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Schizoid / PTBS/ Autismus / whatever

Am wichtigsten wäre es wohl, dass du die Themen bearbeitest, die dich belasten. Unabhängig von der Diagnose.
Die Themen, die mich am meistern triggern sind meine Arbeit und meine Mutter.

Auf der Arbeit werde ich als kompetent wahrgenommen, aber ich fühle mich unheimlich platt und fertig. Ich habe die Sorge dass meine Arbeit unter meiner Psyche leiden könnte.

Und zu meiner Mutter habe ich ja einen ganzen Thread erstellt.
Gerade zuletzt fand ich es wieder unerträglich. Sie weiß, dass ich Telefonate nicht spät Abends will (zumal sie oft lange reden will). Sie ruft deswegen so um 16-17 Uhr an und macht jedes Mal ein Drama daraus, dass "wegen mir früh aufstehen muss". Früh im Sinne, dass sie oft bis in den Nachmittag schläft. Um 17 Uhr habe ich dann eine gähnende, laut Kaffee schlürfende Mutter am Telefon, die mir jedes Mal das Lied von Leid ihres Lebens singt. Meist immer die gleichen Themen und wenn ich sie nicht stoppe, stundenlang!
Was mich wirklich triggert: Sie sucht immer systematisch nach einem Schuldigen. Mal meine Oma, mal die Politik, mal ich, mal sonstwer. Wenn ihre neue Waschmaschine aufgrund einer Öko Einstellung ne halbe Stunde länger läuft, sind die "korrupten Politiker aus der EU Schuld". Und dass meine Oma mich ihr weggenommen habe, kommt irgendwie auch immer zur Tagesordnung. Garniert mit irgendwelchen Sprüchen aller "Alle Anderen Menschen außer dir würden das verstehen".
Es gibt Momente wenn meine Mutter ihren Kaffee in den Telefonhörer schlürft, da möchte ich das Telefon an die Wand werfen!
 
Die Themen, die mich am meistern triggern sind meine Arbeit und meine Mutter.

Auf der Arbeit werde ich als kompetent wahrgenommen, aber ich fühle mich unheimlich platt und fertig. Ich habe die Sorge dass meine Arbeit unter meiner Psyche leiden könnte.

Und zu meiner Mutter habe ich ja einen ganzen Thread erstellt.
Gerade zuletzt fand ich es wieder unerträglich. Sie weiß, dass ich Telefonate nicht spät Abends will (zumal sie oft lange reden will). Sie ruft deswegen so um 16-17 Uhr an und macht jedes Mal ein Drama daraus, dass "wegen mir früh aufstehen muss". Früh im Sinne, dass sie oft bis in den Nachmittag schläft. Um 17 Uhr habe ich dann eine gähnende, laut Kaffee schlürfende Mutter am Telefon, die mir jedes Mal das Lied von Leid ihres Lebens singt. Meist immer die gleichen Themen und wenn ich sie nicht stoppe, stundenlang!
Was mich wirklich triggert: Sie sucht immer systematisch nach einem Schuldigen. Mal meine Oma, mal die Politik, mal ich, mal sonstwer. Wenn ihre neue Waschmaschine aufgrund einer Öko Einstellung ne halbe Stunde länger läuft, sind die "korrupten Politiker aus der EU Schuld". Und dass meine Oma mich ihr weggenommen habe, kommt irgendwie auch immer zur Tagesordnung. Garniert mit irgendwelchen Sprüchen aller "Alle Anderen Menschen außer dir würden das verstehen".
Es gibt Momente wenn meine Mutter ihren Kaffee in den Telefonhörer schlürft, da möchte ich das Telefon an die Wand werfen!
Deine Mutter wirkt auf mich psychisch schwer krank. Mit fortschreitender Therapie kannst du allerdings die Kraft und den Mut finden, den Kontakt zu beenden, falls es für dich der richtige Schritt ist.

Im Moment bist du allerdings noch nicht so weit. Frag dich selbst: Welchen Mehrwert hat der Kontakt zu ihr wirklich? Liegt er allein darin, dass sie deine letzte leibliche Angehörige ist?
Vielleicht ist da aber auch noch ein kindlicher Anteil, der sich unbewusst nach einer Mama sehnt oder ein schlechtes Gewissen hat. Das alles kann man sich in der Therapie näher anschauen.

Nähe und Zugehörigkeit lassen sich auch in tiefen Freundschaften finden. Vorausgesetzt, man ist offen dafür und hat auch ein wenig Glück.
 
Ja, deine Mutter hat wohl selbst sehr viele Probleme. Damit sollte sie allerdings dich nicht ständig belasten. Von daher würde ich den Kontakt reduzieren, aber möglichst nie ganz abbrechen.
Sag ihr, feste Telefonzeiten, wenn sie rum sind, verabschiedest du dich und legst du auf.
 
Ihr habt beide Recht @Lana und @texa
Ich begrenze die Zeiten auch deutlich mehr als früher. Letzte Woche habe ich das Gespräch nach einer halben Stunde beendet. Das führt auch auch zu Konflikten, weil meine Mutter dann extrem nachhackt, warum ich nicht mehr Kontakt will. Sie baut halt stark emotionalen Druck auf.

Sie ist meine letzte lebende Angehörige, auch deswegen fällt mir ein Abbruch schwer bzw. ich will ihn eigentlich nicht ganz abbrechen.
 
  • Sozialer Rückzug: kaum oder kein Bedürfnis nach engen Beziehungen, meist Einzelgänger.
  • Emotionale Distanziertheit: wirke oft kühl, gleichgültig oder unbeteiligt.
  • Geringes Interesse an romantischen Beziehungen mit realen Personen.
  • Präferenz für Alleinsein: bevorzuge Tätigkeiten, die alleine durchgeführt werden können.
  • Unwohlsein in sozialen Situationen und ständiges Spielen einer Rolle
  • Präferenz für fiktive Welten und Personen, von Filmen, Computerspielen bis Büchern
Ich hatte diesbezüglich zwei längere Gespräche mit meinem Hausarzt, der die Ursache in meiner Kindheit und der Beziehung zu meiner Mutter suchte. Wer es nachlesen will, hier habe ich das thematisiert:
Warum muß man alles pathologisieren? Bei den oben genannten Stichpunkten finde ich mich selbst wieder, und ich renne deshalb nicht zum Psychiater. Ja, meine Kindheit war auch nicht so wie ich mir das gerne gewünscht hätte, und wenn die Realität nicht so toll ist und man auch nie zu denen gehört, die so beliebt sind daß sie sich BFF sammeln können wie Briefmarken, gewöhnt man es sich an, in fiktive Welten zu flüchten, been there, done that, so what?
Den Bumerang daß man selbst im späteren Leben nicht so ist wie die verantwortliche Verwandtschaft sich das gewünscht hätte
(wenn es nach meiner Mutter ginge, hätte ich ein ganzes Rudel Kinder am Rockzipfel hängen und kein Leben für mich, weil sie so eine Existenz - kein Leben! - für wünschenswert hält),
kriegt letztendlich diese Verwandtschaft wieder ab, deshalb wundert es mich daß Du noch Deine Mutter erwähnst, wenn die Dich doch bloß abgeschoben hat, aber warum meinst Du dann jetzt für die da sein zu müssen?
Ansonsten die Kurzfassung: Meine Mutter und Vater haben sich getrennt bevor ich zur Welt kam. Mutter ist zu ihren Eltern (meinen Großeltern) und hat mich dann da geparkt, ist als ich ungefähr 7 war, in eine eigene Wohnung gezogen. Inzwischen sind meine Großeltern verstorben und meine Beziehung zu meiner Mutter ist sehr schwierig.

Im ersten Termin sprach er relativ schnell meine Kindheit an und deutet eine PTBS an. Klar war wieder das Thema dass ich von meiner Mutter und meinem Vater zurückgewiesen wurde. Es war aber auch vieles was daraus folgte.

Inzwischen gehen meine Gedanken eher in Richtung einer schizoiden Persönlichkeit, weil mein Leidensdruck eher gering ist und ich wenig Bedürfnis zur Veränderung sehe. Es ist eher ein Druck von außen, der mich nachdenken lässt. Etwa wenn meine Mutter mir zu nahe kommt, oder Kollegen.
Das Spielen einer Rolle kostet Kraft, vor allem meine Mutter halte ich immer weniger aus. Ihr ständiges Meckern über die ganze Welt, über meine Oma, ihr Rechtfertigungen, ihr passiv aggressives Verhalten.

Selbst meine Rolle "im Büro sitzen und arbeiten" kostet Kraft. 90% der Zeit denke ich nur daran wie ich gerade auf Andere wirke. Was soll ich sagen, wie soll ich sitzen, was kommt jetzt gut an? Mein größter Leidensdruck ist, dass mich das müde macht, dass ich nach dem Job oder nach einem Gespräch meiner Mutter nicht einfach umschalten kann auf Freizeit, sondern mich Dinge Tage lang beschäftigen.

Immer die Mutter, die Mutter, die Mutter, Dein ewiger Dorn im Fleisch. Du bist nicht "schizoid", sondern hast es nur bisher nicht geschafft, Dich von diesem Dorn zu befreien, der ewig seinen giftigen Eiter in Dir verbreitet. Sie ist praktisch der Nagel der Dich mit Gewalt festhält. Du hättest schon vor Jahren den Schnitt, die totale Trennung, durchführen müssen, dann wärst Du heute besser beisammen. Aber lieber spät als nie.
Ich weiß aber auch: Wäre meine Mutter morgen weg, wäre mein Leben nicht plötzlich anders und besser.
Sagt wer? Hast Du es denn jemals probiert?
 
Ich habe die Sorge dass meine Arbeit unter meiner Psyche leiden könnte.
Und nicht umgekehrt?
Das die Arbeit deine Psyche belastet?
Evtl auch nur der Umgang damit.

Kannst du erfassen wer du wirklich bist?
Ich war früher sehr in der Rolle, "die Schüchterne" verankert.
Introvertiert usw. Doch ich merkte irgendwann, ne so bin ich gar nicht. Ich habe das Bedürfnis ganz anders zu sein. Es hatte sich nicht richtig angefühlt immer "nichts zu sagen" und nur zuzuschauen.
Irgend wann fing dann die Selbstbefreiung an. Manchmal über das Ziel hinaus, aber allem mal besser als weiterhin im Käfig vor mich hin zu schmoren.
Spürst du evtl jetzt den Impuls dich zu befreien?

Ich bin ja auch bei meinen Großeltern aufgewachsen. Ich sollte das brave und liebe Mädchen sein. Sparsam, ja genau. Alles richtig machen, wie sich das gehört... Die alte Erziehung und was denken denn die anderen Leute.
Das alles von sich abzuschütteln ist schon mal eine gewaltige Befreiung. Die Dinge ohne Angst vor Fehlern zu tun.
Wie es dieser Therapeut in dem Video sagt, die intrinsische Motivation finden und weg von diesem extrinsisch motivierten Handeln und Denken kommen.


Das mit deiner Mutter stelle ich mir auch schwer vor. Einerseits mag man den Kontakt nicht abbrechen, anderseits kommt man schwer damit klar.
Meine Wahl war sie mir zu erziehen^^ so ein bisschen zumindest. Ich war ziemlich frech zu ihr muss ich gestehen als ich dann erwachsen war.
Das sie mir nicht das geben konnte was ich mir gewünscht hätte, das konnte ich irgend wann zum Glück überwiegend akzeptieren. Es lag nicht an mir.
Genauso wenig liegt es an dir, das deine Mutter dich nicht wirklich wahrnimmt und nur benutzt.
Anzuerkennen das jemand nicht anders kann, finde ich sehr heilsam.
Das "nicht können" wollen wir aber nicht auf uns selbst übertragen, ok? 😉
 
Deine Mutter wirkt auf mich psychisch schwer krank.
Meine Mutter macht da halt komplett dicht.

Nach eigener Aussage war sie zweimal bei einem Psychiater, hat aber die Sitzungen nach kurzer Zeit abgebrochen, weil sie die Nachfragen zu ihrer Kindheit nicht mochte.

Ich selber stelle mir die Frage, was in meiner Kindheit passiert ist, das mein Verhalten heute beeinflusst. Meine Mutter hat diesen Ansatz nicht. Sie sieht ihr Verhalten als immer absolut richtig und unveränderbar an.

Ich finde es sehr offensichtlich, dass sie im Nachhinein die Schuld quält mich abgegeben zu haben. Aber selbst das redet sie sich selber gut, sie habe es "für mich getan" und mir sei es ja "so gut ergangen". Sie hat gerade zu die Erwartungshaltung ich solle ihr dankbar dafür sein.

Natürlich passt das hinten und vorne nicht, denn einen Satz später kommt dann, dass "die Oma mich ihr weggenommen hat". Also die klare Aussage, dass es nicht ihre bewusste Entscheidung war, damit es mir gut geht.

Das Thema wird immer zwischen uns stehen. Ich kann meiner Mutter nicht ins Gesicht sehen und sagen, dass sie das gut gemacht hat. Und meine Mutter kann das Thema nicht ruhen lassen und triggert es immer wieder.
 
Meine Mutter macht da halt komplett dicht.

Das Thema wird immer zwischen uns stehen. Ich kann meiner Mutter nicht ins Gesicht sehen und sagen, dass sie das gut gemacht hat. Und meine Mutter kann das Thema nicht ruhen lassen und triggert es immer wieder.
Schon wieder, die Mutter, die Mutter, die Mutter. Ghoste sie und gut ist.
Mach Dir keinen Kopf wegen der Arbeit. Solange Du die gut machst, ist egal was andere an Dir sehen, Dich oder irgendeine Maske. Wen schert das, fast jeder trägt eine Maske nach außen, nur wenige können es sich leisten keine zu tragen, die Leute denen gar nichts peinlich ist und denen pottegal sein kann wen sie mit ihrem Verhalten vor den Kopf stoßen, weil sie von niemandem abhängig sind, Typen die mit ihrer Selbstdarstellung im Fernsehen laufen.
 

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