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Schwere Entscheidung treffen.

SaraD

Mitglied
Hey Leute
Ich muss eine schwere Entscheidung treffen.
Ich weiß ich schreibe oft über dieses Thema aber ich brauche einfach Hilfe und unterschiedliche Meinungen und Gedanken dazu.
Mein Umfeld bringt mich nicht weiter deswegen suche ich Online um Rat.
Ich bin 25 und habe keine Ausbildung, Job, Wohnung, Führerschein und alles was man für ein selbständiges Leben braucht.
Grund: unterschiedliche Probleme. Die meisten mit mir selbst.
Mein letzter Abschluss war 2015 Abitur mit 2,7. Lange her.
Ich möchte mein Leben WIRKLICH ändern.

Jetzt muss ich mich entweder für eine Ausbildung entscheiden
Die unterbezahlt ist d.h keine eigene Wohnung, kein Führerschein und Urlaub in den nächsten 3 Jahren.
Oder für keine Ausbildung sondern einen einfachen Job im Einzelhandel oder Gastro und das mein Leben lang
aber dafür schon in naher Zukunft eine Wohnung, Führerschein, vllt Auto und alles was man für ein einfaches Leben braucht.

Wenn ich mich für das Zweite entscheide, werde ich mein ganzes Leben lang bereuen nichts richtiges gelernt zu haben.
Es ist selten, dass jemand keine Ausbildung hat und es ist mir extrem peinlich.
Ich hab angst dass irgendwann mit 30 zu bereuen.
Aber eine Ausbildung würde mich nicht weiter bringen.
Weil ich aus der Wohnung meiner Mutter raus muss, weil es der Hauptgrund für meine ganzen Probleme ist.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun

Gibt es die Möglichkeit während der Ausbildung trotzdem andere Ziele zu erreichen ??
Ich muss so viel in meinem Leben nach holen und liege sehr weit zurück für meine 25.
Ich will einfach wieder zurück ins Leben.
Ich hab sehr viele falsche Entscheidungen in meinem Leben getroffen und diese MUSS richtig sein
Ich will meine jungen Jahre sinnvoll nutzen ! und ich habe nicht mehr viele davon :(
 

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Jolina87

Aktives Mitglied
Ausbildung.
Es gibt ausbildungshilfen und eigentlich sind die Eltern auch noch unterhaltspflichtig wobei man hier mit fehlender zielstrebigkeit argumentieren kann. Das muss aber auch erstmal nachgewiesen werden.
Und viele Ausbildungen bringen dich doch Brutto auf 900 oder mehr €.
Damit ist kein Luxus drinn aber nen WG zimmer sollte gehen und wenn du im ersten Jahr gut sparst kannst du ggf im zweiten den Führerschein oder Urlaub machen.
 

SaraD

Mitglied
Eine richtig gute Ausbildung werde ich mit meinem Lebenslauf nicht bekommen. Da bin ich realistisch...
ich gehe von nem Ausbildungsgehalt von 400 Euro Netto aus.
Da bleibt nicht viel übrig, um andere Ziele zu erreichen.
Direkt nach dem Abi hätte ich das natürlich gemacht..sogar für viel weniger
 

Jolina87

Aktives Mitglied
ICh würde mich nicht direkt schlecht machen. Du musst die 5 Jahre eben gut verkaufen und es auch bei Ausbildungen die eher wählerisch sind probieren.
Du bist doch niemand ohne Schulbildung. Du hast einen guten Abschluss und eben eine ungünstige Lücke.
Nicht mehr und nicht weniger.

Wichtig ist halt das du 40+ Jahre in dem arbeiten kannst/willst.
 

Yang

Namhaftes Mitglied
Natürlich kannst du mit 25 Jahren noch eine Ausbildung machen.
Und im Anschluss wirst du dann auch genügend Geld verdienen um dir ein entsprechendes Leben zu finanzieren.
Dir sollte bewusst sein, daß du für einen Hilfsjob in der Gastro oder im Handel nur Anspruch auf einen Mindestlohn hast. Denn du zählst dort als ungelernt und wirst nicht den Lohn eines ausgebildeten Einzelhandelskaufmannes oder gelernten Gastromitarbeiter bekommen - ja - und das für den Rest deines Lebens. Da ist es auch Essig mit eigener Wohnung, Auto, Reisen in naher Zukunft.
Außerdem wirst du als Ungelernte immer als Erste auf der Abschußliste stehen.
An deiner Stelle würde ich einen guten Ausbildungsplatz suchen. Vllt. im IT-Bereich. Der ist gefragt und die Verdienstmöglichkeiten im Anschluss sind sehr gut.
Als nächstes ein günstiges WG-Zimmer suchen.
Wenn deine Leistungen während der Ausbildung gut bis sehr gut sind, besteht auch die Möglichkeit die Lehrzeit zu verkürzen.
Überlege dir gut was du machst, noch ist es nicht zu spät und du hast alles Chancen.
 

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
Ich glaub nicht, dass Du dumm bist, sonst hättest Du das Abi nicht geschafft.
Ich glaube aber, dass Du ein erhebliches Motivationsproblem hast, und daran ändern weder Ausbildung noch Hiwi-Job etwas, weil Du das eine oder das andere früher oder später in Frage stellen wirst.
Bisher war Deine Strategie, besser keine Entscheidung zu treffen als eine falsche und alles vor Dir her zu schieben oder auszublenden.
Offensichtlich gab es wohl Menschen, die Dir das ermöglicht haben und Dich dadurch in Sicherheit gewiegt (nicht: gewogen) haben.
Wenn Du lernen möchtest, Entscheidungen zu treffen, musst Du Dich dazu entscheiden, diese Sicherheit aufzugeben, da es eh eines Tages dazu auch ohne Dein Dazutun kommt.
Mit der Aufnahme eines selbstständigeren Lebens ( kann auch zuhause sein) kommt automatisch die Erfordernis, aktiv zu werden, um das zu finanzieren. Also auch die Erfordernis, eine Arbeit aufzunehmen -und die auch zu behalten.
Welchen Weg Du dabei gehst, steht Dir offen. Allerdings wäre der bessere Weg der, etwas anzustreben, bei dem Du ein bisschen mehr können solltest, als auf dem Friedhof Blumen zu gießen, weil man dazu nur zu wissen braucht, wo es Wasser und eine Gießkanne gibt.
Für so etwas bezahlen Leute nicht wirklich viel Geld, da es irgendwann eh wieder regnet.
Also wäre das Mittel der Wahl eher eine Ausbildung und das möglichst bald!
Ansonsten schaffst Du es in Kürze, das, was Du in der Schule gelernt hast, auch noch zu vergessen und hast damit endgültig ein Problem, in der Berufsschule den Anschluss zu finden.
 

Zitronentorte

Namhaftes Mitglied
Mit der Einstellung "egal, Hauptsache irgendwas" ist es schwierig, eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das spürt man nämlich auch im Vorstellungsgespräch. Wenn du etwas hättest, was dich wirklich interessiert und du würdest diese Leidenschaft für die Sache in dem Gespräch an dein Gegenüber transportieren, stehen dir mit 25 Jahren Tür und Tor offen, eine gute und auch gut bezahlte Ausbildungsstelle zu bekommen. Die Zeit ist total günstig, denn es fehlen überall Lehrlinge.
Ausbildungsbeihilfe wurde hier ja schon genannt. Ansonsten muss es ja auch nicht gleich eine eigene Wohnung sein, ein WG-Zimmer tut's doch auch für ein paar Jahre. Bei manchen Berufen gibt es auch Wohnheime, wo man günstig ein Zimmer bekommt, zum Beispiel in der Krankenpflege. Hat eine Freundin von mir gemacht, die unbedingt zu Hause raus musste, und sie ist damit gut über die Runden gekommen.
Die Initiative muss von dir kommen, für alles andere gibt es Mittel und Wege und Beratungsstellen.
Alles Gute!
 

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