Laut aktueller Berichterstattung sollen Frauen mit Kindern weiterhin Teilzeit nutzen dürfen. Alles andere von dir ist ja nur Interpretation. Meiner Meinung nach würde das aber ganz klar nicht bedeuten, dass jemand Vollzeit arbeiten muss und die Kinder deshalb in eine Kita müssen.
Naja, aber es ist eben nirgends definiert, wie lange dann so ein Anspruch gilt. Wie alt darf das Kind denn sein? bis zu welchem Lebensjahr erlaubt man Eltern dann die Wahl selber zu treffen?
DAS fühlt sich meiner Meinung nach nach Bevormudnung an.
und es ist ja auch komplett an der Realität vorbei: Mal ehrlich...wer sowas fordert müsste so viele Betreuungsplätze aus dem Boden stampfen....es reicht ja jetzt schon hinten und vorne nicht.
Menschen mit Kindern werdens bestätigen: Selbst wenn Du "nur" ein Schulkind hast und kein Baby mehr....das ist schon schwer genug mit einer Vollzeitbeschäftigung zu vereinbaren.
Also glaube und hoffe ich, dass solche Vorschläge allein schon der praktischen Machbarkeit wegen nicht durchkommen.
Im Grunde geht das den Staat nur was an, wer Teilzeit Arbeit und dazu staatliche Unterstützung bekommt.
Bei Müttern ist das ja nur bei Alleinerziehenden.
Aber Alleinstehende, die aufstocken und Bürgergeld bekommen, könnte man durchaus zu Vollzeit heranziehen, wenn der Job das hergibt.
Ich arbeite seit 10 Jahren Teilzeit, 30 Stunden, und kann nur sagen, dass das soviel mehr Lebensqualität ist, dass ich nie mehr Vollzeit arbeiten würde.
Aber das habe ich viele Jahre davor gearbeitet.
Ich würde da niemals über mich bestimmen lassen. Ich bekomme aber auch keinen Cent vom Staat
Ist das tatsächlich so, dass es nur um Angestellte geht, die Leistungen beziehen? Für mich las sich das bisher nicht so.
Wäre das denn dann nicht logisch gesehen eh eine Nebelkerze, denn es ist doch jetzt schon so, dass jemand, der aufstockt vom Amt in Vollzeit gebracht werden soll. Also freiwillig und ohne Grund eine Vollzeitstelle ablehnen und Leistungen beziehen geht doch heute schon nicht.
Also meinem Verständnis nach (ich kann mich da täuschen) geht es um den GRUNDSÄTZLICHEN Anspruch auf Teilzeit. Ob du nun aufstockst oder nicht.
Das bedeutet eben zB in der Praxis auch, dass du eben keine Möglichkeit hast, deine Arbeitszeit zu reduzieren, selbst wenn Dir weniger Gehalt dicke reichen würden. Das bedeutet dann: Entweder weiterhin mehr arbeiten, oder kündigen.
So habe ich zumindest den Vorschlag ver Unionspolitiker verstanden (korrigiert mich gerne, wenn ich da falsch liege) und das halte ich rein praktisch für höchst problematisch.
Mir tun da auch die älteren Leute leid: ich meine...wenn die Kinder aus dem Haus sind, man lange gearbeitet hat und einfach nicht mehr so viel Kohle braucht, dafür dann mehr Zeit für sich haben möchte, ist man ein Lifestyle-Teilzeit-Typ und darf auf sich herabschauen lassen.
Ja schönen dank auch.
Es würde halt wieder mal die falschen treffen: Ältere, Menschen mit Kindern, Leute, die gesundheitlich nicht so auf der Höhe sind usw.
Das finde ich einfach nur komplett traurig und es macht mir auch irgendwie Angst.
Ich meine: ich habe zwar aktuell keine finanziellen Sorgen und bin auch nie "dem Staat auf der tasche" gelegen, aber es kann jeden treffen: Und plötzlich sieht man sich einer lage gegenüber, wo dann SO über einen gesprochen und geurteilt wird: Dann wird abfällig über Lifestyle usw gesprochen....
😢