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Sind Kreationisten päpstlicher als der Papst?

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Du mußt auch nicht zustimmen - Du begreifst aber zumindest das der Evolutionär unterwegs ist, und Leute wie Du, bleiern stehen.Du beobachtest auch nicht, sondern starrst auf ein "Endergebnis" von dem Du nicht weißt, warum und wie es entstanden ist. Und weil Du Dir das nicht erklären kannst - obwohl Du hier wiederholt in Hülle und Fülle widerlegst wurdest von Leuten die wirklcih etwas davon verstehen - setzt Du in Deine Lücke einen Götzen.
 
Du mußt auch nicht zustimmen - Du begreifst aber zumindest das der Evolutionär unterwegs ist, und Leute wie Du, bleiern stehen.Du beobachtest auch nicht, sondern starrst auf ein "Endergebnis" von dem Du nicht weißt, warum und wie es entstanden ist. Und weil Du Dir das nicht erklären kannst - obwohl Du hier wiederholt in Hülle und Fülle widerlegst wurdest von Leuten die wirklcih etwas davon verstehen - setzt Du in Deine Lücke einen Götzen.

Na prima, Du rückst also von Deiner Behauptung ab, dass Evolutionisten bereits oben auf dem Berg (der Erkenntnis) angekommen sind. Das behauptet noch nicht einmal Polux. Und was den Rest Deines Textes anbelangt, da sei doch bitte nicht so ungeduldig. 🙂

LG, Nordrheiner
 
...Die Vermutung lag nahe, dass Du Dich verdünnisiert hast, weil ich mich evt. etwas hart ausgedrückt habe.

*lach* sehr witzig. Welche Selbstüberschätzung. Köstlich. Also nein, da brauchst du dir keine 'Sorgen' zu machen. Wenn du nichts mehr von mir liest überwiegt bei mir einfach die Langeweile beim lesen deiner Beiträge. Außerdem habe ich auch ab und an was zu arbeiten..

Und nein, wir stehen sicher nicht beide vor einem Berg - du brauchst nicht von dir auf andere zu schließen. Und auch deine Selbstüberschätzung, du könntest mich 'bloßstellen' ist doch ein wenig Größenwahnsinnig. Und nein, auch um Beleidigungen brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Es kann sehr gut sein, dass ich mit einigen biologischen Schlussfolgerungen falsch liege. Ohne Frage. Und gute Argumente erfreuen mich, da sie dazu beitragen meine Irrtümer auszuräumen. Von dir habe ich allerdings keine Argumente, geschweige denn 'gute' gelesen.

Interessant, dass du in Begriffen wie 'bloßstellen' denkst. Das lässt tief blicken. Denn anscheinend bedeutet das aufdecken eines Irrtums für dich 'bloßstellen'. Das erklärt gut, warum du niemals deine Position aufgeben können wirst und ist ein gutes Beispiel für die Geschlossenheit deines Systems.




 
Du mußt auch nicht zustimmen - Du begreifst aber zumindest das der Evolutionär unterwegs ist, und Leute wie Du, bleiern stehen.Du beobachtest auch nicht, sondern starrst auf ein "Endergebnis" von dem Du nicht weißt, warum und wie es entstanden ist. Und weil Du Dir das nicht erklären kannst - obwohl Du hier wiederholt in Hülle und Fülle widerlegst wurdest von Leuten die wirklcih etwas davon verstehen - setzt Du in Deine Lücke einen Götzen.

Nein. Im gegenteil.
Keinen "goetzen", sondern gott!
Goetzen brauchen nur menschen, die nicht an gott glauben.
 
Es entsteht jeden Tag ‚zufällig Information in der Materie‘. Die Materie sind die DNA Fäden mit den vier Buchstaben Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Wenn z.B. ein Kind mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommt ist seine ‚Materie‘ so verändert, dass die Information nicht mehr stimmt. Bei jeder ‚Erbkrankheit‘ entsteht neue Information. Aber auch bei jeder Eizelle die befruchtet wird. Das Erbgut von Vater und Mutter wird neu gemengt und es entsteht etwas NEUES. Das Kind ist eben nicht genau wie die Eltern, es ist ähnlich.
Zur Entstehung von Information sagst Du nichts anderes als:
DNA ist ein vorkommendes Biomolekül und Träger der Erbinformationen. Wenn sich Biomoleküle verändern, verändern sich auch die Erbinformationen.

Das ist völlig richtig. Nur ist das keine Antwort auf die Frage: WOHER kommen die Erbinformationen?

Und das war meine Frage – die Du also immer noch nicht beantwortet hast. Versuch es doch nochmal.🙂



Zur Information bzw. dem zugrunde liegende Naturgesetz fragst Du:
Welches ‚Naturgesetz‘ sollte das sein? Was soll eine 'nicht-materielle Größe' sein?





Hallo Polux,





Beispiele für materielle Größe: Bewusstsein, Wille, das Leben, Information, geistige (transzendente) Phänomene





Was ist ein Naturgesetz?





Lässt sich die allgemeine Gültigkeit von Sätzen, die unsere beobachtbare Welt betreffen,


in reproduzierbarer Weise immer wieder bestätigen, so spricht man von einem


Naturgesetz. Naturgesetze genießen hinsichtlich ihrer Aussagekraft in der Wissenschaft


den höchsten Vertrauensgrad. Von Bedeutung ist:


 Die Naturgesetze kennen keine Ausnahme.


 Naturgesetze sind unveränderlich in der Zeit.


 Die Naturgesetze beantworten uns die Frage, ob ein gedachter Vorgang überhaupt


möglich ist oder nicht. Dies ist eine besonders wichtige Anwendung der Naturgesetze.


 Die Naturgesetze existierten schon immer, und zwar unabhängig von ihrer Entdeckung


und Formulierung durch Menschen:


 Naturgesetze können stets erfolgreich auf unbekannte Fälle angewendet werden.


Wenn wir von Naturgesetzen sprechen, dann verstehen wir normalerweise darunter die


physikalischen und die chemischen Gesetze. Wer meint, unsere Welt sei allein mit


materiellen Größen beschreibbar, schränkt seine Wahrnehmung ein. Zu unserer Welt


gehören aber auch nicht-materielle Größen wie z.B. Information, Wille und Bewusstsein.





Das Naturgesetz der Information besteht aus folgenden Sätzen:



  1. Eine materielle Größe kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen.
  2. Information ist eine nicht-materielle fundamentale Größe
  3. Information ist die nicht-materielle Basis
    •  für alle programmgesteuerten technischen Systeme und
    •  für alle biologischen Systeme
  4. Es gibt keine Information ohne Code
  5. Jeder Code ist das Ergebnis einer freien willentlichen Vereinbarung.
  6. Es gibt keine neue Information ohne einen intelligenten und mit Willen ausgestatteten Sender.
  7. Jede Information, die am Ende einer Übertragungskette empfangen wird, kann solange zurückverfolgt werden, bis man auf eine intelligente Quelle stößt.
  8. Die Zuordnung von Bedeutung zu einem Satz von Symbolen ist ein geistiger Prozess, der Intelligenz erfordert.
  9. In statistischen Prozessen kann keine Information entstehen.
  10. Zur Speicherung von Information bedarf es eines materiellen Trägers.


Alle diese Naturgesetze wurden durch Beobachtungen ermittelt, ohne dass je eine Ausnahme gefunden wurde. Keines dieser Gesetze beruht auf philosophischen Annahmen oder bloßen Gedankenspielen, und keines konnte bisher durch einen beobachtbaren Vorgang oder Experiment widerlegt werden.


Schlussfolgerungen



  • Es muss einen intelligenten Sender geben, der alles Lebendige "programmiert" hat.
  • Der Sender muss nicht nur äußerst intelligent sein, sondern über unendlich viel Information und Intelligenz verfügen, d. h. er muss allwissend sein.
  • Der Sender hat alle konstruktiven Details und Fähigkeiten der Lebewesen gestaltet. Er muss nicht nur allwissend, sondern auch allmächtig sein.
  • Der Sender muss von seiner Natur her nicht-materiell sein.
  • Der Mensch muss eine nicht-materielle Komponente haben (Seele, Geist).
  • Die Behauptung "Das Universum ist allein aus Materie und Energie hervorgegangen" ist FALSCH, weil Information eine nicht-materielle Größe ist.
  • Information ist die grundlegende Komponente allen Lebens. Information wird nicht von Materie und Energie erzeugt. Daraus folgt, dass alle Theorien und Konzepte der chemischen und biologischen Evolution (Makroevolution) FALSCH sein müssen.
  • Weil das Lebendige eine nicht-materielle Größe ist, kann die Materie sie nicht hervorgebracht haben. Daraus folgt:
    Es gibt keinen Prozess, der vom Unbelebten zum Leben hin führt. Rein materielle Vorgänge können weder auf der Erde noch anderswo im Universum zum Leben führen.🙂


LG; Nordrheiner
 
Nordheiner, ich hatte geschrieben das Atheisten längst auf dem Berg sind, aber Du ( Du verstehen? DU ) wenigstens erkannt hast das Atheisten auf dem Weg nach oben sind. ährend Du eben noch vor dem Berg stehst und Dein Weg Götze heißt. Götze deshalb weil es tatsächlich schon immer auf der Erde tausende davon gab. Allein das viele an einen glauben hat ja mit Wahrheit nichts zu tun. Ich halte übrigens die Kreationisten für eine böse Sekte. Und darf mal daran erinnern, daß Kreationisten in Amerika schon Morde ( an Abtreibungsärzten ) begangen haben.
 

*lach* sehr witzig. Welche Selbstüberschätzung. Köstlich. ...

Interessant, dass du in Begriffen wie 'bloßstellen' denkst. Das lässt tief blicken. Denn anscheinend bedeutet das aufdecken eines Irrtums für dich 'bloßstellen'. Das erklärt gut, warum du niemals deine Position aufgeben können wirst und ist ein gutes Beispiel für die Geschlossenheit deines Systems.


Hallo Polux,
es ist ja schön, dass Du Dich in Sachen Humor versuchst. Jedoch Deine psychologischen Ansätze führen Dich in die verkehrte Richtung.

Übrigens, zu Deinem Stichwort „geschlossenes System“: Dazu gehört das monistische Weltbild.
Ist Dir das schonmal aufgefallen?


Wie gehst Du mit transzendenten Phänomenen und Erfahrungen um? Ignorierst Du sie auch, erklärst Du sie als Spinnerei oder als Einbildung?
(Ich meine nicht Kartenleserei, Glaskugel oder Horoskope etc.…)

LG, Nordrheiner
 
Auch hier leider wieder ein Beleg für deine Unkenntnis.🙁 Diesmal von der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Ich nehme an, dir sind die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht bekannt sind. Daher zur Einstimmung: die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses errechnet sich aus dem Produkt der Einzelwahrscheinlichkeiten. Zum Beispiel: die Wahrscheinlichkeit, mit einem Würfel eine 'Sechs' zu würfeln, ist 1/6 (in Worten: ein Sechstel). Das heißt man muss im Durchschnitt 6 Mal würfeln, bis eine 'Sechs' gewürfelt wird. Würfelt man mit zwei Würfeln und will einen Sechser Pasch werfen muss man im Schnitt 36 Mal würfeln (1/6 * 1/6 = 1/36)
Je mehr Variablen teilnehmen, desto kleiner wird die Wahrscheinlichkeit. Hätte man z.B. 20 Würfel und wollte bei einem Wurf nur Sechser werfen, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr klein.
Daraus schließt du, beziehungsweise die Kreationisten wovon du abschreibst, dass Evolution nicht sein kann.
Dabei versäumen es diese Leute allerdings die richtigen Werte für ihre Berechnungen zu verwenden.
Nein. Es geht nicht um die Wahrscheinlichkeit einer Teil- oder Einzelhypothese. Insofern ist Dein Beispiel am Thema vorbei.

Dazu ein Beispiel:
Auf einem Eichenblatt sitzt eine Ameise – ganz oben rechts. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ameise, wenn sie unten am Stamm los läuft nach genau 35Minuten und 31 Sekunden auf genau auf DIESEM Blatt sitzen wird?
Angenommen, es gibt 1000 Möglichkeiten, wie die Ameise gelaufen sein könnte, und Tausend Blätter auf der sie sitzen könnte, 1000 unterschiedliche Möglichkeiten wie lange das Tier gebraucht hat, usw.
Die Wahrscheinlichkeit wäre dann (1/1000) * (1/1000) * (1/1000)* (1/1000)* … = ? Je nachdem wie viele Variablen man annimmt. Genau das ist die Rechnung die dir vorgekaut wurde.
Dabei kommt heraus: ‚völlig unwahrscheinlich!‘
Der Denkfehler ist, dass berechnet werden sollte welche bestimmte Ameise auf genau welchem Blatt sitzt, welche genauen Weg sie gegangen und genau welche Zeit sie gebraucht hat, usw.
Wie sieht aber die Wahrscheinlichkeit aus, wenn es um irgendeine Ameise ginge? Irgendein Blatt? … usw.
Die Berechnungen werden dann schon ganz andere.

Auch die Wahrscheinlichkeiten im Lotto zu gewinnen sind sehr, sehr klein... trotzdem gewinnen so gut wie jede Woche Leute. Komisch.
Nein. Es geht nicht um die Wahrscheinlichkeit einer Teil- oder Einzelhypothese. Insofern ist Dein Beispiel am Thema vorbei.

Deine Vorkauer haben ‚berechnen‘ wollen wie wahrscheinlich z.B. die Entstehung eines bestimmten Moleküls ist das wir heute in Zellen finden. Ihr Schluss: das ist so unwahrscheinlich, also kann keine Evolution stattgefunden haben.
Es musste aber gar nicht genau DAS Molekül entstehen. Irgendeines war genug. Und, dass genau das passiert ist hat man viele Male in Experimenten nachgewiesen.
Die anderen ‚Unwahrscheinlichkeiten‘ werden von deinen Vorkauern gerne in Bezug auf Strukturen heran gezogen. Das Auge ist ein beliebtes Objekt oder die Geißel von Bakterien. Solche Strukturen sind aber nicht ‚auf einen Schlag entstanden.
Als Beispiel nehme man einen Topf mit vielen Buchstaben, unter anderem auch K, R, E, A, T, I, O, N, I, S, und T. Jetzt sollst du das Wort Kreationist bilden indem du

  • Entweder 9 Buchstaben blind aus dem Topf ziehst die sofort ‚Kreationist‘ bilden willst oder
  • jeweils ein Buchstabe gezogen wird, passt er, behältst du ihn, passt er nicht ziehst du einen neuen.
Das ist eine sehr vereinfachte Darstellung von dem was in der Natur passiert.

Ich entschuldige mich für den Begriff 'Arroganz'. Das war falsch. Es ist keine Arroganz, das ist Ignoranz. Und nein, ich ‚beurteile‘ niemand. Und doch, wenn du Argumente hättest könnte ich die auch widerlegen. Daher Ja: du irrst dich.

Und all diese Ignoranz ist prima. Es ist in Ordnung, wenn jemand mit dem nichts zu tun haben will und, wenn du glauben möchtest ein Gott hat dich gemacht und du dich damit besser fühlst - tu das.
Lustig finde ich, dass euch Kreationisten und IDern aber anscheinend die Naturwissenschaften doch so wichtig seid, dass ihr dauernd versucht irgendwas zu widerlegen wovon ihr keine Ahnung habt.
Solange Du Wissenschaftlern Ihren Status Wissenschaftlichkeit absprichst, überschätzt Du Dich. Das wirkt im Übrigen ganz schön arrogant.


Hallo Polux,
David Attenborough (Dir bekannt?) wird die folgende Aussage zugeschrieben: „Bei der Beschreibung der Folgen des Evolutionsprozesses wird nur zu leicht eine Ausdrucksweise verwendet, die die Vorstellung erweckt, als wären die Tiere selbst bestrebt gewesen, auf zweckgerichtete Weise eine Veränderung herbeizuführen – als hätten die Fische an Land gehen und ihre Flossen in Beine umgestalten wollen, als hätten Reptilien den Wunsch gehabt zu fliegen und deshalb danach getrachtet, ihre Schuppen in Federn zu verwandeln, so dass sie zu guter Letzt Vögel wurden. Es gibt nicht den geringsten konkreten Beweis für eine derartige Annahme.“


Siehst Du das ebenso – oder anders? Ihn und andere Wissenschaftler als Vorkauer zu bezeichnen, ist grenzwertig. 🙁

Willst Du mit dem Ausdruck klar machen, dass Du Dein Wissen nicht von anderen hast?




Zum Stichwort Wahrscheinlichkeitsrechnung hast Du ein schönes Ameisenbeispiel verwendet. Aber wende doch mal Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Hypothesenreihe der Evolution an.


Mit Bezug auf die Prozessreihe vom Urknall bis heute sind wieviele Hypothesen und Teilhypothesen mit wievielen Voraussetzungen bekannt?


Vermutlich kennst auch Du die genaue Anzahl nicht. Welche Anzahl hältst Du für naheliegend?





Da jede Einzelhypothese H (i) nur eine bestimmte Wahrscheinlichkeit 0 w(i) ≤ 1 hinsichtlich ihrer Richtigkeit hat, ergibt sich für die Gesamthypothese H der Wahrscheinlichkeitswert zu


W=w(1) x w(2) x w(3)….. w👎. Dabei ist zu beachten: Die Wahrscheinlichkeit W=W👎 der Gesamthypothese H👎 nähert sich mit der Anzahl 👎 der Einzelhypothesen entsprechend dem Produkt nach asymptotisch dem Wert Null. H wird also mit zunehmendem 👎 immer unwahrscheinlicher. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass eine betrachtete Hypothese häufig nur eine Teilhypothese in einer meist langen Hypothesenkette H(i) ist. Wenn man sich überhaupt die Mühe macht, eine Wahrscheinlichkeit für die betrachtete Hypothese anzugeben, so wird meist nur die Teilwahrscheinlichkeit w(i) des i-ten Blocks genannt. Die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit des mit H(i) postulierten Ergebnisses ist jedoch nicht w(i) – das gilt nur für den ersten Block H(i) der Kette – sondern sie ist an Voraussetzungen V(i) geknüpft, die ihrerseits nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit gelten. Für den i-ten Block sind die Voraussetzungen V(i) nur mit der Wahrscheinlichkeit W(i-1) = W (V ) = w(1) x w(2) x w(3) ….w(i-1) erfüllt.


Ist nur eine einzige Teilhypothese als erforderliches Kettenglied der Gesamthypothese falsch, also H(i) = 0, so ist wegen der Produktbildung auch die Gesamthypothese falsch.





Da Du der Fachmann für Statistik bist, wäre es sehr nett, wenn Du eine annähernde Anzahl von Hypothesen mit geschätzer Anzahl geschätzter Teilhypothesen mit wieder geschätzte Anzahl Voraussetzungen zugrund legst, um die Wahrscheinlichkeit der Gesamthypothese der Evolution zu ermitteln. Ein positives Ergebnis einer solchen Aufgabe erscheint mir so realistisch, als ob man berechnen wolle, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass alle Lottospieler, die zum Kreis der Millionengewinner gehören, ihr Geld bei der Bank anlegen und nicht ausgeben. Ich weiss, das Beispiel hinkt, wie es ja auch das Ameisenbeispiel ist. Es hat schon seinen Grund gehabt, dass Du das Ameisenbeispiel wähltest.

LG, Nordrheiner




 
Ich weiß zwar nicht, was hier bewiesen werden soll, wenn Leute zu zeigen meinen, dass sie etwas Ahnung von Mathe haben. Aber hier mal das erste interessante Zitat, dass ich auf die schnelle von einem Mathematiker gefunden habe; einem unserer größten:

Carl Friedrich Gauß (1777-1855), deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker:
Es gibt in dieser Welt einen Genuss des Verstandes, der in der Wissenschaft sich befriedigt, und einen Genuss des Herzens, der hauptsächlich darin besteht, dass die Menschen einander die Mühsale, die Beschwerden des Lebens gegenseitig erleichtern. Ist es aber die Aufgabe des höchsten Wesens, auf gesonderten Kugeln Geschöpfe zu erschaffen und, um ihnen solchen Genuss zu bereiten, sie 80 oder 90 Jahre existieren zu lassen, so wäre das ein erbärmlicher Plan. Ob die Seele 80 oder Millionen Jahre lebt, wenn sie einmal untergehen soll, so ist dieser Zeitraum doch nur eine Galgenfrist. Endlich würde es vorbei sein müssen. Man wird daher zu der Ansicht gedrängt, für die ohne eine streng wissenschaftliche Begründung so vieles andere spricht, dass neben dieser materiellen Welt noch eine zweite, rein geistige Weltordnung existiert, mit ebenso vielen Mannigfaltigkeiten als die, in der wir leben - ihr sollen wir teilhaftig werden.

Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten.
 
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