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Riesiges Problem damit Vollzeit zu arbeiten (Ausbildung)!

Nicht jeder leidet, weil er Vollzeit arbeitet. Ich denke sogar, das ist der Normalfall, dass man Vollzeit arbeiten muss/will.
Ich würde nie auf Teilzeit wechseln, damit ich mehr Freizeit habe.

Heißt, der normale Mensch arbeitet dafür, dass er sich Haus oder Wohnung, Auto, Führerschein, Kleidung, Urlaubsreisen usw. zahlt. Mir wurde auch nichts geschenkt und ich bezahle alles selber.

Ich sehe eher das Problem bei dir, dass du noch nicht deine Berufung, also den richtigen Beruf gefunden hast, der die ausfüllen kann. Ich habe gerne meinen Tagesablauf, aufstehen, zur Arbeit gehen, danach Feierabend und dann zufrieden von dem Geschafften mit Perspektive in den neuen Tag.
Ja, ich mag meine Arbeit. Und ich arbeite Vollzeit. Man hat natürlich in der Ausbildung, Praktika usw. erst mal weniger Verantwortung usw. und richtige Zufriedenheit wird sich erst einstellen, wenn du ein bißchen drin bist.

Kann gut sein, dass dir die Ausbildung im Moment einfach nicht liegt. Und es ist eine große Umstellung, ganztags außer Haus zu sein und zu arbeiten. Als Schülerin war es für mich zum Beispiel ziemlich hart, ganztags im Supermarkt zu arbeiten, weil ich schon 18 war. Ich habe das damals ein paar Wochen gemacht, weil ich mir meinen Führerschein selbst finanzieren musste.

Lass dich vom Berufsinformationszentrum beraten und suche dir das, was dir liegt. Sicher haben deine Eltern bestimmte Vorstellungen, was aus ihrem Kind mal werden soll.
Du wirst sehen, es gibt dir Befriedigung, wenn du was machst, was dir gefällt und liegt und du merkst, du hast am Tag was geschafft.

Natürlich sind 15 Stunden in der Woche ein leichtes Arbeitsleben.

Glücklich bist du damit ja nicht wirklich. Du willst dir sicher mal was gönnen, Urlaubsreisen, Neuanschaffungen, und da wird auf Dauer das Geld nicht ausreichen.



Ich wünsche dir alles Gute, damit du findest, was dir gefällt und dich ausfüllt.
 
Wenn du gerne was mit Tieren machst, könntest du Tierarzthelferin werden. Das ist sicher ein Beruf, der Spaß machen kann. Allerdings sind die Arbeitszeiten dort nicht unbedingt günstig, du musst dich den Öffnungszeiten der Tierarztpraxis anpassen. Aber wenn es Spaß macht, ist die Dauer der Arbeit gar nicht immer so ein großes Problem.
 
Der ewige Traum was mit Tieren zu machen und dann Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte? Ohweh, unterschiedlicher gehts ja kaum. War die Entscheidung freiwillig, oder wollte man dem Stolz des Vaters und des Umfeldes gerecht werden?

Ich stimme zu. Das Leben sollte zum Leben da sein. (Bekomme es selber leider nicht hin 😱 .) Ein Haus zu haben ist ja ein Traum. Wenn ein bisschen Grundstück für Garten dabei ist, würde ich ein bisschen versuchen Selbstversorger zu machen. Ansonsten kucken, dass man anfallende Arbeiten am Haus, wie leichtere Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten, selber machen kann. Mit Organisationsgeschick, kann man sich vielleicht Leute herbeiholen, aus der Familie oder Freundeskreis, die einem bei größeren Arbeiten mal unterstützen können. Handwerkerberufe sind immer gut. Auf fremde Leute angewiesen sein geht mächtig ins Geld. Tauschring wäre vielleicht noch eine Idee, wo man Waren und Dienstleistungen gegenseitig tauschen kann. Les' da ab und zu mal 'ne Anzeige bei uns in der Zeitung und scheint sich einigermaßen etabliert zu haben (selber keine Erfahrng damit).

Wenn man keinen großartigen Lebensstil pflegen muss, auf Reisen und Essen gehen, Elektronik Krimskrams verzichten kann, sich überflüssige Versicherungen spart etc., dann denke ich, geht das mit einem kleinen Einkommen, ohne Miete zahlen zu müssen, durchaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Ja, die Ausbildung war mein freier Wille. Ich dachte es wäre eine Arbeit für mich. Nicht so teamlastig und interessant zugleich. Aber es ist plötzlich alles anders. Ein probetag hatte nicht gereicht...
Aber ich hatte keine Zeit für mehr probieren und ich war froh, endlich was zu haben. Es war schon Mai fast.

Die Arbeit gefällt mir nicht. Aber das ist auch nicht das einzige Problem. Kaum Schlaf, immer nachts wach, Schweißausbrüche, Panik Attacken, Hyperventilation.... Ist doch alles nicht normal? Und es wird von Tag zu Tag schlimmer...
Nachdem ich heute mit meinem Vater geredet habe, werde ich wahrscheinlich abbrechen und nochmal neu suchen. Eine Therapie machen...

Und ich bin eine sehr sparsame Person. 500-800 Euro kamen bei der Teilzeit Stelle rum. Je nach Überstunden. Dann noch Kindergeld dazu. Letztlich habe ich lediglich 400 Euro ca. die ich davon im Monat aktiv nutze für essen und Kosten wie Strom, Internet etc.
Der Rest wird bei mir alle gespart und habe mir in den 2 Jahren ca. 2000 Euro + angespart. Eigentlich mehr, aber Urlaub hat noch was verschlungen ^^
Also ich bin zufrieden mit dem kleinen Geld. Ich brauch nicht viel..
 
Achja und wir wohnen zu 4. in dem Haus. 3 Generationen. Wir zahlen alle unseren Teil dazu, falls etwas kaputt geht oder gemacht werden muss. Bzw nur zu 3. meist, da meine Oma hier lebenslang unentgeldlich wohnen darf nach dem Testament. Sie steuert lediglich mal freiwillig was dazu.
 
Grundsätzlich ist das nichtausgegebene Geld das am leichtesten verdiente. Es geht auf keine Kuhhaut, was sich der moderne Deutsche für extreme Konsum-Bedürfnisse selbst aufzüchtet.

Trotzdem, irgendwoher muss man meist auch verdienen, wenn man nicht als Selbstversorger leben kann, und wer kann das schon! Und man tut gut daran, herauszufinden, wo man sich typbedingt am effektivsten einbringen kann, und was dann auch über die Bezahlung wertgeschätzt wird.

Wenn du eine soziale Phobie oder sonstige Angststörung oder hohe Sensibilität hast, dann suche dir eine passende Arbeit.

Oder krieg ein härteres Fell / mach Therapie / füg dich ein (wenn denn überhaupt möglich)!
 
Und ich bin eine sehr sparsame Person. 500-800 Euro kamen bei der Teilzeit Stelle rum. Je nach Überstunden. Dann noch Kindergeld dazu. Letztlich habe ich lediglich 400 Euro ca. die ich davon im Monat aktiv nutze für essen und Kosten wie Strom, Internet etc.
Der Rest wird bei mir alle gespart und habe mir in den 2 Jahren ca. 2000 Euro + angespart. Eigentlich mehr, aber Urlaub hat noch was verschlungen ^^
Also ich bin zufrieden mit dem kleinen Geld. Ich brauch nicht viel..

Stell dich schon mal darauf ein, dass du im Falle eines Ausbildungsabbruches den Anspruch auf Kindergeld verlierst. Solltest du das Kindergeld unberechtigt weiterhin bekommen, weil die Familenkasse noch nichts von deinem Abbruch weiß, dann wird sie das unberechtigt bezogene Kindergeld zurückfordern.

Irgendwann werden deine Oma und dein Vater nicht mehr da sein um dir nötigenfalls unter die Arme zu greifen. Auch wenn du sehr sparsam bist, wirst du eines Tages merken, dass so wenig Geld auf Dauer nicht ausreicht. Als ungelernte Kraft bist du im Zweifelsfall auch die erste, die ihren Job verliert, sollten mal Stellen eingespart werden müssen.

Du solltest dir wirklich überlegen wofür dein Herz brennt und dann versuchen in dem Bereich eine Ausbildung zu machen, vielleicht tatsächlich etwas mit Tieren.
 
Die Arbeit gefällt mir nicht. Aber das ist auch nicht das einzige Problem. Kaum Schlaf, immer nachts wach, Schweißausbrüche, Panik Attacken, Hyperventilation.... Ist doch alles nicht normal? Und es wird von Tag zu Tag schlimmer...
Nachdem ich heute mit meinem Vater geredet habe, werde ich wahrscheinlich abbrechen und nochmal neu suchen. Eine Therapie machen...

"Keinen Spaß bei der Arbeit" kennt ja jeder irgendwie mal. Aber das äußert sich nicht so, dass man Schlafstörungen und Panikattacken bekommt, das sind ja sehr heftige Symptome.

Ich rate Dir, das anzugehen, und die Ursache rauszufinden. Ich denke, dass Du das Problem sonst irgendwann in jedem Job hast. Lass das nicht Dein Leben bestimmen.
 
Grandios. oO 🙂 Wie geht das?

Wie man sich als Soziophobiker / Hochsensibler einen passenden Job sucht? Mit etwas Nachdenken kann sich die Frage jeder selbst beantworten!!

Ich schlage vor, sich nicht im Einzelhandel an die Kasse zu setzen, nicht im Schwimmbad an den Kiosk, nicht Friseur, Eisenbahnschaffner, Krankenpfleger, Polizist, Kindergärtner, Postbote werden.


  • nachts Zeitungspakete vom Distributionszentrum in den Einzelhandel ausfahren
  • im Einzelbüro Sachbearbeitung machen
  • in günstiger Umgebung (große verstreute Halle) oder nachts Produktionshelfer oder im Callcenter
  • Telefonist Taxizentrale
  • Automatenbefüller
  • Langstreckentransportfahrer
  • Digitalisierer im Archiv
  • Eisenbahnfahrer, Pilot
  • Wertstoffcontainer leeren
  • Anlagenfahrer in Wasserwerk, E-Werk, Kläranlage, Müllverbrennung, Kraftwerk
  • Landwirtschaftlicher Arbeiter, z.B. Lohnmähdrescher
  • Laborant im günstigen Labor
  • Naturwissenschaftler im günstigen Umfeld
  • Internetversand aufziehen
  • Internetportal aufziehen
  • Homeoffice
  • Bücher schreiben
  • Portalkranfahrer im Hafen
  • Winterdienst, Pistenwalzenfahrer
  • in der Dämmerung Zeitung austragen
  • etc.

Wenn jemand jedenfalls behauptet, es ist nicht möglich, Arbeiten zu machen wo man wenig menschlichen Kontakt hat, oder zum Beispiel 0 Kontakt zu Fremden, dann ist meine Antwort: Das ist nicht zutreffend, es gibt diese Stellen.

Wenn ein Soziophobiker sagt, bei diesen Tätigkeiten verdiene ich zu wenig, oder sie sind zu schwer zu finden, dann sage ich ihm: Kein Problem, dann mach doch was mit vielen Menschen um dich rum, und verdiene eben mehr, oder finde leichter Anstellung.

Wenn jemand sagt, dass man so aber seine Angst vor Menschen behält ist meine Antwort, dass jeder selber wissen muß, was er macht, es darf ja jeder Soziophobiker, etc., gerne unter Menschen arbeiten und versuchen seine Angst so zu verlieren, wenn er das für richtig hält.

Natürlich muß man bei vielen qualifizierten Berufen durch die Ausbildung oder durch's Studium. Nun gut, wenn das auch nicht möglich ist, dann schränkt das den Handlungsspielraum weiter ein. Auch damit muß man dann umgehen, bei seiner Suche nach einer Nische.
 
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