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Sind wir eine Sexuelle Exclusionsgesellschaft geworden ?

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Da frage ich mich in diesem Zusammenhang schon was denn Frauen all die Jahrtausende gemacht haben. Denn das es Männliche Prostituierte gibt, ist auch erst in den letzten Jahren entstanden.

Ich weiß zumindest, dass die adligen Frauen durchaus ihre heimlichen Geliebten und Lustknaben hatten. Bzw. das waren dann oft "Günstlinge". Aber dass eine Frau in ein Bordell gehen und sagen konnte "Ich will jetzt einen Mann für Sex kaufen", das gab es nicht, stimmt. Im antiken Rom war es in Ordnung, Sex mit Sklaven zu haben. Wie weit das Frauen betroffen hat, weiß ich nicht.

Allgemein war das nicht so erwünscht, weil damals konnte man auch nicht so gut verhüten und die Gefahr war viel zu groß, dass die Frau von jemand anderen als ihren Mann schwanger wird oder allgemein vor einer Heirat.

Spannend wäre dann auch die Frage, wie weit Frauen damals allgemein gewusst haben, dass sie wirklich eine eigene Sexualität haben. Selbst in der Viktorianischen Zeit, wo sich für die Ehe und Beziehungen zwischen Mann und Frau viel getan hat, hat man Frauen lange Zeit eine eigene Sexualität abgesprochen. Sie war nicht existent. Ergo konnten Frauen auch nicht lesbisch sein. Man hat sie auch in dieser Angelegenheit zu unmündigen Kindern gemacht, die abhängig von ihren Männern sind.
 
ist das so?

ich finde irgendwie das lässt so viele schritte aus. wobei ich muss sagen, ich habe auch null erfahrung mit dating.

bei uns war es eben so, wir haben uns getroffen, wieder getroffen, und dann merkt man, man verbringt total gerne zeit miteinander und dann kommt eine körperliche anziehung. und dann landet man mal knutschend auf der couch. erkundet mal ein bisschen mehr und dann ist es eher ein keiner von beiden will es wirklich aufhalten.


Ja, kommt drauf an, in welcher Gesellschaft man lebt. Hier ist es ja normal, dass eine Frau schon vor der Hochzeit Sex hatte.
Aber, ich glaube, wenn man Männer fragen würde, ob sie eine "unbenutzte" oder "Benutzte" Frau heiraten würden, würden die meisten die Jungfrau nehmen. Aus Prinzip. So hart es auch klingt, aber, keiner kauft einen gebrauchten Fernseher, wenn er auch einen neuen haben kann - überspitzt gesagt. Ich habe das so zumindest beobachtet, und in unserer Kultur zb. MUSS die Frau Jungfrau sein, wenn sie nicht verheiratet war. Das wird so erwartet, alles andere wird nicht akzeptiert.

beim lesen von diesem thread kam mir so der gedanke, wie läuft das denn heute? man geht irgendwie in die nächste disco, stellt sich an den rand, irgendwann kommt eine frau - oder auch nicht - und die fragt dann: hey, du da, wie oft? ach gar nicht? nee, danke.


Ich kann das mal aus Sicht der Türken erklären. Der türkische Mann muss sich erstmal die Hörner abstoßen. Dazu nimmt er natürlich keine Türkin, sondern eine Deutsche, denn "mit den Deutschen Frauen kann man das machen". Heiraten tut der Mann die aber sicher nicht. Dann nimmt er schon eine Türkin, denn bei der weiß er, dass sie jungfräulich ist. Das macht so fast jeder.

Und, ich denke das wird bei Deutschen nicht arg viel anders sein. Wenn man sich mit einer Frau nur wegen Sex trifft, dann ist das gedanklich schon abgehakt unter "Das ist nur 'ne N..." … geheiratet wird aber anständig.

Aber lange nicht so extrem wie in der islamischen Kultur.

vielleicht ist das auch das problem. schwäche zeigen. die eigene unsicherheit. darum gibt es viel anonymen schnellen austausch von körperflüssigkeiten. wenn es darum geht, schnell mal was reißen, muss man ja nicht zu einer prostituierten, kann man auch in swinger clubs haben. nur da ist auch wieder das problem, müsste man ja eine ansprechen, mal reden, das ist dann nicht mehr anonym genug.


Naja Sex haben ist wie zb einen Job suchen. Man muss sich auch irgendwie "anwerben". Jeder Mensch kann sich seinen Sexpartner aussuchen, keiner ist gezwungen, mit jmd. zu schlafen, deswegen hat man Auswahl.
Und anonym Sex suchen... ich glaube, darauf lässt sich keiner ein. Irgendwann muss es zur Kommunikation oder zum Bilderaustausch kommen, und wenn man da schon einzieht, dann kann man das gleich vergessen.

Ich glaube, viele denken hier auch nur bis zum nächsten Schritt: Frau zum Schlafen finden.
Und dann weiter? Man muss ja auch mit ihr kommunizieren, sie berühren, sie ausziehen, Körperteile zusammenbringen, etc. aber wenn es schon am Chatten scheitert, dann keine Ahnung...
 
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Ja, kommt drauf an, in welcher Gesellschaft man lebt. Hier ist es ja normal, dass eine Frau schon vor der Hochzeit Sex hatte.
Aber, ich glaube, wenn man Männer fragen würde, ob sie eine "unbenutzte" oder "Benutzte" Frau heiraten würden, würden die meisten die Jungfrau nehmen. Aus Prinzip. So hart es auch klingt, aber, keiner kauft einen gebrauchten Fernseher, wenn er auch einen neuen haben kann - überspitzt gesagt.


Ich kenne viele Männer die nicht so froh wären, wenn sie eine Jungfrau bekämen. Die möchten lieben, dass die Dame schon weiß wie es geht und was sie will, weil sie selber dann mehr Spaß dabei haben.



Und, ich denke das wird bei Deutschen nicht arg viel anders sein. Wenn man sich mit einer Frau nur wegen Sex trifft, dann ist das gedanklich schon abgehakt unter "Das ist nur 'ne N..." … geheiratet wird aber anständig.

Dann dürfte hier fast keiner mehr heiraten, weil es nicht soooo viele Jungfrauen gibt, die man heiraten könnte.

Im übrigen fragt da auch kaum einer danach.

Und man kann auch Sex haben und dann zusammen ziehen und dann heiraten. Machen die meisten.




 

Ich kenne viele Männer die nicht so froh wären, wenn sie eine Jungfrau bekämen. Die möchten lieben, dass die Dame schon weiß wie es geht und was sie will, weil sie selber dann mehr Spaß dabei haben.


Ja, ich habe halt mehr und mehr die Erfahrung in meinem Umfeld gemacht.
Aber, du hast schon recht, hier ist es lange nicht so krass wie bei uns.





Und man kann auch Sex haben und dann zusammen ziehen und dann heiraten. Machen die meisten.

Jap, diese Konstellation gibt's bei uns auch, allerdings muss die Heirat dann safe sein.
 
ja genau das meine ich.

klar, wenn ich sex suche für eine nacht, dann schicke ich eine bewerbung ab und eine reagiert oder auch nicht.

nur hier ist ja die rede von einer beziehung. also selbst wenn ich fünfzig bin, sind das hoffentlich noch mal zwanzig jahre. da darf sich doch etwas entwickeln. wobei da es eben auch so ist, wenn ich dann sage, ich hatte noch nie sex, klar wird eine frau da 2 x hinhören. nur eher weniger wegen dem sex, doch viel eher, weil es heißt, derjenige hatte mit großer wahrscheinlichkeit auch noch keine beziehung und dann ist die frage, warum?

Ja, die Frage "Warum?" wird immer kommen.

Es ist einfach nicht normal, wenn jemand in einem fortgeschrittenen Alter absolut keine sexuellen Erfahrungen oder nicht mal wenigstens eine Beziehung hatte. Oft nicht ohne Grund.

Ich habe lang genug die Erfahrung gemacht, dass diese Typen von Menschen sich gerne als normal und vermeintlich unschuldig ausgeben, und wenn man die näher kennenlernt, dann weiß man, warum sie keine/n abkriegen.
Es gibt für alles einen Grund.

Aber ich würde halt allgemein den Tipp geben, es nicht an die große Glocke zu hängen, dass man keine Erfahrungen hat. Sowohl sexuell als auch beziehungstechnisch.
Manche Dinge sollte man einfach für sich behalten.

Ich sage ja das ist wie mit einem Job. Ich sage im Vorstellungsgespräch ja auch nicht "Ja, eigentlich hab ich keine Lust hier zu arbeiten, aber ich hab mich halt trotzdem beworben"
 
Sex gehört halt zum Leben dazu und man kann auch erwarten, dass jeder Mensch im Leben mind. 1 mal Sex hatte.
Da das irgendwie in unserem Alltag verankert ist, stechen natürlich halt die besonders raus, die aus dem Raster fallen.

Bei einem gutaussehenden Mann, fragt man sich schon "Ok, wieso hatte der noch nie eine?"
Hab mal von einige Frauen gehört, dass sie solche Männer skurril finden.
Männer ohne Freunde sollen auch nicht attraktiv wirken, hab ich auch schon oft gehört.

Bei einem hässlichen Mann erwartet man jetzt auch nicht unbedingt viel Erfahrung.

Aber letztendlich ist es doch bei jedem unterschiedlich. Die einen mögen es, wenn der Partner mit Erfahrung in die Beziehung kommt, und andere mögen es halt nicht oder ihnen ist es egal.
 
Ich erlebe es auch so, dass Männer hier eher nicht so darauf aus sind, eine Jungfrau zu haben. Außer sie sind wirklich verliebt oder es ist ihnen nicht so wichtig. Andersrum kenne ich es aber auch: dass Männer Probleme damit haben, wenn ihre Freundin kein unbeschriebenes Blatt ist, was Sex angeht. Und es da halt schon mehrere Männer gab oder sexuelle Geschichten. Damit kann auch nicht jeder Mann umgehen, wenn eine Frau dann zugibt, in ihrer Sturm und Drang-Zeit sehr viele verschiedene Liebschaften gehabt zu haben oder da sehr offen und probierfreudig gewesen zu sein.

Das größte Problem ist - und sorry, es tut mir wirklich leid! - dass viele Männer Sex als Tauschgeschäft betrachten. Das weiß ich zwar auch von Frauen, dass manche von ihnen mit Männern schlafen, um Vorteile rauszuschlagen oder deren Wohlwollen zu bekommen, aber dieses "Ich habe dir jetzt Cocktails ausgegeben, also muss mindestens Fummeln drin sein" oder "Ich habe so viel für dich getan und dir geholfen, jetzt kannst du auch gerne mal gefügig sein, was Sex angeht und mir was Gutes tun." bekomme ich überwiegend von Männern mit.

Ich habe aus Interesse in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, als wir alle mal zusammensaßen, Männer wie Frauen, gefragt, ob "Netflix-gucken" so ein eindeutiges Codewort für Sex ist. Bis auf eine Frau haben alle Frauen gesagt, Nö, sie würden das wirklich eher als Einladung zum Filmabend verstehen. Und ca. 90% der Männer im Raum haben sofort gesagt "Ja, das ist total eindeutig! Mensch seid ihr naiv, dass ihr das mit Netflix nicht so deutet!". Da bin ich sehr nachdenklich geworden. Auf meine Frage, wie man dann das ehrlich gemeinte "Wollen wir bei Netflix Serien gucken?" und "Wollen wir Netflix gucken? Ich meine damit aber Sex!" unterscheiden kann, bzw. das klar unterscheidbar anspricht, wusste keiner so eine richtige Antwort.

Ich denke, viele Männer nehmen sich mehr heraus, dass Sex ihnen zusteht. Und wenn sie eine Botschaft (Netflix gucken, "Kommst du noch mit zu mir nach oben auf einen Kaffee?") eindeutig finden, ist es dabei erstmal sekundär, ob diese Botschaft auch so gemeint war. Das ist ja auch oft bei Victim blaming ein riesen Problem. Da heißt es dann "Wenn die so doof war und nicht kapiert hat, dass man nur zum Sex jemand neu Kennengelerntes mit nach oben nimmt und der Kaffee nur ein Codewort für Sex ist, dann ist sie selbst schuld".

Sex wird zu oft konsumiert wie eine Sache. Zu oft als etwas betrachtet, das einem zusteht. Oder wo man sich brisante Situationen schön redet und die Verantwortung auf das Opfer abschiebt, um weitermachen und sich befriedigen zu können. Das ist jetzt der absolute Worst Case, von dem ich schreibe. Wenn man einen Part dann vergewaltigt und missbräuchlich behandelt und "selbst Schuld, wenn der/die mich erst heiß macht und dann plötzlich doch nicht will".

In der anderen Ausprägung ist es dann wie Grisou geschildert hat: der nette Familienvater von nebenan, der in einem soliden Job arbeiten geht und mit seiner Frau seit 20, 30, 40 Jahren verheiratet ist. Der geht dann manchmal ins Bordell und behandelt die Prostituierten dort wirklich wie eine Sache, die man kaufen und sich dem entsprechend daran abreagieren kann, wie man will.

Da geht es auch oft um Macht. Und das ist sehr ungesund und krank in Beziehungen. Wenn einer sagt "Ich habe den dicken Geldbeutel und damit kann ich mir alle Frauen nehmen, die ich will und wenn ich der so viel kaufe, soll die gefälligst auch nach meiner Pfeife tanzen."

Dieses Machtgefüge hast du aber auch meiner Meinung nach, wenn Männer sagen, sie finden, ihnen steht Sex zu. Oder als erstes, wenn es um Partnerschaften und die ungerechte Welt geht, sich dann sofort direkt um Sex, Sex, Sex und die vollbusige, hörige, sirenenhafte Schönheit dreht, die gefälligst zu funktionieren hat.

Ich finde das Argument, "Die Natur sortiert halt aus" nicht weit gedacht. Sorry. Das hat sich verändert. Frauen sind nicht mehr wie heute auf Männer angewiesen. Und wenn es um Urinstinkte geht: Studien belegen, dass viele Frauen für eine dauerhafte Bindung und das Kinderkriegen nicht den sexy Muskelprotz bevorzugen, sondern den eher normalen Mann.

Fakt ist auch: die meisten Männer, die jammern, dass sie sexlos bleiben, sind normale Männer. Was gibt es da auszusortieren von der Natur aus? Die haben zwei Beine zum Laufen, zwei Arme zum Zupacken und sind gesund. Und die Natur denkt garantiert nicht "Oh, der sieht nicht aus wie ein sexy Schauspieler und Adonis. Den muss ich gleich mal aussortieren." Ich denke, das ist so ein Argument, wo halt viele die Verantwortung wieder abgeben. An die Natur. Die sie halt aussortiert hat.

Biologisch betrachtet sind die klapperdürren Frauen, die so dünn sind, dass ein Windhauch sie davontragen könnte, auch nur bedingt zum Kinderkriegen geeignet - wenn wir schon bei der Natur sind. Wenn es um Triebe und Urinstinkte geht, dann würde sich ein Mann eher denken "Die kann meinen Nachwuchs aber vermutlich eher nicht gut aufziehen und schützen und übersteht die Geburt vielleicht auch gar nicht. Und wenn es Winter wird, sieht es auch nicht so gut aus.". Fakt ist aber, dass viele dieser dürren Models sehr beliebt sind und schnell neue Partner finden und einige Männer Frauen ab Kleidergröße 40 schon als "fett" bezeichnen.

Es ist für mich so, wie jemand an anderer Stelle geschrieben hat: Sozialkompetenz punktet. Wenn wir wieder meinetwegen mit der Natur argumentieren: Nicht nur der Mann, der meinen Nachwuchs beschützen kann (nochmal, das muss nicht zwangsläufig der Muskelprotz sein, biologisch betrachtet!) punktet, sondern auch der, der sozial mit mir, meinem besagten Nachwuchs und der Gruppe agieren kann. Menschen sind früher wie heute Gruppentiere. Die Gemeinschaft hat sie vor Feinden geschützt. Die Gruppe hat das Überleben mehr garantiert, als wenn man alleine gelebt hat. Mittlerweile hat sich das verändert, weil wir anders leben, sicherer und technisch versierter sind. Aber die Veranlagung ist da. Und das sieht man daran, dass die meisten Menschen soziale Wesen sind. Der eine mehr, der andere weniger. Aber prinzipiell ist Menschen Kontakt wichtig. Freundschaften, Familie. Nicht umsonst werden Menschen, die komplett alleine und isoliert leben, oft verrückt und geisteskrank. Säuglinge, denen man keine körperliche Zuwendung und Ansprache gibt, die sterben. Obwohl sie ausreichend mit Nahrung und Ressourcen versorgt werden.

Was bringt mir biologisch betrachtet ein Adonis, der aber keinerlei Sozialkompetenz hat oder die so verkümmert ist, dass er sich nicht in einer Gruppe einfügen und diese gemeinsam schützen und ernähren kann? Vielleicht sogar durch sein Sozialverhalten andere gefährdet? Vielleicht diverse Nachkommen gefährdet, weil er nicht mit ihnen umgehen kann?

Ich finde es schade, dass Sozialkompetenz so unterschätzt wird von vielen. Da ist es wichtiger, den Sixpack zu haben oder die superschlanke Figur und das bildhübsche Gesicht.

Sozialkompetenz ist super wichtig. Die entscheidet nicht nur oft darüber, welchen Job ich bekomme, sondern ist auch für Freundschaften und Partnerschaften bedeutsam. Ich bekomme das selbst mit: der durchschnittlich aussehende Typ oder der, der weniger attraktiv ist, bekommt trotzdem oft seine netten, attraktiven Frauen ab, einfach weil er so eine tolle Sozialkompetenz hat und mit Charisma punkten kann. Der weiß auch, wie man ein Gespräch am Laufen hält oder jemanden von der Sympathie her für sich einnimmt. Der kann jemanden in einer Beziehung auch das Gefühl geben, verstanden zu werden und dass man über Probleme reden kann. Und diese positiv löst. Der kann Kompromisse finden. Ich würde sogar soweit gehen, dass solche Leute das besser können als die, die denken "Ha, ich bin so attraktiv, das ist ein Selbstläufer!" oder "Ich bin ein richtig guter Versorger, ich habe viel Geld!" und das wars.
 
Jap, diese Konstellation gibt's bei uns auch, allerdings muss die Heirat dann safe sein.

Ich finde es gut erst zusammen zu ziehen , auch um zu sehen, ob man es auf Dauer überhaupt zusammen aushält und es für die Heirat und ein dauerhaftes Zusammenleben taugt.

Das merkt man dann auf jeden Fall.
 
Ich finde es gut erst zusammen zu ziehen , auch um zu sehen, ob man es auf Dauer überhaupt zusammen aushält und es für die Heirat und ein dauerhaftes Zusammenleben taugt.

Das merkt man dann auf jeden Fall.

Ich fände es auch schon gut, wenn man einfach mit jemandem so zusammen ist und dann schaut wie's läuft, aber das funktioniert bei uns halt einfach net.
Da haben die Väter zu viel Angst, ihre Töchter könnten die Jungfräulichkeit verlieren. Das ist nämlich ein "Mangel" - beschädigte Ware.

Der Sohn der anderen Familie nimmt dieses Mädchen dann nicht, wenn sie keine Jungfrau ist. Das entscheiden dann oft die Eltern. Also die Eltern machen dann Zoff.

Bei meinem Vater war das auch so; meine Mutter hatte aus biologischen Gründen keine Blutung gehabt beim ersten Mal, und dann haben die alle voll das Theater gemacht und sie als Fremdgeherin hingestellt. Die waren beim Frauenarzt, die bestätigt hat, dass sie keinen Sex vor der Ehe hatte.

Aber mittlerweile sollte Sex vor der Ehe auch bei Muslima möglich sein, man kann sich das Häutchen zunähen lassen, weswegen viele dann notgedrungen ins Dorf gehen und dort eine suchen. Die Stadtfrauen sind nicht mehr so "sicher".
 
Nuja @Findefuchs unsere Vorfahren hatten halt noch keine Pornos oder Werbung in denen so manch krankes Bild suggeriert wird und das kann man aber auch nur weil wir im Überfluss leben.

Ein Mann in der Steinzeit hat die dürre sofort aussortiert aus den von dir genannten Gründen, da ging es noch um sowas "banales" wie Überleben und da reichte nun mal, nur ein hübsches Gesicht zu haben nicht aus, davon wurde man leider nicht satt.
Wenn die Menschen damals unsere heutigen Maßstäbe angelegt hätten, würden wir heute alle nicht mehr hier sitzen und schreiben.

Solche Stilblüten konnten sich doch erst entwickeln weil wir vor einem übervollen (Nahrungs)- Angebot hocken.

Anders gesagt unsere Vorfahren konnten sich diesen Luxus gar nicht leisten. Der Steinzeitmann konnte sich nun mal nicht Tage, Wochen-, Monate ja sogar Jahrelang damit beschäftigen ob er nun eine viel zu große Nase hat.

Und die Steinzeitfrau konnte auch nicht zum Psychologen rennen weil sie mit Anfang 20 schon Cellulite hatte.
Beides hat in diesen Zeiten nicht einmal jemanden interessiert. Erst die Werbung hat uns suggeriert das uns sowas nun mal zu interessieren hat. 😉
 
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