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Schlaftyp Eule, Arbeit, Leben...

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Ich bin zwar auch der Meinung, dass es eher eine Frage des Trainings und des Umgangs damit ist, wie und wann man schläft, finde aber gleichzeitig, dass jeder Mensch sein Leben so gestalten sollte womit es ihm gut geht.

Ich kann Lerche ganz gut und Eule auch. Zur Zeit arbeite ich alle Denksachen morgens zwischen 04:30 und 7 Uhr. Das liegt aber daran, dass ich danach zwischen vier und acht Stunden intensive Interaktion mit Menschen habe und dann einfach so erschöpft bin, dass ich nicht mehr denken kann.

Sonst ist es einfach eine Frage, wie mein Rhythmus gerade ist. Muss ich eine Zeit früh raus, kann ich super früh ins Bett gehen und morgens produktiv sein. Muss ich später, geht auch das super.

Trotzdem scheine ich schon eine Tendenz zur Eule zu haben, denn wenn ich mal länger frei habe, verschiebt sich mein Rhythmus derart in Richtung Nachtleben, dass mir die Rückkehr schwer fällt.
 

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Regis

Aktives Mitglied
Ich war schon immer ein "Nachtmensch", gerade nach der Schulzeit war es für mich nicht ungewöhnlich, bis zum Morgengrauen wach zu bleiben (lange Gaming-Sessions).
Auch jetzt im Berufsleben habe ich diese Gewohnheit nicht ganz ablegen können, an freien Tagen bleibe ich oft lange wach und gucke Filme oder Serien. Es ist auch oft so, dass ich am Wochenende meinen Schlafmangel aus der Woche "nachhole."
Ist jetzt nicht unbedingt ein geeigneter Lebensstil, aber so bin ich halt.
 

Neverleaving

Aktives Mitglied
Ich bin zwar keine Eule, stehe aber auch erst zwischen 8 und 9 Uhr auf. Dann gehe ich auch erstmal 2 Stunden mit dem Hund raus. Ich hatte früher auch einen Job, wo ich oft früh aufstehen musste, was problematisch ist bei mir. Jetzt habe ich eine Arbeit wo ich ca. 2-3 Mal im Monat Frühschicht habe, sonst immer Spätschicht. Damit komme ich wunderbar zurecht.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Damit bist Du auch eine Eule. Wer Probleme hat mit dem Frühaufstehen, aber Spätschichten und Arbeit nach Mitternacht locker stemmt, gehört zu den Eulen.
 

Santino

Aktives Mitglied
Bei mir ist es leider eher so, dass ich anscheinend 9h Schlaf brauche, um vollständig fit zu sein.
Ich auch. Ohne Wecker und, wenn ich früh genug ins Bett gehe, schlafe ich täglich 9-10 Stunden und fühle mich erst dann richtig ausgeruht. Mit Wecker und wenn ich zu spät ins Bett gehe (wie fast immer), bin ich wie erschlagen, egal, wann ich aufstehe. Und dann auch sehr müde.

Sonst kann ich beides gut (Eule und Lerche) - es geht mir aber tatsächlich besser, wenn ich um 21 Uhr ins Bett gehe und um 6-7 wieder aufstehe. Mach ich aber fast nie, weil ich abends gern wach bin. So schlafe ich unter der Woche häufig sehr wenig, weil ich ja trotzdem früh aufstehe.

Bin ab 22 Uhr auch grundsätzlich total cranky. Ist nicht meine Uhrzeit. Will aber trotzdem wach sein, weil man da oft viel machen und viel mit Menschen interagieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Ich glaube nicht dass es diese Schlaftypen gibt. Es fällt für mich in die Kategorie Sternzeichen und Weißsagungen. Es kann Prägungen und Tendenzen geben, Schlaf ist aber primär ein Ergebnis von Lebenswandel, Erziehung und Gewöhnung.
DAs glaube ich zB überhaupt nicht. Ich habe auch schon diverse Untersuchungen dazu gelesen,dass es durchaus verschiedene Schlaftypen gibt (also offenbar lässt sich in Studien sowohl das für als auch das wider belegen.
Meine eigene Erfahrung sagt mir jedoch, dass zumindest bei mir etwas dran sein MUSS: Sich umgewöhnen? Erziehung? Umfeld? bei mir keine Chance!
Frühsport: Kannste bei mir vergessen: Wenn ich um sagen wir mal 8:00 eine größere körperliche Anstrengung unternehmen müsste, würde ich mich fühlen, wie jemand anders, wenn man ihm um 4:00 Nachts rauszerrt. Mein Kreislauf kommt da nicht in Schwung sondern rasselt in den Keller. Ich habe mich meine gesamte Schulzeit nicht daran gewöhnen können, um 7:00 aufzustehen. Also glaube ich nicht, dass dads jetzt möglich wäre.
Ich denke, man muss einfach akzeptieren, dass nicht jeder Mensch gleich ist.
Genauso glaube ich auch, dass man einen echten Morgenmenschen hier nicht dazu trainieren könnte, sagen wir mal um 2 Uhr Nachts noch seinen Abendsport zu machen. Oder wie ist das bei euch Morgenmenschen: Könntet ihr das?
Ich kann auch in der Früh nichts essen: Wenn ich zB vor 8 etwas esse, wird mir schlecht. Ich brauche dann immer mindestens 2 Stunden, bis ich was essen kann: Wenn ich hingegen um 10 aufstehe, kann ich direkt was essen.

Also nein: Dass ich mit ein wenig Gewohnheit den gleichen Tagesablauf führen könnte, wie jemand, der um 6 aufsteht und dann munter den Tag beginnt....das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass ich einen Menschen, der gern morgens aktiv ist und spätestens um 22:00 ins bettchen will, bis 2 Wachhalten kann und der dann irgendwann Spaß dran hat, mit mir um 2 Sport zu machen. Versuche seit Jahren meinen Mann (einen echten Morgenmenschen) dazu zu bringen, ein klein bißchen fitter am Abend zu sein: Keine Chance...
 

Yang

Aktives Mitglied
Ich bin eindeutig eine Super-Eule.
Zum Glück habe ich einen Job mit fließenden Arbeitszeiten und darf auch von zu Hause aus arbeiten.
Muss nur zu Terminen ins Büro. Und ganz oft arbeite ich nachts, was mir natürlich sehr entgegenkommt. Es ist dann ganz ruhig, nichts stört und meine Konzentration ist nachts sowieso am höchsten.
Ich kann ausschlafen. Ich brauche auch nicht viel Schlaf und das ist auch total unterschiedlich, mal 4 Stunden und manchmal auch 8 Stunden. Und es kommt auch vor, dass ich überhaupt nicht schlafe.
Am allerschlimmsten sind die frühen Termin vor 10, dann fühle ich mich oft wie ein Zombie.
Und Frühstücken geht bei mir überhaupt nicht. Ich esse sowieso nur einmal am Tag, abends natürlich.
 

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