EuFrank, ich bin mittlerweile ebenfalls für einen freien Waffenbesitz.
Die Gründerväter der USA waren es ebenso.
Reden wir über einen zivilisierten Staat, der auf der Weltbühne als globaler Hüter und gottbefohlener Verteidiger und Exporteur der Demokratie auftritt
(viz.
Beacon of Democracy, Iraqui Nation Builder, American Providence, Nation with a Mission etc.)
oder von einer Terra Incognita zu Zeiten ihrer Besiedlung mit einer
American Frontier?
Nur eine bewaffnete Bevölkerung kann Ent-Demokratisierungs-Tendenzen entgegentreten.
Also dann doch Anarchie, Faustrecht, Ius Naturalis als die bessere, weil wehrhaftere Form der
Demokratie?
Nein. Ich halte die Menschen in diesem Land für - noch - nicht fähig, Waffen nur dann einzusetzen, wenn es wirklich nötig ist.
Wann ist diese Notwendigkeit gegeben?
Der Gedanke hierbei ist, fähig zu sein sich zu wehren, wenn eine Diktatur am entstehen ist. Wenn der Staat selbst zum Feind wird.
Ich glaube, niemand will den
Hobbesschen Leviathan.
Moderne Demokratien haben dem aber das Prinzip der Gewaltenteilung entgegengesetzt.
Ich weiss, dass der American Frontier Habitus in den USA noch zahlreiche Anhänger hat und in seinen extremen Auswüchsen Sektenbildungen hervorbringt,
die sich von den
Verkommenen Subjekten in Washington D.C. nicht länger bevormunden lassen wollen, eigene Staaten im Staat errichten und ihre Steuerpflicht aufkündigen. (letzteres schmerzt dann sogar einen, der zivilen Bewaffnung relativ gleichgültig gegenüberstehenden, Weltpolizisten, der daraus ja schliesslich auch seine
Freedom Force und deren globale Missionen finanzieren muss; sogar so sehr, dass er ruchlos gegen diese Separatisten vorgeht)
Unter denen sollen nicht wenige Mitglieder der National Rifle Association sein.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass in einem zivilisierten Staat Handfeuerwaffen nicht in die Hände seiner Bürger gehören.
Bei manchem NRA Mitglied würde ich eher denken, dass der ein Fall für die Klapse ist.