denke dann hätten wir viel weniger Probleme als Menschen.

Das bezweifle ich, allein wegen Deiner Anwesenheit hier. zum Anderen abe rauch, weil die meisten Menschen mit unterschwelliger Depression diese selbst kaum spüren und es ihnen nur phasenweise schlecht geht.

Nicht jeder der hier angemeldet ist ist depressiv. Probleme haben oder sich Gedanken machen und Fragen stellen muss ja nicht sofort heissen dass man depressiv ist. Und falls ich doch depressiv sein sollte, dann bringt mir das ja was denn ich will mich überhaupt nicht mehr verlieben 😉
Was ist dann das Ziel Deines Lebens?

Ich habe kein Ziel. Ich lebe von einem Tag in den Nächsten. Meiner Meinung nach ist meine und unsere Existenz sinnlos. Warum sollte man Ziele verfolgen, der Tod wird sie einem eh wieder nehmen.

Nicht unbedingt. Aber es ist ein Sahnehäubchen.

Nicht für jeden.


Bei dem meisten Menschen würde ich sagen, ja.
Aber nicht bei allen.
Grundsätzlich aber führst Du eine Beziehung letztendlich immer aus Ego-Gründen - d.h. Du hast ja irgendetwas davon.
Wenn Du dann eben zusätzlich wert legst auf übereinstimmende moralische Werte, dann erhöht das sicherlich die Chance, dass eine Beziehung langfristig funktioniert - also über die Verliebtheit und 'Nachklingphase' (etwa 3-5 Jahre) hinaus.
Man sollte aber auch Dinge wie Gewohnheit nicht unterschätzen.

Ok da bin ich deiner Meinung.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben