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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Ich würde mir sehr wünschen, dass wir zu zweit realistisch über die Lage sprechen könnten – ohne Druck, ohne Beschönigungen, einfach nüchtern und verantwortungsvoll. Nur so lässt sich überhaupt abschätzen, welche Optionen es tatsächlich gibt.
Ja, ein wirklich offenes, ehrliches, unaufgeregtes Gespräch mit dem Lebensgefährten wäre wichtig. Ich weiß sehr gut wie schwierig es ist mit und vor dem/der Pflegebedürftigen solche Unterhaltungen zu führen. Da will und kann man nicht so schonungslos sprechen wie es eigentlich nötig wäre. Hoffentlich schaffst du es mit ihrem Lebensgefährten zu sprechen ohne dass deine Mutter mit dabei ist, ich würde ihn sehr eindringlich und bestimmt darum bitten. Sag ihm, du kannst sonst gar nichts tun und ihnen nicht helfen, wenn ihr nicht offen und unbgestört miteinander sprechen könnt. Mache an der Stelle so viel Druck wie möglich.

Ich hoffe natürlich, dass das Haus rechtlich auf den Namen meiner Mutter läuft, sicher sein kann ich mir dessen aber nicht.
Da kenne ich mich mit den Gegebenheiten in Russland natürlich nicht aus, aber in Deutschland muss ein Haus 10 Jahre lang überschrieben sein, damit es dem/der Anderen auch wirklich vollständig gehört. Und das geht nur bei einem Notar, also wüsste in dem Fall der Lebensgefährte dass ihm das Haus gehört. Das würde er dann ja vermutlich sagen, wenn du erwähnst, dass es verkauft werden muss um die Pflegekosten deiner Mutter zu decken.
 
Vermutlich bekommt derjenige das Geld vom Hausverkauf der die Mutter pflegt .
Solch eine Pflege ist aufwendig.
Das wäre aus meiner Sicht auch gerecht und nachvollziehbar. Ich erhebe keinerlei Anspruch für mich selbst – mir geht es ausschließlich um Klarheit für den Fall der Fälle.
Meine Mutter direkt darauf anzusprechen, ist mir jedoch äußerst unangenehm, das werde ich nicht tun. Dennoch sind solche Informationen wichtig, selbst dann, wenn das Haus verkauft werden sollte, um ihre Pflege in einem besseren, privaten Heim zu finanzieren.
Im Moment bleibt mir nichts anderes, als abzuwarten und zu versuchen, den Kontakt zum Lebensgefährten aufrechtzuerhalten.
 
Im Moment bleibt mir nichts anderes, als abzuwarten und zu versuchen, den Kontakt zum Lebensgefährten aufrechtzuerhalten.
Sehe ich auch so. Wobei ich schon "sanften Druck" auf den Lebensgefährten ausüben würde um möglichst viel zu erfahren und die Sache nicht noch lange zu "verschleppen" - auch wenn sich die Situation erstmal wieder etwas entspannt hat, sie kann sehr schnell erneut eskalieren. Ob das Haus gegebenenfalls verkauft werden kann wäre wirklich wichtig zu wissen um JETZT sofort nach einer geeigneten Pflegeperson oder -einrichtung suchen zu können. Dafür muss man aber wissen wie hoch die Kosten sein dürfen die dabei entstehen.
 
Da kenne ich mich mit den Gegebenheiten in Russland natürlich nicht aus, aber in Deutschland muss ein Haus 10 Jahre lang überschrieben sein, damit es dem/der Anderen auch wirklich vollständig gehört. Und das geht nur bei einem Notar, also wüsste in dem Fall der Lebensgefährte dass ihm das Haus gehört. Das würde er dann ja vermutlich sagen, wenn du erwähnst, dass es verkauft werden muss um die Pflegekosten deiner Mutter zu decken.
Der Lebensgefährte äußert sich dazu leider sehr ausweichend. Ich bin darauf auch nicht näher eingegangen, da meine Mutter bei dem Gespräch mithörte.
Unklar ist für mich zudem, wie ein Verkauf überhaupt ablaufen könnte, falls ihre Demenz weiter fortgeschritten sein sollte. Ob sie dann noch als geschäftsfähig gelten und einen Verkauf rechtswirksam unterschreiben könnte, ist für mich eine offene Frage.
Insgesamt ist das Thema Haus für mich sehr heikel. Abgesehen davon dürfte ein Verkauf in einem abgelegenen Dorf ohnehin mit erheblichem Aufwand verbunden sein.
 
Der Lebensgefährte äußert sich dazu leider sehr ausweichend. Ich bin darauf auch nicht näher eingegangen, da meine Mutter bei dem Gespräch mithörte.
Unklar ist für mich zudem, wie ein Verkauf überhaupt ablaufen könnte, falls ihre Demenz weiter fortgeschritten sein sollte. Ob sie dann noch als geschäftsfähig gelten und einen Verkauf rechtswirksam unterschreiben könnte, ist für mich eine offene Frage.
Insgesamt ist das Thema Haus für mich sehr heikel. Abgesehen davon dürfte ein Verkauf in einem abgelegenen Dorf ohnehin mit erheblichem Aufwand verbunden sein.
Umso wichtiger ist es die Sache möglichst schnell anzugehen. Wer könnte dich in den rechtlichen Fragen beraten?
 
Umso wichtiger ist es die Sache möglichst schnell anzugehen. Wer könnte dich in den rechtlichen Fragen beraten?
Sinnvoll wäre eine Klärung durch jemanden, der vor Ort ist und die Situation einschätzen kann. Damit komme ich wieder auf den Lebensgefährten zurück.
Ich hoffe sehr, dass es bald möglich sein wird, mit ihm allein und in Ruhe über alles zu sprechen. Nur so lassen sich die offenen Punkte sachlich klären. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Zeit rennt mir davon..
 
Bedingt ist es schon relevant. Sollte etwas passieren, wüsste ich nicht, wie es weitergeht. Ich hoffe natürlich, dass das Haus rechtlich auf den Namen meiner Mutter läuft, sicher sein kann ich mir dessen aber nicht.
So wie ich meine Mutter kenne, ist leider vieles möglich – sie hat in der Vergangenheit auch größere Geldbeträge verliehen, die sie nie wieder zurückbekommen hat, und es gab mehrere ähnliche Situationen. Genau deshalb versuche ich, die Lage zumindest grob einschätzen zu können.
@JPreston Du hattest doch von einem Testament gesprochen, und das wird erst relevant wenn der Betreffende verstorben ist.
Was du wohl meinst ist, ob deine Mutter die Eigentümerin des Hauses ist, in dem sie lebt und das Haus ggf in ihrem Namen verkauft werden kann, damit das Geld dafür dann für ihre Pflege in einem Pflegeheim eingesetzt werden kann - ? Aber da das, wie du schreibst, verständlicherweise ein heikles Thema ist, und die Kommunikation mit deiner Mutter und ihrem Partner eh schwierig ist, wirst du das nicht herausfinden. Mutmaßungen bringen dir aber nichts. Also versuche, dir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen.
Da kenne ich mich mit den Gegebenheiten in Russland natürlich nicht aus, aber in Deutschland muss ein Haus 10 Jahre lang überschrieben sein, damit es dem/der Anderen auch wirklich vollständig gehört. Und das geht nur bei einem Notar, also wüsste in dem Fall der Lebensgefährte dass ihm das Haus gehört.

Vermutlich bekommt derjenige das Geld vom Hausverkauf der die Mutter pflegt .
Lasst doch bitte diese falschen Rechtsauskünfte hier.
 
Sinnvoll wäre eine Klärung durch jemanden, der vor Ort ist und die Situation einschätzen kann. Damit komme ich wieder auf den Lebensgefährten zurück.
Ich hoffe sehr, dass es bald möglich sein wird, mit ihm allein und in Ruhe über alles zu sprechen. Nur so lassen sich die offenen Punkte sachlich klären. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Zeit rennt mir davon..
Wenn jemand wegen Demenz nur eingeschränkt oder ganz geschäftsunfähig ist, wird bei uns ein Betreuer eingesetzt, entweder durchs Gericht oder ein Familienangehöriger lässt sich als Betreuer eintragen.
Vielleicht da auch mal nachfragen, wie das in Russland gehandhabt wird.

Auch wenn es dir unangenehm ist, ich würde den Lebensgefährten bitten, alleine mit ihm telefonieren zu können, ihr solltet offen reden.

Dein Gefühl der Zeit ist schon berechtigt, denn Demenz kann sehr schnell voranschreiten.
 

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