Northern Light
Sehr aktives Mitglied
Toller Beitrag, @Neandertaler. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Und trotzdem, ist das Leben in meinen Augen voll zum kotzen. Ich finds einfach beschissen. Nennt mich egoistisch oder undankbar und evtl trifft das sogar gut zu, aber so, wie ich das Leben in meinen 20 Jahren erlebt habe und so, wie es höchstwahrscheinlich wie bei den meisten Menschen die nächsten 60 Jahre weitergehen wird, hab ich da echt keine Lust drauf. Mir ist vollstes bewusst, dass man immer die schönen Momente im Leben wertschätzen sollte! Sich darauf zu fokussieren und den Rest als Herausforderung zu betrachten hilft vielleicht auch den meisten… aber ich komme wieder und wieder zu einem Punkt, wo ich am Ende denke, selbst die schönsten Momente in meinem Leben heben nicht den shit auf, den ich tagtäglich erlebe oder mitbekomme. Ich für Mich betrachte Suizid nicht unbedingt als die Lösung, aber einfach als bessere Alternative. Warum, zur Hölle soll ich mich in dieser Welt beweisen müssen (ob in der Schule oder im Arbeitsleben), warum soll ich mir diese ganzen Sorgen bezüglich der Zukunft der Erde/ der Menschheit oder meiner Zukunft machen und mich dem ganzen Stress im Alltag aussetzen.
Um mal ein kleines Fazit zu ziehen, mir geht es aktuell eigentlich ziemlich gut. Ich verhalte mich nicht depressiv, habe keinen Grund mich zu beschweren oder auch nur ansatzweise an Suizid zu denken. Und trotzdem hätte ich kein Problem damit, oder denke zumindest öfters darüber nach, mir einfach endlich mal das Leben zu nehmen, einfach dass man sich keinen Kopf mehr machen muss. Um nichts. Ich hab sogar Angst, dass ich tatsächlich egoistisch genug sein könnte, das meiner Familie anzutun, auch wenn mir der Gedanke daran unglaubliche Schmerzen bereitet. Ich bin nicht unglaublich traurig oder verzweifelt und trotzdem sehe ich den eigenen Tod eher als Option als sich Tag für Tag durch das Leben zu kämpfen. Wenn Ichs anders beschreiben müsste, würde ich sagen ich bin zu faul fürs Leben. Mir ist es einfach egal.
Wie läuft es jetzt mit den Leuten, Mitstudenten/innen? Ein soziales Netz haben und integriert sein ist wichtig. Als Eigenbrötler verhärtet man emotional, verlernt den Umgang mit Menschen. So viel Selbstbewusstsein um mit dem Alleine sein klar zukommen kann man eigentlich gar nicht haben.(...) Die Schule dagegen war für mich leider schon immer die Hölle gewesen. Viel Mobbing, ich habe schon immer dazu geneigt mich gegen den Mainstream zu stellen. In den letzten 2 Jahren des Abiturs allerdings hatte ich mein größtes Tief. Einerseits traf Corona sehr hart und zudem war ich unfassbar stark verliebt, und als meine Gefühle nicht erwidert wurden konnten, bin ich in ein emotionales Loch gefallen. Ich wurde sehr depressiv, (...)
Warum soll ich mir diese ganzen Sorgen bezüglich der Zukunft der Erde/ der Menschheit oder meiner Zukunft machen
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