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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Ich werde hier ganz sicher keine juristische Diskussion unter Laien anzetteln, nachdem ich gerade davon abgeraten habe.
Das ist schade. Zum einen, weil ich selber gerne wüsste was daran nicht stimmt - könntest du mir das vielleicht per PN schreiben, wenn du es öffentlich nicht möchtest? Und zum anderen, weil die TE und andere Menschen, die hier lesen, dann vielleicht doch glauben könnten was ich geschrieben habe, wenn so unklar bleibt was daran genau falsch ist. Aus meiner Sicht ist es allerdings keine juristische Fragestellung im engeren Sinne, die über das hinaus gehen würde worüber hier im Forum oft diskutiert wird.
 
Da kenne ich mich mit den Gegebenheiten in Russland natürlich nicht aus, aber in Deutschland muss ein Haus 10 Jahre lang überschrieben sein, damit es dem/der Anderen auch wirklich vollständig gehört.
Das ist nicht richtig. Eine Übereigung erfolgt sofort. Was du vielleicht meinst, ist das, falls derjenige, der Vermögen überschreibt und zum Sozialfall wird, der Empfänger dies innerhalb von 10 Jahren zurückübereignen muss. Das wird in jedem Antrag auf Transferleistungen vom Staat abgefragt.
 
Aus meiner Sicht ist es allerdings keine juristische Fragestellung im engeren Sinne, die über das hinaus gehen würde worüber hier im Forum oft diskutiert wird.
Dazu allgemein:

Wenn ich Dinge behaupte, gehe ich davon aus, dass sie richtig sind. Dies betrifft alle Bereiche des Lebens. Niemand kennt sich überall aus, i.d.R. gut in seinem Beruf und/oder in seinen Hobbys. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass hier Halbwissen verbreitet wird.

Mir ist hier auch schon passiert, dass in einem Bereich, den ich studiert habe, User Diskussionen gestartet haben. Trotz Belege haben die User auf ihrer falschen Meinung beharrt. Ich habe es dann aufgegeben.
 
Das ist nicht richtig. Eine Übereigung erfolgt sofort. Was du vielleicht meinst, ist das, falls derjenige, der Vermögen überschreibt und zum Sozialfall wird, der Empfänger dies innerhalb von 10 Jahren zurückübereignen muss. Das wird in jedem Antrag auf Transferleistungen vom Staat abgefragt.
Ja, genau das meine ich, dass innerhalb von 10 Jahren ein bereits überschriebenes Haus z.B. bei Heimunterbringung der Person, die es übereignet hat, noch berücksichtigt wird und dem Empfänger daher nicht "vollständig gehört". Mag sein, dass die Formulierung ungenau war, Tatsache ist jedenfalls, dass das Haus in Deutschland innerhalb der 10 Jahres-Frist nach Übereignung zur Finanzierung der Pflege der Person, die es übereignet hat, herangezogen werden kann.
Und im Fall dass die Person vor Ablauf der Frist verstirbt (je nachdem wie viele Jahre bereits vergangen sind entsprechend anteilig) als Teil des Erbes gilt. Keine Ahnung, wie das in Russland ist, zumal ja auch überhaupt nicht sicher ist ob die Mutter der TE nicht sowieso selber Eigentümerin des Hauses ist.

Wenn ich Dinge behaupte, gehe ich davon aus, dass sie richtig sind. Dies betrifft alle Bereiche des Lebens. Niemand kennt sich überall aus, i.d.R. gut in seinem Beruf und/oder in seinen Hobbys. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass hier Halbwissen verbreitet wird.
Nein, das ist nicht auszuschließen aber ich möchte nicht wissentlich Falschinformationen verbreiten. Deswegen finde ich es fair in dem Moment, wenn man jemandem sagt seine/ihre Aussagen seien falsch auch erklärt was an ihnen nicht stimmt. Du hast das jetzt zumindest getan und richtig gestellt, dass die Formulierung die ich gewählt hatte offenbar missverständlich ist und erläutert wie ich es korrekter hätte erklären können.
 
Zuletzt bearbeitet:
@JPreston Du hattest doch von einem Testament gesprochen, und das wird erst relevant wenn der Betreffende verstorben ist.
Was du wohl meinst ist, ob deine Mutter die Eigentümerin des Hauses ist, in dem sie lebt und das Haus ggf in ihrem Namen verkauft werden kann, damit das Geld dafür dann für ihre Pflege in einem Pflegeheim eingesetzt werden kann - ? Aber da das, wie du schreibst, verständlicherweise ein heikles Thema ist, und die Kommunikation mit deiner Mutter und ihrem Partner eh schwierig ist, wirst du das nicht herausfinden. Mutmaßungen bringen dir aber nichts. Also versuche, dir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen.



Lasst doch bitte diese falschen Rechtsauskünfte hier.
Ich gebe keine Rechtsauskünfte.
Allgemein wird häufig das Geld vom Hausverkauf für die Altenpflege des kranken Besitzers genommen.
Es ist eine Vermutung....ich weiss es nicht wie der Lebensgefährte es regelt.
Häufig bekommt der Partner oder das Kind eine Vollmacht für das Haus und den Hausverkauf bei einer Demenz der Mutter.
 
Es spielt ja auch keine Rolle wie sich das rechtlich in Österreich oder Deutschland verhält, da sich die Situation ja in Russland abspielt und da mag das wieder ganz anders sein.
Ja, natürlich. Es war lediglich als Denkanstoß gedacht, ich schrieb ja, dass die TE ja versuchen könnte/müsste rauszufinden wie es sich in Russland verhält. Letztendlich geht es nur darum abschätzen zu können wie viel Geld für die Pflege der Mutter zur Verfügung steht und ob das eine Auswirkung auf die Optionen hat, wie ein (besseres?) Pflegeheim oder eine private Pflegeperson oder was weiß ich. Worum sich wiederum aus meiner Sicht möglichst zeitnah gekümmert werden sollte, da es sicherlich einen gewissen Vorlauf benötigt eine halbwegs gute Pflege zu organisieren, zumal sie TE ja nicht vor Ort ist und auf die Hilfe anderer Menschen zurückgreifen müsste.
 
Hallo @JPreston, hat sich in der Sache etwas neues ergeben, hast du verlässlichere und genauere Informationen bekommen? Sind vielleicht sogar schon erste Schritte für eine Betreuung/Pflege deiner Mutter in Angriff genommen worden? Hattest du in letzter Zeit direkten Kontakt zu ihr? Ich drücke dir die Daumen, dass sich die Situation dauerhaft irgendwie lösen lässt und du weiterhin vor allem aber auch deine eigene Gesundheit und die Grenzen deiner Belastbarkeit im Blick behältst.
 
Hallo @JPreston, hat sich in der Sache etwas neues ergeben, hast du verlässlichere und genauere Informationen bekommen? Sind vielleicht sogar schon erste Schritte für eine Betreuung/Pflege deiner Mutter in Angriff genommen worden? Hattest du in letzter Zeit direkten Kontakt zu ihr? Ich drücke dir die Daumen, dass sich die Situation dauerhaft irgendwie lösen lässt und du weiterhin vor allem aber auch deine eigene Gesundheit und die Grenzen deiner Belastbarkeit im Blick behältst.
Leider erreiche ich immer noch niemanden. Es ist nach wie vor alles still – dieses Schweigen macht mich fertig.
Ich versuche inzwischen, nicht mehr ununterbrochen darüber nachzudenken, weil ich Stress vermeiden soll, aber ganz abschalten kann man das ja nicht.
Mit meinem Bruder habe ich nur ein paar Worte gewechselt, doch auch von ihm bekomme ich keine klare Auskunft, wie es meiner Mutter wirklich geht.
Im Moment fühle ich mich ziemlich hilflos. Mehr tragen, als für mich zumutbar ist, kann ich einfach nicht.
 

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