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"Schlag zurück!!"

allgemeines zum Thema Mobbing und der Geschichte von Child OF Storm kann jetzt hier weiter besprochen werden.


Tyra: Das Fernbleiben von der Schule soll ja auch nur dann stattfinden, wenn während dieser Zeit was sinnvolles passiert und dies muss der Tochter deutlich gemacht werden.

"Du gehst jetzt erstmal nicht zur Schule, weil wir uns zunächst um deine gesundheitlichen und psychischen Probleme kümmern. Du wirst ab sofort Deine MEdikamente nehmen, wir gehen zum Arzt und zum Kinderpsychologen und du wirst hier zu Hause den Stoff nacharbeiten. Wir schauen uns gemeinsam nach einer neuen Schule um, die Du so schnell wie möglich besuchst."

Ende der Durchsage. Und wenn die Tochter das verweigert, würde ich sie als Mutter in eine Klinik einweisen lassen wegen von der TE benannten Lebensgefahr.
 
ich sage nicht, dass es ihr Spaß macht, zu Hause zu bleiben. Gewiss nicht. Meine Beispiele waren ja auch sehr provokant formuliert.

Das kam bisher ein wenig anders an.

Es geht darum, was sie in dieser vertrakten Situation (daran ist sie nicht Schuld, sie das Opfer) lernt.
UNd sie lernt eigentlich nur, entweder vor den Problemen wegzulaufen (wenn sie nicht zur Schule will, muss sie nicht) oder diese mit Gewalt zu lösen.
Unabhängig davon, wie das Verhalten der Mitschüler zu beurteilen ist, ist dies keine gute Lernerfahrung für eine 13jährige.

Prinzipiell richtig. Aber wichtig ist für sie in dieser Beziehung, dass sie merkt, dass sie nicht allein gelassen wird mit diesem Problematiken und dass sie sich wehren darf. Und weglaufen in dem Sinne täte sie auch, wenn sie die Schule wechselt oder wegzieht oä, mal unabhängig davon, dass beides durchaus auch Lösungen sein können.

Es wäre ja okay, wenn sie nicht zur Schule geht und dies konsequent mit Anforderungen gekoppelt ist:
- du brauchst zur Zeit nicht zur Schule, aber wir gehen zum Arzt, Du nimmst Deine Medikamente, etc. und wir finden GEMEINSAM eine Lösung

Korrekt. Ich vermute hier, dass sie die Medikamente nicht nimmt, weil sie diese bewusst dafür verantwortlich hält, dass die anderen sie nicht mögen. Sie folgt also der Argumentation: Medikamente machen mich langsam und die anderen mögen mich nicht, weil ich langsam bin. Dinge, die uns unangenehm sind, versuchen wir zu vermeiden. Ich denke auch, dass eine 11Jährige in dieser Situation auch nicht in der Lage ist, die Prioritäten richtig zu setzen: Medikamente sind lebenswichtig, die Folgen daraus daher erst mal zweitrangig. Wo du natürlich recht hast, ist, dass die Mutter einspringen muss und diese Prioritäten vermitteln und durchsetzen müsste.

- auch die Aussage, wenn du geschlagen wirst, schlag zurück wäre an sich nicht das Problem, nur steht sie hier mehr oder weniger hilflos im Raum. Denn offensichtlich kann sie sich derzeit ja gar nicht angemessen wehren.

Konnte ich bisher nicht so sehen, da sie ja stolz darauf war, dass sie dem Lehrer das eine Mal Contra gegeben hat.
 
allgemeines zum Thema Mobbing und der Geschichte von Child OF Storm kann jetzt hier weiter besprochen werden.


Tyra: Das Fernbleiben von der Schule soll ja auch nur dann stattfinden, wenn während dieser Zeit was sinnvolles passiert und dies muss der Tochter deutlich gemacht werden.

"Du gehst jetzt erstmal nicht zur Schule, weil wir uns zunächst um deine gesundheitlichen und psychischen Probleme kümmern. Du wirst ab sofort Deine MEdikamente nehmen, wir gehen zum Arzt und zum Kinderpsychologen und du wirst hier zu Hause den Stoff nacharbeiten. Wir schauen uns gemeinsam nach einer neuen Schule um, die Du so schnell wie möglich besuchst."

Ende der Durchsage. Und wenn die Tochter das verweigert, würde ich sie als Mutter in eine Klinik einweisen lassen wegen von der TE benannten Lebensgefahr.

da stimme ich zu, aber es gab da ja bisher noch keine klare Durchsage und die Kleine scheint sich da durchgesetzt zu haben indem sie zu Hause bleibt und nix für die Gesundheit tut...hier liegt ein Erziehungsproblem vor...und noch zu wenig Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen seitens der Mutter. Das mit dem mangelnden Selbstbewusstsein + Durchsetzungsvermögen scheint wohl Problem von Tochter und Mutter zu sein, an dem beide arbeiten sollten per Therapie etc denn das wäre ein guter Schutz vor weiterem Mobbing für die Tochter und vor weiterer Depression für die Mutter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Mädchen um das es hier geht ist keine 13, sondern erst 11 Jahre alt.

Auch ich weiß,dass es einem sehr weh tut,wenn das Kind leiden muß.
In dem Moment indem man davon erfährt hat man seinem Kind mit
allen zur Verfügung stehenden Mitteln sofort zu helfen !!!!!!!

Besonders dann, wenn wie in diesem Fall das Kind todkrank ist und
bereits ein Selbstmordversuch verübt wurde.

Da kann es einem als Mutter selbst noch so dreckig gehen,
ein "ich kann nicht" ,und nach sieben Wochen mal um Hilfe bitten ,
dass kann man nicht als Entschuldigung/Erklärung gelten lassen.

Es gibt hier noch ältere selbständig lebende Geschwister,
welche man zur Hilfe bei der Hilfe heranziehen könnte,

Dieses Kind muß sich in diesem Ort ständig allein zur Wehr setzen.
Nicht nur gegen die Lehrer,Mitschüler sondern auch gegenüber Gemeindemitgliedern.

Ich finde es sehr schlimm,dass das Kind ständig von anderen Menschen
auf das fehlende Geld für die Schule angesprochen wird?
Die Mutter hat durch ihre Arbeit mehr Geld zur Verfügung als Hartz 4
Empfänger ohne Arbeit, sollte es da nicht möglich sein,die Lehrmittel
für das Kind zu zahlen,damit es nicht weiter gedemütigt wird ?

Mich machte es in dieser Geschichte auch sehr betroffen,dass es von
diesem Mädchen nicht ein einziges Babybild gibt,....
weil die Mutter es nicht fotografieren konnte.(???)

Für das Kind eine weitere Demütigung,von der Mutter selbst.

Wie empfindet man das als Kind ? Wie fühlt man sich ?🙁🙁
Wie erklärt man das vor der Klasse , wenn man wahrscheinlich das einzige Kind ist,welches kein Foto von sich besitzt, dafür auch noch ausgelacht wird?🙁🙁

Außerdem frage ich mich,ob die Langsamkeit beim Mitschreiben in der Schule vielleicht auch daher rührt,dass das Kind über Wochen nicht am Unterricht teilnimmt, schnelles Schreiben ist in meinen Augen Trainingssache,wird es über Wochen nicht mehr gefördert, fällt das Kind automatisch zurück.
Dieses kleine Mädchen ist in meinen Augen sehr mutig und selbstbewusst
aufgetreten,..die Wiederholung des Textes und das Lesebuch für die Ferien mehrere Male von der Lehrerin
"erfolgreich einzufordern".


Langsameres Denken durch die Medikamente scheinen nicht der alleinige
Hauptgrund zu sein, denn in Mathe ist das Mädchen gut ,wie die Mutter,
...eine ehemalige Schulleiterin,... welche eigentlich selbst die nötigen Kenntnisse besitzen sollte ihr Kind zu fördern.

Sehr bedenklich finde ich die Aussage von dir Kuhstall ,dass du
einen kalten Entzug durchgemacht hast,
dein Arzt dich in diesem Zustand auf keinen Fall sehen durfte.

 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke, das Problem ist, dass hier auch viel Spekulation dabei ist, was wirklich los ist.

Du siehst zum Beispiel das Mobbing durch die Mitschüler als größtes Problem an, ich hatte im ersten Beitrag der TE eher den Eindruck dass die Lehrkraft und dieser eine Vater Probleme macht.

Deutlich wird aber schon, dass die Tochter jetzt im häuslichen Bereich sehr viel Macht über die Mutter hat - ungeachtet der schulischen Situation.

Meine Tochter lehnt jede ärztliche Hilfe ab, jede Medikamentengabe.
Mein Arbeitsplatz ist gefährdet, da sie nicht allein bleibt, mit Sachen droht, die ich hier ebenfalls nicht schildern will.

egal, wo nun die Ursachen liegen, das sollte geklärt werden und vor allem nicht weiter hingenommen werden.
Wobei ich es nicht für den richtigen Weg halte, dass Kind jetzt zur Schule zu zwingen, ich fände eine Auszeit, vielleicht auch innerhalb einer Mutter-Kind-Kur sinnvoll.


Das Problem ist, dass das Verhalten der Tochter sicher irgendwie nachzuvollziehen ist. Aber dass das so einfach nicht gehen kann- ich kann mir schwer vorstellen, wie das Mädel so einen vernünftigen Lebensweg auf die Reihe kriegen soll.

Ja, sie hat es jetzt einmal geschafft, ihre Lehrerin herausfordern. Meinst Du das klappt immer? Wahrscheinlich nicht. Zum einen kann eine Grundschullehrerin nicht ständig Rücksicht auf die (wenn auch gerechtfertigten) Wünsche einer einzelnen Schülerin nehmen und wird sich sicher nicht auf Dauer in ihrem Unterricht durch so ein Verhalten stören lassen. Der nächste Stress ist also vorprogrammiert.
Wenn sie auch schwierigkeiten mit ihren Mitschülern hat, wird sie sich sicher nicht (sie wird hier als langsam und zart geschildert) körperlich gegen mehrere zur Wehr setzen können.
Sie wird also auf der ein oder anderen EBene scheitern und nach Hause laufen.
Das wird sie sicher noch frustrierter und verzweifelter machen.
 
Die Idee mit der Mutter-Kind-Kur halte ich für ziemlich gut. Du hast schon recht, dass hier was am Verhältnis zwischen den beiden nicht stimmt.

Was das nach Hause laufen betrifft: sie sollte immer diese Möglichkeit haben und man sollte ihr das auch nicht mies machen. Das Zuhause sollte immer der Ort des letzten, möglichen Rückzugs sein. Ob und wie sie das ausnutzt ist, wie du schon festgestellt hast, reine Spekulation.
 
ja sollte es, aber einem Kind sollte auch deutlich sein, dass es eine Schulpflicht in Deutschland gibt..

Was soll sie denn später machen, in der Ausbildung oder im Beruf, wenn der Chef ihr querkommt?

Ihn anschreien und nach Hause rennen?

Als Notlösung - ja, sicher, jederzeit, aber doch bitte nicht als Grundsatz.
 
Allein dadurch, dass ein durch Ungerechtigkeiten gedemütigtes Kind
sich traut, sich dagegen einer Lehrerin gegenüber zur Wehr zu setzen,
lässt sein Ansehen bei den Mitschülern gewaltig steigen.

Das Kind zeigt,dass es nicht mehr bereit ist die Opferrolle hinzunehmen,
sehr wohl in der Lage ist sich zu verteidigen.
Sogar gegen Erwachsene.
 
Die Idee mit der Mutter-Kind-Kur halte ich für ziemlich gut. Du hast schon recht, dass hier was am Verhältnis zwischen den beiden nicht stimmt.

Was das nach Hause laufen betrifft: sie sollte immer diese Möglichkeit haben und man sollte ihr das auch nicht mies machen. Das Zuhause sollte immer der Ort des letzten, möglichen Rückzugs sein. Ob und wie sie das ausnutzt ist, wie du schon festgestellt hast, reine Spekulation.

Die Mutter Kind Kur ist in diesem Fall bereits erfolgt.
Wie oft das hintereinander möglich ist ????

In meiner Grundschulzeit bin ich selbst zwei Mal nach Haus gelaufen
weil ich von den Lehrern ungerecht behandelt wurde und keine
Möglichkeit hatte die Angelegenheit selbst zu klären.
Meine Eltern haben alles stehen und liegen lassen und die Sache
sofort mit den entsprechenden Lehrern geklärt.
Damit war die Sache durch und es gab an dieser Schule nie wieder Probleme dieser Richtung für mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
au backe...das mit dem kalten Entzug hatte ich überlesen...kalter Entzug? Von was? Den Antidepressiva? Finde ich unverantwortlich dass man ärztliche Kontrolle und Hilfe da unterläßt...insgesamt muss man eine solche Therapie ja bekanntermaßen ausschleichen, weil man sonst wieder aktut werden kann. Gerade als Mutter kann man sich ein solches Gemurkse nicht leisten.

Antidepressiva haben immer so einige Nebenwirkungen (Verlangsamung, Affektlosigkeit etc.) , die man nicht mag, aber die man halt für eine zeitlang durchhalten muss, damit man dauerhaft stabil wird und v.a. auch stabil bleibt.

U.a. wegen der fehlenden Babybilder vermute ich dass die Mutter unter einen chronisch schlechten Gewissen leidet und daher das Kind in einigen Punkten zu sehr schont, verwöhnt und zu wenig fördert und fordert? Ich denke die Mami kommt selber nicht klar mit der Langsamkeit des Kindes und konnte ihm nicht vermitteln, dass das nur ne zeitlang so ist und es auch so vollkommen in Ordnung und liebenswert ist. Mit den Lehrern kann man sowas besprechen und gemeinsam gucken wie man das organisiert...
Das mit den fehlenden Babybildern finde ich schon krass..zeugt an sich von pathologischer Isolation und Einsamkeit in der natürlich auch Kinder nicht gesund gedeihen können....gab es nie einen Verwandten (Großeltern, Patentante oder -onkel) oder Freund oder Freundin, die mal ein Foto hätte schießen können? Was war denn da los in dieser Zeit in der das Kind geboren wurde? Es wird echt Zeit, dass da mal mehr Mithilfe reinkommt und genügend frischer Aufwind durch Menschen die unterstützen können.

Liebe TE: mach dir deine Vorbildfunktion klar, sieh zu dass du dir ärztlich helfen lässt und dir rechtzeitig genügend HIlfe suchst, damit du dein Leben und das deiner Tochter nicht vergurkst!
 

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