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Single Ende 40 /Selbstbewusstsein / innerer Friede

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 115599
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Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe es in dem Zusammenhang mit meinem Hinweis darauf geschildert, dass Singles nicht nur keinen Partner, sondern oft mit zunehmendem Alter auch immer weniger andere Sozialkontakte haben, weil Freunde mit Partner und Familie nämlich lieber unter ihresgleichen bleiben, als einen Single bei Einladungen etc einzubeziehen. Hierdurch droht die Gefahr der Vereinsamung.

Menschen mit Partner lernen das erst kennen, wenn sie verwitwet oder geschieden sind und Kinder oder Enkel nicht vorhanden sind oder nicht in der Nähe wohnen.
Wie gesagt, ich kenne das überhaupt nicht so, dass Singles ausgegrenzt werden. Egal in welchem Alter. Und finde auch nicht, dass Paare / Familien in die Pflicht genommen werden sollen, sich extra um die Singles zu kümmern. Es ist nett, wenn sie es tun. Aber für mich als Single ist es selbstverständlich, dass ich auf die Leute zu gehe und nicht zu Hause sitze und mich frage, wieso mich keine Sau anruft. Ich kann es nachvollziehen, wenn es nicht jedem gegeben ist offensiv zu sein. Aber es ist zu empfehlen.

Dass Menschen, die den Partner verlieren und plötzlich alleine sind, sich erst neu orientieren müssen, kann ich nachvollziehen. Aber ich denke für diejenigen, die andere Freundschaften immer schon gepflegt haben, ist auch das nicht so ein grosses Problem.
 
Amory...also wahrscheinlich bist Du dann ein aufgeschlossener, selbstbewusster Mensch. Sei froh! und sei froh dass Du Menschen um Dich rum hast, bei denen sich da keine Unterschiede ergeben und ihr genügend gemeinsame Gesprächsthemen habt!! Und wahrscheinlich hast Du genügend Singlefreunde weil die meisten die vergeben sind, an den Sonntagen mit ihrem Partner was unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du Dich da als 3 Mann oder 5 Mann anschliesst.

Glaub mir, ich wäre gerne offensiver und selbstbewusster!!

Es kann oder es ist wahrscheinlich auch ein Grund, das ich eben keinen Partner habe! Ich denke, die Menschen tun sich leichter jemanden zu finden, die aufgeschlossen und selbstbewusst durchs Leben gehen.

Obwohl...ich kenne auch einige...die waren so die graue Maus und sind auch nicht viel weggegangen und zack hatten sie jemanden.
Und ja ich kenne auch sehr selbstbewusste Frauen, die hatten zwar schnell jemanden doch nach einiger Zeit passte es auch wieder nicht.

Fazit: egal ob ruhig oder nicht man kann es nicht so direkt sagen, was jetzt der richtige Weg die richtige Einstellung ist jemanden kennenzulernen, dazu gibt es einfach keine Anleitung oder?
 
Fazit: egal ob ruhig oder nicht man kann es nicht so direkt sagen, was jetzt der richtige Weg die richtige Einstellung ist jemanden kennenzulernen, dazu gibt es einfach keine Anleitung oder?
Nein, eine 100% richtige Anleitung gibt es auf keinen Fall. Denn es gehört schon auch Glück dazu! Aber sicher ist, wer raus geht und offen auf Menschen zugehen kann, hat es bestimmt leichter. Und Du hast schon recht - mir fällt das recht leicht. Aber es ist vor allem auch Übungssache.

Du hast doch jetzt gerade mit Deinem Sonntagsspaziergang bewiesen, dass Du es auch könntest... War doch schon eine gute Übung! Ich finde es toll, dass Du eine gute Erfahrung gemacht hast.

Und doch - ich bin auch oft dritte oder fünfte bei Aktivitäten. Und ja, es kommt vor, das niemand Zeit hat. Das ist dann halt so.
 
Ich nehme seit einigen Wochen so Tabletten gegen Depri. Ich merke auf jeden Fall dass sie mir helfen. Dieser körperliche "Schmerz" ist auf jeden Fall fast nicht mehr da. Worüber ich sehr sehr froh bin. Auch kann ich sehr gut schlafen 🙂
Trotzdem bleibt natürlich meine Unsicherheit in Sachen Single und Zukunft.
Ich muss alles alleine entscheiden. Und das ist auch ein Problem für mich. Ständig grüble ich was denn das Richtige ist oder wäre. Oder neulich in der Autowerkstatt, Kundendienst ist ja auch nicht grade billig, dann hätten die mir noch das ein oder andere aufschwatzen wollen, dabei ist mein Auto erst 5 Jahre alt. Auch der Ton des Meisters dort, war schon fast beleidigend, weil ich da nicht zugestimmt habe. Ständig muss ich mich abstreiten... und ich mach mir dann wochenlang noch Gedanken über dieses Gespräch.
Das ist nur ein kleines Beispiel. Aber so geht es mir schon seit einigen Jahren. Immer wieder passieren mir solche Dinge.
Eine Bekannte sagte zu mir. Weißt, wir sind halt eher ruhig und auf diese Menschen wird herumgetrampelt. Das baut halt so richtig auf.🙁
Ich war wieder bei der psych. Beraterin. Irgendwie hat es mir dies Mal nicht gut getan. Sie versteht nicht oder sie konnte mir einfach nicht helfen, weil ich mich in Sachen so reinsteigere. Sie versteht nicht dass ich aus -für sie Kleinigkeiten- so ein großes Ding mache. Sie sagte so: ja Frau XY sie bräuchten einfach einen guten Freund, der ihnen hilft. Toll oder? Ich bin sofort in Tränen ausgebrochen. Wenn ich so jemanden hätte, dann wär ich doch bestimmt nicht zu ihr gegangen oder??
Wer von Euch hat ähnliche Probleme und jemand konnte euch helfen? Oder gibt es hilfreiche Bücher, die einfach zu lesen sind??
Danke für Eure Antworten !
 
Helfen kann dir niemand, solange du nicht selbst bereit bist, deine Einstellung zu ändern, dass du ohne Partner nicht glücklich oder wenigstens zufrieden sein kannst. Es gibt keinen Zauberspruch, der dich davon befreit. Du klammerst dich ja geradezu an dein Unglücklichsein. Warum lässt du es zu, dass das Vorhandensein eines Partners über dein psychisches Wohl und Wehe entscheidet?

Statt Psychopharmaka gegen Depri würde ich an deiner Stelle mit dem Arzt eher abstimmen, ob es nicht auch ein hoch dosiertes Johanniskrautpräparat tut. Und statt irgendwelcher Lebenshilferatgeber, in denen sowieso immer nur dasselbe steht, würde ich eher erbauliche christliche Literatur von Autoren wie Phil Bosmans oder Anselm Grün lesen.

Sollten die Depressionen so schwer sein, dass das alles nicht hilft, würde ich statt einer psychologischen Beraterin einen Psychiater aufsuchen, um mich von diesem unproduktiven Gedankenkreisen zu befreien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie sagte so: ja Frau XY sie bräuchten einfach einen guten Freund, der ihnen hilft. Toll oder? Ich bin sofort in Tränen ausgebrochen.
Also, das haut ja direkt in die Wunde rein. Ich finde, da ist die Beraterin nicht mit der nötigen Behutsamkeit vorgegangen.

Bist du eigentlich auf der Suche nach einem geeigneten Therapeuten (einer geeigneten Therapeutin)? Oder soll es nur bei den Tabletten bleiben? :-/
 
Danke Sarnade, und Hr.Pinguin für Euer Feedback. Ihr seid echt verständnisvoll!!!
Ja das hat direkt reingehauen! Ich wollte hinterher eigentlich noch was erledigen, aber auf das hin nichts wie nach Hause!
Was mich momentan sehr belastet, ist ein Konflikt mit meinen Wohnungsnachbarn. Ein junges Ehepaar. Ich habe ne kleine ETW und sie wohnen zur Miete. Beim Einzug im Frühjahr haben sie genau an der Zwischenwand dermaßen laut gebohrt, dass ich kleine Risse hatte. Ich hab das sofort gemeldet, aber sie stritten es ab. Sie haben es zwar der Haftpflichtversicherung gemeldet, die haben mir eine kleine Entschädigung zwar bezahlt, soz. Kulanz mäßig, aber sowas von frech geschrieben also nicht geglaubt.
Hab nen Maler kontaktiert, der war auch unmöglich -seine Worte waren: Lachhaft, niemals, tssss... usw.- nicht geglaubt! Also ich wieder von Kopf gestoßen. Ich war sowas von fertig !!!
Der nächste Maler...hat mir geglaubt - wo ich erst mal froh war - aber es hat wahnsinnig lange gedauert, bis ich nen Kostenvoranschlag für die Versicherung bekam. Und jetzt vertröstet er mich immer wieder, dass er mal kommt und es repariert.
Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll? Am liebsten würde ich einen anderen Maler kontaktieren, weil es mir reicht. Aber wenn der dann wieder so dumm daherredet? Ich habe richtig Angst davor! Deswegen diese Aussage der Psycho-tante, dass ich einen guten Freund bräuchte...
Dann im Job ist es bei mir auch nicht gerade easy. Ist Chef nicht da, dann bin ich schon recht. Aber kaum ist er wieder im Haus, bin ich nur die Tippse...und ich habe das Gefühl man ist 2. Klasse. Geht anderen übrigens genauso! Ich komm eigentlich schon klar, weil wo läuft es schon super, aber dann das andere auch noch!!!
Das ich mal zu nem richtigen Therapeuten gehe daran hab ich freilich gedacht, aber die Sprechzeiten sind genauso wie meine Arbeitszeiten. Und krank schreiben möchte ich mich nicht lassen, da mir ja eh schon fast die Decke auf den Kopf fällt.
 
Was ist das eigentlich für eine "Psychotante"? Welche Qualifikation hat sie? Ist sie ausgebildete Psychologin, oder nur eine Sozialpädagogin FH bei einer öffentlichen Beratungsstelle? Sollte Letzteres der Falls ein, ist sie nicht qualifiziert genug, um mit gravierenden psychologischen Problemen umzugehen.

Ich meine allerdings auch, das Fehlen eines Partners dürfte einen nicht so fertig machen, dass man darüber psychisch krank wird. Da muss man sich selber immer sagen, dass man das auch nicht will. Ein Partner ist auch kein Allheilmittel. Mit dem falschen Partner kann es einem mittel- bis langfristig sogar schlechter gehen als allein.
 
Es findet auch jeder Topf seinen Deckel. Damit ist aber nicht gemeint, dass man einfach herumsitzt, sein Leben "verpennt" und wartet, bis sich mal jemand meldet. So funktioniert das nicht.

Du willst einen Partner? Dann musst du - wie bei einer Bewerbung - dich auf die Suche danach machen. Du musst unter Menschen kommen, du musst bissl Eigenintiative zeigen.

Klar, die Zeiten, in denen man Partner noch auf Partys oder beim Eisessen gefunden hat, sind allmählich vorbei. Hast du dich schon auf diversen Portalen angemeldet?
Erstell dir ein interessantes Profil mit hübschen Bildern und zeig, dass du auch auf der Suche bist.

Meine Beziehungen habe ich immer auf diese Weise gefunden. Wenn man einen kennenlernt, dann kommt alles allmählich ins Rollen. Man kommt auch mehr raus, unterhält sich über andere Themen etc. Deswegen kommen bei deinen Bekannten auch "einer nach dem anderen", weil sie durch ihre Ex-Geschichten immer wieder in neue Situationen reinkommen und neue potentielle Partner kennenlernen.

Lass deine negativen Seiten mal komplett weg und zieh dich nicht so herunter. Dass du wenig Selbstbewusstsein hast und introvertiert bist, das ist alles zweitrangig und kann sich verändern, aber damit präsentierst du dich bitte nicht nach außen.
Nimm dir mal eine kurze Auszeit, verändere ein wenig dein Typ, tu Dinge, die dir gefallen und zeig, dass du existierst. Du musst auf dich aufmerksam machen, verstehst du?

Ich sage das hier auch immer wieder: wenn du 'ne Beziehung willst, dann musst du was dafür tun und nicht warten, bis alles auf dein Kopf fällt.
 

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