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Riesiges Problem damit Vollzeit zu arbeiten (Ausbildung)!

Wenn jemand jedenfalls behauptet, es ist nicht möglich, Arbeiten zu machen wo man wenig menschlichen Kontakt hat, oder zum Beispiel 0 Kontakt zu Fremden, dann ist meine Antwort: Das ist nicht zutreffend, es gibt diese Stellen.

Arbeiten ohne Kontakte zu Fremden gibt es doch zuhauf. Nahezu alle Jobs ohne Kundenverkehr haben diese Charakteristik inne. Ich als Controller hab doch auch nur die üblichen Verdächtigen täglich um mich herum. Und selbst das kann man noch weitestgehend ausblenden wenn man stur in den PC schaut. 😉
 
Als sozialphobischer Büroarbeiter hast du oft das Problem, dass die Stellen in Großraumbüros stattfinden, dass du über lange Flure mit vielen Leuten musst um rein-/rauszukommen/zur Pause/Toilette.

Und dass du vorab nicht weißt, wie das Betriebsklima in der Organisation ist. Garantie auf Einzelbüro gibt es selten. Also bleiben meist nur extrem kleine Organisationen, wo man fast einziger Angestellter ist.

Als Controller sitzt du 100 Pro in Meetings, Besprechungen, Konferenzen. Mindestens einmal wöchentlich, und hast persönlichen Klärungsbedarf. Ebenso als Buchhalter.

Für einen hardcore Sozialphobiker kaum denkbar.

Es sei denn die Aufbauorganisation/Ablauforganisation ist perfekt ausgereift. Dann gibt es wohl weniger persönlichen Abstimmungsbedarf/Nachsteuerungsbedarf/Reibungsverluste.
 
Wie man sich als Soziophobiker / Hochsensibler einen passenden Job sucht?
(...)
Wenn jemand sagt, dass man so aber seine Angst vor Menschen behält ist meine Antwort, dass jeder selber wissen muß, was er macht, es darf ja jeder Soziophobiker, etc., gerne unter Menschen arbeiten und versuchen seine Angst so zu verlieren, wenn er das für richtig hält.
Zur Nacht- und Nebeleule zu werden, ist ja ziemliche Vermeidungsstrategie. Soll man ja eigentlich nicht machen, wenn man nicht völlig abgeschottet enden will.

Als Hochsensibler, hat man doch auch eher das Bedürfnis nach etwas Sinnstiftendem (nicht nur Lebensunterhalt bestreiten). Und Automatenbefüller... naja.

Ich glaub, wir sind außerdem OT. 😱
 
Ich hab da zwanzig Vorschläge gemacht, nicht nur Nachtjobs und Automatenbefüller. Was für einen sinnstiftend ist, ist individuell. Für mich ist sinnstiftend alles, was anderen wirklich nützt. Zeitungen ausfahren und Automaten befüllen auch. Müllabfuhr auch.

Für manchen ist vielleicht sinnstiftend, wobei du persönliches Feedback bekommst, menschliche Wärme, oder wo dein soziales Ansehen bei steigt.

Das hat jeder selber zu erkennen, dann seine Entscheidung an seiner Selbsterkenntnis auszurichten.

Natürlich kann auch jeder "irgendwas" machen, weil "irgendwer" im Forum das rät, auch unbegründet oder aus einer Laune heraus.

Ich halte auch gar nichts davon, jemandem der aus guten Gründen den Umgang mit Menschen reduziert, pauschal zur Exposition/Konfrontation/Desensibilisierung zu raten, und dazu zu raten, sich unbedingt anzupassen und einzufügen.

Genauer gesagt, raten kann jeder was er will. Aber wer ein Problem hat sollte nicht auf "jeden" Rat hören, sondern sich recht genau überlegen welches Ziel er hat, welcher Rat warum gut oder weniger gut ist, und dann selber entscheiden, was zielführende Maßnahmen sind.
 
Du mußt wissen, was Deinen Neigungen und Fähigkeiten entspricht.

Auf mich machst Du den Eindruck, als wenn Du nicht weißt, was Du willst. Keine Ahnung, dann werde ich eben RENO-Gehilfin oder mache was im Supermarkt. Das ist mir zu passiv. So wirst Du zum Spielball anderer. So wirst Du nur mit Glück glücklich.

Ich würde mich mal auf die Suche nach ein paar Berufsfeldern machen, die Dir gefallen.
 
Zur Nacht- und Nebeleule zu werden, ist ja ziemliche Vermeidungsstrategie. Soll man ja eigentlich nicht machen, wenn man nicht völlig abgeschottet enden will.

Auf der einen Seite nicht abschotten wollen aber bei der Arbeit wenn möglich auf drei Meilen niemandem begegnen. Und dann noch den Sinn hinterfragen. 😉
Herrlich.

So jemand muss halt Selbständig werden und sich eigene Gedanken machen.
 
Es war darauf bezogen das der Job für einen Menschen mit Sozialphobie anscheinend erst noch erfunden werden muss? Nur müsste derjenige dann am Besten selbst aktiv werden, in der Schaffung einer beruflichen Position welche ihm behagt.

Ansonsten sehe ich da keinen Ausweg.
 
Da gibt es schon genug Berufe.

Hab selbst eine leichte SP und einen Beruf gefunden. Verkäufer oder Kundenberatung wäre nichts für mich. Aber Telefonsupport usw. geht.
 
Hallo. Ich brauch ganz dringend guten Rat...

2015 hab ich mein Abitur gemacht. Kein gutes, aber immerhin. Innerhalb des letzten Jahres habe ich meinen heutigen Freund kennengelernt. Wir wohnen auch zusammen.
August 2015 wollte ich ein BFD machen. Der Probetag war okay und dachte mir für 1 Jahr wird das eine gute Option. Aber am ersten richtigen Tag habe ich große Panik bekommen... mein Arbeitsplan hat mich erschüttert und jede Sekunde fühlte sich wie Stunden an...der Tag dauerte ewig. Ich habe mich öfter auf Toilette begeben und in Tränen meinen Freund angerufen..
Am dritten Tag habe ich mir einen 15 Stunden Vertrag in einem Supermarkt besorgt und bin den Freitag, nach grade mal 5 Tagen vom BfD begangen....

Der Job im Supermarkt war für mich voll ok. Es waren ja nur 15 Stunden. Wenn es durch Überstunden aber mal auf 5 Tage die Woche gestiegen ist war mir sehr unwohl...

Jetzt habe ich eine Ausbildung gefunden. Endlich. 2 Jahre später. Eigentlich wollte ich immer was mit Tieren machen.. mein ewiger Traum...aber nun werde ich Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Der Beruf hörte sich gut an und der Probetag war ebenfalls gut.
Heute war der erste Tag.. bereits gestern saß ich voller Tränen hier... angst..
Und heute? Nicht besser... Jetzt weine ich wieder..meinen Freund vollgetextet und am zuweinen.

Er ist übrigens gesundheitsbedingt arbeitslos, ist nur momentan von 9 Uhr bis 14 Uhr in einer Maßnahme.

Auf jeden Fall hasse ich mich selbst für mein Verhalten. Alle sind stolz auf mich. Besonders mein Vater. Er hat mir neue Kleidung gekauft, mir damals mein Auto und Führerschein finanziert und immer an mich geglaubt dass ich groß Karriere mache.
Er ist selber selbstständig.
Ich weiß dass es mich stört, jeden Tag weg zu sein...das Leben sollte zum Leben da sein. Man lebt nur einmal oder nicht? Der Gedanke jeden Tag von 8 Uhr bis 18 Uhr weh zu sein zerreißt mich..
Ich brauche irgendwie einfach freie Tage zwischen meinen Arbeitstagen...
Ich habe ein Haus geerbt. Wohne drin. Zahle keine Miete... habe in meinem 15 Stunden Job mehr verdient als ich es in den nächsten 3 Jahren je werde... warum soll ich so leiden, wenn ich mit dem kleinen Geld glücklich bin?

Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll... Ich hasse es immer zu heulen und so schwach zu sein, aber am liebsten würde ich einfach abbrechen und Leben.. glücklich sein..
Ich weiß ja nicht mal ob mich der Beruf glücklich macht... nach 2 Tagen bin ich mir mega unsicher...

Tut mir leid für den langen Text..es wäre schön, wenn mir jemand einen guten Rat geben könnte..







Wo bitte schreibt die TE, dass sie eine Sozialphobie hat? Sie will nicht täglich so lange außer Haus sein und kann sich ein Leben mit Vollzeitarbeit schwer vorstellen.
 

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