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Sinn von Liebesbeziehungen

Ist das nicht schrecklich?

Nun ich komme mir dann vor wie Sisyphos. Man versucht den Gipfel zu erreichen und muss immer wieder von vorne anfangen. Bis in den Tod. Warum es also überhaupt tun?

Tja das Problem haben wohl viele. Liebe ansich wird immer als das höchste aller Gefühle angesehen. Das ist es aber eben nicht. Es ist wie alles andere nur ein kleiner Teil im Leben jedes Menschen.
 
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Re: Sinn von Liebesbeziehungen
Tja das Problem haben wohl viele. Liebe ansich wird immer als das höchste aller Gefühle angesehen. Das ist es aber eben nicht. Es ist wie alles andere nur ein kleiner Teil im Leben jedes Menschen.

Warum ist dem nicht so? Was gibt es denn noch höheres?
Du hast dieses Problem also nicht? Du klingst ziemlich eisig-hart..
 
Warum ist dem nicht so? Was gibt es denn noch höheres?
Du hast dieses Problem also nicht?

Noch Höheres? Nichts. Außen vielleicht der Tod. Viele Menschen machen einfach den Fehler, dass sie das Leben idealisieren. Liebe sehe ich als ein banales Bedürfnis an. Es hilft dabei das Leben lebenswerter und abwechslungsreich zu gestalten, die negativen Aspekte machen den zusätzlichen Reiz aus.

Du klingst ziemlich eisig-hart..

Nö. Eher nüchtern.
 
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Nun ich beobachte ja bereits seit langem Liebesbeziehungen und da ist es so dass sie nie halten.
Und das Problem dabei ist dass am Ende einer Liebesbeziehung die Menschen eher einem Wrack gleichen, als dass man erkennen könnte dass sie ihnen etwas gegeben haben. Warum sollte man denn kein Anrecht auf ewiges Glück haben? Wo steht geschrieben dass man kein Anrecht auf ewiges Glück hat?

Weil wir nicht ewig zusammen sein können...

Ja dass das Leben keine Versicherung ist da gebe ich dir Recht. Es ist ja auch so dass alles vergänglich ist, deshalb habe ich ja auch so meine Probleme damit überhaupt irgendeinen Sinn in irgendetwas zu sehen, wenn ich weiss dass am Ende eh nichts übrigbleibt.

Doch es bleibt ja etwas, doch du erkennst es nicht, weil du auf die Maxime fixiert bist. In der Liebe muss man bescheiden sein und für jeden Tag, den man geliebt wird, dankbar sein.
Und zudem kann man jemanden lieben, wo die Liebe nicht erwidert wird. Das sehe ich nicht als optimal aber als auch eine Form des Glücklichseins an. Das alles ist eine Frage der Bescheidenheit.

Nun auf der Suche nach einer Liebesbeziehung bin ich eigentlich nicht.

Bis jetzt ist dem so gewesen, ja.

Dann überlege, wie diese Liebschaften begannen, nach welchen Kriterien suchtest du den Partner?
Jeder hat eine Vorstellung von seinem Partner wie der sein sollte... Traummann, Traumfrau...
Das kann funktionieren ok, doch meist verlieben sich Paare, nicht in den Idealpartner und es hält.
Und es kann der Fall eintreten, man vermisst nichts in der Partnerschaft, doch dann trifft man einen anderen und ist total weg! Alles gibt es in der Liebe.

Was meinst du mit alles oder nichts? Ich frage mich halt einfach nach dem Sinn des ganzen, damit habe ich so meine Probleme. Warum Ziele überhaupt Ziele setzen?

Man kann keine Liebe planen...

Alles oder nichts, ist die all inklusive Mentalität.
Dann ist man eben enttäuscht, wenn gewisse Dinge nicht so sind.
Man sollte bescheiden in eine Beziehung gehen, jeden Tag der schön war genießen und nicht krampfhaft ans Ende denken.
Man muss sich die Zeit des Genießens nehmen.
Wenn ich einen schön Film sehe, dann schaue ich auch nicht ständig auf die Uhr, dann und dann wird er zu ende sein. Das zerstört den Genuss.
 
Noch Höheres? Nichts. Außen vielleicht der Tod. Viele Menschen machen einfach den Fehler, dass sie das Leben idealisieren. Liebe sehe ich als ein banales Bedürfnis an. Es hilft dabei das Leben lebenswerter und abwechslungsreich zu gestalten, die negativen Aspekte machen den zusätzlichen Reiz aus.

Damit wiedersprichst du dir doch. Einerseits behauptest du viele Menschen hätten das Problem Liebe als das Höchste anzusehen, und wenn ich dich dann frage was es denn sonst noch höheres gibt, antwortest du "nichts. Ausser vielleicht der Tod" 😕 😕 Das heisst Liebe und der Tod sind das Höchste?

Das Leben idealisieren? Das versteh ich jetzt nicht. Was gibt es denn idealeres als am Leben zu sein? Sieht man das nicht so, dann kann man doch gleich am Strick baumeln 😕

Auch sehe ich nicht ein wo negative Aspekte einen Reiz ausmachen sollen.
 
Doch es bleibt ja etwas, doch du erkennst es nicht, weil du auf die Maxime fixiert bist. In der Liebe muss man bescheiden sein und für jeden Tag, den man geliebt wird, dankbar sein.
Und zudem kann man jemanden lieben, wo die Liebe nicht erwidert wird. Das sehe ich nicht als optimal aber als auch eine Form des Glücklichseins an. Das alles ist eine Frage der Bescheidenheit.

Ich sehe nicht ein warum ich mich jemandem hingeben soll, mich öffnen soll, wenn es später eh für die Katz gewesen ist. Damit habe ich echt meine Probleme. Dann fühle ich mich benutzt.

Dann überlege, wie diese Liebschaften begannen, nach welchen Kriterien suchtest du den Partner?
Jeder hat eine Vorstellung von seinem Partner wie der sein sollte... Traummann, Traumfrau...
Das kann funktionieren ok, doch meist verlieben sich Paare, nicht in den Idealpartner und es hält.
Und es kann der Fall eintreten, man vermisst nichts in der Partnerschaft, doch dann trifft man einen anderen und ist total weg! Alles gibt es in der Liebe.

Es ist nur eine gewesen. Und die habe ich nicht gesucht, wir haben uns spontan kennengelernt und es ist "liebe auf den ersten Blick" gewesen...sozusagen. Und dieses "dann trifft man einen anderen", also das kotzt mich so richtig an und genau deswegen werde ich dieses Risiko auch nie wieder eingehen.
 
Man kann keine Liebe planen...

Alles oder nichts, ist die all inklusive Mentalität.
Dann ist man eben enttäuscht, wenn gewisse Dinge nicht so sind.
Man sollte bescheiden in eine Beziehung gehen, jeden Tag der schön war genießen und nicht krampfhaft ans Ende denken.
Man muss sich die Zeit des Genießens nehmen.
Wenn ich einen schön Film sehe, dann schaue ich auch nicht ständig auf die Uhr, dann und dann wird er zu ende sein. Das zerstört den Genuss.

Ok danke für deine Meinung. Damit habe ich echt meine Schwierigkeiten. Ich kann das so nicht.
 
Damit wiedersprichst du dir doch. Einerseits behauptest du viele Menschen hätten das Problem Liebe als das Höchste anzusehen, und wenn ich dich dann frage was es denn sonst noch höheres gibt, antwortest du "nichts. Ausser vielleicht der Tod" 😕 😕 Das heisst Liebe und der Tod sind das Höchste?

Nee... mit dem nichts "Höheres" meinte ich, dass alle menschlichen Bedürfnisse für mich gleichwertig sind. Den Tod sehe ich in gewissem Maße schon als das "Höchste" an, da er einfach das absolute Ende darstellt. 😉


Das Leben idealisieren? Das versteh ich jetzt nicht. Was gibt es denn idealeres als am Leben zu sein? Sieht man das nicht so, dann kann man doch gleich am Strick baumeln 😕

Stichwort Bilderbuchfamilie. Es existieren doch viele Idealvorstellungen über das Leben und ganz besonders über Liebesbeziehungen. Ich finde sowas benebelt einfach die Gemüter. Die Menschen entwickeln zu hohe Erwartungen.

Auch sehe ich nicht ein wo negative Aspekte einen Reiz ausmachen sollen.

Die geben dem Leben wieder einen Wink in ne ganz andere Richtung und bringen einfach Bewegung rein. Ich sage ja nicht, dass sowas angenehm ist, aber es gehört einfach dazu.
 
Nun gut das sind ja auch eher meine persönlichen Geschichten.

Mir ging es hier eigentlich nur darum viele Antworten auf meine Fragen im Eingangspost zu bekommen.
 

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