nicht zu sehr nach Hefe schmeckt
Du könntest Lievito Madre benutzen. Dauert zwar ein wenig im Ansatz, kann aber dann praktisch fast ewig fortgeführt werden...wenn einem die Mitbewohner die Gläser nicht wegschmeißen
Da wird beschrieben, wie er hergestellt wird (habe ich oft während Corona so gemacht):
https://brotbackliebeundmehr.com/lievito-madre-italienischer-sauerteig/
1. nicht zu sehr nach Hefe schmeckt (mache gar nicht so viel rein) und zweitens nicht so schwer (und bei Brot) hart
Bei Pizza (meine Schwiegertochter sagt, das sei das beste Rezept) mache ich eine lange Teigführung, d.h. wenn es abends Pizza geben sollte (ich mache den Teig immer so dünn wie möglich), dann rühre ich ihn schon am
Vortag frühmorgens an: 750g Mehl Tipo 00, 250g Mehl 405, 7g Frischhefe (in einem Vorteig angegangen) und 15g Salz. Wasser nach Bedarf. Den lasse ich dann gehen, knete den dann nochmal ca. 10 Minuten (schlagen, ziehen, falten) und gebe ihn dann in eine Schüssel mit Deckel. Dort steht er dann (kühl, aber nicht kalt) bis zwei Stunden vor dem Essen...sind dann fast zwei Tage. Dann wird er in Portionen abgeteilt, abgedreht und nochmal gehen lassen.
Bei Brot kommt es darauf an, welches Mehl oder Mischungen Du benutzt.
Oft liegt es auch daran, daß das Brot trocken, d.h. nicht mit Dampf gebacken wird. Ich habe privat leider nur einen normalen Ofen, also stelle ich eine Auflaufform mit Wasser auf das unterste Backblech. Das funktioniert recht gut.
Habe leider keine langjährige Erfahrung im Brot backen, aber seit ich meine Cooking Chef habe und seit Corona backe ich recht oft Brot und experimentiere herum. Für Brot nehme ich fast ausschließlich Frischhefe, Trockenhefe eher für Fein- und Kleingebäck.