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Scheidung nach 13 Jahren Ehe - Etwas verloren

Nein, so einfach ist das leider nicht, wenn der andere das nicht genau so sieht.
Es ist nicht lange her, da wollte sie von vorne anfangen- es kamen Zusagen, Versprechen, diese wurden nicht eingehalten,.....nun nimm dein Zeugs und verzieh dich, auf dich kann ich verzichten. ( auf dich, der du so bist immer, so wenig behutsam, so unmanierlich, so unaufmerksam, was meine Bedürfnisse angeht... ).
Ich bin sicher, sie ist "zu Tode betrübt" und schwer enttäuscht. ( wie schwer er enttäuscht ist/war oft, das zählt derzeit nicht)

Ich finde den Verlauf hier gut- zb nüchtern und sachlich akzeptieren, dass man sich trennt.
Das war ja schon der Fall- diesen Punkt hatte man jetzt beiderseits angenommen.
Jetzt kommts Nachdenken dran und die Folgen bedenken.....und nach und nach ein Bereuen... vorausgesetzt man darf lange genug noch nachdenken in aller Ruhe und beobachten, hinschauen, ist jener wirklich total verkehrt...?? Er kann auch höflich sein, er kann auch anders sein, irgendwie vorsichtiger, irgendwie weniger doof... und wir reden auch nicht mehr wie üblich, wir reden jetzt anders, mehr taktvoller... wegen dem, weil man distanzierter ist jetzt, sich also in Ruhe lässt mit Nörgeln, Diskutieren, Vorhaltungen, Gesprächen, die sich eh nur dauernd im Kreis drehen.
Man kann beschließen, jetzt geht jeder mal dem anderen aus dem Weg. Nachher sehen wir weiter.
 
Ich danke für die rege Beteiligung!

Weil es mal aufgeworfen wurde: Nein, eine Affäre oder jemand anderes ist nicht da und gab es auch nie. Sollten wir beide uns definitiv trennen, dann haben wir beide die kommenden (vermutlich) Jahre keine Lust mehr auf einen neuen Partner, es war zu turbulent :-D

Manche Kommentare geben einem natürlich etwas Hoffnung, allerdings bin ich sehr realistisch veranlagt und werde auch nichts erzwingen. Der Tag gestern musste einfach erst einmal vorüberziehen, der heutige wird auch getrennt verbracht da ich beruflich im Hotel woanders bin - somit hat man erst einmal etwas Ruhe die es auch so immer Streckenweise mal gibt.
Ich werde meiner Frau sagen, dass ich gerne an allem arbeiten möchte - und die Ehe nicht Kampflos hinschmeißen (habe ich ihr gestern vor dem Schlafengehen schon gesagt). Sollte sie nicht mehr wollen und sich sogar glücklicher fühlen nach ihrer Entscheidung, dann denke ich braucht man auch keine weiteren Versuche mehr zu starten das Ruder rumzureissen.
 
Habe gerade aus Spaß mal den Unterhaltsrechner angeworfen, pendelt sich ohnehin auf die Summe ein die unsere jetzige Wohnung monatlich kostet - da kann ich das auch einfach übernehmen und habe kein Problem damit 200€ mehr für die Nebenkosten zu zahlen, da sie nicht extrem viel Geld verdient.
Das würde ich an deiner Stelle aber nicht so locker sehen.
Das du den generösen spielst und die Wohnkosten übernimmst, entbindet dich deshalb nicht automatisch von deiner Unterhaltspflicht. Also das Thema Finanzen würde ich vernünftig und bedacht abwickeln.
 
Wird es besser werden?
Ja, ganz sicher. Im Moment scheint das ganze Leben über einem einzustürzen und man sieht nur noch schwarz. Wenn sich der erste Schock gelegt hat kannst du langsam wieder logisch denken und in Ruhe anfangen zu organisieren. Übereile nichts. Wenn man noch halb in Panik über die ungewisse Zukunft ist, fängt man oft an kopflos zu handeln. Das kommt selten gut. Nimm dir Zeit. Ihr habt keinen Streit, ihr habt euch bloss entliebt. Es gibt keinen Grund auf der Stelle auszuziehen, ihr könnt ja noch normal miteinander reden und gemeinsam und in Ruhe die nächsten Schritte planen. So gewöhnst du dich automatisch langsam an den Gedanken, dass die Ehe gescheitert ist und es kein zurück mehr gibt.
dass sie nicht glaubt das es weitergehen kann.
Was, wenn der Satz lauten sollte: "...dass es SO nicht weitergehen kann " Frag sie mal. Vielleicht kann man es noch reparieren. Manchmal reicht auch eine Trennung auf Zeit.
 
Hat sie einen neuen Partner gefunden ?

Wenn du sie öfter laut angemeckert hast und du schon früher die Trennung gewollt hattest,
kann dieses Verhalten für sie unerträglich gewesen sein .
Es könnte ihr Grund für die Trennung sein.

Vielleicht hilft euch erstmal eine Beziehungspause.

Schade, dass
sie keine Paarberatung haben möchte.
 
Das du den generösen spielst und die Wohnkosten übernimmst, entbindet dich deshalb nicht automatisch von deiner Unterhaltspflicht.
Richtig. Du darfst den Unterhalt für sie und die Kinder nicht zweckgebunden zahlen. Hört sich auch sanft nach Bevormundung an.
Bevor eine Frau die Trennung ausspricht, hat sie bereits Wochen vorher alles mit sich ausgemacht.
Wie war eure Kommunikation die letzten Wochen?
 
Der Beitrag unten wartet seit 04:26 Uhr auf Bestätigung vom Moderator 🙂

Ich danke für die rege Beteiligung!

Weil es mal aufgeworfen wurde: Nein, eine Affäre oder jemand anderes ist nicht da und gab es auch nie. Sollten wir beide uns definitiv trennen, dann haben wir beide die kommenden (vermutlich) Jahre keine Lust mehr auf einen neuen Partner, es war zu turbulent :-D

Manche Kommentare geben einem natürlich etwas Hoffnung, allerdings bin ich sehr realistisch veranlagt und werde auch nichts erzwingen. Der Tag gestern musste einfach erst einmal vorüberziehen, der heutige wird auch getrennt verbracht da ich beruflich im Hotel woanders bin - somit hat man erst einmal etwas Ruhe die es auch so immer Streckenweise mal gibt.
Ich werde meiner Frau sagen, dass ich gerne an allem arbeiten möchte - und die Ehe nicht Kampflos hinschmeißen (habe ich ihr gestern vor dem Schlafengehen schon gesagt). Sollte sie nicht mehr wollen und sich sogar glücklicher fühlen nach ihrer Entscheidung, dann denke ich braucht man auch keine weiteren Versuche mehr zu starten das Ruder rumzureissen.

Ergänzung wie folgt:

@Portion Control und @Stefffi : Sollte es so weit kommen das wir uns final trennen, dann ist dieses Geld nicht zweckgebunden, das haben wir eher für uns ausgemacht, dass sie es für die Miete natürlich nimmt. Wir kennen uns seit 14 Jahren und ticken ziemlich ähnlich, in solchen Dingen sind wir unkompliziert und natürlich würde der überwiesene Geldbetrag dann für die Miete für sie und die Kinder aufgebracht werden - ohne das es aber eine Zweckbindung gibt.

Unsere Kommunikation der letzten 3 Wochen war kühl, davor war es relativ normal...aber ich weiß durch unser Gespräch gestern, dass die letzten 2-3 Wochen einfach nur das i-tüpfelchen waren die das Fass zum Überlaufen gebracht haben.
Obwohl ich meine eigene Kommunikation sehr bemängle und ausschlaggebend für die vermutliche Scheidung halte, bin ich aber doch etwas enttäuscht und sauer, dass sie mir ihre eigene Gefühlslage nicht vorher schildern konnte um mir auch den Ball etwas zuzuspielen. Aber gut, die Vergangenheit kann man nicht ändern.

@cucaracha Sie hat keinen neuen Partner und wir beide dürften von neuen Partnern auch die nächste Zeit "geheilt" sein - ich glaube wir müssen unsere eigenen Leben erst einmal wieder in den Griff kriegen.
Angemeckert haben wir uns oft gegenseitig, aber nichts was jetzt hervorsticht und nicht ohne Entschuldigung geblieben ist...ich war die letzten 3 Wochen sehr mit mir selber beschäftigt und am Hadern, habe ihr aber nichts davon erzählt (kann sowas nicht gut) und sie quasi wie eine heisse Kartoffel fallen lassen...und das hat dann jetzt gestern die Aussprache hervorgebracht, wobei ihre Entscheidung (die ich schon für final halte, aber wer weiß) sicher schon Wochen vorher getroffen wurde.

@Moriarty Vielen Dank - wir geben uns Mühe.
Ein riesen Fass aufzumachen bringt nicht immer was, wir haben es bei vielen anderen gesehen die sich haben scheiden lassen. Wir wollen das auch nicht für die Kinder.


Ich bin im Außendienst tätig und heute im Hotel, habe heute morgen einen Zettel auf dem Tisch gelassen mit vielen Worten und der Ansage, dass ich die Beziehung nicht einfach aufgebe. Jetzt liegt der Ball bei ihr.
 
habe heute morgen einen Zettel auf dem Tisch gelassen mit vielen Worten und der Ansage, dass ich die Beziehung nicht einfach aufgebe. Jetzt liegt der Ball bei ihr.
Falsch, der Ball liegt nicht bei ihr. Zettel sind Einwegbotschaften mit Kurzinformationen wie "Hab dich lieb", "Letzte Nacht war toll, das sollten wir bald mal wiederholen" oder "Ich möchte ungern einfach so aufgeben. Lass uns heute Abend reden".

Wenn zwei Menschen, die unter einem Dach leben über Zettel kommunizieren müssen, dann ist die Beziehung in einer bedenklichen Schieflage. Es zeigt nur, dass mindestens einer von beiden nicht den Mut zu direkter Konfrontation hat und wie gross die Distanz schon ist. So kann man eine Ehekrise niemals bewältigen.
 
Falsch, der Ball liegt nicht bei ihr. Zettel sind Einwegbotschaften mit Kurzinformationen wie "Hab dich lieb", "Letzte Nacht war toll, das sollten wir bald mal wiederholen" oder "Ich möchte ungern einfach so aufgeben. Lass uns heute Abend reden".

Wenn zwei Menschen, die unter einem Dach leben über Zettel kommunizieren müssen, dann ist die Beziehung in einer bedenklichen Schieflage. Es zeigt nur, dass mindestens einer von beiden nicht den Mut zu direkter Konfrontation hat und wie gross die Distanz schon ist. So kann man eine Ehekrise niemals bewältigen.
Naja. Aber ein solcher Zettel kann doch durchaus ein Initialimpuls sein, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
 

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