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Religionen der Welt

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Ach Dr.House, was soll daran intelligent sein ?
Immer wenn ich mal für höchstens ne Minute auf dieses Programm gedrückt hatte, wurde irgentwie über Gott gelästert.
Und dem werden die armen Kinder ausgesetzt!

Ich bitte dich, die Simpsons betrachten auf sehr satirische Weise gesellschaftliche Themen. Da gehört, vor allem in den USA, natürlich Gott dazu.

Du erinnerst mich an Ned Flanders. Kennst du ihn? 😉
 
Und da landet man beim Buddhismus.
Nirwana ist nämlich Ort und Zeit an/in welchem ALLES da ist.

Hmm, nee, Catherine.

Ich bin da nicht gelandet, weil dieses philosophische Konzept mir zuviel mit Stagnation zu tun hat, und Stagnation ist für mich Degeneration.

Entwicklung/Evolution muss einfach sein - auch wenn ich nicht weiss, wie sie nach dem Überwinden der Dualität weitergehen wird.


Peter
 
Ich schau gerade auf 3sat "Woher kommt die Welt?", eine Doku über die Entwicklung des Universums. Sehr interessant. Und jeder religiöse Mensch, der glaubt, alles sei so entstanden wie es in einer heiligen Schrift beschrieben wird, sollte sich das mal ansehen und dann hoffentlich merken, wie lächerlich dumm so eine Aussage ist.
 
Habe nur das Ende gesehen, aber das hat mir schon völlig gereicht Mister Schlaummeier !🙄

"Wie kommt man einer Energie auf die Spur, von der man noch nicht mal weiß, ob sie besteht"?

"Wissenschaftler müssen ihr Wissen über den Kosmos in Frage stellen!"

"Jede Antwort zur Entstehung der Welt wirft neue Fragen auf!"


solche Erkenntnisse, überzeugen mich leider nicht in meiner lächerlich, dummen Anschauung - Pech gehabt!😎


Ich schau gerade auf 3sat "Woher kommt die Welt?", eine Doku über die Entwicklung des Universums. Sehr interessant. Und jeder religiöse Mensch, der glaubt, alles sei so entstanden wie es in einer heiligen Schrift beschrieben wird, sollte sich das mal ansehen und dann hoffentlich merken, wie lächerlich dumm so eine Aussage ist.
 
😀 Da hättest du dir mal die ganze Sendung ansehen sollen. Kommt bestimmt mal eine Wiederholung oder schau in der ZDF Mediathek nach.

Die Themen, die dort angeschnitten worden, waren so faszinierend. Einfach unglaublich. Was es für Theorien gibt, mit welchen Methoden man rechnet, wie man in die Zeit zurück reisen und den Anfang des Universums betrachten kann usw.

"Gott hat alles erschaffen....."

Das ist keine Antwort, es ist ein Witz. Die Fragen nach der dunklen Energie, der dunklen Materie, die Theorie des Multiversums oder, dass vor dem Urknall ein anderes Universum bestand und unsere Existenz wir nur dem Tod des anderen Universums zu verdanken haben.

So viele Fragen, so viele Fragen. Und die Antworten findet man sicherlich nicht in irgendwelchen "heiligen Schriften", sondern nur durch Forschung und ständiges hinterfragen und eben dieses wird durch die Antwort "Gott hat alles erschaffen", behindert.

"Gott hat alles erschaffen", hat genauso viel Wert wie das berühmte "Darum!" - nämlich keinen. 😎
 
"Gott hat alles erschaffen....."

Das ist keine Antwort, es ist ein Witz. Die Fragen nach der dunklen Energie, der dunklen Materie, die Theorie des Multiversums oder, dass vor dem Urknall ein anderes Universum bestand und unsere Existenz wir nur dem Tod des anderen Universums zu verdanken haben.

So viele Fragen, so viele Fragen. Und die Antworten findet man sicherlich nicht in irgendwelchen "heiligen Schriften", sondern nur durch Forschung und ständiges hinterfragen und eben dieses wird durch die Antwort "Gott hat alles erschaffen", behindert.

"Gott hat alles erschaffen", hat genauso viel Wert wie das berühmte "Darum!" - nämlich keinen. 😎

gutes beispiel dafür ist ja galileo.

andererseits liefern religiöse "antworten" keine wissenschaftlichen - naturwissenschaftlichen - erklärungen für viele vorgänge der erde. und keine wissenschaft der welt wird mir je "erklären" können, warum das alles ist. was ausserhalb des universums ist. was vor dem vorher war, etc.

ich finde auch, man sollte auf leuten, die mit gott als erklärung für alles (also auch dafür, wenn jemand erkrankt oder irgendeine epidemie ausbricht oder sonstwas "schlimmes" passiert) kommen, auch nicht rumhacken. a) nicht alle haben die möglich- und gelegenheit physik oder sonstwas zu studieren. sich über sowas lustig zu machen, ist einfach "gebildete arroganz", vor dem viele "ausgebildete" menschen auch nicht gefeit sind (eigentlich niemand - was auch in den religionen immer wieder brav erklärt wird).

auf der suche nach antworten, auf ihrer reise nach entdeckungen und "innovationen" haben manche "wissenschaftler" totalen sozialen und anderen mist gebaut. die konsequenzen ihrer erfindungen und entdeckungen war ihnen so ziemlich scheiss egal. natürlich nicht allen. kein wissenschaftler hat die alleinige verantwortung für alles im leben. nix gegen wissenschaften. es ist interessant und eigentlich geht es auch nicht anders. der mensch ist mit neugier ausgestattet und wird weiter tüfteln. muss es auch. superioritätsanspruch von naturwissenschaftlern religiösen gegenüber... totaler kurzschluss. der sich aber auch erklären lässt.

konkretes beispiel: staudamm-projekte.

homo faber ist sone schöne geschichte.. über soziales und naturwissenschaftliches.

die unfähigkeit aller. und nicht nur derer, die halt die physik nicht verstehen. leben ist ein gemeinschaftsprojekt.

gegenseitiger respekt und verständnis würde - glaube ich - echt nicht schaden.

wir reden ja miteinander WEIL wir unsere unzulänglichkeiten haben. religiös gesprochen: gott sieht und weiss alles. (und ich meine das jetzt NICHT im wortwörtlichen sinn. weder schwebt gott da oben in den wolken oder hält uns in einem glas in seiner hand und schaut zu, was so abgeht hier noch dirigiert und bestimmt er uns). menschen nicht. vielleicht gott als BILD als Gedankenhilfskonstrukt um das wesen des menschen zu erklären.

wer glaubt ALLES zu wissen, zu sehen und zu verstehen..
werfe den ersten stein.. oder soll sich doch bitte zum premier der welt wählen lassen. obwohl.. so viel macht könnt er dann wieder missbrauchen.
na, ich weiss auch nicht.

ich kenne genug menschen, die sich mit religiösen wissenschaften "helfen" und sich durchs leben kämpfen. auf diese zu "spucken" ist dermassen arrogant. wie der professor im stück "pygmalion".

vielleicht treffen menschen genau deshalb aufeinander um sich gegenseitig die augen zu öffnen. zumindest immer wieder ein wenig. oder eben auch nicht. manchmal tut man sich lieber an der gurgel packen und würgen, bevor man jemandem die gelegenheit bietet, die eigene sichtweise zu hinterfragen.

kein mensch kann alles gleichzeitig machen. wir sind aufeinander angewiesen. das finde ich eigentlich nichts schlechtes. manche möchten ja gerne superman sein und alles alleine machen. damit sie sich gut und stark fühlen.

im namen der wissenschaft UND der religion wurden und werden noch genug gräuel und grausamkeiten angerichtet. und mache "religiöse" menschen find ich auch ganz angenehme zeitgenossen, weil sie einen nicht mit dem skalpell gleich an den kragen rücken und einen in die kleinsten einzelteile zerlegen wollen, und glauben differentialgleichungen seien alles. und der mensch ein roboter.

interdisziplinarität.

ich kenne physiker die sehr nahe an der religion sind und solche, die die religion verabscheuen. hat sicher auch mit der eigenen lebenserfahrung und umständen zu tun. was einem wie beigebracht worden ist.
wenn einem auf jede frage mit "das war gott" geantwortet wird, kann man ja nur frustriert und wütend werden. der neugier mit "gottes"-hilfe einhalt gebieten ist natürlich verkehrt und falsch und zeugt von machtmissbrauch und angst, neue dinge zu sehen, die für einen persönlich "veränderung" bedeutet.

sich gegenseitig aufs korn nehmen... und bestenfalls voneinander lernen und vielleicht lachend auf die schulter klopfen.

weiss, ist ne illusion.

aber auch wissenschaft.. ist eben wissenschaft. auch wenn es gewaltig ist.. endlich mal durch so ein elektronenrastermikroskop zu gucken. oder durch ein teleskop. grenzen, die immer überschritten werden. aber menschen stehen an unterschiedlichen orten im leben. es macht den dialog nicht einfacher. aber aufeinander einzuhacken und den anderen abzuwerten wohl auch nicht.

schade, dass wir es uns so schwer machen. solange niemand dran glauben muss, finde ich es noch ganz amüsant, wenn auch anstrengend.

wie lautete dieser spruch wieder? wenn man mit einem finger auf den anderen zeigt, so zeigen vier zu einem zurück?

und um den kreis zu schliessen.. wenn man gott als symbol für unsere relative unwissenheit gebraucht.. kann ich dem satz, dass gott alles erschaffen hat, sehr wohl zustimmen. ohne mich davon abhalten zu lassen im leben weiter zu recherchieren. und den frust einzustecken, dass ich mir nicht alle fragen beantworten kann.

man muss nicht unbedingt "gott" sagen, leider brauchen menschen wörter um sich auszudrücken. sich zu verständigen. wörter führen auch oft zu missverständnissen. und wörter sind nicht alles.

lieben gruss
camus
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mit sehr vielem Einverstanden was du sagst Camus, allerdings glaube ich deine Vorstellungen sind meist etwas zu romantisch. Wir haben hier auch schon tolle Diskussionen geführt. Ich erinnere an die Diskussion über Fakten. Das war sehr nervenaufreibend. Man konnte echt nichts sinnvolles mehr schreiben.

Aber ich hoffe du erkennst die Wissenschaft im Allgemeinen an.

Denn die Wissenschaft sagt dir zum Beispiel, dass es außerhalb des Universums nichts gibt. Und wenn es dort etwas gäbe dann hätte es für uns keinerlei Relevanz. Denn da wo das Universum aufhört zu sein hörst du auf zu sein. Dort gibt es nichts mehr. Keine Zeit, keinen Raum, kein Licht, kein gar nichts. Ich könnte dir auch sagen, dass das Universum unendlich ist, aber mit der Unendlichkeit habe ich und wohl auch die anderen Menschen so ihre Schwierigkeiten.

Und zu deinen anderen Argumenten bezüglich der Wissenschaft weis ich nicht genau was du damit aussagen willst? Willst du, dass wir aufhören zu forschen? Überlege dir einmal so das Pro/Contra von Wissenschaft wenn du vor deinem Computer sitzt😉


Und ich glaube zwischen Gläubigen und Ungläubigen herrscht eher selten ein Kommunikationsproblem. Zumindest halte ich es nicht für den zentralen Streitpunkt. Außerdem sind die Ansichten hier so unvereinbar, dass ein Kompromiss unmöglich ist. Entweder hat der Gläubige Recht oder der Wissenschaftler. Beide können nicht recht haben. Immerhin können sie es beide beanspruchen😀, aber das wird keiner Seite reichen. Um erkennen zu können wer näher an der Wahrheit liegt, kann man allerdings sicher die Kommunikation zwischen den Fronten betrachten. Und die Art und Weise wie diskutiert wird. Das lässt Rückschlüsse zu.

Stichworte zum Umgang miteinander: Inquisition, auslachen.
Zuordnen zu welchem Lager welches Stichwort gehört musst du selbst

Um zu verdeutlichen wer hier wem keinen Respekt entgegenbringt/brachte.


Ich habe vor jemandem der heute sagt ich habe Angst vor Schwarzen genauso wenig Respekt, wie vor jemandem der vor 50 Jahren gesagt hat Schwarze sind weniger wert als Weiße.
Ich achte jemanden der heute sagt bei Hitler war nicht alles schlecht genauso wenig wie einen Nazi der ersten Stunde.
Ich halte von heutigen Glauben so viel wie vom Glauben des Mittelalters

Warum?

Den heute wie damals funktioniert es nach dem gleichen Muster. Wer heute Angst vor Schwarzen hat, der hätte vor 50 Jahren "den Nigger gehängt". Weil das alles im Kopf über die selben Mechanismen läuft.

Wer heute sagt: Ich glaube an eine höhere Macht wäre vor 100 Jahren noch jeden Sonntag in die Kirche gegangen und vor 300 Jahren hätte er noch Hexen verbrannt. Um jetzt mal in unserem Kulturkreis zu bleiben.


Das ist vielleicht radikal, aber richtig, wenn auch überspitzt dargestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
lieber freshdumbledore

"Aber ich hoffe du erkennst die Wissenschaft im Allgemeinen an."

bitte lies doch mein posting nochmals durch. dann musst du nicht mehr "hoffen", sondern dann "weisst" du es.

"Denn die Wissenschaft sagt dir zum Beispiel, dass es außerhalb des Universums nichts gibt. Und wenn es dort etwas gäbe dann hätte es für uns keinerlei Relevanz... hörst du auf zu sein. Dort gibt es nichts mehr. Keine Zeit, keinen Raum, kein Licht, kein gar nichts. Ich könnte dir auch sagen, dass das Universum unendlich ist, aber mit der Unendlichkeit habe ich und wohl auch die anderen Menschen so ihre Schwierigkeiten."

ja, mei, da sagt ja die wissenschaft so viel wie die gottesgläubigen. die einen sagen "nichts" und die anderen "gott". beides ist für mich nicht befriedigend.

so.. where is the difference.

sich darüber zu nerven, dass nicht alle einen doktortitel in physik haben, ist arrogant. (ich habe hierfür das beispiel von pygmalion angeführt)

ich bin nicht romantisch. im gegenteil. (ja, vielleicht doch ein wenig.. vielleicht beides.. wie das gute und böse in mir).

meinen beitrag ist eine reaktion auf das geschriebene von dr.house. von dem disput mit lena7.

ich habe versucht auszusagen, dass tatsächlich oft diese eine antwort, dass eben gott alles erschaffen hat, so angeführt wird, dass man eben nciht weiterforschen soll. aber eben nicht nur. dass es sehr wohl menschen gibt, die forschen und trotzdem das wort gott gebrauchen können. wo "gott" nicht eine geschlossene tür ist. wo "gott" das erforschen nicht ausschliesst.

c'est tout.

da ich meine eltern nicht einfach auf den komposthaufen schmeissen will, sowenig wie meine mitmenschen, muss ich versuchen zu kommunizieren. durch die krass unterschiedliche sozialistion und umstände, ist das aber brutal schwierig und kostet energie und nerven.
wenn ich mit leuten aus meiner klasse rede, ist das einfacher. aber ein gegenüber zu haben, der von total anderswo her kommt, ist schwerer. und mir fällt auf, wenn ich das wirklich versuche, dann kommt man einander näher. es ist dann kein fauler kompromiss. das geht aber auch nur, wenn ich den anderen nicht gleich als "dummes doofi" abstemple, was aber oft geschieht. vice versa.

ja, hast sicherlich recht mit den schafen und so. aber wissenschaftler sind auch nur menschen. sich die hand zu reichen is the only way to live together. das ist nicht romantisch..... und zu den schafen gehören alle sorten von menschen. von studiert bis zu unstudiert.

und viele wissenschaftler lassen sich auch kaufen. siehe ärzte, die sich der wirtschaft beugen und einem ich weiss auch nicht was gleich andrehen. nicht alle. aber dafür braucht es verdammt nochmal viel kraft. und ich könnte noch viele andere beispiele bringen, weil ich mit ingenieuren arbeite. aber das ist nichts was man auf wissenschaftler reduzieren kann. alle haben wir balken und sind bissli schafe.

ein beispiel noch: mein einer kollege macht jetzt den doktor. (wir können gemeinsam viele stunden miteinander streiten. richtig herrlich) germanistik. der liest permanent zizek. ich habe mal versucht von dem ein buch zu lesen. no way. vielleicht ganz wenig davon, dass von meinem kopf aufgenommen werden kann. ansonsten zu abstrakt. ich komm einfach nicht mit. eine zeitlang hat er sich über den rest der menschheit genervt, weil sie zizek nicht verstehen oder lesen.
ich habe ihm dann gesagt, dass nicht alle für ihre doktorarbeit den zizek durchnehmen und man ihnen deshalb auch keinen vorwurf machen kann. so schwer es auch ist.. so muss er, der sich darauf spezialisiert hat, entweder nur mit menschen über zizek diskutieren, die den auch zum hobby haben, oder das gelesene so runterbrechen, dass er es menschen wie mir auch näher bringen kann. aber sich dann nerven, dass ihn andere nicht verstehen..... ist ein eigentor.


lieben gruss
camus
 
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