Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Habe ich Jahre lang auch so gesehen. Ich weiß auch heute nicht, was für mich der richtige Weg ist und ob mir ein Gutachten hilft.Warum muß man alles pathologisieren? Bei den oben genannten Stichpunkten finde ich mich selbst wieder, und ich renne deshalb nicht zum Psychiater. Ja, meine Kindheit war auch nicht so wie ich mir das gerne gewünscht hätte, und wenn die Realität nicht so toll ist und man auch nie zu denen gehört, die so beliebt sind daß sie sich BFF sammeln können wie Briefmarken, gewöhnt man es sich an, in fiktive Welten zu flüchten, been there, done that, so what?
Was ich aber merke ist, dass mir die Gespräche mit Ärzten geholfen haben. Mein Hausarzt hat mir erst den Mut gemacht Grenzen zu setzen und mal nein zu sagen. Zu meiner Mutter aber auch in anderen sozialen Beziehungen, z.B. zu einer Kollegin, die mich damals sehr ausgenutzt hat.
Ich bin heute weiter als vor 3 Jahren, aber noch nicht da wo ich sein will - wenn ich das überhaupt definieren kann....
Vielleicht stimmt das. Dieser "Nagel" ist halt der Rest den ich an Familie habe, den Kontaktpunkt in meinem Kindheit. Und natürlich klingen mir die Sätze meiner Oma im Kopf, dass ich mich mit meiner Mutter verstehen soll.Immer die Mutter, die Mutter, die Mutter, Dein ewiger Dorn im Fleisch. Du bist nicht "schizoid", sondern hast es nur bisher nicht geschafft, Dich von diesem Dorn zu befreien, der ewig seinen giftigen Eiter in Dir verbreitet. Sie ist praktisch der Nagel der Dich mit Gewalt festhält. Du hättest schon vor Jahren den Schnitt, die totale Trennung, durchführen müssen, dann wärst Du heute besser beisammen. Aber lieber spät als nie.
Sagt wer? Hast Du es denn jemals probiert?
Dazu ihr emotionaler Druck, schreiend, weinend am Telefon wenn ich den Kontakt weiter einschränke. Rational oder nicht, ich habe Bauchschmerzen und ein schlechtes Gewissen dabei.