Hy ihr lieben, da bin ich wieder.
Ich habe gemerkt, dass es besser ist euch meine Geschichte weiter zu erzählen, weil ihr im Gesamten einfach mehr Lebenserfahrung mitbringt.
Erst habe ich in den letzten Tagen mit den verschiedenen Protagonisten, und das sind drei, über so manches zu sprechen, so dass ich ohne "fremde" Hilfe irgendwie weiter komme, aber die Konstellation der Personen, macht es nicht gerade neutral.
Vorab, auch jetzt hab ich nicht die Zeit dafür alles und vollumfänglich euch da zu legen, was in mir ebenfalls eine Sehnsucht ausdrückt, nämlich einfach mal Zeit für mich zu finden.
So...da waren wir nun. Sie wurde (ich sag Mal ganz salopp) krank und arbeitslos.
Meine Firma kam gut durch Corona, aber mit der anschließenden Energiekrise waren die zahlreichen Sonderschichten an Wochenenden und Feiertagen bald Geschichte.
Ich brauchte Geld für die Erbschaft. Und ihr Ausfall privat Geld zu verdienen, musste auch aufgefangen werden.
Versteht mich nicht falsch, Geld ist mir nicht wichtig, nur reichen muss es.
Dazu kam, und das passiert egal in welchen Angelegenheiten immer den eh schon Verzweifelten, das wir im Bekanntenkreis nach einem Finanzberater gesucht haben.
Das Ende vom Lied war, daß sich der zwar gekümmert hat, aber nur um seine Taschen zu füllen.
Das einzig gute daran war, dass er nicht mehr als Finanzberater arbeitete, sondern mittlerweile als Sanitäter (seine zweite Leidenschaft neben Geld. Wie das zusammen passt, kann ich euch nicht sagen) bei den Johannitern.
Er brachte meine Freundin da rein, als Fahrerin für besondere Kinder.
Erst war ihr Frust groß von der Saloon Leitung zur Busfahrer in, aber mit der Bindung zu ihren Kindern, hat sie jetzt ihre Berufung gefunden.
Das war schon mal echt gut.
Ihre Krankheit war immer noch da.
Aber nach jedem Hoch, wobei wir wirklich nie wieder so ein richtiges Hoch hatten, kommt immer ein Tief.
Sie verlor ihre Anstellung bei den Johannitern, weil diese im Folgeschuljahr den Dienst an die Malteser abgeben mussten. (Wisst ihr noch hier meinen Beitrag im Forum?)
Sie fiel erneut in ein Loch, weil sie die Sommerferien über erneut arbeitslos war. Dann wechselte sie zu den Maltesern, aber die hatten sich etwas übernommen alle Schulen bedienen zu können als neuer Fahrdienst.
Sie musste als Minijobberin fast soviel wie in Vollzeit arbeiten, um die Arbeit aufzufangen.
Und ihr könnt euch vorstellen, was das mit ihrer Gesundheit gemacht hat.
Erst als ihr Chef von den Johannitern sie wieder zurück holen könnte, weil eine Stelle noch frei war, würde es besser.
(Ich habe euch ins Forum geschrieben damals, weil sie bei den Maltesern groß e Chancen gehabt hätte).
Ich dachte, vielleicht bringt sie ein guter Job dazu, endlich ihre Beschwerden anzugehen.
Währenddessen hab ich für mich allein einen Plan geschmiedet endlich die Geldsorgen los zu werden.
Sie war bei den Johannitern mit ihrem liebevollen Chef (ja manchmal ist der sooo gut in ihren Augen und ich Luzifer)
Aber sie ging einfach trotzdem nicht zum Arzt, um ihre Gebrechen zu untersuchen. Sie bekämpft seit Jahren, nur die Symptome ohne nach deren Ursprung zu suchen, was bei uns zum Streit führt, weil ich es leider bin jeden Tag erneut auf ihre Beschwerden eingehen zu müssen. Ich will ja helfen, aber ich kann es nicht, weil ich dessen Ursprung nicht kenne.
Also konzentrierte ich mich wieder erneut auf meine Probleme, da ich eh nicht helfen konnte.
Ich wollte eine komplette Umschuldung einleiten um somit das benötigte Geld für das Haus zu haben und dennoch in der Rate besser oder gleich (wir hatten ein Auto finanziert, plus ne neue Couch, damit sie sich Zuhause entspannen kann).
Das geht aber in dieser Summe aber nur mit Sicherheit. Ist ja kein Problem wenn man ein Haus besitzt. Es wird zum Problem wenn die Stiefmutter das Wohnrecht in einer Wohnung darin hat.
Ich habe ihr erklärt, dass ich bis zum Tag X das gesamte Geld nicht aufwenden kann und die Mieteinnahmen nicht genug abwerfen um all die Reparaturen durchzuführen.
Das Ende vom Lied war, dass sie mir nicht unterschrieben hat für den Baukredit. Es war ihr egal, dass ich nun eine Mehrbelastung von ca 300 Euro Monatlich mehr habe.
Und schon hab ich mich erneut alleine mit meinen Problemen da stehen sehen.
Schlussendlich, habe ich seit ca 2 Monaten zumindest die finanziellen Probleme lösen können, indem ich unabhängig von "Beratern" nur das gemacht habe, was ich für richtig gehalten habe und ich selbst nen 2. Job angenommen habe.
Als Krankenwagenfahrer beim ASB, denn ich wollte nicht ihr Kollege sein im selben Betrieb.
So nun kennt ihr die aktuelle Lage, aber wie dazwischen Sehnsüchte aufkommen, muss ich euch in einen späteren Post mitteilen.
LG ikearoller