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Sind reiche Menschen wirklich so viel glücklicher? Ständiges Gedankenspiel

  • Starter*in Starter*in SanfterTiger
  • Datum Start Datum Start
Der schwachsinnige Artikel ist jetzt aber bitte nicht dein Ernst, oder? 😱

"Es kommt nicht so sehr darauf an, wie viel davon ein Mensch besitzt, sondern was er damit macht - ob er Geld hortet oder für Erfahrungen ausgibt. Erlebnisse wie Reisen, Restaurantbesuche oder Familienausflüge bescheren ein länger anhaltendes Gefühl von Glück als materielle Versüßungen des*Daseins"


LOL
*aua*
Dann zitiere doch mal den ganzen Artikel und nicht nur aus dem Zusammenhang gerissene Teile davon.

Hier steht um einiges mehr.

http://www.sueddeutsche.de/geld/forschung-zur-zufriedenheit-mehr-geld-mehr-glueck-1.2370429

zum Beispiel

Schön und gut, man muss sich diese Erlebnisse jedoch erst leisten können. Ohne Geld bleibt dieser Weg ins Glück versperrt. Geld macht also nicht zwingend glücklich, Armut dafür ziemlich sicher unglücklich. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman gibt die magische Schwelle mit 50 000 Euro Jahreseinkommen an. Bis zu diesem Betrag führten Geld und Glück eine stabile Zweierbeziehung. Mit jedem Euro geht es besser, bis alle Grundbedürfnisse befriedigt sind und die Widrigkeiten des Alltags nerven, die sich selbst mit einem gefüllten Konto nicht bekämpfen lassen - Elternabende, Stress in der Beziehung, Ärger im Büro.
 
Rein auf das Geld bezogen ist es prinzipiell möglich das jeder Mensch in diesem Land reich ist.
Ein Mensch der soziale Leistungen bezieht gilt hier als arm. In manch anderen Ländern wäre er hingegen reich. Vieles was für uns selbstverständlich ist (Wohnung, Essen, Kleidung, Arztbesuche...), ist für andere Menschen undenkbar.
Es liegt also im ermessen eines jeden Menschen ob er nun glücklich ist mit dem was er hat oder eben nicht. Ich bin mir sicher das es selbst in den ärmsten Ländern Menschen gibt die glücklich sind.
Geld allein kann nicht glücklich machen. Was bringt alles Geld der Welt wenn ich alleine bin? Ich bin vielleicht beruhigter aber zum glücklich sein bedarf es noch einiges mehr.
 
Wir reden davon, ob Reichtum ein Garant für Glück ist- und das ist er nicht!

Aus dem threadtitel geht aber nicht die Frage hervor, ob Reichtum ein GARANT sein müsse, sondern ob Reiche Menschen glücklicher sind als nicht reiche.

Die Lösung dafür wäre aber nicht Reichtum, sondern eben ausreichend zum Leben zu haben.

Jo, was jeder unter "ausreichend" versteht, müssten wir dann ja die nächsten 40 Seiten erörtern - wenn jeder geschildert hat was dieser als ausreichend empfindet.

Aber wenn man das Thema jetzt schon derart aufweichen muss, um Reiche im Endeffekt mit Leuten zu vergleichen die ebenfalls genug zum Leben haben, verstehe ich den Sinn der Fragestellung nicht so ganz.

Ich sehe das relativ pragmatisch. Finanzielle Absicherung in Verbindung mit der heutigen Arbeitswelt ist eine riesengroße Last. Und ich weiss auch nicht weshalb manche dann bei diesem Thema permanent hingehen und stellen es so dar, als hätten Reiche dann automatisch gesundheitliche Probleme oder anderen Kummer den Leute ohne Geld nicht haben. Dabei haben sie die gleichen Probleme, während bei Ihnen der finanzielle Aspekt noch on top dazukommt.
Und das ist dann nicht nur eine Sache, sondern wirkt sich wiederum auf zig verschiedenen Ebenen aus die bis ins kleinste Detail etwas ausmachen können.
 
Ohne Geld bleibt dieser Weg ins Glück versperrt. Geld macht also nicht zwingend glücklich, Armut dafür ziemlich sicher unglücklich.

DAS ist die richtige Aussage!

Mit jedem Euro geht es besser, bis alle Grundbedürfnisse befriedigt sind und die Widrigkeiten des Alltags nerven, die sich selbst mit einem gefüllten Konto nicht bekämpfen lassen - Elternabende, Stress in der Beziehung, Ärger im Büro.

Und der arme Hanswurst hat keine Elternabende obgleich er statistisch mehr Kinder besitzt als der Reiche^^, er hat auch keinen Beziehungsstress obgleich Geldmangel ein sehr häufiger Grund für ausschweifende Streitigkeiten sind - und Ärger im Büro kennt er auch nicht, obgleich er immer Vorgesetzte hat die ihn aufgrund seiner niedrigen Position zu spät zu den Elternabenden kommen lassen und auch noch weiss das er malochen darf, mindestens bis zum offiziellen Renteneintrittsalter - während der Reiche ab Mitte fünfzig nur noch die Welt bereist! 😀

Er besitzt von allem mehr! Und zwar an Ärger! 😉
 
Deine Meinung finde ich insgesamt ausgewogen und nachvollziehbar. Ich bin davon überzeugt, dass eine Haltung "je ärmer - je glücklicher" Unsinn ist.

Jedoch möchte ich darauf aufmerksam machen, dass materieller Wohlstand nichts ist, was wir festhalten können. Gut gefällt mir, wenn jemand sagt, dass ihn viele gute soziale Beziehungen glücklich machen. Aber auch hier gilt: Es ist nichts, was wir festhalten können. Auch Gesundheit können wir nicht festhalten.

Mir erscheint es erstrebenswert Glück an Faktoren fest zu machen, die unabhängig äusserer Umstände Bestand haben.

Der wahre, wirkliche Reichtum liegt in jenen Dingen, welche einem niemand stehlen kann: in den Schätzen der Seele und des Geistes. Wenn man dazu gefunden hat, ist man angekommen.
 
Ich wäre schon sehr glücklich, wenn ich bei "Wer wird Millionär" gewinnen" würde. Dann könnten wir uns ohne Kredit ein haus bauen.

Geld macht bis zu einer bestimtmen Summe glücklich, solange Geld materille Sorgen verhindert. Ich muss schon sagen: wenn ich jeden Pfennig fünfmal umdrehen müsste, wäre ich unglücklich. Ich gönne mir gerne mal etwas.

Superreiche sind sicher nciht glücklicher. denn sie können sich über nichts mehr freuen, weil alles selbstverständlich ist und prübelmlos gekauf werden kann. Ich sage mal so: eine superreicher Mensch kann sich jeden Tag seine Wünsch ee erüllen. Er freut sich über die einzelne Erfüllung seiner Wünsche gar nicht mehr richtig. Bei jemand, der dafür sparen musste, ist die Freude größe

Glück war auch ein Thema in meinem Unterricht. Es hat mich gewundert, dass alle Schüler gesagt haben,d ass Geld glücklich macht. Da kamen Fragen wie: Wenn Sie Single wären: welchen Mann würden sie nehmen: den gutaussehenden oder den Reichen. ich: den mit dem besseren Charakter.
 
Es ist ja nicht der Reichtum an sich, der glücklich macht: Es ist allenfalls die finanzielle Sicherheit und Sorgenfreiheit, die Glück möglich machen. Also eine Basis, die man eben braucht.
Was man darüber hinaus aus seinem Leben macht ist sehr individuell und hängt aber eben nicht vom Geld ab: Man kann mit wenig Geld viel aus seinem Leben machen, oder mit viel Geld wenig. Natürlich kann man auch mit viel Geld sehr glücklich sein, aber das hängt weniger vom Geld, als von einem selbst ab.
 
Es ist ja nicht der Reichtum an sich, der glücklich macht: Es ist allenfalls die finanzielle Sicherheit und Sorgenfreiheit, die Glück möglich machen. Also eine Basis, die man eben braucht.
Was man darüber hinaus aus seinem Leben macht ist sehr individuell und hängt aber eben nicht vom Geld ab: Man kann mit wenig Geld viel aus seinem Leben machen, oder mit viel Geld wenig. Natürlich kann man auch mit viel Geld sehr glücklich sein, aber das hängt weniger vom Geld, als von einem selbst ab.


So sehe ich das auch. Das trifft es.
 
Glück war auch ein Thema in meinem Unterricht. Es hat mich gewundert, dass alle Schüler gesagt haben,d ass Geld glücklich macht.
Ich habe mal an einer Schule unterrichtet- einer Schule in einer "besseren" Gegend- Privatschule für die Kinder sehr, sehr reicher Eltern. Selten habe ich so viele Kinder mit psychichen Problemen auf einem Haufen gesehen.
So viele traurige Familienverhältnisse- wirklich nicht schön anzusehen. Die Schulveranstaltungen waren wirklich traurig: Zwar hatte jeder eine Rolex am Arm, aber alle sahen immer so unglücklich aus. Nein, die Kinder taten mit mitunter leid. Materiell hatten sie zwar alles, aber ansonsten hats oft gefehlt. Kinder ,die so ohne Träume und ohne Ideale aufwachsen sind irgendwie ein trauriger Anblick.
Natürlich gab es auch Kinder aus "normalen" Verhältnissen- das waren bei weitem die angenehmeren und auch glücklicheren Kinder. Auch die dazugehörigen Eltern waren meist angenehmer.
Wirklich, da habe ich hautnah erlebt, dass Reichtum nicht glücklich macht.
Eins der Kinder sagte mal zu mir, es würde so gerne sein Zimmer selbst streichen, aber leider darf es nicht, weil die Eltern das nicht für richtig halten und es eine Firma machen muss.
Traurig: Wäre es doch sicher schön, einen Jugendlichen sein Zimmer selbst streichen zu lassen: Vielleicht schaut es hinterher nicht so gut aus und er selber kriegt vielleicht mehr Farbe ab als die Wand, aber er wäre vermutlich glücklicher mit dem Ergebnis, als wenn es eine Firma macht und die Eltern seinen Eifer schon im Keim ersticken. Im Grunde haben die Eltenr den Jugendlichen um die Erfahrung, SELBST etwas zu leisten und zu schaffen gebracht: Braucht man ja nicht, denn man hat ja Geld! Aber kein Geld der Welt kann das Gefühl, SELBER etwas gemacht zu haben kaufen. Davon hätte er viel mehr gehabt.
Solche traurigen Dinge habe ich da oft gesehen, und das hat mir deutlich gezeigt: Reichtum allein ist es einfach nicht.
Du kannst für Geld zwar vieles kaufen, aus dem Du ein glückliches Leben bauen kannst, aber Du kannst kein glückliches Leben bauen. Wenn Du es nicht gelernt hast, Dein Glück zu bauen, wird Dir das Geld Dir das nicht ersetzen.
 

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