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Sex zerstört die Liebe

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Und nein, ich habe überhaupt nichts gegen Sex. Aus meiner Sicht sollten Menschen so viel Sex haben, wie sie überhaupt nur haben können und wollen. Ich bin nur gegen die Lügen, die nicht selten damit einhergehen.
 
Und nein, ich habe überhaupt nichts gegen Sex. Aus meiner Sicht sollten Menschen so viel Sex haben, wie sie überhaupt nur haben können und wollen. Ich bin nur gegen die Lügen, die nicht selten damit einhergehen.

Lügen würde ich das nicht nennen. Wir erliegen nur oft in solchen sehr innigen Momenten dem Irrtum, diese höchst innigen Momente konservieren zu können.

Burbacher
 
Lügen würde ich das nicht nennen. Wir erliegen nur oft in solchen sehr innigen Momenten dem Irrtum, diese höchst innigen Momente konservieren zu können.

Burbacher

Wenn es aber doch nur um diese "innigen Momente" durch Sex und Triebbefriedigung geht, dann ist das doch nicht mehr als animalisch und einem Menschen nicht würdig. Meinst du nicht, dass ein Mensch sehr viel mehr als das kann und auch sollte?
 
Wenn es aber doch nur um diese "innigen Momente" durch Sex und Triebbefriedigung geht, dann ist das doch nicht mehr als animalisch und einem Menschen nicht würdig. Meinst du nicht, dass ein Mensch sehr viel mehr als das kann und auch sollte?

Tsunami, ich kann einem solch abwertenden Urteil nicht folgen. Die Sexualität ist wahrscheinlich der stärkste uns angeborene und naturgegebene (ich könnte auch sagen, gottgegebene) Trieb, uns einander zuzuwenden.
Besäßen wir ihn nicht, wären wir wahrscheinlich schon längst von diesem Planeten verschwunden.

Dass es Phasen gibt im Leben eines Menschen, in denen er mehr und aktiver diesen Trieb ausleben möchte und ich sage bewusst, wohl auch ausleben muss, lehrt uns die Erfahrung. Ich sehe zudem auch Gefahren, die sich aus einer gelebten Triebunterdrückung und bewussten Leugnung unserer natürlichsten Bedürfnisse ergeben.

Allerdings, und da komme ich Dir vielleicht entgegen, sehe ich auch die Gefahr, dass dieses grundlegende Bedürfnis des Menschen sich durch eine immer früher eintretende körperliche Reife bei jungen Menschen derart verselbstständigt hat, dass die geistige und psychische Entwicklung hinterher hinkt.

Hier wäre es Aufgabe der Erziehung, gegenzusteuern.

Burbacher
 
Natürlich. Im besten Falle sind Sex und Liebe in Kombination wundervoll.

Eben! Und deshalb geht es um Integration beider und nicht um eine zwanghafte Trennung, wie das hier argumentativ versucht wird. Was passiert, wenn Menschen das versuchen, verdrängen, was nicht zu verdrängen ist, ablehnen, was zu ihrer Persönlichkeit dazugehört, lässt sich heutzutage fast schon auf der Straße beobachten.
Das heftig diskutierte Beispiel des Spanners am See war letztlich auch ein Beleg dafür.

Burbacher
 
Tsunami, ich kann einem solch abwertenden Urteil nicht folgen.

Nein, Burbacher. Deine Interpretation. Ich sprach von animalisch, nicht von minderwertig. Warum sollte man seinen Kopf beim Sex benutzen? Nicht notwendig. Nur außerhalb des Sex sollte man das Ding vielleicht doch mal anschalten.


Die Sexualität ist wahrscheinlich der stärkste uns angeborene und naturgegebene (ich könnte auch sagen, gottgegebene) Trieb, uns einander zuzuwenden.

Und wieder nein, in zweierlei Hinsicht. Die stärksten "Triebe" sind Angst und Liebe. Sex sitzt dabei eher auf den hinteren Plätzen. Jeder Mensch, der ein bisschen gelebt hat, und nicht ganz blöd in der Birne ist, weiß das.

Weiters ist sexuelle Zuwendung nur bedingt eine Währung. Wenn es auch und gerade um Liebe geht, ist Fürsorge die Devise.


Supremacy? Ich behaupte, dass es nicht schlimm wäre, wenn wir alle von diesem Planeten verschwunden wären. Das ist kein stichhaltiges Argument.

Dass es Phasen gibt im Leben eines Menschen, in denen er mehr und aktiver diesen Trieb ausleben möchte und ich sage bewusst, wohl auch ausleben muss, lehrt uns die Erfahrung. Ich sehe zudem auch Gefahren, die sich aus einer gelebten Triebunterdrückung und bewussten Leugnung unserer natürlichsten Bedürfnisse ergeben.

Sicher. Man kann Vieles unterdrücken oder über alle Maße erheben. Du erscheinst mir dem selben Trugschluss aufzuerliegen.

Man sollte immer wissen, wer Koch und wer Kellner ist.

Allerdings, und da komme ich Dir vielleicht entgegen, sehe ich auch die Gefahr, dass dieses grundlegende Bedürfnis des Menschen sich durch eine immer früher eintretende körperliche Reife bei jungen Menschen derart verselbstständigt hat, dass die geistige und psychische Entwicklung hinterher hinkt.

Hier wäre es Aufgabe der Erziehung, gegenzusteuern.

Vielleicht haben wir uns missverstanden. Ich spreche von Werten. Liebe ist ein Wert, Sex hingegen nicht.

(Und ja, tut mir leid mit dem Link. Irgendwie konnte ich den zwar produzieren, aber nicht mehr löschen.)
 
Tsunami,

Du schreibst:

"Vielleicht haben wir uns missverstanden. Ich spreche von Werten. Liebe ist ein Wert, Sex hingegen nicht."

Das allerdings scheint mir auch so. Wenn Liebe ein Wert ist, heißt das jedoch nicht, dass sie ohne Inhalte ist. Und für mich wäre es schlicht paradox, würde eine Partnerin mir ihre Liebe bekunden, um gleichzeitig zu sagen, ins Bett aber gehe sie mit mir nicht.

Das kannte ich mal, und ich habe lange darauf gewartet, dass sich da etwas änderte, was nicht geschah. Und so schmerzlich Trennung und Scheidung damals waren, weiß ich doch schon lange, dass ich mich über Jahre verbogen hatte, auf etwas verzichtete, das zu meiner männlichen Identität unbedingt dazugehörte.

Ganz bestimmt, und da reduziert sich alles auf reine Sachlichkeit, eine Partnerschaft, die rein auf die materielle Versorgung aus ist, verdient das Wort nicht.

Ausbeutung ist sicher kein Wert. Und sich der Ausbeutung auszusetzen, ist schlicht dumm und kein Beleg für männliche Größe.

Burbacher
 
Tsunami,

Du schreibst:

"Vielleicht haben wir uns missverstanden. Ich spreche von Werten. Liebe ist ein Wert, Sex hingegen nicht."

Das allerdings scheint mir auch so. Wenn Liebe ein Wert ist, heißt das jedoch nicht, dass sie ohne Inhalte ist. Und für mich wäre es schlicht paradox, würde eine Partnerin mir ihre Liebe bekunden, um gleichzeitig zu sagen, ins Bett aber gehe sie mit mir nicht.

Das kannte ich mal, und ich habe lange darauf gewartet, dass sich da etwas änderte, was nicht geschah. Und so schmerzlich Trennung und Scheidung damals waren, weiß ich doch schon lange, dass ich mich über Jahre verbogen hatte, auf etwas verzichtete, das zu meiner männlichen Identität unbedingt dazugehörte.

Ganz bestimmt, und da reduziert sich alles auf reine Sachlichkeit, eine Partnerschaft, die rein auf die materielle Versorgung aus ist, verdient das Wort nicht.

Ausbeutung ist sicher kein Wert. Und sich der Ausbeutung auszusetzen, ist schlicht dumm und kein Beleg für männliche Größe.

Burbacher

Aus meiner Sicht, ist es nicht effizient, so zu denken. Wenn eine Frau mit dir ins Bett gehen möchte, dann möchte sie das. Wenn nicht, dann eben nicht.

Wenn Liebe für dich tatsächlich bedeutet, ins Bett zu gehen, dann hast du da aus meiner Sicht irgendwas nicht richtig verstanden.
 
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