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Scheidung nach 13 Jahren Ehe - Etwas verloren

Ich suche bereits hier im Ort, das ist leider nur die absolute Hölle - aber ich bin dran 🙂

Zum Thema Finanzen: ich habe ein gutes Gehalt, aber nach dem bereinigten Nettogehalt (wir haben noch 2 Bankkredite) und dem Unterhalt und Ehegattenunterhalt ist es durchaus weniger. 1.200€ für eine 2-3 Zimmerwohnung ist hier Standard, dann ca. 1.600€ Unterhalt, weshalb das finanziell natürlich schmerzt.
Ich schätze, das sind jetzt mal deine möglichen Zukunftsbetrachtungen, wie es kömmen könnte oder gar kommen müsste so mit Berücksichtigung Düsseldorfer Tabelle etc.

Aber noch seid ihr ja nicht geschieden.
Noch seid ihr euch vielleicht auch so wohlgesonnen gegenseitig, dass ihr finanziell für euch gesehen die beste Lösung finden könnt.

Aber klar, du hast jetzt finanziell mehr zu tragen, da deine Mietwohnung hinzu käme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend zusammen,
ich habe nicht wirklich eine aktive Frage - aber den Wunsch das hier aufzuschreiben.

Meine Frau hat mir heute mitgeteilt, da ich nicht locker gelassen habe bei der Frage wie sie unsere Beziehung findet, dass sie nicht glaubt das es weitergehen kann.
Kam nicht so ganz aus dem Nichts, im Dezember war ich derjenige der diese Worte so verwendet habe - aber man ist dennoch baff (und im Dezember haben wir daran arbeiten können).
Wir sind beide sehr impulsive Menschen und von außen kann der Eindruck entstehen, als wenn wir uns anzicken, dabei sind wir "einfach so"...und wir haben in 13 Jahren Ehe viel Gutes und auch Schlechtes erlebt, haben einen Umzug auf einen anderen Kontinent erlebt, 2 wahnsinnig tolle Kinder in die Welt gesetzt...aber die letzten Monate (wir sind seit letztem Jahr zurück in Deutschland) ist die Beziehung sehr kühl geworden. Ich (der Mann) habe viel für Selbstverständlich genommen und meine Frau auch oft blöd angefahren, aufgrund meiner eigenen Probleme und oft Unfähigkeit über manche Dinge zu sprechen. Nach dem Gespräch heute habe ich sehr viel Einsicht und Verständnis, mir ist klar was alles so falsch (auch natürlich von uns beiden) gelaufen ist....aber es ist wohl nun zu spät und das muss man akzeptieren.
Es tut weh meine beiden Kinder zu sehen und dabei die Vorstellung zu haben, sie nicht mehr jeden Tag um mich herum zu haben, da dies immer der Fall war mit nur wenigen Ausnahmen (ich bin in der glücklichen Position sehr viel von meinen Kindern im Außendienst gehabt zu haben). Da ich mir wohl eine Wohnung hier in unserer Stadt holen werde, werde ich auch weiterhin sehr viel von ihnen haben - aber wird es nie wieder so wie es vorher war, und dieser Bruch in der "Routine" wenn man es mal praktisch betrachtet macht mich fertig.
Das gewohnte, das Alltägliche, den Partner den man hat(te) und das gemeinsam erlebte...es wirkt so, als wenn alles zerfällt und "weg" ist.
Es nimmt mir förmlich die Luft zum Atmen und ich weiß tatsächlich nicht, wie ich meinen Alltag in einer Wohnung alleine mit mir ausmache...ich weiß das einfach nicht, war immer meine Frau und/oder die Kinder da. Tatsächlich habe ich genug Interessen und Beschäftigung um die Tage zu füllen, aber das will ich irgendwie gar nicht aktuell.
Wir möchten keinen Rosenkrieg, wir möchten gesittet und für die Kinder alles ruhig von statten gehen lassen.
Die kommenden Tage, sollte es bei ihrer Entscheidung bleiben, werden wir in Richtung separate Kontoführung schauen und finanziell einiges aufschreiben wie wir die Dinge handhaben. Gut vorstellen kann ich mir, dass ich die komplette Miete + Nebenkosten für Frau und Kinder zahle und für mich bleibt unterm Strich immer noch (zum Glück) genug über für kleinere Wohnung und Hobbies.

Aber Geld interessiert mich aktuell nicht, es ist die Existenz die aktuell in Frage gestellt wird - das "wahrhaben wollen" ist noch nicht passiert.

Wird es besser werden?
Das ist ein unglaublich schwerer Schlag, und es ist vollkommen verständlich, dass dir gerade die Luft zum Atmen fehlt. Nach 13 Jahren zwei gemeinsamen Kindern und den Abenteuern auf verschiedenen Kontinenten bricht da nicht nur eine Routine weg sondern gefühlt das ganze Fundament deines Lebens. Aber um deinee Frage direkt zu beantworten: Ja, es wird besser, auch wenn sich das jetzt wie eine leere Phrase anfühlt. Der Schmerz verändert sich mit der Zeit; er wird von diesem akuten, alles lähmenden Zustand zu etwas, mit dem man leben und umgehen kann.

Du bist gerade in einem emotionalen Ausnahmezustand und musst das erst mal sacken lassen. Nimm dir diesen Raum, auch wenn es wehtut, denn das Akzeptieren ist der erste Schritt, damit es irgendwann wieder aufwärtsgehen kann. Du hast die finanzielle Sicherheit und den Willen, ein guter Vater zu bleiben, sind zwei sehr starke Anker, die dir helfen werden, sobald der erste Sturm sich ein bissl gelegt hat.
 
Das ist ein unglaublich schwerer Schlag, und es ist vollkommen verständlich, dass dir gerade die Luft zum Atmen fehlt. Nach 13 Jahren zwei gemeinsamen Kindern und den Abenteuern auf verschiedenen Kontinenten bricht da nicht nur eine Routine weg sondern gefühlt das ganze Fundament deines Lebens. Aber um deinee Frage direkt zu beantworten: Ja, es wird besser, auch wenn sich das jetzt wie eine leere Phrase anfühlt. Der Schmerz verändert sich mit der Zeit; er wird von diesem akuten, alles lähmenden Zustand zu etwas, mit dem man leben und umgehen kann.

Du bist gerade in einem emotionalen Ausnahmezustand und musst das erst mal sacken lassen. Nimm dir diesen Raum, auch wenn es wehtut, denn das Akzeptieren ist der erste Schritt, damit es irgendwann wieder aufwärtsgehen kann. Du hast die finanzielle Sicherheit und den Willen, ein guter Vater zu bleiben, sind zwei sehr starke Anker, die dir helfen werden, sobald der erste Sturm sich ein bissl gelegt hat.

Sowas habe ich irgendwie heute lesen müssen, obwohl der Tag so ganz ohne diese Quälenden Gedanken rumging...er war einfach "da" und dank Arbeit und Hotelübernachtung, samt Steuererklärung für 2025 auch prall gefüllt mit Arbeit und Ablenkung.
Den Raum werde ich mir nehmen, ich suche wie wild eine Wohnung aber das kann leider noch etwas dauern...ich weiß nicht, ob meine Anwesenheit zuhause irgendwie die Dinge noch negativer werden lassen kann, das geht aber leider nicht anders aktuell.

Der lähmende Zustand soll vorüber gehen, damit ich voll für meine tollen Kinder da sein kann. Würde ich es können, dann würde ich sie zu mir holen, aber das geht bei den finanziellen Unterschieden einfach nicht.
Für meine Kinder würde ich auch im Auto schlafen damit sie genug Geld haben, ich habe und werde nie die Väter verstehen, die sich damit abfinden können nur alle 2 Wochen die kleinen mal da zu haben und sich vor dem Unterhalt drücken. Mein Vater hat, als ich 5 Jahre alt war, seinen Job gekündigt nur damit meine Mutter nach der Scheidung kein Unterhalt mehr bekommt, vielleicht will ich einfach nur das komplette Gegenteil davon sein :-D

@LFM Danke! Ja, wir sind uns da wohlgesonnen, alleine schon weil wir beide uns unsere Schulden auch teilen müssen. Wir werden uns also die nächsten ca. 5 Jahre in diesem Punkt noch an uns binden, das nützt nichts wenn es ums finanzielle geht.
Aber man wird alles hinkriegen, davon bin ich überzeugt.
 

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