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Sex zerstört die Liebe

Status
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Ich glaube eher nicht, dass Menschen verstehen wollen, wie Liebe tatsächlich funktioniert.
Zitat Ende

Darum geht es doch gar nicht.

Jeder Mensch wird unter Liebe oder Liebe verbunden mit Sex etwas anders verstehen.
Für den Einen gehört Liebe und Sex zusammen und der Andere trennt es lieber..

Das hängt sehr von der Biographie und den persönlichen Erfahrungen jedes einzelnen Menschen ab.

Wenn jemand beziehungsscheu ist , Angst vor Nähe, Vertrauen, Krisen und Konflikten in einer Beziehung hat aufgrund seiner eigenen schwierigen Biographie und schlechten Erfahrungen , lieber Sex ohne Beziehungsnähe will ,wenn jemand mit seiner eigenwilligen Art sowieso nur in seiner eigenen egozentrischen Welt leben will ohne Kompromisse machen zu müssen und lieber Nähe zu einem Suchtmittel zulässt als zu einem anderen Menschen .... so wird derjenige immer in seiner Theoriewelt bleiben, sich bis an sein Lebensende immer wieder Kreise drehen und für sich selber 1000 theoretische Erklärungen finden , weshalb Beziehungen, Liebe und Sex nicht klappen können
.

Bin ich von dir damit persönlich angesprochen? Oder wie kommst du auf dieses schmale Brett deiner Aussage, welche selbst für mich nicht in den aktuellen Kontext des Fadens passt?

~~~

Und falls ich richtig vermute, machen wir aus diesem Faden bitte keinen "Tsunami hatte eine schlechte Kindheit, ist alkoholsüchtig und beziehungsunfähig"-Faden. Das würde zu nichts und wieder nichts führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus meiner Sicht kann die "wahre Liebe" auch durch Angst nicht zerstört werden. Die Liebe zwischen Menschen jedoch kann aus Gründen der Angst enden, wg. Sex beispielsweise, wg. mangelnder Zuwendung, mangelnder Fürsorge, überhöhten Ansprüchen oder auch einfach nur wg. mangelnder Passung. Gleichfalls können natürlich auch Süchte und Krankheiten Gründe sein, oder einfach der Umstand, dass man sich auseinander gelebt hat. Es gibt viele Gründe dafür, dass die Liebe zwischen Menschen endet. Und natürlich gibt es auch noch den Sonderfall, dass eine Beziehung endet, aber die Liebe nicht.
 
Nicht enden wollende Geschichte. Schon die Themenstellung ist falsch, weil sie nicht als Frage, sondern als Behauptung formuliert ist.
Ich halte nach wie vor dagegen. Sex kann Liebe zerstören, insbesondere dann, wenn sich ein Partner, eine Partnerin hinsichtlich der Erwartungen überfordert fühlt. Das Gleiche gilt jedoch, wenn ein Partner schmachten muss und nicht erhält, was er/sie braucht.
Und dann gibt es auch noch Phasen, in denen beide vielleicht ohne Sex auskommen oder sie wenig Verlangen haben, weil sie beruflich stark gestresst oder sonst wie überfordert sind.
Das spricht aber nicht unbedingt für diese These.

Burbacher
 
Gleichfalls muss ich kein Fragezeichen hinter meinen Fadentitel stellen, um zu wissen, dass Sex keine Liebe ist.

Liebe ist der andere Teil.
 
Nicht, dass Sex nicht schön wäre, oder Liebe nicht schön wäre, aber Sex mit Liebe zu verwechseln, ist ungefähr das Dümmste, was ein Mensch tun kann.

Es ist nicht viel anders, als materiellen Wohlstand mit Glück zu verwechseln.
 
Nicht, dass Sex nicht schön wäre, oder Liebe nicht schön wäre, aber Sex mit Liebe zu verwechseln, ist ungefähr das Dümmste, was ein Mensch tun kann.

Es ist nicht viel anders, als materiellen Wohlstand mit Glück zu verwechseln.

Tsunami,

der letzte Satz Deines Postings verleitet mich nun, doch noch einmal zu antworten. Du kennst vielleicht die Fabel "Vom Fuchs und den Weintrauben". Der Fuchs redet sich die Weintrauben schlecht, weil es ihm nicht gelingt, an die hochhängenden Trauben heranzukommen.

Dieses Verhalten lässt sich immer wieder bei Menschen beobachten. In meiner Jugend lebte ich in einer Siedlung, in der die Bewohner alle neu gebaut hatten und die überwiegend mit wenig Geld über die Runden kommen mussten.
Eine Familie, sie gehörte einer besonderen religiösen Gruppierung an, erhob daraufhin die ihr erzwungene bescheidene Lebensweise zum religiösen Gebot.

Es verstoße gegen Gottes Gebote, Vermögen anzusammeln, sich aufwändig zu kleiden...etc. etc.
Die Bedingungen änderten sich. Die anfänglichen finanziellen Belastungen durch den Hauserwerb verringerten sich relativ schnell und viele in der Siedlung konnten sich bald mehr Leistungen und gönnen.

Auch die angesprochene Familie, besonders als die beiden Töchter eine Berufsausbildung begonnen hatten.
Plötzlich waren sie ihrer Armut entkommen, kleideten sich elegant. Als die jungen Damen einen Führerschein erworben hatten, standen bald drei Autos vor der Tür.

Du verstehst, was ich sagen will. Wir reden uns nicht selten schön, was mir vermeintlich nicht ändern können und verteufeln das, was wir uns im Innersten wünschen.

Burbacher
 
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