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Single Haustiere strafbar

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🙂 netter Faden


Die Aussage, Tiere hätten keine komplexe Intelligenz oder ein Bewusstsein ist so nicht haltbar.
Wir (Menschen) wissen nur, dass Tiere eine andere Intelligenz haben. Ein Hamster hat Hamsterintelligenz – soviel kann man sagen. Aber wie die aussieht…? Und was die gleiche Intelligenz anbetrifft (was ist das überhaupt: Intelligenz? 😉) ich kenne viele Menschen, die sind nicht besonders intelligent, noch kreativ... und mit dem komplexen Bewusstsein… hab ich auch so meine Zweifel.

Tiere für minderwertig im Sinne von ‚weniger wert’ einzustufen, hmmm… entweder Leben an sich hat Wert – dann hat jedes Leben Wert, oder Leben ist wertlos – dann hat auch menschliches Leben keinen Wert (nein – ich glaube nicht an höhere Wesen). Außerdem, wenn wir (Menschen) uns so viel auf unsere Moral einbilden ....


Schon mal was von "Savants" (so oder so ähnlich) gehört, bzw. "Inselbegabungen"? Da gabs mal eine hochinteressante Sendung üder diese "besonderen" Menschen. Darunter gibt es eine Frau (Name vergessen), die wie die Tiere denkt - nämlich in Bildern. Die menschliche Sprache musste sie wie eine Fremdsprache erlernen.

Tiere denken, Tiere fühlen - aber sie reflektieren nicht.
Sie wie viele Menschen halt auch 🙄


Unser (des Menschen) Gehirn hat ein Entwicklungsstadium erreicht in dem es fähig ist über sich selbst nachzudenken. Wir (Menschen) können (noch) nicht beurteilen inwieweit Gehirne anderer Spezies (z.B. Primaten, Elefanten, Meeressäuger) dazu auch in der Lage sind.

Von Schimpansen weiß man, dass sie sich ihrer selbst bewusst sind. WIE genau sie denken? Keine Ahnung. Ich glaube es ist nur die Sprache die es ermöglicht abstrakt zu denken, die den Unterschied macht.

Aber gerade WEIL der Mensch reflektieren kann sollte man annehmen, dass er zu einem moralisch-ethischen Verhalten fähig sein sollte.
Stattdessen verliert er jegliche Ethik und nutzt seinen Verstand dazu, andere Spezies nicht nur zu unterdrücken, sondern auf widerwärtigste Art und Weise auszunutzen.

Pro Tag - pro Schlachthof - werden 20.000 Schweine geschlachtet.
Das muss man mal hochrechnen und es sich bildlich vorstellen um zu begreifen WIE abartig das ist. Widerlich.

Die Leute, die sich über Single-Haustiere den Kopf zerbrechen, sollten erstmal nachweisen, dass sie Vegetarier sind. Ansonsten ist das nur blindes Wegsehen. Irgendwie affig. Ups.

Nur zur Information – seit Darwin und Haeckel sind ein paar Jahre ins Land gegangen und über Mechanismen die in der Evolution wirken ist inzwischen einige mehr bekannt. 'Evolution' ist auch keine 'Theorie' - die ist ein Fakt. Die Theorie sind die Mechanismen die in der Evolution wirken.
Biologische Grüsse. Polux[/quote

Erzähl das mal den streng Gläubigen. Wir stammen von den Affen ab........oje oje..... 🙄.
Wenn ich so drüber nachdenke: aus nem Lehmklumpen geformt zu sein, bzw. aus der Rippe des Mannes finde ich auch nicht gerade erstrebenswert......*griiins*😀🙄
 
Tiere denken, Tiere fühlen - aber sie reflektieren nicht.
Wenn ich nich recht erinnere, gab es schon Beobachtungen, die zeigten, dass Tiere auch reflektieren. Ich guck mal, ob ich das noch finde.

Aber gerade WEIL der Mensch reflektieren kann sollte man annehmen, dass er zu einem moralisch-ethischen Verhalten fähig sein sollte.
Stattdessen verliert er jegliche Ethik und nutzt seinen Verstand dazu, andere Spezies nicht nur zu unterdrücken, sondern auf widerwärtigste Art und Weise auszunutzen.
Da hast du meine volle Zustimmung.
Es gibt ja so etwas wie ein historische Niveau, das sich mit der Zeit immer weiter anhebt. Zum Beispiel war es vor einigen Jahrunderten ja noch legitim Sklaven zu halten. In dieser Sache stehen wir heutzutage auf einem höheren ethischen Niveau.

Zwar gibt es immernoch Menschen, die ausgenutzt werden und wie Sklaven leben müssen - aber es ist nicht mehr gesellschaftlich anerkannt.

Es kann darum gut sein, dass man in ein paar hundert Jahren unseren heutigen Umgang mit Tieren als primitiv ansehen wird.
 
Es kann darum gut sein, dass man in ein paar hundert Jahren unseren heutigen Umgang mit Tieren als primitiv ansehen wird.

erst dann? als es noch keine massentierhaltung gab, waren die tiere sicher nicht schlechter dran als heute....
(wobei ich selbst nicht immer frage, wo mein fleisch herkommt...)
 
Wenn ich nich recht erinnere, gab es schon Beobachtungen, die zeigten, dass Tiere auch reflektieren. Ich guck mal, ob ich das noch finde.

Da hast du meine volle Zustimmung.
Es gibt ja so etwas wie ein historische Niveau, das sich mit der Zeit immer weiter anhebt. Zum Beispiel war es vor einigen Jahrunderten ja noch legitim Sklaven zu halten. In dieser Sache stehen wir heutzutage auf einem höheren ethischen Niveau.

Zwar gibt es immernoch Menschen, die ausgenutzt werden und wie Sklaven leben müssen - aber es ist nicht mehr gesellschaftlich anerkannt.

Es kann darum gut sein, dass man in ein paar hundert Jahren unseren heutigen Umgang mit Tieren als primitiv ansehen wird.

Ja, guck mal 🙂

Inwieweit kann man von einem ethischen Niveau sprechen?

Ich finde wir Menschen sind noch genauso primitiv wie eh und je, nur versucht man mit Intellekt sich instinktgesteuertes Verhalten schön zu reden.

Auch kann ich mir vorstellen, dass die Frühmenschen angesichts der heutigen Massentierhaltung- und schlachtung mehr als angewidert wären.

Der Mensch frisst sich wie ein Parasit durch die Erde und zerstört seine eigene Lebensgrundlage - Niveau seh ich da nicht.

Und.....ich finde unser Umgang mit Tieren IST primitiv, weil nicht notwendig.
Der Zivilisationsmensch "frisst" viel zu viel Fleisch und überhaupt. Mir fallen da die ollen Römer mit ihren Fress- und Kotzorgien ein.
Dekadenz greift um sich.

Ich finde: massenhaft Tiere quälen und abschlachten und der Schutz von einzelnen Haustieren passt nicht zusammen. Es ist Dummheit. 🙁
 
@Catherine,
ja von Savants habe ich schon gehört. Meinst du vielleicht Temple Grandin ? Wikipedia

Natürlich ist der menschliche Umgang mit seiner Welt sehr - nun ja - rüde. Ich sehe inzwischen, dass 'der Mensch' halt nicht so intelligent ist, wie er sich gerne sieht. Das ist für die Spezies (und andere Spezies auch) schade und für das Individuum manchmal sogar tragisch. Ich habe mir inzwischen angewöhnt sehr klar die verschiedenen Ebenen zu unterscheiden. Als Biologe kann ich nur sagen 'so what...' 🙂 Spezies kommt - Spezies geht. 'Wir' sind nicht die erste und nicht die letzte. Und die Vorstellung, dass es nach 'uns' einfach weiter geht ist doch nett. Und irgendwann, sollte die Erde bis dahin noch nicht von einer Kosmischen Katastrophe hinweggefegt sein, ist die Sonne am Ende wird zum roten Riesen und das Abenteuer ist vorbei.
Und natürlich sind Leute die sich mit Singel-Haustieren beschäftigen nicht die Weltenretter. 🙂 - aber nach meiner Moral sind sie besser als Leute die sich mit garnix in dieser Richtung beschäftigen und nur nach dem nächsten Schnitzel sabbern.
Ob 'meine' Moral aber am Ende irgendeine Grundlage hat? Vielleicht ist es ja besser wenn der Mensch sich so schnell wie möglich selbst ausrottet? 😉

Und wenn mir stramme Bibelanhänger erklären, wir stammten nicht von den Affen ab, kann ich vollmundig zustimmen - haben wir doch 'nur' gemeinsame Vorfahren. Und eine gewisse Realsatire ist doch auch nicht zu verachten: 'Gott hat Fossilien für uns 'versteckt' um uns zu prüfen' - auf geht's zum göttlichen Ostereier suchen! 😀

@Benjamin,
es ist anzunehmen, dass der Unterschied zwischen Menschen und Tieren kein qualitativer sondern ein quantitativer ist. Bei Tieren die eine gewisse Entwicklung ihres Nervensystems erreicht haben kann davon aus gegangen werden, dass Ansätze zur Reflexion vorhanden sind. So haben z.B. Affen denen die Zeichensprache beigebracht wurde neue Worte erfunden - dazu müssen sie 'reflektieren'. Es gibt Hunde die einen abstrakten Begriff einem Gegenstand zuordnen den sie noch nicht kennen. Dazu müssen sie, wenn auch auf niedrigem Niveau reflektieren. Schweine sind da noch besser.
 
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