Missis
Aktives Mitglied
Ne, ne......so war das nicht gedacht. Man sollte eigentlich ALLES an Natur respektvoll und mit Würde behandeln, keine Frage.
Na, DAS kann ich doch mal so unterschreiben.
Mit Vermenschlichung meine ich, dass man die EIGENEN Gefühle den Tieren nicht aufdrängen darf.
Ein Hund der alleine ist und "traurig" schaut IST nicht unbedingt traurig.
Nja... ein Hundehalter wird schon genau merken, ob sein Hund tatsächlich "traurig" ist, oder ob er nur den treudoofen Dackelblick auflegt, weil er bettelt. 😀
Fakt ist, auch ein Hund kann sich einsam fühlen, ich erinnere da an zahlreiche Berichte, in denen ein Hund um ein verstorbenes Herrchen, oder Mitgefährten trauert.
Außerdem ist da noch ein Unterschied, ob ein Hund tatsächlich von Artgenossen isoliert wird, weil Herrchen/Frauchen nicht will, dass er anderen am Po schnüffelt (jaaa... sowas gibt es wirklich, habe ich selbst schon erlebt *koppschüttel*) oder ob zwar allein gehalten wird, aber auf den täglichen Spaziergängen ausreichnd Kontakt zu anderen Hunden herstellen kann.
Traurig ist aber oftmals, was die Menschen aus falsch verstandener Tierliebe den Tieren antun.
Gekochtes Fleisch für Hunde 😕 Mit Vollwertflocken und als Nachtisch ein Joghurt-Honig-Häppchen.
Die armen Viecher bekommen mittlerweile genau die gleichen Zivilisationskrankeiten wie wir Menschen. Wegen jedem Pups wird zum Tierarzt gerannt und -kein Witz- Herrchen und Hündchen bekommen mittlerweile die gleichen Blutdruck- und Blutverdünnungsmedikamente.
DAS soll Tierliebe sein?
Vollkommene Zustimmung, auch da habe ich schon haarsträubendes erlebt. Katzen, die ausschliesslich mit Schlagsahne und Leberwurst gefüttert wurden und schliesslich so verfettet waren, dass sie daran eingingen... Hunde mit schlimmsten Hauterkrankungen vom täglichen!!! Baden mit Menschenshampoo... Verfettete Wellensittiche, die der Schlag auf der Stange traf, weil sie nur mit Kuchen gefütter wurden, den sie ja sooo liebten...
Doch, da gebe ich dir vollkommen recht.