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Sinn des Lebens verloren ...

ich weiss garnicht unter welchem Thema ich schreiben soll ... passend wäre Liebe, Tod, Leben, aber auch Beruf, Sonstiges usw. ...
vielleicht ist ICH einfach am passendsten, weil sich letztendlich doch alles um mich dreht ...

hab vor ein paar Tagen schonmal geschrieben ... ich hab Depressionen, mit denen ich nicht klar komme ...
ich war vor ein paar Tagen nochmal beim Arzt ... er hat Angst ich könnte mich umbringen und dass ich dann sofort zu ihm kommen soll um mit ihm zu reden, ich hab meiner Mam davon erzählt und sie meint auch "was meinste was ich mir jedes mal denk wenn du zur Arbeit fährst, weiss ich denn ob du auch wirklich da ankommst?"
Wenn einem jeder sowas zutraut, dann fragt man sich wirklich mal wies denn wäre, wenn man nicht mehr da wär, man müsste sich nicht überlegen, welchen Beruf man wählt, wem man seine Liebe schenkt, usw. (keine Angst ich hänge nach wie vor sehr an meinem Leben) aber man fängt an sich gedanken zu machen, die eigentlich überflüßig sind ...

Mein Freund hat mich übers Wochenende besucht, jetzt wo er weg ist bin ich am überlegen welchen Sinn die Beziehung noch hat, ob ich nicht alleine glücklicher wäre ... er ist die Liebe meines Lebens, ich will ihn heiraten und doch überleg ich ihn zu verlassen, damit wir eines Tages beide glücklicher sind ...

und auch des mit dem Beruf ... ich hab nen nebenjob der mich glücklich macht ... aber ich kann mir einfach nicht vorstellen wieder eine Ausbildung anzufangen, ich weiss nicht was ich will, was ich kann und überhaupt ...

allein die ganzen gedanken schnüren mir den Hals zu, ich hab richtige Schmerzen ... ich weiss einfach nicht mehr weiter ... weiss nicht wo ich steh, wo ich hinwill, weiss einfach garnix mehr ...

ich hab einfach das Gefühl, dass mein ganzes Leben sinnlos ist, so als hät ich den Sinn irgendwo im Chaos meines Zimmers vergraben und kann ihn jetzt nicht mehr finden :(
 

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Chakuza1984

Aktives Mitglied
Hey du.... :)


Deine Zeilen klingen sehr nachdenklich.... :( Ich hatte bzw habe phasenweise noch das gleiche Problem wie du,leide auch an Depressionen...

Mein Arzt hat anfangs versucht mich mit Citalopram (selektiver Wiederaufnahmehemmer) und Mirtazapin (für Schlafen) zu behandeln,die habe ich ne Zeit lang genommen,aber sie haben für mich nicht das bewirkt was ich mir da so erhofft habe.... :(

Nun ja,mittlerweile habe ich die Behandlung abgebrochen,weil ich mich bei diesem Arzt auch leicht unverstanden fühlte und verzichte seitdem auf die Tabletten...

Da ich mittlerweile wieder in Arbeit stehe und für diese Gedanken größtenteils eigentlich gar keinen Raum mehr habe ist es schon etwas erträglicher geworden,aber unter der Fassade brodelt es immer noch...

Ich hab mir bedingt durch die Krankheit damals viel selbst kaputt gemacht,habe mich quasi komplett abgeschottet,war von allem genervt,hab bei sehr vielen Dingen den eigentlichen Sinn hinterfragt den ich letztendlich nicht finden konnte....
Dadurch hab ich mit eigentlich guten Freunden von heute auf morgen gebrochen,bin heute noch sowas wie beziehungsunfähig und sehe an manchen Tagen generell alles negativ... :(

Mein Leben verläuft soweit wieder in geregelten Bahnen und für diese Jahreszeit bin ich psychisch erstaunlich stabil.Letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt hätte mich die Krankheit beinah aufgefressen...ein paar Mal stand ich auf der Loggia meiner Wohnung im 10.Stock und dachte mir:"Warum nicht?Warum nicht einfach das Fenster aufmachen und einfach springen...all den Schmerz,all den Kummer,all diese Einsamkeit entfliehen..." Aber soweit war ich noch nicht....

Vielleicht war es auch die Tatsache dass ich ein sehr lebensbejahender Mensch bin und schreckliche Angst vor dem Tod habe...
Heute noch habe ich manches Mal Momente wo ich mir scheinbar schlagartig meiner Existenz bewusst werde und dann der beklemmende Gedanke: "Auch du wirst irgendwann sterben"... :(

Ich denke du kannst vieles noch zum Guten wenden,lass die Krankheit nicht auch noch Kontrolle über deine Beziehung bzw deinen Freundeskreis gewinnen...
Mir haben Gespräche mit meiner Ma damals ganz viel geholfen,vielleicht ist das bei dir ja auch möglich....such dir jemanden bei dem du dir sicher bist dass er dir gerne zuhört und dich versteht.Das kann eine Menge ausmachen,glaub mir...

Hat dein betreuender Arzt dir Medikamente verschrieben?Auch die können dir dabei helfen die Krankheit einzudämmen,besser mit ihr zurecht zu kommen...

Vielleicht könntest du auch konkret manche Gedankengänge von dir hier mal beschreiben damit man sich noch etwas mehr darunter vorstellen kann....

Und: Wenn du jemanden zum reden suchst darfst du mich jederzeit gerne hier anschreiben oder wir kommunizieren auf anderem Wege,wie du magst!:) Ich bin auch betroffen und kann mir recht gut vorstellen wie du dich fühlst....


Liebe Grüße


Chaky
 
Hallo und danke nochmal für deine Antwort ...

ich fang mal mit den Tabletten an, die Frage kann ich am einfachsten beantworten ich bekomm pflanzliche nennt sich Leif .. is aus Johanniskraut, einfach um meine Stimmung ein wenig zu festigen, hab ich aber erst beim wiederholten Arztbesuch bekommen auf Anraten des 1. Therapeuten solange bis ich einen festen Therapieplatz gefunden habe, nachdem die allerdings pflanzlich sind brauchen die ne Zeit um zu wirken, muss se also erstmal noch so ne Woche schlucken um über Ergebnisse reden zu können.

ich glaub mein größtes Problem ist dass ich einfach nix zu tun hab, ich arbeite alle 2Wochen, aber dann auch nur 3Tage ... des heißt ich hab sehr viel Zeit zum nachdenken ... und noch mehr Zeit alles in Frage zu stellen und sinnlos zu finden.
aber ich hab die woche nen Termin bei ner Psychologin ... vielleicht schafft sie es ja mir weiter zu helfen.

hmm ich hab s Gefühl ich lauf vor meinem eigenen Leben davon ... ich kann nicht einfach mal still sitzen, hat schon nach meinem Abi angefangen, ich hab alle Kontakte abgebrochen und bin weg, jetzt bin ich wieder zurück, hab am alten Ort viele kontakte abgebrochen, ich hab s Gefühl ich bin auf der Flucht, auf der suche nach nem neuen Ort an dem ich alles hinter mir lassen kann und doch weis ich dass es keine Lösung ist ... ich bin völlig zerrissen, kann nicht ruhig sein und hab doch eine Trägheit in mir, die mich gerade daran hindert auch nur den kleinsten Schritt nach vorne zu gehen ...

ja du hast Recht ich darf der Krankheit keine Kontrolle geben und doch hab ich s Gefühl sie nimmt sich jeden Tag ein bisschen mehr davon, vielleicht auch weil ich des Gefühl hab ich muss allen anderen vortäuschen dass es mir gut geht ...
ich hab einen richtig guten Freund, der steht hinter mir, der baut mich immer wieder auf, der lässt mich nicht hängen obwohl er es weiss, aber ich kanns einfach sonst niemandem sagen, sie würden mich alle nicht verstehen ... ich war doch immer der kleine sonnenschein, ein strahlender Engel, jeder hat mich bewundert wenn ich nen Raum betreten hab ... ich frag mich was davon noch übrig ist ...
ich hatte irgenwann die Nase voll, hab meine blonden Locken gegen dunkelbraune glatte Haare eingetauscht, ich wollt nicht mehr lieb und nett sein, wollt nicht alles nur auf grund meines guten aussehens bekommen, es war wohl eine art kleine revolution ... die darin endet dass ich mich selbst nicht mehr leiden kann ...

auch hab ich s gefühl ich komm vollkommen vom Thema ab ... ich weiss grad einfach nicht mehr weiter :(
 

Chakuza1984

Aktives Mitglied
Nein nein wir sind genau beim Thema... :)

Also erstmal möchte ich sagen: Zu wenig Arbeit macht Menschen die sowieso schon anfällig dafür sind auf die Dauer richtig krank.Ich habs selbst erlebt,letztes Jahr noch als dieser verdammte Herbst kam war ich selbst vorrübergehend arbeitslos und ganz tief unten...

Aber da musst du nicht zwingend ansetzen,denkbar wäre auch eine sportliche Aktivität zum Beispiel aufzunehmen,die dir Freude bringt und dich ablenkt.Durchaus positiver Nebeneffekt: Du lernst nebenbei noch neue Menschen kennen und kannst dich gut ablenken dadurch.Wieder Ziele vor Augen haben,Ehrgeiz usw sowas kann durchaus das seelische Befinden aufwerten.

Ich ersticke meinen Kummer auch in Arbeit,stehe teilweise bis zu 10 Stunden am Tag im Laden,hab meine Kollegen um mich und der Job macht mir Spass! :)

Ich mochte es anfangs auch nicht glauben dass eine neue Tätigkeit soviel bewirken kann doch es scheint wirklich zu funktionieren.

Und das mit der Trägheit kenne ich auch,man gibt sich Stück für Stück selbst auf,aber dem kann man mit dem nötigen Wissen entgegenwirken! :)
 
ich muss dazu sagen, ich hab meine Ausbildung vor ein paar Monaten frewillig beendet, weil ich dass Gefühl hatte zu wenig zu wissen, zu wenig zu erfahren auch auf nachfrage und dann meinen Patienten mit meinem Unwissen gegenüber zu stehen, sie nicht zu pflegen sondern zu quälen ... ich bin also selber schuld an der Situation und bin in den ganzen Trott wohl nur reingeraten, weil ich nicht so schnell wie ichs mir wünschen würde was neues finde ... bzw auch noch garnicht weiss was genau ich machen will ... usw. zu viele Fragen und keine Antwort.

das mit dem Sport ist prinzipiell keine schlechte Idee, hab ich auch mit meiner Mutter schon drüber geredet, aber dass was ich gerne machen würde schaff ich nicht, wegen meinen unregelmäßigen Arbeitszeiten und dann kommt wirklich dazu dass ich mich nicht aufraffen kann ...
diese Trägheit macht mich einfach fertig, ich lieg oft im Bett und nehm mir noch nicht mal die Trinkflasche die neben mir steht, weil mir ein einziger Handgriff zu viel ist ...
wenn meine Mutter mich nicht ab und an zwingt etwas zu machen würd ich vermutlich nur im Bett liegen ...
hab inzwischen auch schon 2-3 Kilo abgenommen, weil ich auch nix mehr essen mag ...
wenn ich nur einmal vernünftig nachdenk erkenn ich selbst wie dumm und sinnlos des alles ist ...

ich mein ich weiss ja dass des alles falsch ist was ich mach und dass ich mich nur mal 5min auf meinen Hintern setzen müsste um des ein oder andere kleine Ziel zu erreichen (z.B. bewerbung, auto in die werkstatt bringen, aufräumen usw.) manchmal kann ich des sogar, aber dann überkommt mich mit einem schlag so eine unendliche traurigkeit, die mich total lähmt, die mich unfähig für jede Bewegung macht, die mich dazu bringt, dass ich einfach nur da liege und heule und völlig jeden Sinn verliere ...
 
G

Gast

Gast
Hi, zum den Sinn zu verstehen braucht es Zeit und geprägte(eigen Erfahrung ) Momente im Leben (Zeit).
Nur haben leider nicht alle die gleiche Chance (Zeit).
Aber die Zeit die man im Leben hat muss man in erster Linie sich selbst finden, gewisse werden geführt gewisse müssen es selber vorführen (Momente,Erfahrungen )wie in guten auch in schlechten Zeiten .
Der Sinn besteht nicht darin die anderen zu verstehen sonder sich selbst zu verstehen und kennenlernen mit der Zeit.
Der Sinn besteht darin das man Definition selbst definiert (in Zeit und Raum).

Das entscheidene im Leben (Zeit) ist einen Plan zu haben und mit Kopf denken und mit Herz entscheiden. Der Sinn auf ehrliche und wohlfühlende Art zu finden.

Der Sinn des Lebens besteht auf den Moment , Zeit , und Gefühl , das bestimmt die Bestimmung die man selber wählt.

Der Sinn ist gross umschrieben und doch alles in einem erklärt
Leben(=Zeit, Momente, Gefühle, liebe, Familie , selbst sein, weiterentwickeln ohne Ende)

Der Trick darin besteht den Sinn als Definition sich selber anderst definieren.


Ich genisse jede Sekunde , und habe Angst es zu verlieren , aber das ist das LEBEN,

Jam ilir dhe shpresoi t mbes ilir , pse jeten ekam t lir.
 

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