Richtig, daher kann ich den von dir zitierten Beitrag auch nicht ernst nehmen - er pauschalisiert ins unermessliche und sagt wie es zu laufen hat, aber die reale Welt funktioniert so nicht.Naja. Aber ein solcher Zettel kann doch durchaus ein Initialimpuls sein, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
ABER: wir haben heute geredet, lange. Wir trennen uns, kein weg zurück - sie ist glücklich tatsächlich, dass diese Last von ihr gefallen ist. Wir haben Unterhaltszahlungen berechnet, den Verkauf einiger Dinge besprochen, über die Kinder und das sich für mich als Mann mehr ändern wird als für sie...das ganze Gespräch war erwachsen und respektvoll, keiner hat geweint.
Irgendwie fühlt es sich völlig verkehrt an, irgendwie bin ich sauer, dass wir so ein Gespräch nicht vor einigen Wochen geführt haben...die Situation ist für mich (noch) nicht greifbar, dass ich auf Wohnungssuche bin und die Kinder nicht mehr um mich haben werde in der Woche etc., dass wir nicht mehr miteinander Filme schauen, lästern und uns lieben werden...dann die Angst vor dem was kommt, Angst davor den ersten Tag in meiner neuen Wohnung zu sein und 13 Jahre (tolle) Ehe hinter sich zu lassen im Wissen, dass man mit einer der Hauptverantwortlichen fürs Scheitern ist.
Entschuldigt die langen Beiträge.