Seit ich mich mit dem Jungmann Thema hier beschäftige , kommt es mir vor das es bei Frauen auch viele Exclusionsmänner gibt die nie eine Chance oder bekommen haben ....
Was haltet ihr von meinem Theorem?
Ja sicher gibt es Exclusion. Aber nicht unbedingt so, wie es im Tierreich ist, wie z.B. bei den Seeelefanten, bei dem sich ein schwergewichtiges Männchen (das stärkste -) einen Harem von 50 Weibchen hält und seine Gene solange weiter gibt, wie es gegen die Konkurrenten in schonungslosen Kämpfen die Oberhand behalten kann.
Bei Menschen entscheidet viel eher, wie gut man an eine soziale Gruppe angepasst und integriert ist. Ein unbeliebter Außenseiter ist a) für Frauen unattraktiv und b) hat er ohne Kontakte kaum Chancen Bekanntschaften zu machen. Gibt ja aber auch Gesellschaftsmodelle, wo die Frau gar nichts auszusuchen hat. Da bestimmt die Verwandtschaft (Eltern), wem sie sozusagen ins Ehebett gelegt wird (Zwangsverheiratung).
Traumatisierte Menschen können es auch schwerer haben, wenn sie sich in sich kehren und keine Kontakte zulassen. Tragen sie dagegen die von ihnen selbst erlebte Gewalt (v.a. Kindheit) nach außen, finden sie eigenlich immer ihre soziale Zugehörigkeit und gehen Partnerschaften ein, heiraten und zeugen Kinder, die dann selber traumatisiert werden. Sozusagen ein Endloskreis aus Trauma und Weitergabe von Gewalt.
Kriegszeiten selektieren so, dass sich die V*** fortpflanzen. Die anständigen, die sowas nicht machen, geben damit auch nicht ihre Gene weiter. Wenn das über tausende von Jahren mit den immer wiederkehrenden Kriegen so läuft, muss man sich nicht wundern über die vielen Vorfälle von Gewalt (in Familien etc), Terror, Nötigung, Belästigung, Missbrauch, Unterdrückung usw usw...