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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Guter Beitrag..

Als meine Mutter und ihr Partner und dessen Sohn jahrelang täglich so viel Alk gesoffen hatten

konnte ich auch nur davor die Augen verschliessen, mich distanzieren und mein eigenes Leben retten.
 
Ich habe gerade mit meinem Bruder telefoniert. Er hat bestätigt, dass der Lebensgefährte meiner Mutter von ihrem Account schreibt. Was da nun los ist, weiß er auch nicht.
Bei ihm gehen alle Alarmglocken an – bis hin zu der Frage, ob meine Mutter überhaupt noch lebt, da weder er noch ich sie schon lange nicht mehr gehört oder per Video gesehen haben.
 
Bei ihm gehen alle Alarmglocken an – bis hin zu der Frage, ob meine Mutter überhaupt noch lebt, da weder er noch ich sie schon lange nicht mehr gehört oder per Video gesehen haben.
Oha. Hälst du das denn ebenfalls für realistisch? Ich dachte sie wäre bei deinem letzten Gespräch mit ihrem Lebensgefährten anwesend gewesen und hätte sich beteiligt? Habe ich das falsch im Kopf? Wobei, das ist ja jetzt auch bestimmt schon zwei Wochen her, dass du von dem Gespräch berichtet hattest? Habe gerade so gar kein Zeitgefühl...
 
Oha. Hälst du das denn ebenfalls für realistisch? Ich dachte sie wäre bei deinem letzten Gespräch mit ihrem Lebensgefährten anwesend gewesen und hätte sich beteiligt? Habe ich das falsch im Kopf? Wobei, das ist ja jetzt auch bestimmt schon zwei Wochen her, dass du von dem Gespräch berichtet hattest? Habe gerade so gar kein Zeitgefühl...
Sorry, die Tage ging es mir echt nicht gut, daher antworte ich erst jetzt. Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll. Zumindest schickte mein Bruder vor ca. einer Woche einen Auszug aus dem Gespräch mit Mutters Freundin, in dem stand, dass es meiner Mutter unterschiedlich geht und sie bald wieder ins KH muss. Seitens des Lebensgefährten kein Mucks. Jetzt ist mein Bruder schon seit vier Tagen nicht online gewesen — davor war er jeden Tag mindestens einmal kurz online.
Ich selbst kämpfe gerade gegen wiedergekehrte Depressionen und habe kaum Kraft für irgendetwas. Ich habe die Gedanken und Sorgen so weit wie möglich heruntergefahren, um mich selbst zu schützen.
 
Leider erreiche ich immer noch niemanden. Es ist nach wie vor alles still – dieses Schweigen macht mich fertig.
Ich versuche inzwischen, nicht mehr ununterbrochen darüber nachzudenken, weil ich Stress vermeiden soll, aber ganz abschalten kann man das ja nicht.
Mit meinem Bruder habe ich nur ein paar Worte gewechselt, doch auch von ihm bekomme ich keine klare Auskunft, wie es meiner Mutter wirklich geht.
Im Moment fühle ich mich ziemlich hilflos. Mehr tragen, als für mich zumutbar ist, kann ich einfach nicht.
Das kann ich nachvollziehen,würde mich auch verrückt machen.
Tut mir echt leid was du so durchmachen musst.😏
 
Heute schrieb mir mein Bruder, dass er folgende SMS erhalten hat:
„L..., S..., guten Tag. Ich bin gezwungen, mich als direkte Erben an euch zu wenden mit der Bitte, im Laufe von März–April die Frage der Vormundschaft über eure Mutter zu klären. Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen und wegen meines Alters (86 Jahre) diese Verantwortung nicht übernehmen. Die Ärzte haben bei mir ein Herz-Kreislauf-Risiko 4. Grades mit einer Schädigung des Herzens (Hypertrophie des linken Ventrikels) diagnostiziert. Deshalb werde ich Ende April zu meiner Tochter nach W..... fahren. Natürlich würde ich vor meiner Abreise gern einen von euch treffen, um beruhigt wegen ihres weiteren Schicksals zu sein.
P.S.: Auf Anweisung des Arztes bringe ich I... am 6. April in die neurologische Abteilung des Krankenhauses.“

Somit stehen wir nun vor der Tatsache, dass unsere Mutter bald alleine bleiben wird. Ihr Lebensgefährte kann sich einfach nicht mehr weiter um sie kümmern. Ich verurteile ihn überhaupt nicht — in seinem hohen Alter hat er ohnehin schon sehr viel getan.
 
Die Frage ist, wie gehabt: Was tun wir jetzt? Ich habe meinem Bruder vorgeschlagen, dass er — da er in Weißrussland ist und es für ihn einfacher wäre zu recherchieren — nach einem Pensionat für einen Daueraufenthalt für unsere Mutter schaut. Aber bei seinen Erkrankungen habe ich keinen Verlass auf ihn. Echt eine verzwickte Lage.
 
Ich habe selbst gerade im Internet recherchiert. Ein privates Altenheim in Minsk würde etwa 350–400 Euro im Monat kosten, also ungefähr 5000 Euro im Jahr. Wenn man das Haus verkauft, hätte man das Geld vermutlich für mindestens 7–8 Jahre, um meine Mutter in einem relativ guten Altenheim in Minsk unterzubringen.

Warum Minsk? Weil mein Bruder sie dort eventuell wenigstens einmal im Monat besuchen und vor Ort schauen könnte, wie es ihr geht. Ich glaube, in unserem Fall wäre das die beste Variante. Das habe ich jetzt auch meinem Bruder geschrieben.
 
Wenn man das Haus verkauft, hätte man das Geld vermutlich für mindestens 7–8 Jahre, um meine Mutter in einem relativ guten Altenheim in Minsk unterzubringen.
Ich denke auch, dass das eine gute Lösung wäre.
Aber wie regelst du das mit dem Hausverkauf aus der Ferne?
Da könnte dein Bruder helfen?

Als zweiter Gedanke:
Gebe es die Möglichkeit, dass eine Pflegeperson ( oder Paar) im Haus mitwohnen könnten . Könnte das bezahlt werden?
Oder so geregelt werden, dass die anschließend das Haus erbt?
 

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